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Dienstag, 15. Oktober 2024

Projekt FERIENHAUS beendet

  Moin!

Da ich mittlerweile den zweiten Blog betreibe, sieht es hier eher etwas vernachlässigt aus. Dennoch gebe ich ein kurzes Update, denn die ersten Gäste sind schon eingezogen in unser Holzhaus und wir sind gespannt auf das ehrliche Feedback. 🖤

Wir haben den von uns gesetzten Zeitplan etwas überschritten und uns statt 1 Jahr ganze 15 Monate mit der Renovierung unseres Holzhauses beschäftigt. Trotzdem für alle machbar und auch stets stressfrei und mit viel Freude. Wir kennen jede Farbspur, jede Schraube, jede Bodendiele und jedes Möbelstück persönlich. 🤣🤣🤣

Und all das nur, damit ihr bei uns urlauben könnt. 🖤

Wie sagte einst der Dalai Lama:

Einmal im Jahr solltest Du einen Ort besuchen, an dem Du noch nie warst. 



Liebe Grüße

Katja & Stefan


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Aufgrund der rechtlich erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen & Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss und werde ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Sonntag, 31. Juli 2022

Geldgeschenk mal anders - Berge falten kann jeder!

Für diesen Post habe ich mal wieder ein beliebtes Geschenk gebastelt - das Geldgeschenk. Und da ich eher nicht so der Ausdauertyp bin - sondern ein Freund von schnellen, kurzweiligen Basteleien - benötigt ihr für das Geschenk eigentlich nur einen Bilderrahmen, Geldscheine und Stift & Papier oder wahlweise einen Drucker. 😉

Für die Taufe von Jakob habe ich mal wieder nach einer Idee gesucht, um unser Geldgeschenk schön zu verpacken. Für seinen großen Bruder Kilian hatte ich damals schon einen Rahmen mit Geldscheinen in gefalteter Herzform gebastelt, den Post dazu findet ihr HIER nochmal verlinkt. Die Version für Mädchen habe ich auch schon gebastelt, ihr findet die Anleitung in diesem Blogpost HIER verlinkt. Da es den damals genutzten Bilderrahmen mit Echtglas bei Ikea nicht mehr gibt, habe ich nach einer Alternative gesucht.

Bei H&M Home fand ich günstige Rahmen aus Holz, ich hatte mir einen quadratischen und einen länglichen Rahmen mit dem Maß 41 x 21 cm aus Eichenholz bestellt - mich dann spontan für das Querformat entschiedenAus dem dreifach geteilten Passepartout habe ich zunächst mit einem scharfen Messer einen Steg heraus getrennt. So habe ich ein großes und ein kleines Feld erhalten. Das große Feld sollte mit Bergen aus Geldscheinen gestaltet werden und im kleinen Feld sollten Jakob´s Name und das Datum der Taufe stehen.

Da ich gern mit dem PC arbeite und ich leider kein Profi im Bereich "handlettering" bin, habe ich mir Schriftarten gesucht, die gut miteinander harmonieren. Für die Beschriftung habe ich 3 Schriftarten benutzt - Wilderness, Huntress und Battalion. Die Geldscheine habe ich dann einfach nach dem Prinzip "was gut aussieht" gefaltet - also ohne Faltanleitung. Ich musste ein paar Mal testen & probieren und bin dann bei schmalen und breiten Bergen gelandet. Die Farbkombi aus grünen, blauen und roten Scheinen hat mir auch sehr gut gefallen. Ich habe die Scheine dann zunächst drapiert und anschließend auf der Rückseite des Passepartouts mit Klebeband befestigt. 


Den Hintergrund habe ich nach dem Ausdruck noch mit ein paar Stickern (Pfeile, Ornamente, Wolke) verschönert. Diese Aufkleber nutze ich gern zum pimpen von Geschenken, man bekommt sie für kleines Geld bei den Fotoarbeiten in der DM-Drogerie. Hier sind sie auch schon in diversen Sets erhältlich - ob Reisen, Liebe oder Geburt. Es sind für jeden Anlass wirklich hübsche Motive zu finden. 



