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Samstag, 31. Oktober 2020

Herbst im Garten

Unsere zwei Urlaubswochen sind nun vorbei und der Alltag kehrt wieder ein - arbeiten, Kinder in Kita & Schule bringen und nebenbei die nächsten Projekte im und am Haus planen und umsetzen. Am letzten Wochenende haben wir nun den Garten winterfest gemacht und ich musste mit der Kamera losziehen und das herbstliche Farben-Spiel festhalten.


Wir haben in diesem Jahr unseren alten Metall-Pavillon überdacht, damit der Wein noch besser ranken kann. Dafür haben wir einfach alte Holzlatten (die waren übrig, als wir die Paneele aus dem Partykeller herausgerissen haben) über Kreuz mit Kabelbindern angebracht. Vor 2 Jahren hatten wir nur Draht gespannt, doch durch den Wind und die Bewegungen des Pavillons hat sich der Draht durch die Metallstreben "gefressen" und ihn an mehreren Stellen beschädigt. Das war also keine gute Idee - deshalb bauten wir in diesem Jahr ein deutlich stabileres Rankdach aus Holz.



Mittlerweile sind wir im Garten super voran gekommen - bei Gelegenheit werde ich mal Vorher-Nachher-Bilder einstellen. Mehr als eine Rasenfläche hatte uns beim Hauskauf 2013 im hinteren Bereich des Grundstücks nämlich nicht erwartet, dort sind wir aber so gut wie fertig mit der Umgestaltung inklusive Beetanlage, Wegführung, Gartenhausbau, Kinderspielecke etc. 
Hortensien und Gräser bilden dabei die Grundlage und ziehen sich durch unsere Gartenplanung wie ein roter Faden.



Ich schätze, dass mittlerweile mehr als 20 Hortensienpflanzen unseren Garten besiedeln. Ob Bauernhortensien, Tellerhortensien oder Rispenhortensien - alle Sorten sind vertreten. Die schönsten Exemplare habe ich aus Holland mitgebracht; ich habe es nicht geglaubt, aber die Qualität der Pflanzen unterscheidet sich doch deutlich von der Ware aus unseren hiesigen Baumschulen - zumindest habe ich in und um Hamburg noch keine ähnliche Qualität gesehen bzw. erworben wie in den Niederlanden. Blüten und Geäst wachsen kraftvoll, gleichmäßig und dicht und sind eine wahre Augenweide. Im Vergleich dazu kommen die hier gekauften Pflanzen irgendwie nicht aus dem "Knick".



Eine weitere Pflanzenart - der Eukalyptus - schmückt nun schon seit fast vier Jahren unseren Garten. Wir haben sie als kleine, unscheinbare 30 cm große Topf-Pflanze gekauft und auch noch vor dem ganzen Deko-Instagram-Hype in die Erde gesetzt, getreu dem Motto: "Entweder es wächst und gedeiht, oder eben nicht. Dann passt die Pflanze nicht in unseren Garten." Mittlerweile sind die Pflanzen schon weit über 4 Meter hoch und ich habe sie in diesem Herbst das erste Mal deutlich zurück geschnitten. Ich bin mal gespannt, ob der Eukalyptus das verkraftet.





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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Sonntag, 27. Mai 2018

Ab ins Beet: Holzsteg im Garten

Wir haben bereits einen schönen Platz im Garten als "Spielecke" für unseren Nachwuchs ausgesucht und auch stets erweitert. In diesem Sommer soll demnächst noch eine Outdoorküche folgen. Die Lütte ist gerade 4 Jahre geworden und spielt gern Rollenspiele oder bekocht uns mit imaginärem Essen - da wäre eine Matschküche draußen doch perfekt!

Was ist das wichtigste bei einer Outdoorküche? WASSER zum Matschen! Da sich die Küche nicht auf dem Rasen oder im Sand befinden wird - sondern in einem Beet mit Rindenmulch - muss eine Lösung her! Am besten sollte es eine nutzbare Brause für die Outdoor-Küche werden und auch gleichzeitig eine Dusche für uns Erwachsene - dank eingebautem Holzsteg können wir diese dann auch mit sauberen Füßen verlassen.



Ich habe im Vorfeld eine Skizze gemacht, bei 3 Metern Steglänge die benötigte Anzahl an Dielen ausgerechnet und mir dann im Baumarkt gleich zusägen lassen - dies ersparte uns bereits den ersten Schritt.
Zuhause angekommen, wurde gleich lasiert - den warmen Holzton habe ich absichtlich gewählt, da das umgebende Grün im Beet die Farbe besonders zum Leuchten bringt.


