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Sonntag, 10. September 2023

Blog-Wechsel & DIY Ferienhaus-Umbau

Theoretisch könnte ich direkt auf diesem Blog weiterschreiben, da unser neues großes Projekt hier perfekt rein passt - es geht ebenfalls um´s Wohnen und Handwerken. Da die Renovierung unseres Ferienhauses jedoch ein einziges DIY ist, da wir (fast) alles in Eigenregie ausführen, habe ich einen neuen Blog gestartet.
Die neue Blogadresse soll gleichzeitig auch schon als spätere Buchungsseite herhalten und darf daher vom Beginn "der Renovierungsreise" an schon befüllt werden. ;-)

Hüpft mal rüber:

@Holzhausamdeich


Während wir unseren Sommerurlaub auf Usedom genossen haben, habe ich vor allem die Kleinanzeigen nach allem Möglichen für das Holzhaus & die Sanierung durchforstet. Dabei bin ich auf einen privaten Abverkauf von Fliesen gestoßen. Ich konnte es zunächst nicht glauben, aber wir haben ein absolutes Schnäppchen gemacht. Wir haben mit dem Kauf von originalverpackten Fliesen und einem Waschbecken von Villeroy & Boch sowie Feinsteinfliesen von Vitra weit über 80 % vom aktuellen Verkaufspreis gespart. Dabei passen die weißen Metrofliesen und das Vitra Feinsteinzeug in Kombination mit Holz perfekt in mein Konzept - mit der Menge von knapp 60 Paketen (danke für´s Schleppen im Regen, Schatz 😚) sind wir für Gäste WC und Küche gut ausgestattet.


Was sich tatsächlich als schwierig erweist, ist die Suche nach Handwerkern, die auch noch Aufträge annehmen - ich bin froh, dass wir keinem Zeitdruck unterliegen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es Familien im Neubau ergeht, die eventuell dringend einziehen müssen, da die Mietwohnung oder das Mietshaus gekündigt ist. Allein die Wartezeit für unsere neue Heizung ist noch ungewiss - dabei haben wir im Juni (!) bestellt!

Solange werden wir uns Raum für Raum, Boden um Boden und Wand um Wand durch die Räume "sanieren" und "renovieren". Zum Glück findet sich immer noch das nächste passende Puzzle-Stück, welches das Wohlfühlkonzept erweitert.


Für das allerkleinste Zimmer hatte ich noch keine Gestaltungs-Ideen im Kopf, aber bei meinem letzten Baumarktbesuch blieb mein Blick an farbigen Muster-Tapeten hängen, die mir super gefielen.

Also habe ich mir direkt online ein paar Musterstücke bestellt und werde berichten, wenn sie angekommen sind...

Auf in den Herbst!



Liebe Grüße

Katja 


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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.


Sonntag, 25. Juli 2021

Sommer im Garten

Eigentlich wollte ich schon längst über unser DIY-Projekt "Austritt mit Treppe" berichten, nur leider sind wir immer noch mittendrin. Der alte, morsche Holzbalkon ist abgerissen und entsorgt, die Skizze für ein Podest mit Treppe in den Garten steht, die Konstruktion und der Belag sind gekauft und behandelt und sogar die Fundamente sind vorbereitet. Es fehlt momentan einfach an der Zeit zum endgültigen Montieren....

Deshalb gibt's heute einfach mal wieder ein paar Impressionen aus dem Garten.


Ich sitze gerade total gern im Adirondack am Rand der Terrasse unter der Zierkirsche. Dabei beobachte ich die Kids beim Spielen im Sand oder Baden im Pool und kann gleichzeitig im Schatten die Füße hoch legen. Und als ich vor ein paar Monaten leider keine passenden Übertöpfe für die kleinen roten Weidenkätzchen gefunden habe, wurden kurzerhand die großen Curver-Körbe zweckentfremdet. Die Erde bleibt auch beim Gießen drin, da ich innen im Topf eine Folie ausgelegt habe - so läuft das Wasser nur unten ab.


Als wir 2018 die circa 30 Jahre alte und 50 Meter lange, verholzte und nicht mehr zu rettende Thujen-Hecke entfernt haben, da wussten wir schon, dass wir in einem Teilbereich gern wieder eine Hecke haben wollen. Wir waren uns ziemlich schnell sicher, dass es eine Buchenart sein soll. Bewusst gewählt haben wir nicht die typische grüne Hainbuche oder die hierzulande übliche Rotbuche, sondern die dunkelrot durchgefärbte Blutbuche. Die Pflanzen bilden einen tollen Kontrast zum grünen Rasen. Unsere Rasenkante haben wir aus alten unbehandelten Pfosten gelegt - diese waren zum Entsorgen viel zu schade und dürfen im Boden auch gern altern und verrotten.