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Sonntag, 17. April 2022

❀❀❀ Rezept für einfachen Eierlikör ❀❀❀

Was darf denn zum Osterfest nicht fehlen neben gefärbten Eiern, dem Hefezopf oder eventuell auch dem klassischen Lamm? Natürlich ein Eierlikörchen - wenn er dann noch selbst gemacht ist, schmeckt er doch gleich noch viel besser. ;-)
Ein ganz simples Rezept habe ich mal abgedruckt in einer Eierpackung entdeckt - so schnell und einfach, dass ich es hier aufgeschrieben habe:

Zunächst trennt ihr 8 Eier und gebt das Eigelb in eine Rührschüssel, das Eiweiß benötigen wir für das Rezept nicht. Rührt nun das Eigelb & den Vanillezucker mit dem elektrischen Handrührgerät zu einer schaumigen Masse auf. Anschließend hebt ihr ganz langsam den Puderzucker unter und rührt anschließend die Kondensmilch unter. Rührt dabei immer weiter, bis ihr wieder eine homogene Menge habt. Ganz zum Schluss lasst ihr den Rum noch mit in die Schüssel fließen. Ich hatte noch braunen Rum im Vorrat und habe ihn benutzt - ich denke, das Rezept klappt aber auch mit weißem Rum.

Nun muss die flüssige Masse noch im Wasserbad eingekocht werden. Dafür nehmt ihr einen Kochtopf und kocht darin Wasser auf, dann wird eine Schüssel in das Wasserbad gehangen und die Eiermasse wird nun ganz langsam unter ständigem Rühren darin erhitzt. Es dauerte bei mir etwa 15 bis 20 Minuten, bis die Masse schön dickflüssig wurde - sie darf dabei keinesfalls kochen! 

Dann habe ich den Likör in zwei Gasflaschen abgefüllt und dabei noch Platz in der Flasche gelassen - wenn der Eierlikör zu dick wird nach dem Abkühlen, kann noch mit Milch oder Rum aufgefüllt werden. Es hilft somit, die dickflüssige Masse aus der Flasche zu bekommen. PROST!



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Sonntag, 20. Februar 2022

Kinder DIY: Einladung zum Geburtstag

Bisher haben wir fast alle Einladungskarten zum Geburtstag der Kids selbst gestaltet, gedruckt, gebastelt und beklebt. In diesem Jahr kam die Große ganz stolz aus ihrem Zimmer und zeigte uns die kleinen Diamond-Art Aufkleber, die sie von uns mal zum Basteln bekommen hatte. Vor 2 Jahren wusste ich nicht mal, welcher Trend das nun schon wieder ist - von "Diamond-Painting" hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Mittlerweile gibt es viele Webseiten, Produkte und Anleitungen zu diesem Hobby, bei dem winzig kleine "Diamanten" auf eine Leinwand geklebt werden, sodass sich am Ende ein tolles funkelndes Bild ergibt.

Ich bin ebenso ein Trend-Opfer geworden und habe mir ein türkisblaues Gebirgsbild gekauft im Format 30 x 40 cm - seit einigen Monaten (!!!) sitze ich nun schon daran - ich habe nicht gedacht, dass es so aufwendig ist. Sollte ich es jemals beenden, werde ich hier ein Bild hochladen. 😉 

In diesem Post wollte ich nun aber über unsere Einladungskarten berichten; die Bastelarbeit hat sich recht spontan durch die fertigen Klebetiere und geleerten Geschenkpapierrollen ergeben. Nach dem weihnachtlichen Einpackmarathon waren viele Papierrollen aufgebraucht und das Innenleben blieb übrig. Ich wollte das Kraftpapier nicht wegwerfen, habe es daher eine Nacht unter dicken Büchern geglättet und dann im Kartenformat mit dem Schneid-Cutter zugeschnitten. Das Format  10 x 15 cm habe ich passend zu den einfachen weißen Briefumschlägen gewählt.

Zwei von den Kartenausschnitten werden dann direkt übereinandergelegt, an der linken oberen Ecke gelocht und mit einer Musterbeutelklammer in Herzform verbunden. Auf den oberen Karton wird nun das fertige Diamond-Art Bild geklebt und das gelabelte Wort "EINLADUNG" aufgebracht. Hier kommt das DYMO Omega Prägegerät zum Einsatz, welches mich schon viele Jahre begleitet und mal so um die 10 Euro gekostet hat. Das Deckblatt der Einladungskarte ist nun fertig. 

