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Donnerstag, 31. März 2022

Tonie-Regal aus IKEA LUSTIGT

Seit mindestens 4 Jahren gehören die Tonie Figuren zu unserem Haushalt - die Große ist auch nach so langer Zeit noch begeistert und auch ihre kleine Schwester hört die Toniebox täglich, für uns zum Schlafengehen eine allabendliche Routine und tolle Entspannung. Außerdem gibt es keine Urlaubsfahrt ohne die Box!

Da sich im Laufe der Zeit einige Figuren angesammelt haben und diese auch ordentlich beisammen stehen sollen, haben wir ein passendes Regal gesucht. Eine Aufbewahrung kann man mittlerweile auch überall kaufen, aber eine günstigere und selbst gestaltete Idee war für uns Ehrensache.


Das Ikea Lustigt Regal für knapp 10 Euro hatte einen fairen Preis und es landete direkt im Einkaufswagen. Bisher standen die Tonies auf dem Nachtschrank und fielen alle naselang um - für mich war sofort klar, dass es daher ein magnetisches Regal werden musste. Online gibt es Magnetbänder in diversen Farben, ich habe ein selbstklebendes Band in weiß bestellt und es mittig auf die kleinen Leisten geklebt. 

Zunächst wollten wir das Regal lackieren, haben uns dann aber wegen des geringeren Aufwands für das Bekleben mit Masking Tape entschieden. Davon besitze ich nämlich eine sehr große Auswahl. Also haben wir 5 farblich passende Tapes ausgesucht und diese mal quer und mal längs über die Holzlatten geklebt. Dabei wird das Magnetklebeband einfach mit verdeckt. 

Wenn dann alle 5 Leisten fertig beklebt sind, muss man sich entscheiden, wie das Regal aufgebaut wird - man kann es in verschiedenen Kombinationen verschrauben. Am besten schaut ihr gleich, ob ihr eher größere und höhere - oder eher flache und kleine Figuren besitzt. Dann sollten die Abstände beachtet werden, da sonst die Figuren nicht mehr so gut hinein passen. 

Wenn das Maskingtape längs klebt, bleibt natürlich die vordere Holzkante frei. Da die Mischung aus "beklebt" und "unbehandelt" mir nicht gefallen hat, habe ich die Holz - Kanten noch fix mit Acrylfarbe betupft. Nun passt das Farbschema gut zusammen. 





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Samstag, 27. November 2021

Adventskranz - 3 schnelle Ideen

Und schwupps... Ist schon der 1.Advent, dabei ist es noch nicht mal Dezember! Für die ganz schnellen und Deko-Faulen unter euch habe ich mal drei verschiedene Adventskränze gezaubert - die sind jeweils in unter 5 Minuten einsatzbereit (mit den richtigen Zutaten!) - ich schwöre.


Grundsätzlich habe ich immer ein und denselben Betonring als Grundgerüst genutzt, eine entsprechend große und ebenmäßige Schale oder ein Tablett lassen sich natürlich ebenso verwenden.

Für die verschiedenen Adventskränze habe ich folgendes Zubehör benutzt:


Variante 1:
Glitzer-Glamour-Pink im Wald



Den Betonring habe ich für 7,99 Euro bei Depot gekauft, selbige bekommt man aber mittlerweile auch in vielen weiteren Shops. Die 4 glitzernden Tannenbäume sind übrigens auch von Depot, die 4 Stumpenkerzen gab es bei Kaufland - Tannenzapfen kann man entweder kaufen oder im Wald bei einem Spaziergang sammeln. Macht natürlich doppelt Spaß, wenn man die Dinge für den Adventskranz erst gemeinsam sammelt und dann noch bei einer heißen Tasse Kakao gemeinsam dekoriert!


Variante 2:
Schlichte-Natur-Pur



Neben den 4 weißen Stumpenkerzen habe ich hier nur noch ein paar Walnüsse hinzugefügt. Dies ist wohl die Variante mit der besten Nutzung - sind die 4 Kerzen heruntergebrannt und alle Nüsse vernascht, dann bleibt wirklich nur noch der Betonring übrig - dieser lässt sich dann wieder sehr gut für die nächste Jahreszeit in Szene setzen.



