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Montag, 30. Mai 2022

Kurztrip an die Ostsee | Graal-Müritz ♡

Darf´s ein bisschen Meer sein... ♡♡♡ Durch berufliche Projekte haben wir uns seit einigen Monaten keinen Urlaub gegönnt, wollten für die Kids unbedingt mal einen Tapetenwechsel und sind daher im Mai spontan zu einem Wochenendtrip an die Ostsee aufgebrochen.

Gebucht haben wir am Mittwoch-Abend online über eine bekannte Buchungsplattform und sind direkt am Freitag nach der Arbeit gefahren. Wir haben für die Kids und uns nur eine kleine Tasche gepackt, haben die Kamera und ein paar Snacks im Auto verstaut und haben uns auf den Weg gemacht. Erwartet haben wir nicht viel, waren letztlich aber positiv überrascht von dem sehr sauberen und neuwertigen Appartementhotel direkt am Strand. Wir mussten nur aus dem Haus gehen und befanden uns ca. 200 Meter vom Meer entfernt. 


Wir wohnen nur 2 Stunden von Graal-Müritz entfernt, so dass die Autofahrt auch am Freitag-Nachmittag machbar war. Nachdem wir nach Ankunft direkt in das ca. 60 qm große Ferienappartement einziehen konnten, sind wir abends noch mit den Kids zum Strand spaziert und haben die Gegend erkundigt. Unsere Unterkunft befand sich dabei fast direkt an der Seebrücke - so sind schon abends ein paar wunderschöne Bilder entstanden und die Mädels haben in den Hotelbetten vor lauter Vorfreude auf das Meer kaum ein Auge zugemacht. 

Am Samstagmorgen sind wir nach dem hauseigenen Frühstück wieder zum Strand gelaufen, haben uns einen Strandkorb gemietet und dann auch fast den ganzen Tag am Wasser verbracht. Der Wettergott spielte mit; die Wolkendecke öffnete sich, es klarte zum Mittag hin auf und wir konnten sogar im Meer baden. Den ganzen Tag hielten sich die Temperaturen um die 20 Grad und geschützt zwischen den Strandkörben ließ es sich vor den Sanddünen gut aushalten. 

Zum Abend hin machten wir mit den Kids noch einen Ausflug mit der kleinen Bäderbahn, fuhren eine gute Stunde durch den Ort und lauschten den Erklärungen des Zugführers. Graal-Müritz war weder voll noch überlaufen, im Sommer wird dies sicherlich anders sein. 

Das "Durchlüften" und der Tapetenwechsel tat der ganzen Familie gut und unser spontaner Wochenendtrip an die Ostsee war bestens dafür geeignet um die Akkus wieder aufzuladen. 



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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Donnerstag, 26. August 2021

Unser erstes Mal - Urlaub in Dänemark

❤  ⛱ ⛭ ✈ ☀ 

An den Urlaub gibt es ja bekanntlich die höchsten Ansprüche: 

Er soll in erster Linie der Erholung dienen, einen Ausgleich vom Alltag bieten und im Idealfall auch noch neue Eindrücke von fremden Ländern vermitteln - als Paar waren wir gern im Süden Europas unterwegs, die Insel Mallorca mit ihren abgelegenen und ruhigen Seiten für uns ideal. Mit der Geburt der ersten Tochter kam für uns jedoch eine Reise mit dem Flugzeug nicht mehr in Frage, die Prioritäten änderten sich - es war mit einem Baby bzw. Kleinkind schlichtweg nicht vorstellbar für uns. In der jetzigen Lebenssituation mit 2 Kindern im Alter von fast 3 und 7 Jahren blieb somit der Urlaub im eigenen Land oder im angrenzenden Ausland. Erreichbar mit dem Auto, das Wichtigste immer dabei und vor allem stets unabhängig und flexibel - wir haben uns in diesem Jahr zum ersten Mal für Dänemark entschieden. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht; es war traumhaft!