Für den Innenteil kann die bunte Vorlage aus dem Blog benutzt werden, aber man kann natürlich auch selbst die Eckdaten zur Party in die Karte schreiben. Da die Karte zum Kindergeburtstag benutzt wird, darf die Einladung auch schön bunt sein. Am PC habe ich im Word-Programm recht einfach alle Daten wie z.B. Datum, Uhrzeit und Ort der Feier eingegeben und etwas kleiner als die Karte im A6 Format gedruckt. Nach dem Ausdruck auf normalem Druckerpapier wurde der Rand noch mit einer einfachen Konturenschere beschnitten, sodass sich das weiße Blatt nach dem Aufkleben gut vom Kraftpaper abhebt. Anfangs musste ich ein wenig probieren, habe mit verschiedener Deckkraft der Farben gearbeitet - man soll ja nach dem Ausdruck und dem Beschriften der Karte auch alles noch gut Lesen können. Daher findet ihr unter dem LINK ZUM INLET nun die Versionen mit 25 % und 50 % Deckkraft - ich hoffe, euer Drucker kann mit den Farben gut umgehen.


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Sonntag, 4. April 2021

❀❀❀ Rezept für leckere Figuren aus Quark-Öl-Teig ❀❀❀

Für das Osterfest kann ich noch einen ganz einfachen und super leckeren Quark-Öl-Teig empfehlen. Ein schnell gemachter Teig, der von der Konsistenz her an einen Hefeteig erinnert, ausgerollt und ausgestochen wird. Vor allem mit Kindern dürfen die Ausstechförmchen, die zu Weihnachten ja bekanntlich Hochsaison feiern erneut aus der Kiste geholt werden - Ostereier, Schmetterlinge, Hasen & Lämmer sind das Gegenstück zu Tannenbaum, Engel, Stern und Rentier. 

Neben den Zutaten wird noch ein Rührgerät, ein Nudelholz und beliebige Ausstech-Förmchen benötigt - die Lebensmittel solltet ihr wie folgt bereithalten: 

Bevor ihr mit der Zubereitung des Teiges beginnt, solltet ihr den Speisequark (nach belieben auch Magerquark) "ausquetschen" - dafür wird die Masse in ein sauberes Geschirrtuch gegeben, gedreht und gedrückt. Dadurch fließt die Flüssigkeit ab und der Quark gibt dem Teig festen Halt.

Nun gebt ihr Zucker, Quark, Eier, Öl, Milch, Vanillezucker und Backpulver in eine große Rühr-Schüssel und vermengt die Zutaten mit dem Handrührgerät.

Im Teig sollten anschließend keine Klümpchen mehr zu sehen sein, sondern eine glatte & homogene Masse. Nun wird das Mehl hinzu gegeben und nach & nach ebenso mit dem Rührgerät vermengt. Jetzt ähnelt die Konsistenz einem ganz gewöhnlichen Hefeteig, die Masse muss sich später ausrollen lassen - bei Bedarf gebt ihr noch etwas Mehl dazu. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, eher trocken und fest. Lasst den Teig nun eine halbe Stunde ruhen.

Ihr benötigt gleich flüssige Butter - diese kann in der Zwischenzeit auf dem Herd schon langsam erwärmt werden; außerdem dürfen Nudelholz, Ausstechförmchen und erneut Mehl zum Bestäuben nicht fehlen. Aus der beschriebenen Menge ergeben sich ca. 15 bis 20 Quarkfiguren. Es kommt ganz darauf an, wie groß eure Formen zum Ausstechen sind. Ein oder zwei mit Backpapier belegte Bleche können auch schon vorbereitet werden.


Wenn der Teig geruht hat, wird er mit dem Nudelholz ausgerollt. Wichtig ist, dass der Teig nicht so dünn wie Plätzchenteig ausgerollt wird - 1 bis 2 cm soll er schon hoch sein. Nach dem Ausstechen der Formen müssen diese noch mit flüssiger Butter bestrichen werden, dies geschieht am besten direkt vor dem Backen. Mit einem Backpinsel lässt sich die Butter gut verteilen. Anschließend werden die Figuren im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für ca. 10 Minuten gebacken - sie dürfen dabei auf keinen Fall braun werden!