Variante 3:
Kugelsicherer-Teelicht-Kranz



Selbst wenn keine 4 gleichen Kerzen mehr im Haus sind, wird es sogar mit Teelichtern noch ein Adventskranz. Hierzu werden diese in einfache Gläser gestellt, damit nicht gleich alles in Flammen aufgeht. Die restliche Deko ergibt sich aus allen möglichen Weihnachtsbaumkugeln, die ihr noch im Haus habt. ❤️ Ob farbig oder schlicht, das entscheidet ihr selbst. 





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Donnerstag, 26. August 2021

Unser erstes Mal - Urlaub in Dänemark

❤  ⛱ ⛭ ✈ ☀ 

An den Urlaub gibt es ja bekanntlich die höchsten Ansprüche: 

Er soll in erster Linie der Erholung dienen, einen Ausgleich vom Alltag bieten und im Idealfall auch noch neue Eindrücke von fremden Ländern vermitteln - als Paar waren wir gern im Süden Europas unterwegs, die Insel Mallorca mit ihren abgelegenen und ruhigen Seiten für uns ideal. Mit der Geburt der ersten Tochter kam für uns jedoch eine Reise mit dem Flugzeug nicht mehr in Frage, die Prioritäten änderten sich - es war mit einem Baby bzw. Kleinkind schlichtweg nicht vorstellbar für uns. In der jetzigen Lebenssituation mit 2 Kindern im Alter von fast 3 und 7 Jahren blieb somit der Urlaub im eigenen Land oder im angrenzenden Ausland. Erreichbar mit dem Auto, das Wichtigste immer dabei und vor allem stets unabhängig und flexibel - wir haben uns in diesem Jahr zum ersten Mal für Dänemark entschieden. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht; es war traumhaft!


In jedem Urlaub ist die Kamera mein ständiger Begleiter - es entstehen viele wundervolle Bilder und diese nur auf der Festplatte "abzulegen" ist einfach viel zu schade. Daher erstelle ich schon seit vielen Jahren gern ein Fotobuch um alle Erlebnisse & Momente des Urlaubs festzuhalten und gelegentlich zum Anschauen & Stöbern wieder zur Hand zu nehmen. Ich habe mittlerweile viele Anbieter für Fotobücher getestet und bin immer wieder bei CEWE gelandet. Das Preis-Leistungsverhältnis, die unendlichen Möglichkeiten und vor allem die Qualität der Drucke haben mich überzeugt. Ich entwerfe meine Bücher am PC mit der Bearbeitungssoftware, die von jedem Anbieter (Kaufland, DM... etc.) kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile sind die Programme in der Bedienung deutlich vereinfacht und bieten bereits wirklich schöne Buchvorlagen und Seitenlayouts, die man theoretisch sofort und bedenkenlos nutzen kann - die Bücher werden toll! Ich finde es immer super spannend, wie sich der eigene Geschmack in jedem Jahr ändert. Meine ersten Fotobücher waren bunt und grell. Viele Fotos waren mit Masken und Rahmen versehen, da ich das anfangs wirklich "revolutionär" fand. In diesem Jahr ist das Buch eher schlicht gehalten und orientiert sich farblich an Naturtönen gemischt mit grafischen Mustern.

Ich finde es toll, wenn nicht jede Seite gleich aussieht - das machen die Fotos ja auch nicht. Manchmal kann man sie in Gruppen inszenieren - und manchmal muss ein Bild auch allein wirken und eine ganze Seite einnehmen. Schön ist es aber, wenn dabei ein roter Faden entsteht und sich durch das ganze Buch zieht. Ich habe mir im Programm verschiedene Cliparts (Zusatzmodule) heruntergeladen und diese dann auch als Favorit abgespeichert - so kann ich schneller auf die Grafiken und Motive zugreifen. Auch die Basisfarbe habe ich mir ausgesucht und abgespeichert. Man kann fast alle Cliparts neu einfärben und somit dem Design des Buches anpassen, die Möglichkeiten sind wirklich grenzenlos!