In jedem Urlaub ist die Kamera mein ständiger Begleiter - es entstehen viele wundervolle Bilder und diese nur auf der Festplatte "abzulegen" ist einfach viel zu schade. Daher erstelle ich schon seit vielen Jahren gern ein Fotobuch um alle Erlebnisse & Momente des Urlaubs festzuhalten und gelegentlich zum Anschauen & Stöbern wieder zur Hand zu nehmen. Ich habe mittlerweile viele Anbieter für Fotobücher getestet und bin immer wieder bei CEWE gelandet. Das Preis-Leistungsverhältnis, die unendlichen Möglichkeiten und vor allem die Qualität der Drucke haben mich überzeugt. Ich entwerfe meine Bücher am PC mit der Bearbeitungssoftware, die von jedem Anbieter (Kaufland, DM... etc.) kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile sind die Programme in der Bedienung deutlich vereinfacht und bieten bereits wirklich schöne Buchvorlagen und Seitenlayouts, die man theoretisch sofort und bedenkenlos nutzen kann - die Bücher werden toll! Ich finde es immer super spannend, wie sich der eigene Geschmack in jedem Jahr ändert. Meine ersten Fotobücher waren bunt und grell. Viele Fotos waren mit Masken und Rahmen versehen, da ich das anfangs wirklich "revolutionär" fand. In diesem Jahr ist das Buch eher schlicht gehalten und orientiert sich farblich an Naturtönen gemischt mit grafischen Mustern.

Ich finde es toll, wenn nicht jede Seite gleich aussieht - das machen die Fotos ja auch nicht. Manchmal kann man sie in Gruppen inszenieren - und manchmal muss ein Bild auch allein wirken und eine ganze Seite einnehmen. Schön ist es aber, wenn dabei ein roter Faden entsteht und sich durch das ganze Buch zieht. Ich habe mir im Programm verschiedene Cliparts (Zusatzmodule) heruntergeladen und diese dann auch als Favorit abgespeichert - so kann ich schneller auf die Grafiken und Motive zugreifen. Auch die Basisfarbe habe ich mir ausgesucht und abgespeichert. Man kann fast alle Cliparts neu einfärben und somit dem Design des Buches anpassen, die Möglichkeiten sind wirklich grenzenlos!

TIPP: Die Bearbeitung, Sortierung und Vor-Auswahl der Fotos ist vor der eigentlichen Buchgestaltung eine absolute Erleichterung und wirklich wichtige Arbeit! Hier lässt sich enorm viel Zeit sparen! Wie ich bereits erwähnte, ermöglicht die moderne Software auch die vollautomatische Gestaltung des Fotobuches. Wird hier lediglich der Ordner mit den abgelegten Urlaubsfotos ausgewählt, dann wird man von der Anzahl der Seiten erschlagen, viele Bilder sind doppelt & dreifach im Buch enthalten und verschenken unnötige Seiten - der Preis des Fotobuches variiert dann gern mal zwischen 60 und 90 Euro!

Das muss so nicht sein! Für ein Fotobuch im A4 Format mit circa 100 Bildern liegt man in etwa zwischen 25 und 30 Euro. Das kommt natürlich auf die Wahl der Papierqualität, der Bindung und möglicher Extras (wie zum Beispiel Videoeinbindung oder Silber- & Goldveredelung) an.

Ich habe für das von mir erstellte Dänemark Fotobuch im Format "CEWE FOTOBUCH Groß auf Fotopapier Matt" für 32,95 € und 3 x weitere 4 Seiten à 3,50 € zusammen 43,45 € bezahlt - dabei ist die Ausführung als Hardcover und Lay-flat-Bindung (mit planliegenden Seiten) sowie der Druck auf mattem Fotopapier enthalten.

Ich habe mich bewusst entschieden, ein paar fertige Seiten des Buches als Screenshot zu speichern und hier zu zeigen, die allermeisten Bilder sind aber eingefangene Familienmomente und -erlebnisse, diese bleiben natürlich meiner Familie vorbehalten und werden deshalb hier nicht verewigt. 

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf das Fotobuch und bin aufgeregt, es endlich in den Händen zu halten. Für die Mädels habe ich einen Mini-Abklatsch dieses Buches erstellt - sie erhalten die kleinste Variante des "CEWE FOTOBUCH Mini Softcover Matt" für 7,95 Euro - das Heft kann dann wirklich geliebt werden und gern & viel in den Händen gehalten werden. Für das Heft habe ich fast ausschließlich die Familienbilder genutzt, dafür habe ich das CEWE Programm zweimal geöffnet, alle Elemente des großen Fotobuches markiert und dann jeweils Seite für Seite in das kleine Heftchen (2.Fenster am PC) kopiert und eingefügt. Hier mussten dann nur noch kleine Änderungen vorgenommen werden, da die Formate sich ein wenig unterschieden. Wenn die Bücher da sind, werde ich nochmal ein Bild von Ihnen einstellen. 




