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Sonntag, 31. Juli 2022

Geldgeschenk mal anders - Berge falten kann jeder!

Für diesen Post habe ich mal wieder ein beliebtes Geschenk gebastelt - das Geldgeschenk. Und da ich eher nicht so der Ausdauertyp bin - sondern ein Freund von schnellen, kurzweiligen Basteleien - benötigt ihr für das Geschenk eigentlich nur einen Bilderrahmen, Geldscheine und Stift & Papier oder wahlweise einen Drucker. 😉

Für die Taufe von Jakob habe ich mal wieder nach einer Idee gesucht, um unser Geldgeschenk schön zu verpacken. Für seinen großen Bruder Kilian hatte ich damals schon einen Rahmen mit Geldscheinen in gefalteter Herzform gebastelt, den Post dazu findet ihr HIER nochmal verlinkt. Die Version für Mädchen habe ich auch schon gebastelt, ihr findet die Anleitung in diesem Blogpost HIER verlinkt. Da es den damals genutzten Bilderrahmen mit Echtglas bei Ikea nicht mehr gibt, habe ich nach einer Alternative gesucht.

Bei H&M Home fand ich günstige Rahmen aus Holz, ich hatte mir einen quadratischen und einen länglichen Rahmen mit dem Maß 41 x 21 cm aus Eichenholz bestellt - mich dann spontan für das Querformat entschiedenAus dem dreifach geteilten Passepartout habe ich zunächst mit einem scharfen Messer einen Steg heraus getrennt. So habe ich ein großes und ein kleines Feld erhalten. Das große Feld sollte mit Bergen aus Geldscheinen gestaltet werden und im kleinen Feld sollten Jakob´s Name und das Datum der Taufe stehen.

Da ich gern mit dem PC arbeite und ich leider kein Profi im Bereich "handlettering" bin, habe ich mir Schriftarten gesucht, die gut miteinander harmonieren. Für die Beschriftung habe ich 3 Schriftarten benutzt - Wilderness, Huntress und Battalion. Die Geldscheine habe ich dann einfach nach dem Prinzip "was gut aussieht" gefaltet - also ohne Faltanleitung. Ich musste ein paar Mal testen & probieren und bin dann bei schmalen und breiten Bergen gelandet. Die Farbkombi aus grünen, blauen und roten Scheinen hat mir auch sehr gut gefallen. Ich habe die Scheine dann zunächst drapiert und anschließend auf der Rückseite des Passepartouts mit Klebeband befestigt. 


Den Hintergrund habe ich nach dem Ausdruck noch mit ein paar Stickern (Pfeile, Ornamente, Wolke) verschönert. Diese Aufkleber nutze ich gern zum pimpen von Geschenken, man bekommt sie für kleines Geld bei den Fotoarbeiten in der DM-Drogerie. Hier sind sie auch schon in diversen Sets erhältlich - ob Reisen, Liebe oder Geburt. Es sind für jeden Anlass wirklich hübsche Motive zu finden. 



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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Samstag, 9. Februar 2019

♡ hübsches DIY - Geldgeschenk ♡

Immer wieder werde ich auf das Bilderrahmen-Geldgeschenk angesprochen, das ich bestimmt  schon 10 mal gebastelt habe für die verschiedensten Anlässe im eigenen Freundes- und Verwandtenkreis, gern aber auch für liebe Bekannte zum Verschenken. Mittlerweile habe ich echt Routine darin, bastele es jedoch immer noch sehr gern und habe mich natürlich stets verbessert. Zudem benötigt man nicht viel - den IKEA Bilderrahmen Virserum (50 cm x 50 cm), Bleistifte oder Fineliner und entsprechende Geldscheine in der Höhe des gewünschten Schenkungsbetrages.

Heute habe ich die Entstehung des Geldgeschenks zur Geburt eines kleinen Mädchens dokumentiert - außerdem seht ihr nun auch mal einen roséfarbenen Hintergrund. Das Taufgeschenk von Kilian - ihr könnt HIER noch einmal den entsprechenden Blogbeitrag lesen - ist ja definitiv in "Jungsfarben" gehalten. Und nach mittlerweile mehr als 2 Jahren Bastelei hat sich natürlich auch die Technik ein wenig verändert - wenn nicht sogar verbessert. 