Wenn die Figuren dann abgekühlt sind, werden sie erneut mit flüssiger Butter bestrichen und sofort im Zucker gewälzt. Hm.... Lecker! 
Kleiner Tipp: Auf keinen Fall (wie bei Keksen üblich) in einer luftdichten Dose verstauen; ich wollte die Schmetterlinge so lagern und dabei hat sich über Nacht der Zucker aufgelöst und die Figuren wurden trocken. Am besten schmecken sie wirklich ganz frisch zubereitet!





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Sonntag, 31. Mai 2020

Süße Wimpelkette zur Einschulung MIT oder OHNE Nähen

Bisher hatte ich überhaupt keine Erfahrung mit Nadel und Faden bzw. Näharbeiten im Allgemeinen - na gut, einen Knopf konnte ich annähen, das war es aber auch schon.
Erst durch die Corona Pandemie und die gesetzlich angeordnete Mundschutzpflicht hab ich mich von meiner Mom mal in ihre Nähmaschine einweisen lassen. 🤣 Herrlich, das war ein Spaß.... Wieder was gelernt und um eine Erfahrung reicher - oder könnt ihr was mit Unterfadenspannung oder Schrägband anfangen? 🤣


Das heutige Projekt ist für alle gedacht - mit oder ohne Nähmaschine. Die bevorstehende Einschulungsfeier der Großen findet im Garten statt und selbiger soll sommerlich geschmückt werden. Was eignet sich so besser als Wimpelketten, die luftig im Wind flattern und außerdem fix gemacht sind?


Was braucht ihr?
Stift und Karton 
Schere
verschiedene Stoffreste
T-Shirt-Garn oder Schrägband
Zickzackschere
Tacker
Optional: Nähmaschine 

Für die Wimpel zeichnet ihr euch besten eine Vorlage, die ihr immer wieder benutzen könnt. Alle Wimpel werden dann gleich groß! 

Meine Wimpel sind ca. 15 cm breit und 20 cm lang, sie werden einfach entlang der Papp-Vorlage mit der Stoff-Zick-Zack-Schere ausgeschnitten. Die Zick-Zack Form der Klinge sorgt dafür, dass der geschnittene Stoff nicht so schnell ausfranst. Um Zeit zu sparen habe ich mehrere Stofflagen gleichzeitig ausgeschnitten, das sieht anfangs fast ein wenig wie ein Scherenschnittmuster aus. 


Nehmt gern unterschiedliche Farben, durch die gleiche Größe der Wimpel schafft ihr trotzdem eine tolle Einheit! Unsere Große hat sich die Stoffe selbst ausgesucht. 

Für das nun folgende Verbinden der einzelnen Wimpel mit dem Band gibt es zwei Möglichkeiten - entweder einfach nur Tackern (hier können die Kids gut mithelfen) oder eben das Nähen mit der Maschine. Ich habe beide Varianten probiert! 

Ich habe mir Schrägband bzw. Saumband besorgt und die Wimpel damit einfach eingefasst. 


Aber auch das Tackern erfüllt seinen Zweck und geht natürlich deutlich schneller. Hier empfehle ich als günstige Alternative sogenanntes T-Shirt Garn zum Aneinanderreihen der Wimpel. Ich habe bei Tedi eine 120 Meter Rolle für gerade mal 6 Euro bekommen. Günstig und passend für die Wimpel, da es dieses etwas breitere Garn aus T-Shirt Stoff in vielen verschiedenen Farben gibt.


Zum Nähen muss ich nicht mehr viel erklären, beim Tackern wird das ca. 2 cm breite T-Shirt Garn auseinander gehalten, der Wimpel "eingerollt" und dann fest getackert. Je dünner der Stoff, desto häufiger müsst ihr Tackern. Bei groben Stoff reichen vermutlich auch 3 Tackernadeln, bei meinem Stoff sind es 5 geworden. Da der Stoff so dünn ist, scheint das Muster auch schön hindurch. Es ist also nicht schlimm, dass ich die Wimpel nicht doppelt aneinander befestigt habe. Es sollte ja schließlich keine Wochenaufgabe werden. 





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Freitag, 21. Februar 2020

🌈 DIY Woll-Regenbogen * Makramee * Ich wickel dann mal...🌈

Derzeit liegt Makramee wieder voll im Trend, mich interessieren die Knüpftechniken, Wandbilder oder Blumenampeln aber nicht sonderlich. 
Allerdings finde ich die kleinen farbigen Regenbogen aus Wolle sehr hübsch - die haben es mir schon eine ganze Weile angetan. 