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Donnerstag, 20. August 2020

Moin, Hamburg ⚓️

Die letzten Wochen waren turbulent - einerseits arbeitsintensiv in unseren Vollzeit-Jobs, andererseits auch voller Termine im privaten Bereich. Wir haben eine 4-wöchige Übergangszeit von der Kita bis zur Einschulung überbrückt und natürlich viel Energie in die kleine, familiäre Einschulungsfeier unseres "großen" Schulkindes gesteckt. Außerdem haben wir (wie immer) viele Projekte rund ums Haus am Laufen - wir wollen unseren Vorgarten komplett verändern, einen Austritt mit Terrasse bauen, endlich den Hobbykeller fertig stellen usw. ...) Sobald es Näheres gibt, nehme ich euch wieder mit!

Zur Abwechslung möchte ich euch an unserem letzten Hamburger Kurztrip teilhaben lassen!


Trotz der eingeschränkten Corona-Zeit leben wir von diesen kleinen Auszeiten - vor ein paar Wochen sind wir mit einem befreundeten Paar, ihren zwei Kids und unseren zwei Mädels in den Wildpark Schwarze Berge gefahren; natürlich stets unter Einhaltung der Abstands- & Hygieneregeln! Auf dem Rückweg haben wir noch ein wenig Sightseeing betrieben und die entstandenen - wunderschönen - Fotos von Hamburg möchte ich euch nicht vorenthalten.


Obwohl wir glücklicherweise am Hamburger Stadtrand wohnen und die Stadt für uns immer nur einen Katzensprung entfernt ist, entdecken wir stets Neues und Aufregendes, wenn wir mit Freunden die Stadt erobern. Hamburg verändert sich und steht nie still!


Unsere Tour führte uns zunächst mit dem Auto über die Köhlbrand-Brücke, den Hamburger Hafen, wir haben die Speicherstadt mit ihren vielen Brücken & tollen Backsteinbauten und die Elbbrücken gesehen, zwischendurch haben wir auch einen Blick auf die Elbphilharmonie erhascht. 
Suchspiel: Könnt ihr sie auf meinen Fotos entdecken? ;-)


Der architektonische Kontrast in Hamburg ist immer wieder ergreifend - moderne Bauten aus Beton, Stahl, Spiegelglasfassaden und jahrhundertealte Steingebäude stehen vis-à-vis oder einträchtig nebeneinander. Der Blick schweift umher und kommt nicht zur Ruhe, lediglich das Wasser ist die Verbindung, die alles zusammen hält.


Es ist egal, was ihr erlebt - ein Nachmittag im Garten, ein Kurztrip durch die Stadt oder auch ein kleines Picknick in der Natur... Lasst euch trotz der Einschränkungen hinsichtlich der Corona-Pandemie nicht die Laune verderben, lernt den Umgang damit und macht das Beste aus der Situation! 




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Mittwoch, 31. Juli 2019

Sehnsucht nach Meer

Unseren Sommerurlaub haben wir *mal wieder* in den Niederlanden verbracht - eine Woche ging es im Juni ans Sneekermeer. Erneut sind wir mit den Kiddies und den Schwiegereltern in den nördlichen Teil des Landes - nach Friesland - gefahren. Wir empfinden stets eine unheimliche Ruhe und Gelassenheit - bereits wenn wir die Ländergrenze überfahren. 


Neben einer wirklich tollen Unterkunft waren wir auch vom sehr dörflichen Umfeld positiv überrascht. Wir haben uns für die Buchung eines freistehenden Hauses in einem Ferienpark entschieden. Bei RCN de Potten in Offingawier konnte man über Zelt, Wohnwagen, Minivilla und Einfamilienhaus bis hin zu großer Villa mit Sauna und Solarium wählen. Es ist wirklich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.




Unser gemietetes Haus befand sich am Ende einer Sackgasse und hatte ein eigenes Bootshaus sowie einen großen Anleger mit Holzsteg, der das Haus umrundete. Wir haben uns für ein paar Stunden auch ein Boot gemietet, weil das als Touri irgendwie dazu gehört. Außerdem macht Boot fahren unwahrscheinlich Spaß - das Wetter war super und für die 5-Jährige war das natürlich das absolute Highlight. Sie durfte sogar selbst steuern!