Während das Holz trocknet, wurde im Beet mit den Vorarbeiten begonnen - anhand der Bilder seht ihr die auszuführenden Schritte:

1 Erde ausheben in der gewünschten Tiefe, Pflastersteine mittels Wasserwaage und Gummihammer im Sandbett ausrichten
2 Latten und Dielen zur Abstandskontrolle auflegen und zum finalen Ausrichten nutzen
3 Mulchfolie zum Verhindern von Unkrautwuchs auflegen
4 Latten und Dielen miteinander verschrauben, dazu die Löcher mit Holzbohrer vorbohren


Am längsten dauert natürlich das Herstellen einer sauberen Auflagefläche - das Ausrichten der einzelnen Steine sowie das Auflegen der Lattung dauerte bei uns (mit kleinen Trinkpausen) circa 3 Stunden. Hier ist es wichtig, nicht zu verzweifeln - das anschließende Verschrauben der Douglasiendielen dauert dann nur noch eine halbe Stunde. Hier haben wir mit Abstandhalter, 2 Personen und 2 Akkuschraubern gleichzeitig gearbeitet - eine Person bohrt vor, die zweite schraubt gleich die Terrassendielen drauf. So wurden die 3 Meter zügig verlegt.



Insgesamt liegen in unserem Projekt nun 24 Dielen hintereinander auf einer Länge von 3 Metern; die ersten 14 Bretter sind 75 cm breit und die hinteren 10 Holzdielen haben eine Breite von 150 cm. Sie ergeben ein Podest zum Duschen, Spielen mit der (noch aufzubauenden) Outdoorküche und sind gleichzeitig die Auflagefläche für die Leiter zum Spielhaus. Anschließend wird nochmal mit Rindenmulch aufgefüllt, der Gartenschlauch-Anschluss sauber verlegt und dann kann nach Herzenslust geduscht werden. Sobald die Matschküche steht, werde ich berichten!



Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!



🎔🎔🎔

Dienstag, 28. März 2017

Upcycling: Gartenweg mit Kies und Waschbetonplatten

Am Wochenende ist viel passiert - wir hatten neben den Großeltern auch zwei Freunde meines Liebsten zu Besuch. 
Da wir den Spielplatz für unsere Lütte kindgerecht gestalten wollen und das vorhandene Klettergerüst umgestalten bzw. erweitern wollen, ist natürlich jede helfende Hand mehr als willkommen. Neben Pflanzen umsetzen, Sträucher stutzen und Boden umgraben war mein sehnlichster Wunsch auch die Umgestaltung des Weges vom Carport in den Garten. 

Momentan liegen hier uralte Waschbetonplatten, die von mir jedes Jahr vergeblich vom Moos und Grünbelag befreit wurden. Da der Weg aufgrund des angrenzenden erhöhten Sitzplatzes fast immer im Schatten liegt, fühlte sich das Moos pudelwohl. Wie ihr wisst, nutze ich gern bereits vorhandenes Material und verwende es sinnvoll weiter. So auch bei diesem Weg: 

VORHER UND NACHHER

Meine Idee besteht darin, die Platten umgedreht weiter zu benutzen, aber aufgelockert zu verwenden und vor allem unseren (aus einem früheren Projekt) zuviel bestellten Kies endlich weiter zu verarbeiten. Während die Großeltern sich also um die Umgestaltung des Kinderbereiches kümmerten, haben die Jungs den Weg verlegt. Platten hoch genommenen, Sand verteilt, Folie darauf verlegt, Platten wieder darauf gelegt und ausgerichtet. 
Bei einem normalen Schrittmaß von 60 Zentimetern kann man die 50 x 50 cm Waschbetonplatten im Abstand von 10 bis 20 Zentimetern verlegen. Wählt man den Abstand größer, erwischt man man beim Gehen nicht unbedingt jede Platte - das Laufen wäre unangenehm. 



Tatsächlich habe ich die hässliche Wand links erst beim Fotografieren
 wahrgenommen, hier muss Farbe dran - aber ganz dringend!

Ich bin total begeistert vom Ergebnis. Auch das Randbeet wurde vom Rindenmulch befreit und ebenso mit Kies belegt, so wirkt es insgesamt gleich noch großzügiger! Leider kann ich euch gar nicht so viele Bilder vom Entstehungsprozess zeigen, denn ich musste an diesem Tag arbeiten. Was für eine Überraschung beim Heimkehren nach Feierabend! Ich danke euch, Männer! 😘
Und was ich mit den übrigen Waschbetonplatten mache, das weiß ich auch schon! Mir ist nämlich eingefallen, dass wir doch glatt noch ein paar Restbretter vom Terrassenbau übrig haben - eine kleine Sitzgelegenheit angrenzend an den angelegten Weg wäre toll - davon aber mehr im nächsten Beitrag! Ich brauche zunächst einen Plan... *grins*


Genießt die ersten Sonnenstrahlen und habt viel Spaß im Garten!