Ich stand also vor der Wahl im Internet oder Geschäft einen solchen Regenbogen zu kaufen oder es einfach selbst zu probieren. Bei den Preisen zwischen 20 bis 40 Euro habe ich mir kurzerhand Wolle für je 1 Euro pro Knäuel und 5 Meter Makramee Seil von Hummelt (Silber Line Rope, 8mm stark) für 5 Euro über ebay gekauft. Außerdem habe ich zuvor gelesen, dass es hilfreich ist, das zu umwickelnde Band mit einem Stück Draht zu unterstützen. Eine Rolle Bindedraht gab der Keller noch her, Nadel und Faden sowie eine scharfe Schere habe ich mir aus dem Nähkästchen bereit gelegt.



Als erstes muss man sich überlegen, wie groß der Regenbogen werden soll. Im Beispiel oben ist der Regenbogen circa 20 x 20 cm groß, dazu wurden zunächst 4 immer größer werdende Stücke vom Makramee Seil abgeschnitten. Für einen ersten Versuch war das Format schon recht groß, ich würde eher kleiner (10 cm x 10 cm oder 15 cm x 15 cm) beginnen. 


Damit der Regenbogen später besser gebogen werden und die gewünschte Form auch behalten kann, habe ich unterstützend ein Stück vom Blumendraht eingefädelt. Das Makramee Seil ist eher locker geflochten und so verlief das Einfädeln problemlos. Solltet ihr ein anderes Seil benutzen und das Einfädeln gestaltet sich als schwierig, dann kann der Blumendraht auch einfach beim folgenden Wickeln mit eingeschnürt werden. 
Fangt 5 cm hinter dem Seilende an; wickelt dabei locker, nicht zu fest und vor allem nicht überlappend die Wolle in gewünschter Farbe Runde für Runde um das Seil. Der Anfang der Wolle darf dabei gern mit eingewickelt werden, das Fadenende kann anschließend vernäht oder auch mit Knoten fixiert werden. 


Die jeweils einzeln umwickelten Seile können dann aneinander gelegt und mittig vernäht werden. Hierfür sollten die Enden der gewickelten Wollseile auf einer Höhe sein, da es optisch ansprechender aussieht. Nach dem Nähen können die geknüpften Makrameefäden dann entwirrt und ausgekämmt werden. Falls diese noch zu krisselig sind, könnt ihr sie vorsichtig mit einem Glätteisen begradigen. Ich fand das nicht erforderlich, habe aber alle Fäden des Seils gleichmäßig bzw. auf einer Höhe abgeschnitten. 


Der Regenbogen ist nun grundsätzlich fertig - da ich diesen aber gern anhängen wollte, habe ich ihm noch einen Aufhänger verpasst. Hierfür habe ich 9 Wollfäden in circa 50 cm Länge zugeschnitten, an einem Ende verknotet und dann mit jeweils 3 Fäden zu einem Zopf geflochten. Hätte ich nur 3 einzelne Wollfäden genommen, wäre der entstehende Aufhänger recht dünn geworden. Die Schlaufe könnt ihr dann einfach an der Rückseite annähen. 

Tadaaaa... Fertig ist das gute Stück! 


Natürlich möchte ich euch den Woll-Regenbogen unserer 6-jährigen Pauline nicht vorenthalten. Sie wollte einen eigenen basteln und hat sich für die farbenfrohe Variante entschieden. Auch wenn man es auf dem Bild nicht sehen kann - dieser ist deutlich kleiner als meiner. 




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Samstag, 31. August 2019

Kuchenrezept für Fisch mit 🌈 Regenbogenschuppen

Neulich stand ich im Supermarkt und telefonierte mit der Familie, fragte dann unsere 5-Jährige Tochter, ob ich ihr was aus dem Supermarkt mitbringen soll. "Mama, wollen wir mal wieder einen Kuchen backen?" 
Ich: "Klar, tolle Idee!"...und schlug den Weg zum Gang mit den Fertigbackmischungen à la Papageienkuchen, Muffins und Oreotorte ein. Die 5-Jährige war völlig entrüstet, "Neee...keinen Papageienkuchen, ich möchte den Kuchen backen, der aussieht wie ein Fisch und bunte Schuppen hat!" ..äh,ja.. Das war dann wohl nichts mit fixer Backmischung. Seufzend dreht ich ab in Richtung Backzutaten, denn außer der Glasur und den Smarties hab ich meist alle Zutaten Zuhause. 