TIPP: Die Bearbeitung, Sortierung und Vor-Auswahl der Fotos ist vor der eigentlichen Buchgestaltung eine absolute Erleichterung und wirklich wichtige Arbeit! Hier lässt sich enorm viel Zeit sparen! Wie ich bereits erwähnte, ermöglicht die moderne Software auch die vollautomatische Gestaltung des Fotobuches. Wird hier lediglich der Ordner mit den abgelegten Urlaubsfotos ausgewählt, dann wird man von der Anzahl der Seiten erschlagen, viele Bilder sind doppelt & dreifach im Buch enthalten und verschenken unnötige Seiten - der Preis des Fotobuches variiert dann gern mal zwischen 60 und 90 Euro!

Das muss so nicht sein! Für ein Fotobuch im A4 Format mit circa 100 Bildern liegt man in etwa zwischen 25 und 30 Euro. Das kommt natürlich auf die Wahl der Papierqualität, der Bindung und möglicher Extras (wie zum Beispiel Videoeinbindung oder Silber- & Goldveredelung) an.

Ich habe für das von mir erstellte Dänemark Fotobuch im Format "CEWE FOTOBUCH Groß auf Fotopapier Matt" für 32,95 € und 3 x weitere 4 Seiten à 3,50 € zusammen 43,45 € bezahlt - dabei ist die Ausführung als Hardcover und Lay-flat-Bindung (mit planliegenden Seiten) sowie der Druck auf mattem Fotopapier enthalten.

Ich habe mich bewusst entschieden, ein paar fertige Seiten des Buches als Screenshot zu speichern und hier zu zeigen, die allermeisten Bilder sind aber eingefangene Familienmomente und -erlebnisse, diese bleiben natürlich meiner Familie vorbehalten und werden deshalb hier nicht verewigt. 

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf das Fotobuch und bin aufgeregt, es endlich in den Händen zu halten. Für die Mädels habe ich einen Mini-Abklatsch dieses Buches erstellt - sie erhalten die kleinste Variante des "CEWE FOTOBUCH Mini Softcover Matt" für 7,95 Euro - das Heft kann dann wirklich geliebt werden und gern & viel in den Händen gehalten werden. Für das Heft habe ich fast ausschließlich die Familienbilder genutzt, dafür habe ich das CEWE Programm zweimal geöffnet, alle Elemente des großen Fotobuches markiert und dann jeweils Seite für Seite in das kleine Heftchen (2.Fenster am PC) kopiert und eingefügt. Hier mussten dann nur noch kleine Änderungen vorgenommen werden, da die Formate sich ein wenig unterschieden. Wenn die Bücher da sind, werde ich nochmal ein Bild von Ihnen einstellen. 




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Montag, 17. Mai 2021

Esstisch DIY: MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes

Im heutigen Beitrag möchte ich gern von meinem MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes berichten. Nachdem wir im vergangenen Monat unseren rechteckigen Esstisch mit 8 Sitzgelegenheiten in das Wohnzimmer integriert haben, wollten wir für den Küchenbereich einen deutlich kleineren, runden Esstisch nutzen.

Ich konnte leider online im gewünschten Maß - der Durchmesser von 110 cm stand fest - und ausgestattet mit einem kippsicheren Säulenfuß keinen passenden Tisch finden. Da ich mangels Besichtigung in bekannten Möbelhäusern (geschlossen durch Corona) keine weitere Option hatte, erweiterte ich meine Suche auf das Portal ebay Kleinanzeigen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was man dort sehen und finden kann. ;-)

Schnell fanden wir einen massiven Holztisch in Hamburg, den wir für wirklich kleines Geld unter unsere Fittiche nahmen. Dass wir den Farbton in "Eiche-rustikal" natürlich nicht behalten wollten, stand schon vor dem Kauf fest. Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit eines Säulentisches mit einem Kleinkind im Haus haben sich schnell in Luft aufgelöst - das Teil ist mega schwer und stabil!