Das geräumige Haus verfügte über zwei Vollbäder und ein zusätzliches Gäste-WC. Die offene, moderne Küche sowie ein großzügiger und lichtdurchfluteter Wohn- & Essbereich im Erdgeschoss rundeten das Wohlfühlerlebnis ab. Insgesamt vier Doppelflügeltüren ließen Sonne zu jeder Zeit ins Haus hinein. Ebenso befand sich ein Doppelschlafzimmer mit Bad en Suite im Erdgeschoss; dieses war umlaufend mit Holzplanken im Außenbereich versehen. Über eine weiße Holztreppe gelangte man ins Obergeschoss - hier gab es neben besagtem Vollbad mit Wanne und zwei Waschtischen noch dreiweitere Schlafzimmer. Zwei der Zimmer waren mit Doppelbetten versehen, das dritte Zimmer mit zwei Einzelbetten. Zwei Räume hatten Zugang zum überdachten Balkon. Im Obergeschoss befand sich außerdem eine kleine Waschküche mit Waschmaschine und Trockner. 




Jeden Tag haben wir viele Spaziergänge und Ausflüge unternommen - entweder zu verschiedenen Spielplätzen auf dem Gelände, haben Stadtbummel gemacht und die Gegend erkundigt oder wir haben Zeit am Wasser verbracht. Man kann tatsächlich viel erleben - vor Ort in Offingawier, in Sneek oder auch umliegenden kleinen Städten. Die typische Bauweise und Architektur ist für die Kamera und mich stets ein Vergnügen. Viele kleine Details, eingemauerte Briefschlitze, Türklopfer und typische Backsteinfassaden prägen das Stadtbild. Und natürlich sieht man an jeder Ecke Fahrräder - das Hauptverkehrsmittel.




Wir haben festgestellt, dass die Pflanzen der örtlichen Gärtnereien eine sehr gute Qualität haben. Aus einer Laune heraus haben wir beschlossen, bei jedem Urlaub in den Niederlanden eine andere Baumschule zu besuchen. Durch Tipps von unserem Ferienpark sind wir auf das "Groencentrum" im nur 25 km entfernten Witmarsum gestoßen. Eine riesige Vielfalt an Dekorationen und Pflanzen - gepaart mit Erlebniswelt und Gastronomie  - ließen uns staunen. Dies wird nicht der letzte Besuch dort gewesen sein! Wer zum ersten Mal "Die Wäscherei" = Möbelhaus in Hamburg besucht, ist ebenso geflasht, wie es uns im "Groencentrum Witmarsum" erging. Da ich für unseren Vorgartenumbau Trompetenbäume ausgesucht habe, werde ich diese hier kaufen. Sie kosten mit einer Stammhöhe von 220 cm lediglich 1/3 des Preises, den deutsche Baumschulen fordern. Wir haben uns mal mit einem Gärtner vor Ort unterhalten - viele Pflanzenarten sind deutlich günstiger als in Deutschland, so z.B. Hortensien, Harlekinweiden und eben Trompetenbäume.



In den Abendstunden haben wir stets gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Auf den Sitzplätzen der umlaufenden Holzdecks wurde so manche Flasche Wein getrunken, auf's Wasser geschaut, geklönt und Ideen für die heimische Gartenplanung ausgetauscht und natürlich war die Kamera stets dabei; HD Filter und Langzeitbelichtung machen das Wasser schön "weich". 
Beim unteren Foto müsst ihr euch bildlich vorstellen, wie ich bäuchlings auf den Dielen liege und auf das Fern-Auslösen der Kamera warte - und das bereits gegen 05.30 Uhr zum Sonnenaufgang als alle anderen noch geschlafen haben. *grins*











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Freitag, 31. Mai 2019

London is calling....


Ich musste zunächst in mich gehen und überlegen, ob ich euch diese Bilder überhaupt JETZT - und damit eine ich tatsächlich JETZT Ende Mai bzw. Anfang Juni - zeigen soll, denn sie enthalten doch einige weihnachtliche Motive. Wir waren nämlich mit den Mädels Anfang Dezember letzten Jahres zu einem Wochenendtrip in London. Was soll ich sagen? Zu dieser Zeit einfach wunderschön: beleuchtet, geschmückt - einfach atemberaubend! 


Erstmal freue ich mich, dass ich endlich die Fotos sichten konnte und somit natürlich auch die tollen Momente erneut erleben durfte. Vielleicht nimmt sich auch der ein oder andere vor, frühzeitig zu buchen. Direkt mit dem Erscheinen des Winterflugplans sind die Flüge meist noch recht günstig und Hin- und Rückflug sind für unter 100 Euro zu haben. 
Ich nehme euch visuell mal mit auf unseren Ausflug... unsere Unterkunft haben wir ca. 3 Wochen vor dem Abflug über booking.com gebucht.