Bitte erschreckt nicht über den Geldbetrag auf dem Bild - wir haben für dieses Geschenk zur Geburt im Kollegenkreis gesammelt und so kommt schnell eine hohe Geldsumme zusammen. Natürlich könnt ihr auch mit weniger Geld basteln - das Falten funktioniert bei allen Geldscheinen gleich. Allerdings finde ich es schön, wenn mindestens ein andersfarbiger Schein dabei ist. Das lockert das Ganze ein wenig auf - hier sind alle Kombinationen erlaubt.


Für dieses Geldgeschenk habe ich mir den Namen des Mädchens in verschiedenen Größen vorab ausgedruckt - verwendet habe ich dabei die Schriftart FFF Tusj - ich finde, die kann man echt toll mit dem Bleistift oder Fineliner nachmalen und sieht letztlich sogar aus wie selbst gemalt. Wenn die gewünschte Größe ausgesucht wurde, dann wird das Schriftbild grob ausgeschnitten, auf dem vorgesehenen Platz ausgerichtet und ein wenig mit Klebeband auf dem Passepartout des Bilderrahmens fixiert. Hier reicht wirklich schon ein kleiner Klebepunkt. Es geht nur darum, dass ihr beim Zeichnen auf dem Pappkarton immer mal wieder runter- bzw. hochklappen und ggfs. Korrigieren könnt.


Da die Schrift auf dem unteren Rand des Bildes relativ schlicht & schmal ist, lohnte sich das Ausschneiden und Fixieren gar nicht. Somit habe ich das Schriftbild "Freihand" abgemalt, quasi kopiert. Da ich leider das Handlettering nicht beherrsche, würde ich es tatsächlich als Abpausen bezeichnen - zudem habe ich vor dem Malen auf dem Passepartout tatsächlich auf gaaaaanz viel Papier vorab geübt. Die ausgesuchte und ausgedruckte Schriftart nennt sich übrigens "MADE - The Artist Script" . Der Ausdruck wurde hier auch wieder nur zur Größenfindung benutzt - beschriftet wurde mit Bleistift.


In der Gestaltung des Hintergrundes seid ihr auch flexibel - erlaubt ist, was gefällt. Bisher habe ich aber immer eine schöne Auswahl bei Geschenkpapieren gefunden. Das ist günstig und man hat es meist zu Hause - auch braunes Packpapier oder sehr dunkles Geschenkpapier sieht sehr gut aus. Da heben sich die Geldscheine nochmal so richtig ab! 

Noch ein kleiner Tipp: Manchmal dürft ihr auch ein Tapetenstück aus dem Baumarkt mitnehmen - hier gibt es auch eine große und hübsche Auswahl! Schaut euch einfach mal beim nächsten Besuch um und fragt nach. Für die kleine Charlotte habe ich mich aber für das roséfarbene Geschenkpapier mit dem geografischen weißen Muster entschieden. Dieses schneidet ihr ca. 1 cm größer als das Passepartout zu, legt es dann von hinten auf und klebt es mit Klebeband an 4 Stellen fest. Wenn ihr stärkeres Papier nehmt, könnt ihr auch etwas mehr Klebeband zum Fixieren verwenden. Das hier verwendete Geschenkpapier ist relativ dünn und hält somit mit wenig Klebeband.


Hier habe ich nochmal die Schritt für Schritt Anleitung beigefügt - Herzen kann ich mittlerweile im Schlaf falten. Aber vielleicht ist  diese bildliche Darstellung für euch nochmal eine gute Unterstützung. 


Am besten kleben die Herz-Scheine, wenn ihr sie direkt nach dem Falten noch mit ein paar schweren Büchern beschwert und ein paar Tage liegen lasst. Dann sind die Scheine richtig "platt" und behalten auch die Form beim Kleben. Zuletzt werden die Scheine an Ort und Stelle aufgelegt, ausgerichtet und noch mit doppelseitigem Klebeband oder auch einfachen Fotoecken-Klebepads leicht auf dem Untergrund fixiert.