Da wir derzeit auch keinem Baumarkt in Hamburg einen Besuch abstatten konnten, habe ich mich "influencen" lassen und mir Farbkarten von der Marke "Anna von Mangoldt" senden lassen. Ich bestellte eine grau-grün-bläuliche Auswahl; eigentlich nur aus Spaß und zum besseren Vergleich dazu noch rosafarbene Töne. Ihr könnt es euch sicher denken - mein Mann und ich haben uns völlig verrückt für einen schweinchen-rosa-farbenen Lack entschieden. Wie immer mega spontan und ohne lange zu zögern haben wir eine Lackdose im Farbton "Pempelfort" und dazu passenden Sperrgrund in grau auf der Webseite www.annavonmangoldt.com [Werbung, selbst bezahlt] bestellt.

Nachdem der Lack dann geliefert wurde, ging es auch schon los. Ich habe mich dazu entschieden, die Tischplatte zuletzt zu streichen - also einmal den Tisch auf den Kopf gestellt - der untere Teil war somit auch viel leichter bearbeitbar und ich musste mich nicht so verrenken. Den Tisch habe ich vor dem Streichen einmal wirklich grob geschliffen. Tatsächlich nicht ABgeschliffen, sondern mit einem Schleifpapier nur ANgeschliffen. 

Wenn ihr mit dem Anschleifen fertig seid, dann prüft bitte unbedingt, ob ihr noch kleine Schadstellen auf eurem zu lackierenden Möbelstück ausbessern wollt. Ich habe leider die Kratzer und Rillen auf der Tisch-Oberfläche erst NACH dem ersten Anstrich mit dem rosafarbenen Lack wahrgenommen und mich dann kurzerhand entschieden, die tiefen Rillen (vermutlich Gebrauchsspuren) doch noch zu füllen. Also wundert euch nicht, warum hier jetzt ein Foto des Tisches mit einem bereits rosafarbenen Lack folgt. Da ich vorher nicht genau hingesehen habe und ausbessern wollte, musste ich nun noch zwei zusätzliche Lackschichten auf den eigentlich fast fertigen Tisch auftragen.

Nachdem mögliche Schadstellen ausgebessert, getrocknet und geschliffen sind, sollte der Sperrgrund aufgetragen werden. Ich habe diesen zur Farbe dazu bestellt, da er dafür sorgt, dass die ggfs. vorhandenen Altanstriche mit Ölen / Lacken etc. im Laufe der Zeit nicht durch die neue Farbe durchdringen. Da der Tisch ursprünglich nicht aus meinem Besitz stammt, weiß ich natürlich auch nicht, wie er vorher behandelt war. Ich konnte aber beim Umdrehen des Tisches kleine Laufnasen erkennen und ging auf jeden Fall davon aus, dass er mal geölt / imprägniert wurde. 

Der Sperrgrund ließ sich wirklich einfach verwenden, ich habe die schlecht zu erreichenden Stellen (untere Auflage der Tischplatte) mit dem Pinsel gestrichen und die großen Flächen mit der Lackrolle. Hier hat schon ein einfacher Anstrich genügt. 

Nachdem dann auch der graue Sperrgrund gut durchgetrocknet war, konnte ich mit dem Streichen in der eigentlich ausgewählten Farbe "Pempelfort" beginnen. Ich hatte mit Lack bisher keine guten Erfahrungen, aber ich bin froh, hier etwas mehr Geld investiert zu haben - die Verarbeitung und Qualität hat mir gleich gefallen. Ich war überrascht, dass ich auch beim Öffnen der Farbdose rein gar nichts roch. Ich habe schließlich direkt in unserer Küche gestrichen und mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich mit dem typischen Lackgeruch umgehe. Aber der kam einfach gar nicht erst zum Vorschein. 😊


