Sonntag, 28. Mai 2017

Impressionen einer Märchenhochzeit

Neben meiner kleinen verrückt - liebenswerten Familie, dem Heimwerkeln & Basteln nimmt auch das Fotografieren einen hohen Stellenwert in meiner Freizeit ein. Umso mehr habe ich mich gefreut, bei meiner Freundin Claudia sowohl als Gast als auch Fotografin zur Hochzeit 💒 eingeladen zu sein.
Also hieß es am letzten Wochenende: Foto-Equipment und einen hübschen Dress eingepackt und 400 km ins entfernte Thüringen gefahren um ein Teil der Feier zu werden.
Da auch ich ein wenig bei der Vorbereitung mit eingebunden war, hat mich - natürlich neben der Trauung und der eigentlichen Feier - auch das ganze "Drumherum" beeindruckt. Wie viel Liebe zum Detail und über 1 Jahr Vorbereitungszeit in ihrer Hochzeit steckte, könnt ihr euch gleich mal in ein paar Bildern ansehen. Ohne die Hilfe von Claudia's Familie, ihrem Bräutigam Michael sowie lieben Verwandten und Bekannten wäre allein die Deko nicht zu schaffen gewesen.





Hach... Der liebe Michael und zukünftig Angetrauter hat seiner Verlobten tatsächlich den Wunsch einer Candybar auf einem nostalgischen Karren erfüllt! Es wurde lange gebaut und gewerkelt - wenn das nicht Liebe 💕 ist, dann weiß ich es auch nicht. Natürlich gab es dort für die Hochzeitsgesellschaft allerlei Leckereien: rosa Mäusespeck, Flamingo - Gummitiere oder auch weiße und rosa Schokolinsen. Die passenden Gläser und Tüten wurden besorgt um die Süßigkeiten stilgerecht präsentieren zu können. Auch die selbstgemachten Plätzchen wurden noch mit rosa Zuckerguss und weißen Zuckerperlen verziert - ich kann euch sagen: Die Candybar war der Magnet des Abends - und nicht nur für die Mädels 😋.







Wie ihr auf den Bildern unschwer erkennen könnt, war das Motto der Hochzeit "rosa & weiß" - ein absoluter Mädchentraum also. Getraut wurde sich auf dem Schloss Tenneberg in Waltershausen und gefeiert auf dem nahe gelegenen eigenen Hof im geschmückten Festzelt. Ich muss sagen, dass ich vom Trauzimmer auf dem Schloss echt beeindruckt war - von außen eher unscheinbar - war es tatsächlich riesengroß, lichtdurchflutet und hatte wunderschöne Wand- sowie Deckenmalereien und auch einen tollen Holzdielen-Fußboden. Wunderschönes Ambiente!








Ich zeige euch noch ein paar Eindrücke vom Festzelt und der Deko - hier wurde natürlich auch wieder selbst Hand angelegt: die Baumscheiben eigens gesägt, die Kerzenhalter wurden gedrechselt und lackiert, die gesammelten Rotkohl-, Bohnen- oder Gurkengläser mit viel Liebe zum Detail beklebt und dekoriert. Ein kleiner Tipp für die Blumendeko: Wer gern schlichte und einfache Blümchen für kleines Geld verwenden möchte, schaut einfach mal bei den ansässigen Discountern - hier gibt es 10er oder 15er Bunde mit Rosen oder saisonalen Blumen schon für kleines Geld. Ich finde die Idee klasse!






Zwischendurch sind das Brautpaar samt Chauffeur, die beiden Trauzeugen und meine Wenigkeit in das Schloss Reinhardsbrunn in Friedrichroda zum Foto-Shooting gefahren. Dank vorheriger Absprache mit den Eigentümern durften wir sogar mit dem Auto auf das für die Öffentlichkeit geschlossene Parkgelände fahren. Ehrlich gesagt haben wir die auf 6 Personen geschrumpfte Gruppe und die kurze Verschnaufpause genossen, sodass die wunderschönen Bilder fast wie von selbst entstanden sind:







Berührt hat mich neben den Gastgeschenken in kleinen Gläschen auch das eigens für uns Mädels angefertigte & zum Hochzeitsmotto passende Armband, welches uns die liebe Claudia vor der Hochzeit geschenkt hat. Danke dir dafür! Was für eine tolle Erinnerung an eure Hochzeit! Aber natürlich darf auch ein Bild der Eheringe nicht fehlen - und außerdem die witzige Idee mit den Scrabble-Steinen.