Wir haben uns für ein Zwei-Zimmer-Appartement im Stadtteil Paddington entschieden, den Standard (was die "deutsche Reinlichkeit") betrifft - habe ich in all den Jahren noch in keiner Unterkunft gefunden. Weniger als eine 3 Sterne-Bewertung sollte man auf gar keinen Fall buchen, wir hatten schon die kuriosesten Dinge: Eingebautes Plastikbad als Kabine direkt auf dem Zimmer, Bett direkt an der Außenwand - wobei sich der Schimmel der Wand auch am Bett wiederfand - kilometerweite Flure mit dicken Teppichen, sehr (!!!) schmalen Treppen und baufälligen Fenstern, die sich nicht Öffnen ließen. ;-) Bitte nicht zimperlich sein!



Wir fliegen bestimmt schon fast 10 Jahre nach London - einfach, weil wir gern mal was anderes sehen, dann natürlich, weil wir der Sprache mächtig sind und uns ganz gut verständigen können und weil einfach die Atmosphäre immer cool ist. Raus von Zuhause, aber dennoch gefühlt ganz nah... mittlerweile sind wir ja alle Mutti´s und wollen auch nicht allzu fern sein von unseren Familien. 3 Wochen Afrika-Safari sind somit ausgeschlossen! ;-) Die Größe des gebuchten Appartements hat uns überrascht, die fast abfallenden Küchenfronten, der Teppich, der das defekte Laminat verbirgt oder die dunkel überstrichenen Fliesen im Badezimmer wiederum nicht. Eben typisch Touri-Stadt London! 



Beliebte Stadtteile zum Übernachten sind für uns neben Paddington auch King´s Cross. Vor zwei Jahren hatten wir Glück und konnten eine bezahlbare Unterkunft direkt am Piccadilly Circus finden - so zentral hatten wir noch nie zuvor gewohnt. Vorab wird immer per Tube Map und Google Maps nach der Erreichbarkeit der nächsten U-Bahnstation geschaut. Ohne Tube kann man London einfach nicht entdecken und erleben - ich habe bisher nirgends solch ein effektives Transportmittel gesehen.




Ein kleiner Tipp: Prüft mal, ob sich die Anschaffung einer Oyster Card lohnt. Das ist eine wiederaufladbare Plastikkarte im Scheckkartenformat, mit der man total simpel alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen kann. Es werden einzelne Fahrten abgebucht, aber nie mehr als zum Preis einer Tageskarte. Es gibt auch noch die London Visit Travel Card, die hatten wir bisher immer genutzt. Allerdings muss man dann genau überlegen, ob man erst nach 9 Uhr bzw. außerhalb des Berufsverkehrs unterwegs ist ("off-peak") oder halt auch am Wochenende fahren will. Preislich hat sich für uns die Oyster Card rentiert - sie wartet nun hier Zuhause auf den nächsten Einsatz. ;-)



Für ein verlängertes Wochenende nehmen wir uns meist viel zu viel vor; wir wollen Steak essen, vielen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten, eine nächtliche Bustour zum Fotografieren abhalten, am besten noch kulturell aktiv sein und stellen dann doch fest, dass wir froh sind, wenn wir mal die Beine in der Unterkunft hochlegen können.  ;-)



Natürlich haben wir auch dem Camden Market wieder einen Besuch abgestattet - hier gibt´s wie immer viel zu sehen. Zwei Mädels haben sogar beim "Ledermann" zugeschlagen und sich was cooles Anfertigen lassen, zuvor wurde allerdings durch die Camden High Street gebummelt. 



Die Gebäude allein sind schon mega-sehenswert und ein Highlight für sich. Mittlerweile haben sich hier aber auch "normale" Geschäfte angesiedelt, Street-Food wird ebenso angeboten wie Klamotten, Souvenirs oder Schuhe. Die Häuser sind von außen mega bunt und kreativ gestaltet. Riesige Chucks, Drachen oder andere Objekte zieren die Häuserfronten. Wandert man dann die Camden High Street in Richtung Chalk Farm Road, so kommt man direkt am Camden Market vorbei. 