Natürlich habe ich auch hier die bekannten Heimwerker-Tricks verwendet - dabei einfach die Streichwanne mit 2 Lagen Alufolie auskleiden und die Farbdose mit Klebeband wie oben dargestellt abkleben. Beim Auskippen bleibt die Dose sauber und die Farbwanne durch die Alufolie ebenso. Das erspart wirklich Unmengen an Reinigungszeit! Achja, und zwischen den Trocknungsphasen wurden Farbrolle und Pinsel natürlich ordentlich in einer Ziplock-Tüte zwischengelagert. So trocknete nichts ein und ich musste zwischendurch nichts auswaschen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Lack in der Ausführung "Satinlack" bestellt habe. Er hat somit ein leicht mattes Finish und ist eben nicht so hochglänzend, wie man das sonst von einem Lack kennt.

Weil ich es so passend zu dem rosa Tisch fand und sich die Farbe so toll verarbeiten ließ, habe ich unseren uralten Drehteller von Ikea gleich auch noch lackiert. Hier habe ich ohne Sperrgrund gearbeitet, einfach angeschliffen und mit 2 rosa Farbschichten gearbeitet. Das passt perfekt zusammen! 



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Sonntag, 4. April 2021

❀❀❀ Rezept für leckere Figuren aus Quark-Öl-Teig ❀❀❀

Für das Osterfest kann ich noch einen ganz einfachen und super leckeren Quark-Öl-Teig empfehlen. Ein schnell gemachter Teig, der von der Konsistenz her an einen Hefeteig erinnert, ausgerollt und ausgestochen wird. Vor allem mit Kindern dürfen die Ausstechförmchen, die zu Weihnachten ja bekanntlich Hochsaison feiern erneut aus der Kiste geholt werden - Ostereier, Schmetterlinge, Hasen & Lämmer sind das Gegenstück zu Tannenbaum, Engel, Stern und Rentier. 

Neben den Zutaten wird noch ein Rührgerät, ein Nudelholz und beliebige Ausstech-Förmchen benötigt - die Lebensmittel solltet ihr wie folgt bereithalten: 

Bevor ihr mit der Zubereitung des Teiges beginnt, solltet ihr den Speisequark (nach belieben auch Magerquark) "ausquetschen" - dafür wird die Masse in ein sauberes Geschirrtuch gegeben, gedreht und gedrückt. Dadurch fließt die Flüssigkeit ab und der Quark gibt dem Teig festen Halt.

Nun gebt ihr Zucker, Quark, Eier, Öl, Milch, Vanillezucker und Backpulver in eine große Rühr-Schüssel und vermengt die Zutaten mit dem Handrührgerät.

Im Teig sollten anschließend keine Klümpchen mehr zu sehen sein, sondern eine glatte & homogene Masse. Nun wird das Mehl hinzu gegeben und nach & nach ebenso mit dem Rührgerät vermengt. Jetzt ähnelt die Konsistenz einem ganz gewöhnlichen Hefeteig, die Masse muss sich später ausrollen lassen - bei Bedarf gebt ihr noch etwas Mehl dazu. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, eher trocken und fest. Lasst den Teig nun eine halbe Stunde ruhen.

Ihr benötigt gleich flüssige Butter - diese kann in der Zwischenzeit auf dem Herd schon langsam erwärmt werden; außerdem dürfen Nudelholz, Ausstechförmchen und erneut Mehl zum Bestäuben nicht fehlen. Aus der beschriebenen Menge ergeben sich ca. 15 bis 20 Quarkfiguren. Es kommt ganz darauf an, wie groß eure Formen zum Ausstechen sind. Ein oder zwei mit Backpapier belegte Bleche können auch schon vorbereitet werden.


Wenn der Teig geruht hat, wird er mit dem Nudelholz ausgerollt. Wichtig ist, dass der Teig nicht so dünn wie Plätzchenteig ausgerollt wird - 1 bis 2 cm soll er schon hoch sein. Nach dem Ausstechen der Formen müssen diese noch mit flüssiger Butter bestrichen werden, dies geschieht am besten direkt vor dem Backen. Mit einem Backpinsel lässt sich die Butter gut verteilen. Anschließend werden die Figuren im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für ca. 10 Minuten gebacken - sie dürfen dabei auf keinen Fall braun werden!