Der Kuchen sieht cool aus, ist aber letztlich ein einfacher Rührteig, der in einer 26 cm Springform gebacken, glasiert und mit Smarties geschmückt wird. 
Folgende Zutaten werden für den Kuchen benötigt :


Zunächst wird die weiche Butter mit dem Zucker schaumig geschlagen, dann kommen Eier, der Vanillezucker und die Prise Salz hinzu. Anschließend wird nach und nach das Mehl untergerührt. Euer Teig sollte nun glänzend und leicht fest sein. Ich gebe immer noch einen ordentlichen Schluck Sprudelwasser dazu. Das macht den Teig schön locker und fluffig. 


Die Springform bereite ich immer noch so vor, wie ich es von meiner Oma gelernt hab: Mit Butter auspinseln bzw. auswischen und anschließend mit Paniermehl bestäuben. Daran bleibt kein Kuchen haften und der Teig lässt sich nach dem Backen wunderbar lösen. 


Wer mag, kann den Rührteig auch noch mit Schokoflocken verrühren - dann wird es eine Art Stracciatella-Kuchen. Fügt man 2 Esslöffel Backkakao hinzu, wird der Teig richtig dunkel und schmeckt schön schokoladig. 
Ich habe den klassischen Rührteig so belassen, in die Springform gefüllt und auf mittlerer Schiene bei ca. 160 Grad Celsius im vorgeheizten Backofen (Umluft) für eine gute Stunde gebacken. Ich ziehe stets die Holzstäbchen-Methode der angegebenen Zeitangabe vor. Manchmal braucht der Kuchen länger, manchmal muss er schon eher raus. 


Nach dem Backen muss der Kuchen schön auskühlen, schließlich soll darauf die Kuvertüre halten und nicht weg fließen. Dafür am besten auch den Rand der Springform lösen und den Kuchen auf einem Rost abkühlen lassen. Jetzt könnt ihr auch schon ein kleines dreieckiges Stück mit einem scharfen Messer herausschneiden. Da dieser Teil später die Schwanzflosse ergibt und das fehlende Stück aussieht wie das Fischmaul, dürft ihr es auf keinen Fall so spitz wie ein Tortenstück schneiden. 


Ist der Kuchen ausgekühlt, wird die Glasur vorbereitet. Dafür nehme ich immer günstige Kuchenglasur und erwärme sie in ca. 50 bis 100 ml süßer Sahne. Leider habe ich kein Talent für das Erwärmen in der Mikrowelle - entweder bleibt die Schoki stückig oder ich verbrenne mir die Finger. Im Schlagsahne-Bad kann die Schokolade nicht anbrennen, wird langsamer fest und glänzt schön - dabei immer schön rühren.
Die Kuvertüre dann langsam auf dem Kuchen verteilen - wenn sie anzieht, dann könnt ihr auch die Schokolinsen darauf verteilen. Hier hat es sich bewährt, die Linsen bereits vorab nach Farbe zu sortieren um Zeit zu sparen. (Liebe Hersteller, warum sind eigentlich stets deutlich weniger rote Linsen als alle anderen Farben in der Rolle?)
Und das war es auch schon! 😋







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Samstag, 9. Februar 2019

♡ hübsches DIY - Geldgeschenk ♡

Immer wieder werde ich auf das Bilderrahmen-Geldgeschenk angesprochen, das ich bestimmt  schon 10 mal gebastelt habe für die verschiedensten Anlässe im eigenen Freundes- und Verwandtenkreis, gern aber auch für liebe Bekannte zum Verschenken. Mittlerweile habe ich echt Routine darin, bastele es jedoch immer noch sehr gern und habe mich natürlich stets verbessert. Zudem benötigt man nicht viel - den IKEA Bilderrahmen Virserum (50 cm x 50 cm), Bleistifte oder Fineliner und entsprechende Geldscheine in der Höhe des gewünschten Schenkungsbetrages.