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Montag, 30. April 2018

DIY: minimalistisches Hochbeet im Selbstbau

In der Mode sind sie ja schon etwas länger und ich hege den Wunsch nach solch einem schon seit 2 Jahren: ein Hochbeet!
Zu dieser Jahreszeit quillen die Baumarktblätter und Gartenmagazine vor Angeboten an vorgefertigten Hochbeeten über. Ehrlich gesagt, habe ich bisher nicht verstanden, warum ein solches Hochbeet meist satte 200 Euro kostet bzw. hat mir auch das Aussehen der Terrassendielengestaltung als Umrandung nicht gefallen.

Ich wollte für unsere Terrasse zwei schlichte, leichte und mobile Hochbeete haben, die jeweils 6 Erdbeerpflanzen beheimaten sollen. Da ich in den letzten 3 Jahren bereits unsere Erdbeeren in rechteckigen Mörtelfässern heranziehe, kam mir die Idee, diese als Grundlage für die rückenfreundlichen Hochbeete zu nutzen.


Somit benötigte ich nur noch ein Gestell - und wie ich das gebaut habe, zeige ich nun. Es sei gesagt, dass ich mit den größten, rechteckigen Mörtelkübeln mit einem Fassungsvermögen von 90 Litern arbeite. Diese kosten so um die 6 bis 7 Euro im Baumarkt. Um das Gestell zu bauen, müssen die Maße unter dem Rand des Kübels genommen werden, da dieser dort aufliegen soll. Für meine Maurerbütt vom Hagebaumarkt habe ich je 4 Holzleisten in der Länge von 47 cm und 72 cm zugesägt, die verwendeten Kanthölzer sind ebenfalls sehr günstig und haben den Querschnitt 44 x 24 mm. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 1 Euro pro lfd. Meter - hier lohnt sich dennoch der Baumarkt-Preisvergleich; manchmal werden für sägeraue oder gehobelte Ware trotzdem gleiche Preise verlangt. Hobelware ist für unser Vorhaben wegen der glatten Oberfläche besser geeignet.



Zunächst werden aus den Kanthölzern zwei Rahmen gebaut. Auf dem einen liegt später das Mörtelfass auf, die zweite Rahmenkonstruktion stabilisiert das Hochbeet anschließend unten. Außerdem können daran später (bei Bedarf) noch Rollen angebracht werden.



Die Höhe des Hochbeets wird durch die etwas stärkeren, quadratischen Kanthölzer mit dem Querschnitt 44x44 mm bestimmt. Ich habe sie auf eine Länge von 70 cm zugesägt und anschließend an die Rahmenkonstruktion geschraubt. Ich empfehle das Vorbohren mit einem kleinen Holzbohrer - dies sorgt dafür, dass das schmale Holz durch die langen Schrauben nicht einreißt. Auch wenn es erstmal noch etwas schief und krumm aussieht, so erhält die ganze Konstruktion seine Stabilität durch das Anschrauben des zweiten Rahmens.


Anschließend kann das Holz (welches ja leider kein Hartholz ist) noch beliebig für den Einsatz im Freien behandelt werden. Es gibt mittlerweile viele Lacke oder auch Lasuren in allen gewünschten Farben. Da ich gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht habe, fiel meine Wahl auf die Bondex Lasur in der Farbe 893 Ebenholz - passend zum Mörtelfass.



Ich habe dann nach dem Trocknen noch 4 Rollen angeschraubt, damit die kleinen Hochbeete auch bequem bewegt werden können. Zum Bepflanzen solltet ihr unbedingt 6 bis 8 Löcher in den Boden bohren, damit das Wasser ablaufen kann. Anschließend grobes Material (z.B. Blähton, Tonscherben, kaputte Klinkersteine o. Ä.) ca. 10 cm hoch einfüllen, mit Vlies bedecken und mit Erde auffüllen. 



Jetzt ist Zeit für eure Lieblingspflanzen! Bei mir sind es Erdbeeren der Sorte „Ostara“ und „Elsanta“ geworden. Hmmmm.. ich freu mich schon auf die Ernte! 


Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!