Wenn die Figuren dann abgekühlt sind, werden sie erneut mit flüssiger Butter bestrichen und sofort im Zucker gewälzt. Hm.... Lecker! 
Kleiner Tipp: Auf keinen Fall (wie bei Keksen üblich) in einer luftdichten Dose verstauen; ich wollte die Schmetterlinge so lagern und dabei hat sich über Nacht der Zucker aufgelöst und die Figuren wurden trocken. Am besten schmecken sie wirklich ganz frisch zubereitet!





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Sonntag, 21. März 2021

Teil 2 ××× Punch Needle ××× Kissenbezug DIY ××× Wolle & Stoff ××× Fortsetzung

Fast einen ganzen Monat später habe ich nun endlich meinen Kissenbezug beendet - in Summe stecken vermutlich so um die 10 Stunden Arbeit darin. Ob ich es nochmal machen würde? Auf jeden Fall - bisher hatte ich kein Hobby oder eine Bastelei, die man bequem "einfach so" beiseite legen und beliebig oft wieder aufnehmen kann. Das klappt tatsächlich gut bei der Arbeit mit der Stanznadel. Ich würde sagen, dass es mir trotz anfänglicher Skepsis gut von der Hand ging und vor allem Spaß gebracht hat.

Die meiste Arbeit macht das Versetzen der Stickringe, punchen kann man ja immer nur dort, wo der Stoff gut gespannt ist - also innerhalb des Rings. Im Laufe der Zeit war ich ganz oft froh, dass ich mir auf der Innenseite (Rückseite) des Stoffs das Muster aufgezeichnet habe - einmal bin ich sogar durcheinander gekommen und habe auf der falschen Seite des Strichs gepuncht. Zum Glück ist das recht harmlos, ich habe die Wolle einfach wieder rausgezogen und später mit der richtigen Farbe weiter gemacht.

Absolut empfehlen kann ich allerdings die festen Hoops aus Plastik. Nachdem ich anfangs nur mit den günstigen Bambus-Stickrahmen gearbeitet habe, habe ich im Buch von sogenannten "No-slip-Hoops" gelesen; also Stickrahmen, die den Stoff richtig fest greifen können. Die Bambusrahmen pressen sich nur gegeneinander, die Plastikrahmen haben eine richtige "Nut-Feder-Verbindung" und zusätzliche Plastikknubbel zum Festhalten des Stoffs. Den 5er Pack Bambus-Reifen habe ich bei Amazon für ca. 10 Euro gekauft, die 3 Plastik-Stickrahmen in unterschiedlichen Größen bei ebay für jeweils etwa 4 Euro.

Die Bambus-Rahmen kann man nutzen, wenn das Werkstück anschließend mit Wolle umrandet wird; die Rahmen kann man also nicht wiederverwenden. Es wird dabei entweder eine ganz andere Wollfarbe für den Kontrast - oder eben die Wolle des gepunchten Objektes verwendet und ringmäßig um den Rahmen vernäht. Das habe ich bei einem meiner ersten Testpunches so gemacht:

Für den von mir bestickten H&M Kissenbezug habe ich die Ringgrößen - je nach Bedarf - variiert. Da zum Schluss viele Stellen schon bestickt waren, wurden die Ringe immer kleiner. Wichtig dabei ist, dass der Stoff immer schön fest gespannt ist um gerade Schlaufen zu punchen. Zum Schluss kann man die Innenseite noch mit Textilkleber versiegeln - dies beugt dem versehentlichen Lösen der Schlaufen vor. Und auf der sichtbaren Seite sollten nun die Schlaufen noch ordentlich geordnet und sortiert werden. Ihr könnt den Unterschied ganz gut auf dem folgenden Foto erkennen: Im rosa Halbkreis sind die schwarzen Schlingen sortiert, sie erscheinen wie eine durchgängige, saubere Linie - rechts davon im hellgrünen Kreis sind sie unsortiert. Grundsätzlich würde ich sogar behaupten, dass dieses Projekt auch für Anfänger geeignet ist. Den ersten Teil zum DIY Kissenbezug findet ihr übrigens HIER nochmal verlinkt.