Geht euren Weg gemeinsam Hand in Hand!

Viel Glück! Viel Liebe!

Viel Verstand!

Donnerstag, 6. April 2017

Gartenbank: Douglasienholz & Waschbetonplatten

Nachdem wir nun den Gartenweg neu gestaltet und relativ viele alte Waschbetonplatten übrig hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, diese sinnvoll weiter zu verwenden. Als ich vor der gemauerten Ecke stand und der Weg links davon endete, dachte ich mir, dass eine kleine Sitzgelegenheit richtig klasse wäre. Leider hatte ich bei meiner Internetrecherche und zugleich Ideenfindung zu diesem Thema nicht wirklich Erfolg.
Also blieb nur selbst bauen & gestalten übrig - einfach mal drauf los. Platten gab es ja genug! Als wir dann noch am Freitag auf dem Rand unserer großen Holzterrasse saßen (zum Nachlesen hier in einem älteren Beitrag), fiel die Aussage: "Also auf diesem Holz kann man auch immer wunderbar sitzen - es ist warm am Hintern und man benötigt nicht mal ein Sitzkissen!" 
Irgendwie war das die zündende Idee für meine Gartenbank- wusste ich doch, dass wir noch ein paar nicht benutzte Douglasiendielen vom Terassenbau liegen hatten. 


Ursprünglich wollte ich die Platten noch zwischendurch mit Mörtel versehen, weil ich davon ausgegangen bin, dass diese ruckeln und wackeln auf der Kieselsteinseite. Aber was soll ich sagen? Absoluter Quatsch! Die Platten liegen allein schon durch das hohe Eigengewicht wunderbar! Am längsten hat das Ausrichten der ersten 3 Platten gedauert, diese sollten natürlich in Waage liegen, damit die restlichen gestapelten Platten guten Halt haben und ebenmäßig aufliegen. Hier haben wir als Unterbau mit einfachem Sand und einer Wasserwaage gearbeitet. Wenn die erste Lage Platten liegt, dann kann man sie mit einem Gummihammer festklopfen - das allein hält schon bombenfest. Anschließend legt man die restlichen Platten auf und richtet sie jeweils soweit aus, dass sich ein gerades "Stapel-Bild" ergibt. 

Übrigens macht es absolut Sinn, die hässliche Wand im
Hintergrund  ZUERST von Moos & Grünbelag zu befreien &
zu streichen - und nicht dann, wenn die Bank bereits steht.

Da noch eine Kiesschicht aufgebracht wird,
reichten 6 gestapelte Platten nicht aus - es wurden 8.

Die richtige Sitzhöhe haben wir durch Ausprobieren und "Probesitzen" herausgefunden. Letztlich haben wir 3 Stapel mit jeweils 8 Platten aufgebaut - wohl wissend, dass obendrauf noch eine 5 cm hohe Douglasienlatte und die Terrassendiele mit ca. 2 cm Höhe aufgebracht wird.
Die Lattung haben wir - anders als bei der schweren und großen Holzterrasse - nicht hoch, sondern quer gelegt (wir hatten nämlich keine entsprechend langen Schrauben parat). Da auf der Bank natürlich keine großen Lasten wirken, die das Hochkantsetzen erfordern, ist das Querlegen völlig in Ordnung. Die Lattung wurde gedübelt - auch wenn ich lieber mit einer normalen Bohrmaschine arbeite, so kam für das Bohren der Waschbetonplatten der schwere Bohrhammer zum Einsatz und hat sich spielend leicht hindurch gefressen. 

abmessen auf 51 cm und anschließend sägen

wir haben 10 Löcher gebohrt - 2 pro Leiste

Anschließend haben wir die 8mm Dübel in die Löcher gesteckt und die auf 51 cm zugesägten Latten mit Schrauben befestigt. Für die Dielung - ebenfalls aus Douglasienholz - kamen unsere Reststücke zum Einsatz. Auch diese wurden auf Länge gesägt und auf die Lattung geschraubt. Hier haben wir nicht vorgebohrt, da die Edelstahlschrauben nur einen kleinen Durchmesser haben. Um eine bessere Optik zu erhalten, haben wir uns entschieden, jeweils an der langen und auch an der kurzen Front Blenden aus dem gleichen Material anzubringen. 