🎔🎔🎔

Mittwoch, 29. November 2017

☆ Weihnachtsdeko in the making... ☆

Alle Jahre wieder... das trifft natürlich auch auf die Weihnachtsdekoration zu, die bei uns eher recht spät (???) nach dem Totensonntag aus dem Keller geräumt wird. Dieses Jahr hatten wir Mitte November nochmal Urlaub und ich hatte ein wenig Zeit, um mich kreativ am Rechner zu entfalten. Also hab´ ich die bereits vorhandene Bilderleiste, die sonst üblicherweise unsere Familienfotos ziert, mit weihnachtlichen Ausdrucken und zur Jahreszeit passenden Deko aufgehübscht. 


Bestimmt habt ihr auch noch ein paar einfache Bilderrahmen übrig - ansonsten lockt ja der nächste Shoppingbesuch im Möbelhaus eurer Wahl. Ich hatte noch 3 eingeschweißte Bilderrahmen von Ikea daheim, die ich auch gleich verwendet habe. *abmitderFolie* 👌



Dank Word und Powerpoint kann man mittlerweile schnell und einfach Schriftbilder gestalten. Nehmt dafür ein schönes Motiv, fügt es in die A4 Vorlage ein und gestaltet ein dazu passendes Schriftbild. Ich finde es immer schön, wenn eine Schnörkelschrift mit einer sehr geradlinigen Schriftart zusammen passt. Ich habe mich für die Schriftarten Aquarelle, AR Decode und AR Bonnie entschieden. Beim Spruch auf dem rechten Bild habe ich so lange mit den Schriftgrößen und den Sternchen oberhalb der Buchstaben getüftelt, bis die Wortreihen einen Tannenbaum darstellen - ich hoffe, ihr könnt es erkennen!

 

Den zweiten Spruch - "Waiting for Santa" - habe ich unserem Holzsternchen entlehnt, der schon viele Jahre in unserem Zuhause die Weihnachtszeit einläutet. Meist wird er im Eingangsbereich aufgehängt - ich freue mich jedes Jahr auf's Neue, wenn ich den Karton aus dem Keller geholt habe und beim Auspacken auf den Stern treffe. Ihr findet ein Foto von ihm ganz unten im Beitrag. 
Für die Spruchbilder könnt ihr alle Motive nach eurem Geschmack einfügen, ich habe ein paar Sternchen und auch Schneeflocken in einem Grauton eingefügt und dann gleich im A4 Format ausgedruckt. Ob Farbe oder Druck in Schwarz-Weiß - alles ist erlaubt!



Für das kleinere Bild zwischen den beiden A4 Sprüchen im Format 13 x 18 cm habe ich eine schlichte Winterlandschaft ausgedruckt, diese habe ich schon vor einiger Zeit mal bei einer Freundin abfotografiert. Sie hatte das Motiv als Wandtattoo auf einer weißen Holzfläche geklebt. Ich wusste schon, dass ich das Bild irgendwann mal benutzen kann. Herzlichen Dank!
Wenn schon dekoriert wird, dann richtig. Deshalb stelle ich gleich noch ein Bilder von unserer restlichen Weihnachtsdekoration ein. Ihr sollt ja auch was zu schauen haben. 




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Ich wünsche euch einen guten Start in den Dezember -  der Countdown läuft!


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Donnerstag, 14. Juli 2016

Geschenk zur Taufe... was schenkt man nur?

Wochenlang habe ich gegrübelt über das Geschenk zur Taufe eines 1-Jährigen im engsten Freundeskreis, habe sogar die Mutter des kleinen Täuflings angerufen und gefragt (!!!), welche konkreten Wünsche es gibt. Da unsere Lütte nur unwesentlich älter ist, kennen auch wir die Tücken des Schenkens im Familien- und Freundeskreis. Oft niedlich, manchmal leider auch doppelt, unpraktisch... ah...Spielzeug aus Plastik - wollte man nur gern aus Holz haben. Oh - wie hübsch, drei Nummern zu groß gekauft - da wächst er/sie doch noch rein (leider denken das alle!) Gutscheine? Ja, da meld´ ich mich mal an oder schaue, wann ich Zeit zum Einlösen im Geschäft in der Innenstadt habe. DANKE! ;-)


Aus reiner Selbsterkenntnis und Mutter eines Kleinkindes muss ich sagen: Geld für´s Kind stinkt nicht und es passt irgendwie doch immer. Muss man ja nicht mal ausgeben, sondern Anlegen oder für Investitionen in das liebe Menschenkind nutzen. 
Da es mir innerlich widerstrebte, einen einfachen Umschlag mit einer Geldkarte zu überreichen, hab´ ich mich zum Basteln ins Zeug gelegt. Entstanden ist ein cooles Mitbringsel, das sich in sämtlichen "Eurosummen" ausbauen & verwenden lässt und das obendrein durch die Größe des gewählten Bilderrahmens auch noch optisch nach was aussieht. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, dass ich mit "nichts in der Hand" da stand.