Ein Mitbringsel aus dem Holland Urlaub vor 2 Jahren war die schöne Hortensie "Flamingo - Black Steel" - wie der Name schon sagt - sie hat tolle rosa Blüten und schwarze Stiele. Neben dem aufrecht wachsenden Pfeifengras "Moorhexe" wirkt sie super elegant. Die Blütenköpfe kann ich in diesem Jahr gar nicht zählen - der schattige Platz unter dem Riesen-China-Schilf tut ihr wirklich gut. Auch unseren selbst gelegten Weg aus alten, umgedrehten Waschbetonplatten und Flusskies mag ich auch nach vielen Jahren noch super gern. Ich hatte damals einen extra Beitrag geschrieben - ihr könnt die Entstehung und ein Vorher-Bild gern HIER nochmal nachlesen.


Das kleine quadratische Gartenhäuschen war vor 8 Jahren so mit das erste, was wir im neuen Zuhause angeschafft und noch ohne Garten-Plan aufgebaut haben - mittlerweile könnte es auch mal wieder einen Anstrich vertragen. Ich habe mich nur noch nicht entschieden, ob ich die rote Farbe wieder nehme oder einfach mal etwas Neues ausprobiere. Aber was nur? Schwarz passt nicht zu unserem Gartenstil, Grau wirkt langweilig und für eine andere krasse Farbe wie Gelb oder Blau fehlt mir der Mut.




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Donnerstag, 6. April 2017

Gartenbank: Douglasienholz & Waschbetonplatten

Nachdem wir nun den Gartenweg neu gestaltet und relativ viele alte Waschbetonplatten übrig hatten, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, diese sinnvoll weiter zu verwenden. Als ich vor der gemauerten Ecke stand und der Weg links davon endete, dachte ich mir, dass eine kleine Sitzgelegenheit richtig klasse wäre. Leider hatte ich bei meiner Internetrecherche und zugleich Ideenfindung zu diesem Thema nicht wirklich Erfolg.
Also blieb nur selbst bauen & gestalten übrig - einfach mal drauf los. Platten gab es ja genug! Als wir dann noch am Freitag auf dem Rand unserer großen Holzterrasse saßen (zum Nachlesen hier in einem älteren Beitrag), fiel die Aussage: "Also auf diesem Holz kann man auch immer wunderbar sitzen - es ist warm am Hintern und man benötigt nicht mal ein Sitzkissen!" 
Irgendwie war das die zündende Idee für meine Gartenbank- wusste ich doch, dass wir noch ein paar nicht benutzte Douglasiendielen vom Terassenbau liegen hatten. 


Ursprünglich wollte ich die Platten noch zwischendurch mit Mörtel versehen, weil ich davon ausgegangen bin, dass diese ruckeln und wackeln auf der Kieselsteinseite. Aber was soll ich sagen? Absoluter Quatsch! Die Platten liegen allein schon durch das hohe Eigengewicht wunderbar! Am längsten hat das Ausrichten der ersten 3 Platten gedauert, diese sollten natürlich in Waage liegen, damit die restlichen gestapelten Platten guten Halt haben und ebenmäßig aufliegen. Hier haben wir als Unterbau mit einfachem Sand und einer Wasserwaage gearbeitet. Wenn die erste Lage Platten liegt, dann kann man sie mit einem Gummihammer festklopfen - das allein hält schon bombenfest. Anschließend legt man die restlichen Platten auf und richtet sie jeweils soweit aus, dass sich ein gerades "Stapel-Bild" ergibt. 

Übrigens macht es absolut Sinn, die hässliche Wand im
Hintergrund  ZUERST von Moos & Grünbelag zu befreien &
zu streichen - und nicht dann, wenn die Bank bereits steht.

Da noch eine Kiesschicht aufgebracht wird,
reichten 6 gestapelte Platten nicht aus - es wurden 8.

Die richtige Sitzhöhe haben wir durch Ausprobieren und "Probesitzen" herausgefunden. Letztlich haben wir 3 Stapel mit jeweils 8 Platten aufgebaut - wohl wissend, dass obendrauf noch eine 5 cm hohe Douglasienlatte und die Terrassendiele mit ca. 2 cm Höhe aufgebracht wird.
Die Lattung haben wir - anders als bei der schweren und großen Holzterrasse - nicht hoch, sondern quer gelegt (wir hatten nämlich keine entsprechend langen Schrauben parat). Da auf der Bank natürlich keine großen Lasten wirken, die das Hochkantsetzen erfordern, ist das Querlegen völlig in Ordnung. Die Lattung wurde gedübelt - auch wenn ich lieber mit einer normalen Bohrmaschine arbeite, so kam für das Bohren der Waschbetonplatten der schwere Bohrhammer zum Einsatz und hat sich spielend leicht hindurch gefressen. 

abmessen auf 51 cm und anschließend sägen

wir haben 10 Löcher gebohrt - 2 pro Leiste

Anschließend haben wir die 8mm Dübel in die Löcher gesteckt und die auf 51 cm zugesägten Latten mit Schrauben befestigt. Für die Dielung - ebenfalls aus Douglasienholz - kamen unsere Reststücke zum Einsatz. Auch diese wurden auf Länge gesägt und auf die Lattung geschraubt. Hier haben wir nicht vorgebohrt, da die Edelstahlschrauben nur einen kleinen Durchmesser haben. Um eine bessere Optik zu erhalten, haben wir uns entschieden, jeweils an der langen und auch an der kurzen Front Blenden aus dem gleichen Material anzubringen. 