Aufgeschichtete Platten - obendrauf mit Lattung verschraubt

Auch der bereits existierende Weg wurde noch an die neue
Sitzecke angepasst - zwei Platten mussten wir noch verlegen.

Mensch, was bin ich stolz auf die Weiterverwendung dieser hässlichen Waschbetonplatten! Und das Beste: wir müssen sie ENDLICH nicht wieder bewegen bzw. umherschleppen, weil sie irgendwo im Weg herum stehen.


Hier fehlt nur noch die neue Wandfarbe!

Die Douglasiendielen wurden noch mit Öl von Bondex behandelt.


Ihr habt bestimmt auch noch ein paar "Altlasten" aus früheren Projekten herumstehen, oder? Ein zweiter Blick und eine zündende Idee lohnt! 


Auch die Deko darf nicht vernachlässigt werden.. 😀

Die Grünpflanzen sind von Ikea & die Töpfe in Kronenform
habe ich beim Dänischen Bettenlager erstanden.



Ich wünsche euch sonnige Inspirationen und wie immer viel Freude beim Nachmachen! 





Dienstag, 28. März 2017

Upcycling: Gartenweg mit Kies und Waschbetonplatten

Am Wochenende ist viel passiert - wir hatten neben den Großeltern auch zwei Freunde meines Liebsten zu Besuch. 
Da wir den Spielplatz für unsere Lütte kindgerecht gestalten wollen und das vorhandene Klettergerüst umgestalten bzw. erweitern wollen, ist natürlich jede helfende Hand mehr als willkommen. Neben Pflanzen umsetzen, Sträucher stutzen und Boden umgraben war mein sehnlichster Wunsch auch die Umgestaltung des Weges vom Carport in den Garten. 

Momentan liegen hier uralte Waschbetonplatten, die von mir jedes Jahr vergeblich vom Moos und Grünbelag befreit wurden. Da der Weg aufgrund des angrenzenden erhöhten Sitzplatzes fast immer im Schatten liegt, fühlte sich das Moos pudelwohl. Wie ihr wisst, nutze ich gern bereits vorhandenes Material und verwende es sinnvoll weiter. So auch bei diesem Weg: 

VORHER UND NACHHER

Meine Idee besteht darin, die Platten umgedreht weiter zu benutzen, aber aufgelockert zu verwenden und vor allem unseren (aus einem früheren Projekt) zuviel bestellten Kies endlich weiter zu verarbeiten. Während die Großeltern sich also um die Umgestaltung des Kinderbereiches kümmerten, haben die Jungs den Weg verlegt. Platten hoch genommenen, Sand verteilt, Folie darauf verlegt, Platten wieder darauf gelegt und ausgerichtet. 
Bei einem normalen Schrittmaß von 60 Zentimetern kann man die 50 x 50 cm Waschbetonplatten im Abstand von 10 bis 20 Zentimetern verlegen. Wählt man den Abstand größer, erwischt man man beim Gehen nicht unbedingt jede Platte - das Laufen wäre unangenehm. 



Tatsächlich habe ich die hässliche Wand links erst beim Fotografieren
 wahrgenommen, hier muss Farbe dran - aber ganz dringend!