Heute habe ich die Entstehung des Geldgeschenks zur Geburt eines kleinen Mädchens dokumentiert - außerdem seht ihr nun auch mal einen roséfarbenen Hintergrund. Das Taufgeschenk von Kilian - ihr könnt HIER noch einmal den entsprechenden Blogbeitrag lesen - ist ja definitiv in "Jungsfarben" gehalten. Und nach mittlerweile mehr als 2 Jahren Bastelei hat sich natürlich auch die Technik ein wenig verändert - wenn nicht sogar verbessert. 


Bitte erschreckt nicht über den Geldbetrag auf dem Bild - wir haben für dieses Geschenk zur Geburt im Kollegenkreis gesammelt und so kommt schnell eine hohe Geldsumme zusammen. Natürlich könnt ihr auch mit weniger Geld basteln - das Falten funktioniert bei allen Geldscheinen gleich. Allerdings finde ich es schön, wenn mindestens ein andersfarbiger Schein dabei ist. Das lockert das Ganze ein wenig auf - hier sind alle Kombinationen erlaubt.


Für dieses Geldgeschenk habe ich mir den Namen des Mädchens in verschiedenen Größen vorab ausgedruckt - verwendet habe ich dabei die Schriftart FFF Tusj - ich finde, die kann man echt toll mit dem Bleistift oder Fineliner nachmalen und sieht letztlich sogar aus wie selbst gemalt. Wenn die gewünschte Größe ausgesucht wurde, dann wird das Schriftbild grob ausgeschnitten, auf dem vorgesehenen Platz ausgerichtet und ein wenig mit Klebeband auf dem Passepartout des Bilderrahmens fixiert. Hier reicht wirklich schon ein kleiner Klebepunkt. Es geht nur darum, dass ihr beim Zeichnen auf dem Pappkarton immer mal wieder runter- bzw. hochklappen und ggfs. Korrigieren könnt.


Da die Schrift auf dem unteren Rand des Bildes relativ schlicht & schmal ist, lohnte sich das Ausschneiden und Fixieren gar nicht. Somit habe ich das Schriftbild "Freihand" abgemalt, quasi kopiert. Da ich leider das Handlettering nicht beherrsche, würde ich es tatsächlich als Abpausen bezeichnen - zudem habe ich vor dem Malen auf dem Passepartout tatsächlich auf gaaaaanz viel Papier vorab geübt. Die ausgesuchte und ausgedruckte Schriftart nennt sich übrigens "MADE - The Artist Script" . Der Ausdruck wurde hier auch wieder nur zur Größenfindung benutzt - beschriftet wurde mit Bleistift.


In der Gestaltung des Hintergrundes seid ihr auch flexibel - erlaubt ist, was gefällt. Bisher habe ich aber immer eine schöne Auswahl bei Geschenkpapieren gefunden. Das ist günstig und man hat es meist zu Hause - auch braunes Packpapier oder sehr dunkles Geschenkpapier sieht sehr gut aus. Da heben sich die Geldscheine nochmal so richtig ab! 

Noch ein kleiner Tipp: Manchmal dürft ihr auch ein Tapetenstück aus dem Baumarkt mitnehmen - hier gibt es auch eine große und hübsche Auswahl! Schaut euch einfach mal beim nächsten Besuch um und fragt nach. Für die kleine Charlotte habe ich mich aber für das roséfarbene Geschenkpapier mit dem geografischen weißen Muster entschieden. Dieses schneidet ihr ca. 1 cm größer als das Passepartout zu, legt es dann von hinten auf und klebt es mit Klebeband an 4 Stellen fest. Wenn ihr stärkeres Papier nehmt, könnt ihr auch etwas mehr Klebeband zum Fixieren verwenden. Das hier verwendete Geschenkpapier ist relativ dünn und hält somit mit wenig Klebeband.


Hier habe ich nochmal die Schritt für Schritt Anleitung beigefügt - Herzen kann ich mittlerweile im Schlaf falten. Aber vielleicht ist  diese bildliche Darstellung für euch nochmal eine gute Unterstützung. 


Am besten kleben die Herz-Scheine, wenn ihr sie direkt nach dem Falten noch mit ein paar schweren Büchern beschwert und ein paar Tage liegen lasst. Dann sind die Scheine richtig "platt" und behalten auch die Form beim Kleben. Zuletzt werden die Scheine an Ort und Stelle aufgelegt, ausgerichtet und noch mit doppelseitigem Klebeband oder auch einfachen Fotoecken-Klebepads leicht auf dem Untergrund fixiert.




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