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Sonntag, 31. Mai 2020

Süße Wimpelkette zur Einschulung MIT oder OHNE Nähen

Bisher hatte ich überhaupt keine Erfahrung mit Nadel und Faden bzw. Näharbeiten im Allgemeinen - na gut, einen Knopf konnte ich annähen, das war es aber auch schon.
Erst durch die Corona Pandemie und die gesetzlich angeordnete Mundschutzpflicht hab ich mich von meiner Mom mal in ihre Nähmaschine einweisen lassen. 🤣 Herrlich, das war ein Spaß.... Wieder was gelernt und um eine Erfahrung reicher - oder könnt ihr was mit Unterfadenspannung oder Schrägband anfangen? 🤣


Das heutige Projekt ist für alle gedacht - mit oder ohne Nähmaschine. Die bevorstehende Einschulungsfeier der Großen findet im Garten statt und selbiger soll sommerlich geschmückt werden. Was eignet sich so besser als Wimpelketten, die luftig im Wind flattern und außerdem fix gemacht sind?


Was braucht ihr?
Stift und Karton 
Schere
verschiedene Stoffreste
T-Shirt-Garn oder Schrägband
Zickzackschere
Tacker
Optional: Nähmaschine 

Für die Wimpel zeichnet ihr euch besten eine Vorlage, die ihr immer wieder benutzen könnt. Alle Wimpel werden dann gleich groß! 

Meine Wimpel sind ca. 15 cm breit und 20 cm lang, sie werden einfach entlang der Papp-Vorlage mit der Stoff-Zick-Zack-Schere ausgeschnitten. Die Zick-Zack Form der Klinge sorgt dafür, dass der geschnittene Stoff nicht so schnell ausfranst. Um Zeit zu sparen habe ich mehrere Stofflagen gleichzeitig ausgeschnitten, das sieht anfangs fast ein wenig wie ein Scherenschnittmuster aus. 


Nehmt gern unterschiedliche Farben, durch die gleiche Größe der Wimpel schafft ihr trotzdem eine tolle Einheit! Unsere Große hat sich die Stoffe selbst ausgesucht. 

Für das nun folgende Verbinden der einzelnen Wimpel mit dem Band gibt es zwei Möglichkeiten - entweder einfach nur Tackern (hier können die Kids gut mithelfen) oder eben das Nähen mit der Maschine. Ich habe beide Varianten probiert! 

Ich habe mir Schrägband bzw. Saumband besorgt und die Wimpel damit einfach eingefasst. 


Aber auch das Tackern erfüllt seinen Zweck und geht natürlich deutlich schneller. Hier empfehle ich als günstige Alternative sogenanntes T-Shirt Garn zum Aneinanderreihen der Wimpel. Ich habe bei Tedi eine 120 Meter Rolle für gerade mal 6 Euro bekommen. Günstig und passend für die Wimpel, da es dieses etwas breitere Garn aus T-Shirt Stoff in vielen verschiedenen Farben gibt.


Zum Nähen muss ich nicht mehr viel erklären, beim Tackern wird das ca. 2 cm breite T-Shirt Garn auseinander gehalten, der Wimpel "eingerollt" und dann fest getackert. Je dünner der Stoff, desto häufiger müsst ihr Tackern. Bei groben Stoff reichen vermutlich auch 3 Tackernadeln, bei meinem Stoff sind es 5 geworden. Da der Stoff so dünn ist, scheint das Muster auch schön hindurch. Es ist also nicht schlimm, dass ich die Wimpel nicht doppelt aneinander befestigt habe. Es sollte ja schließlich keine Wochenaufgabe werden. 





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