Ich bin total begeistert vom Ergebnis. Auch das Randbeet wurde vom Rindenmulch befreit und ebenso mit Kies belegt, so wirkt es insgesamt gleich noch großzügiger! Leider kann ich euch gar nicht so viele Bilder vom Entstehungsprozess zeigen, denn ich musste an diesem Tag arbeiten. Was für eine Überraschung beim Heimkehren nach Feierabend! Ich danke euch, Männer! 😘
Und was ich mit den übrigen Waschbetonplatten mache, das weiß ich auch schon! Mir ist nämlich eingefallen, dass wir doch glatt noch ein paar Restbretter vom Terrassenbau übrig haben - eine kleine Sitzgelegenheit angrenzend an den angelegten Weg wäre toll - davon aber mehr im nächsten Beitrag! Ich brauche zunächst einen Plan... *grins*


Genießt die ersten Sonnenstrahlen und habt viel Spaß im Garten! 



Samstag, 11. März 2017

Winter adé: Ostern olé

Gestern habe ich meinen freien Tag für die ersten Sonnenstrahlen im Garten genutzt. Endlich! Die trockenen Hortensienbälle vom letzten Jahr wurden abgeknipst, die Gräser abgeschnitten und die Lütte durfte die Sträucher mit bunten Ostereiern behängen. Eigentlich ja viel zu früh, aber ach, worauf wollen wir warten? 😁😁😁

Mit Frischluft vollgepumpt wollte ich nun auch meine Winterdeko drinnen gegen farbenfrohe Osterdeko eintauschen. Voller Tatendrang habe ich mir die langweiligen weißen Eier genommen, die mir beim Heraussuchen der Ostereier in die Hände fielen, und habe sie abwechselnd mit Federn in ein hohes Glas gegeben. Dazu noch die Porzellanhäschen vom letzten Jahr und ein Holzhase zusammen mit rosafarbenen Teelichtgläsern - fertig ist die erste Indoor-Osterdeko. Porzellanhirsch und Tannenbaum und auch die warm eingewickelten Teelichthalter wurden gleich gut verpackt wieder in den Keller gebracht. 

VORHER UND NACHHER 


Die filzummantelten Teelichthalter kommen nun in die
 Sommerpause und müssen der Frühjahrsdeko weichen. 


Diese witzig gepunkteten Federn im hohen Glasgefäß gehören übrigens Perlhühnern - 20 Stück kann man für knapp 3 Euro über ebay beziehen - auch in Bastelläden wird man hier fündig. Sie bilden einen schönen Kontrast zu den weißen Eiern und sehen doch natürlich aus.





Lasst Sonnenstrahlen in euer Heim und tut euch was Gutes! 



Donnerstag, 9. Februar 2017

Partydeko zum Kindergeburtstag - kinderleicht

Nachdem nun die Einladungskarten zum Kindergeburtstag gebastelt und verteilt waren, folgte die Partyplanung. Natürlich hätte ich mir für die Lütten lieber eine schöne Gartenparty im Sommer gewünscht - alle Kinder sind draußen, toben und spielen bei strahlender Sonne und blauem Himmel. Tja, den Geburts - Zeitpunkt haben wir Eltern vergeigt 😀 - deshalb feierten wir nun Ende Januar im Haus. Das Ausrichten einer Party mit kleinen Besuchern war ja nun auch für mich das erste Mal und es hat wahnsinnig Spaß gemacht! 


Vorab hatte ich mir Gedanken über ein Farbkonzept gemacht, ziemlich schnell war klar, dass es rosa-weiß-grau sein sollte. Also wurden passende Accessoires für kleines Budget gesucht. Witzigerweise hielt auch der Rest meiner Familie die Augen auf und so sind wir ziemlich schnell fündig geworden, was passende kleine Dekoelemente betrifft. Pappteller mit grau-weißen Zacken wurden bei Tedi entdeckt, graue Pappbecher mit weißen Punkten fand ich im Internet bei ebay, rosa-graue Servietten mit Rautenmuster erstand meine Mutti bei Rossmann. Tja und die passenden Dekorationen wurden selbst gebastelt. Das geht schneller als man denkt!



Da ich für die Deko nur rosa Luftballons kaufen wollte, habe ich ein paar Dinge selbst gebastelt - zum Beispiel Wimpelketten oder auch die Partypicker. Für letztere benötigt man einfache Zahnstocher, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt und idealerweise selbstklebende Ordnerrückenschilder für die breiten Ordner. Das lässt sich so schön simpel ohne weiteren Kleber verarbeiten!