Aufgeschichtete Platten - obendrauf mit Lattung verschraubt

Auch der bereits existierende Weg wurde noch an die neue
Sitzecke angepasst - zwei Platten mussten wir noch verlegen.

Mensch, was bin ich stolz auf die Weiterverwendung dieser hässlichen Waschbetonplatten! Und das Beste: wir müssen sie ENDLICH nicht wieder bewegen bzw. umherschleppen, weil sie irgendwo im Weg herum stehen.


Hier fehlt nur noch die neue Wandfarbe!

Die Douglasiendielen wurden noch mit Öl von Bondex behandelt.


Ihr habt bestimmt auch noch ein paar "Altlasten" aus früheren Projekten herumstehen, oder? Ein zweiter Blick und eine zündende Idee lohnt! 


Auch die Deko darf nicht vernachlässigt werden.. 😀

Die Grünpflanzen sind von Ikea & die Töpfe in Kronenform
habe ich beim Dänischen Bettenlager erstanden.



Ich wünsche euch sonnige Inspirationen und wie immer viel Freude beim Nachmachen! 





Dienstag, 28. März 2017

Upcycling: Gartenweg mit Kies und Waschbetonplatten

Am Wochenende ist viel passiert - wir hatten neben den Großeltern auch zwei Freunde meines Liebsten zu Besuch. 
Da wir den Spielplatz für unsere Lütte kindgerecht gestalten wollen und das vorhandene Klettergerüst umgestalten bzw. erweitern wollen, ist natürlich jede helfende Hand mehr als willkommen. Neben Pflanzen umsetzen, Sträucher stutzen und Boden umgraben war mein sehnlichster Wunsch auch die Umgestaltung des Weges vom Carport in den Garten. 

Momentan liegen hier uralte Waschbetonplatten, die von mir jedes Jahr vergeblich vom Moos und Grünbelag befreit wurden. Da der Weg aufgrund des angrenzenden erhöhten Sitzplatzes fast immer im Schatten liegt, fühlte sich das Moos pudelwohl. Wie ihr wisst, nutze ich gern bereits vorhandenes Material und verwende es sinnvoll weiter. So auch bei diesem Weg: 

VORHER UND NACHHER

Meine Idee besteht darin, die Platten umgedreht weiter zu benutzen, aber aufgelockert zu verwenden und vor allem unseren (aus einem früheren Projekt) zuviel bestellten Kies endlich weiter zu verarbeiten. Während die Großeltern sich also um die Umgestaltung des Kinderbereiches kümmerten, haben die Jungs den Weg verlegt. Platten hoch genommenen, Sand verteilt, Folie darauf verlegt, Platten wieder darauf gelegt und ausgerichtet. 
Bei einem normalen Schrittmaß von 60 Zentimetern kann man die 50 x 50 cm Waschbetonplatten im Abstand von 10 bis 20 Zentimetern verlegen. Wählt man den Abstand größer, erwischt man man beim Gehen nicht unbedingt jede Platte - das Laufen wäre unangenehm. 



Tatsächlich habe ich die hässliche Wand links erst beim Fotografieren
 wahrgenommen, hier muss Farbe dran - aber ganz dringend!

Ich bin total begeistert vom Ergebnis. Auch das Randbeet wurde vom Rindenmulch befreit und ebenso mit Kies belegt, so wirkt es insgesamt gleich noch großzügiger! Leider kann ich euch gar nicht so viele Bilder vom Entstehungsprozess zeigen, denn ich musste an diesem Tag arbeiten. Was für eine Überraschung beim Heimkehren nach Feierabend! Ich danke euch, Männer! 😘
Und was ich mit den übrigen Waschbetonplatten mache, das weiß ich auch schon! Mir ist nämlich eingefallen, dass wir doch glatt noch ein paar Restbretter vom Terrassenbau übrig haben - eine kleine Sitzgelegenheit angrenzend an den angelegten Weg wäre toll - davon aber mehr im nächsten Beitrag! Ich brauche zunächst einen Plan... *grins*


Genießt die ersten Sonnenstrahlen und habt viel Spaß im Garten!