Bekannt ist das Viertel aber auch für die vielen Feierwilligen - gerade am Wochenende ist es meist SEHR voll. Will man in Ruhe alle Stände ansehen und die vielen selbst hergestellten Produkte bestaunen, so empfiehlt sich tatsächlich ein Besuch unter der Woche. Ursprünglich wurden hier vor vielen Jahren Pferde verkauft, weshalb die Gänge meist gepflastert sind. Dieser Teil des Marktes nennt sich "Horse Tunnel" und geht über in die "Stalls". In den einzelnen Boxen haben sich nun Händler etabliert und bieten ihre Waren zum Kauf an. Das ganze wirkt natürlich grandios, nicht zuletzt ist dieser ganze Gebäudekomplex unterirdisch und somit überdacht und trocken. 




Als wir mit der Tube an der Station Southbank ausgestiegen sind, haben wir durch Zufall einen coolen Weihnachtsmarkt entdeckt - der nächtliche Besuch auf dem "Underbelly´s Christmas Market" hat sich gelohnt. Auch wenn wir leider erst kurz vor der Schließung da waren, haben wir wieder etwas Neues entdeckt. Viele kleine Buden reihten sich aneinander und der ganze Markt hatte nordisch-schwedisches Flair.




Hier mal der offizielle Auszug der Webseite des Weihnachtsmarktes:
"Die Rekorderlig Cider Lodge befindet sich am Südufer und ist eine Pop-up-Bar. Hier kann man sich bei einem Glühwein aufwärmen und Live-Musik genießen. Die zauberhafte Weihnachtsbar mitten im Herzen der Stadt wird von traditionellen Weihnachtsbuden mit schönen, handgefertigten Produkten und Leckereien umgeben. 
Der Markt ist montags bis Freitags von 10 Uhr bis 22 Uhr und am Wochenende bis 24 Uhr geöffnet."




Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch haben wir noch dem berühmten London Eye einen Besuch abgestattet. Kurz nach Mitternacht war natürlich schon alles geschlossen, aber durch die Beleuchtung ist es für Fotografen dennoch sehr reizvoll. Tagsüber kann man hier kaum treten - auch wir haben bereits vor einigen Jahren eine obligatorische Runde mit dem Riesenrad gedreht und uns London von oben angesehen. Wenn es nicht bevölkt ist und das Wetter halbwegs mitspielt, gewinnt man einen sehr guten Überblick über die Stadt.



An einem weiteren Abend haben wir uns ins Getümmel rund um den Piccadilly Circus gestürzt. Neben dem Lichtermeer über unseren Köpfen gesellten sich auch die weihnachtlich prunkvoll geschmückten Schaufenster dazu. Beim Spaziergang entlang der Regent Street konnte man sich an jedem Schaufenster die Nase platt drücken. Überall waren Weihnachtskugeln, glitzernde und beleuchtete Objekte und Dekorationen sowie sündhafte Leckereien zu finden. 




Sehr beliebt und selbst abends megavoll war der bekannte Spielzeugladen "Hamleys". Hier haben wir uns in den vielen Etagen inspirieren lassen und haben letztlich doch ohne Einkauf den Laden verlassen. Schon am Eingang wurden wir von Boomerang-Flugobjekten empfangen, alle paar Meter wurden neue Spielzeuge vorgeführt und angepriesen. Musik, Düfte und jede Menge bunte Events bedienten alle Sinne. Absolute Reizüberflutung - wie man hier mit einem Kind einkaufen kann, ist mir ein absolutes Rätsel.





Ein abendlicher Besuch im typisch englischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen - hier gab es Fisch & Chips, leckere Steaks und Burger - ein absolut deftiges Abendessen in gemütlich rustikaler Atmosphäre. Selbst der Kamin war weihnachtlich geschmückt und das Pub war zudem gut besucht. Für uns ein gelungener Abend und zudem der letzte gemeinsame vor der Heimreise. Cheers! 




Wie bereits zu Beginn meines Blogposts beschrieben, passt das heutige Thema so ganz und gar nicht zu den angekündigten hoch-sommerlichen Temperaturen der kommenden Tage. Nichtsdestotrotz habe ich diesen Post voller Freude und Enthusiasmus geschrieben. 
Mädels, es war mir wie immer eine Freude mit euch diesen London - Trip gemeinsam zu erleben. Ich wünsche mir noch viele weitere dieser Art! Fühlt euch gedrückt und schwelgt - ebenso wie ich - in Erinnerungen an unseren gemeinsamen Ausflug. 








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