Im Internet sucht ihr einfach nach passenden Mustern bzw. Vorlagen für eure Party und fügt sie dann im Word-Programm in der Etikettenvorlage ein. Aus einem Blatt mit 4 Ordnerrückenschildern erhält man dann ca. 20 Fähnchen. Ihr findet die Einstellung des richtigen Papiers im Word-Programm unter SENDUNGEN / ETIKETTEN / OPTIONEN / L4761. Dabei ist L4761 die Bezeichnung für das Papier von der Marke Avery Zweckform. Habt ihr andere Ordnerrücken-Label, dann sucht danach im Word-Programm - hier sind viele weitere Etiketten hinterlegt. Anschließend könnt ihr eure Farben und Formen als Bild auf dem Papier einfügen - ich habe mich für Sterne, Punkte und Zacken entschieden - auch hier natürlich wieder im Farbkonzept rosa-weiß-grau.




Nach dem Ausdrucken werden nun die selbstklebenden A4 Seiten längs in ca. 2 cm breite Streifen geschnitten, abgezogen vom Trägerpapier und am oberen Ende des Zahnstocher zusammen geklebt. Die Form kann so belassen werden oder ihr schneidet eine kleine Spitze rein, dann sehen die Picker wie Mini - Fähnchen aus. Fertig!

Papier von der Transferfolie abziehen und mittig um
den Zahnstocher kleben - ohne Kleber oder Klebestreifen.

Die Picker lassen sich wunderbar abends bei der
Lieblingsserie vor dem Fernseher basteln.


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Für die Wimpelkette benötigt ihr neben einem Drucker und A4 Papier noch einen handelsüblichen Tacker, eine Schere und natürlich langes Band oder eine Kordel. That´s it!
Ich habe mir auch hier wieder verschiedene - farblich passende Muster - im Internet zusammen gesucht und diese dann im Word-Programm eingefügt. Das funktioniert so:
Word ÖFFNEN / EINFÜGEN / FORMEN / DREIECK auswählen und beliebig lang und breit ziehen. Um nun das einfarbige Dreieck schön mit eurer Farb- bzw. Mustervorlage zu füllen macht ihr einen RECHTSKLICK auf die Form und wählt nun FÜLLUNG / BILD / AUS DATEI HOCHLADEN aus - schon habt ihr die gespeicherte Vorlage als Dreiecksfüllung für die Wimpel gewählt. Das so gestaltete Dreieck wird nun kopiert und gespiegelt, so dass der Ausdruck im Ergebnis wie folgt aussieht:

Zwischen den beiden gespiegelten Dreiecken ca. 3 mm
Platz lassen, denn hier verläuft später die Falzkante.

Nachdem ihr die gewünschte Anzahl an Dreiecken für die Wimpelkette gedruckt habt, müsst ihr diese nun Ausschneiden - klassisch mit der Schere oder auch mit einem Schneidelineal. Dabei bleiben die Dreiecke natürlich miteinander verbunden - bitte nicht auseinander schneiden, denn das wird die Falzkante. Die so entstandenen Rauten können nun auf eine Kordel oder ein langes Band getackert werden. Einfach mittig zusammenfalten, so dass die gewünschte Dreiecksform entsteht.


Hier lässt sich gut erkennen, dass die Wimpel locker
angebracht sind und sich beliebig verschieben lassen!


In das gefaltete Dreieck wird die Kordel gelegt  und ca. 1 cm unterhalb der Falzkante setzt ihr den Tacker an. Ihr könnt die Wimpel anschließend sogar noch nach Belieben verschieben, wenn ihr die Kordel nicht mit tackert. Ich habe mein schwarzes Band anfangs noch nicht abgeschnitten, da ich nicht wusste, wie viel Meter ich abschließend benötige. Wenn ihr mehrere kürzere Wimpelketten bastelt, erleichtert dies das Aufhängen später ungemein. 



Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und Nachmachen!

Montag, 16. Januar 2017

Einladung zum Kindergeburtstag - do-it-yourself

In den letzten Tagen war bei uns Zuhause Bastelstunde um die Einladungen zum 3. Geburtstag unserer Lütten fertig zu stellen. Da ich die Karten so niedlich finde, zeige ich sie euch mal hier. Zuerst habe ich mich im Internet berieseln lassen und viele Ideen gesammelt. Die Wahl stand zwischen Einladungskarten kaufen und selbst basteln. Anhand von Bildern aus dem Netz hat dann doch unser Nachwuchs selbst entschieden, in dem sie sofort auf die Muffinskarten gezeigt hat. Yeah.. Mein persönlicher Favorit! Dann mal auf ans Aufzeichnen, Schneiden und Kleben.


Zum Basteln hatte ich mir überlegt, den Muffin einfarbig zu halten und dafür das "Papierförmchen" aus buntem Papier zu gestalten. Da kam mir ein Besuch bei Ikea gerade recht, denn dort fand ich zufällig das Bastelpapier MALA für Kinder für 4,99 Euro. Genau das pastellfarbene Papier, welches ich gesucht habe. Und die Förmchen sind aus einem Bastelpapierblock, die ich im 3er Pack günstig bei ebay ersteigert habe. Vermutlich sind die Blätter für scrapbooking oder ähnliches gedacht. Ich fand´s aufgrund der Größe von 15x15 Zentimetern ideal. Der Clou bei den Einladungskarten ist das versteckte Schriftbild, welches man erst sieht, wenn man den Muffin aus dem Papierförmchen herauszieht. 

Nachdem nun genügend Bastelmaterial vorhanden war, brauchte ich erstmal eine Grundform vom Muffin. Wie ihr sehen könnt, wurden verschiedene Formen aufgezeichnet und ausgeschnitten. Nach dem dritten Anlauf war ich zufrieden und hatte meinen entsprechenden Rohling. Die Lütte durfte mit entscheiden und hat ganz nebenbei ein paar schöne Bilder gemalt. Ach ja, und natürlich durfte ich mir Sprüche anhören wie z.B. "Mama, mach das bitte ordentlich!" - aus dem Mund einer fast 3-Jährigen! Ach ja, Kindermund tut Wahrheit kund!  ;-)



Die Bastelvorlage habe ich dann auf das einfarbige Papier vorgezeichnet - da ich die Beschriftung der Einladungskarten mit dem Drucker vorgenommen habe, durfte ich den Muffin noch nicht ausschneiden, damit der Drucker das Papier auch schön gerade im vorliegenden DIN A4-Format einzieht. Wer sich ein wenig mit "Word" oder Schreibprogrammen auskennt, kann den gewünschten Text einfach zentriert am unteren Rand des Layouts platzieren und den Muffin bedrucken - ansonsten einfach selbst beschriften. Das wirkt noch persönlicher! Meine "Sauklaue" hätte nur niemand entziffern können. ;-) 


Anschließend müssen noch die Muffinförmchen gebastelt werden - hier kommt das 15 x 15 cm große Scrapbooking-Papier gerade recht. Es muss einfach in der Hälfte geknickt werden und dann die Form des Muffins wieder aufgreifen. Hier könnt ihr natürlich den unteren Teil der Muffin-Vorlage verwenden. Damit auch der Muffin in das Förmchen passt, gebt ihr einfach auf beiden Seiten 2 Millimeter dazu und könnt dann entsprechend das Förmchen - mit 2 Klebelaschen versehen - ausschneiden. Der Einfachheit halber habe ich erst gar nicht mit Klebstoff gearbeitet, sondern doppelseitiges Klebeband benutzt. Das hält wunderbar - und Sauereien bleiben erspart, gerade mit Kleinkindern!


Oben seht ihr die fertigen "Einschieber" im Muffinformat für die Kinder. Diese habe ich jeweils auf unterschiedliche Papier-Farben gedruckt. Auf der Vorderseite stehen Einladungstext, Datum, Uhrzeit & Adresse und auf der Rückseite habe ich um Rückmeldung gebeten sowie unsere Telefonnummern hinterlassen. Schön finde ich es, wenn man auch den oder die Vornamen der Eltern mit aufschreibt, denn sonst heißen die Einträge im Handy-Adressbuch gerne "Mama oder Papa von ...." . 

Und ja, Asche auf mein Haupt, ich kann mir längst nicht alle Namen von Mama oder Papa der Kindergartenfreunde unserer Lütten merken. Sorry! ;-) 



Wenn es schlicht bleiben soll, dann sind die Karten jetzt fertig. Unsere Lütte wollte jedoch unbedingt noch "viel Glitzer" auf den Karten haben und hielt mir das Glitzerpapier unter die Nase. Nun ja, wir haben dann kurzerhand die Zahl "3" ausgeschnitten und auf die Förmchen geklebt. Wem es nicht gelingt die Zahlen einfach so vorzumalen, der kann gern vorher mit besagtem Textverarbeitungsprogramm ein paar schöne Zahlen ausdrucken, ausschneiden und zum Testen anhalten. Uns gefiel die runde "3" am besten und so wurde diese auch aufgemalt, ausgeschnitten und mit Fotoklebern auf dem Papier-Förmchen befestigt. Tadadada.... soweit, so gut. Karten sind fertig - nun noch verpacken.


Durch die endgültige Größe von ca. 15 x 15 cm passen die Einladungen leider nicht in einen normalen Briefumschlag. Daher habe ich einfache Tüten aus Kraftpapier genommen, die man übrigens für ganz viele andere Bastelgeschichten benutzen kann. Meist gibt´s diese in beliebigen Formaten im Internet oder auch bei ebay - ich habe für 50 sogenannte "Bodenbeutel" um die 5 Euro inklusive Versand bezahlt. Pimpen geht mit allem, was das Herz begehrt. Man kann sie bekleben, stanzen, darauf stempeln, bemalen, mit Maskingtape oder auch mit Bändern und Bordüren verzieren.

Für unsere Einladungskarten habe ich einfach den oberen Rand der Tüte zweifach nach innen umgeknickt. Nun noch einen hübschen Stempel drauf und einen Aufkleber mit dem Namen des Kindes, der gleichzeitig den Umschlag verschließt - schon sind die Einladungen und ihre Umschläge perfekt für die eingeladenen Gäste vorbereitet.



Ich wünsche Euch viel Freude beim Basteln!

Dienstag, 3. Januar 2017

Kalender 2017 - für Euch zum Ausdrucken!

Nachdem wir nun die Weihnachtsfeiertage und auch den Jahreswechsel zufrieden und glücklich hinter uns gelassen haben, starte auch ich voller Tatendrang in das neue Jahr 2017! Und auch wenn schon drei Tage vergangen sind, so habe ich - leider und mal wieder - keinen Kalender für unseren Flur. Wie in jedem Jahr habe ich fleißig für meine Liebsten gebastelt (Eltern & Schwiegereltern, Großeltern und Geschwister) und uns selbst ausgelassen. Also habe ich mich mal fix an den PC gesetzt und einen relativ schlichten Kalender gezaubert (Excel sei Dank!) 



Die Kalenderblätter sind zum Druck im A4 Format konzipiert und für einen Fotokalender gedacht - Bilder im Format 9x13 cm bis zu 13x18 cm haben hier Platz. Nach dem Ausdruck müsst ihr oben nur noch Lochen - Achtung, Falle! Bitte den Locher auf A5 einstellen - ich hab ihn aus der Schublade geholt und mit der Standardeinstellung A4 gelocht. Hach ja... natürlich vollkommen verrutscht, also durfte ich nochmal drucken. ;-) Zur Befestigung der Papiere habe ich meine vor zwei Jahren gebastelte Unterlage verwendet - wie das geht, könnt ihr im Blogpost vom 28.12.2014 oder direkt per Link hier nachlesen.
Alternativ kann der Kalender natürlich auch mit einer schönen Kordel gebunden und aufgehangen werden oder ihr befestigt die Blätter mit einem hübschen Klemmbrett.




Hier könnt ihr den Kalender 2017 - PDF downloaden! 





Und so sieht der Kalender aus - viel Spaß beim Downloaden und Basteln!