Der Clou hierbei sind die in Herzform gefalteten Geldscheine, die symmetrisch oder asymmetrisch in gewünschten Stückelungen in einem Bilderrahmen angebracht werden. Man kann den Hintergrund z.B. durch farbiges Geschenkpapier selbst gestalten, dieses ist noch dazu die günstigste Variante. Ich habe bei meiner Anordnung der Geldscheine einen quadratischen Rahmen genutzt - er hat die Maße 50 x 50 cm, heißt "VIRSERUM" und ist von IKEA - ebenso wie das gewählte hellblaue geometrische Geschenkpapier auch. Das sind die Kosten, die mit einkalkuliert werden sollten bei der Höhe des Geldgeschenks - es sei denn, ihr besitzt noch ein gutes Stück in eurem Fundus. Bei mir war das ausnahmsweise mal nicht der Fall.

Wenn ein paar weitere Utensilien wie Schere, doppelseitiges Klebeband oder Fotoklebepunkte, Lineal, Bleistift, Radierer, Fineliner und eine Münze (ich erkläre gleich noch welchen Nutzen diese hat) zusammen getragen sind, kann es schon los gehen. 

Zunächst müssen die Geldscheine gefaltet werden - hier mal Schritt für Schritt meine Variante:



Ab dem dritten Herz für mein Geldgeschenk habe ich mir eine 2-Euro Münze genommen zum Nachfahren und Falzen der Kanten. Meine Fingernägel haben es mir gedankt; das scharfe Umknicken ist aber wichtig, damit der Schein seine Form behält und nicht von allein "aufspringt". Außerdem hat es sich als praktisch erwiesen, die Scheine alle über Nacht unter einen Stapel Bücher zu legen - so bleiben sie noch besser in Form und können leichter befestigt werden.

So sieht der gefaltete Schein von hinten aus.

Nachdem alle Scheine gefaltet sind, sollte das Passepartout des Bilderrahmens beschriftet werden. Der Beschenkte kann dieses später umdrehen und hat somit volle Verwendung für den - irgendwann beraubten - Bilderrahmen. Zum Anzeichnen und Ausmitteln benutzt ihr Lineal & Bleistift und schon steht eurer Fantasie nichts im Wege. Ich habe vorher auf Schmierzetteln die Abstände, Buchstabengrößen etc. ausprobiert und das beste Ergebnis auf die Pappe übertragen - beim Nachzeichnen mit einem schwarzen Fineliner noch ein gaaaanz wichtiger Hinweis: Bitte die nachgezeichnete Schrift VOR DEM RADIEREN der Hilfslinien mindestens 1 Stunde trocknen lassen! Ich wusste das nicht und somit sind leider ein paar unschöne Schmieren entstanden, die sich auch nicht entfernen oder korrigieren ließen - schaut euch das Foto mal genau an. ;-(




Nun könnt ihr aus den einzelnen Komponenten alles zusammen Hinlegen, Ausrichten, mit doppelseitigem Klebeband ausrichten und den Hintergrund (das Geschenkpapier) mit normalem Klebestreifen leicht am Passepartout befestigen, damit es nicht verrutscht. Anschließend wird das Passepartout wieder in den Rahmen geklemmt - fertig!




Schön wird´s, wenn zum Einwickeln des Geschenks dasselbe Papier genommen wird, welches ihr auch schon für den Hintergrund verwendet habt. Ich habe erst überlegt, ob das Einwickeln bei meiner ganzen Mühe überhaupt sein muss - bin dann aber darüber gestolpert, dass ja auch alle anderen Gäste meine "Geschenksumme" sehen können und habe den Rahmen dann doch noch schön verpackt. Es soll sich schließlich der Beschenkte daran freuen - für den kleinen Kilian war bestimmt das Einwickelpapier am Interessantesten. Natürlich sind zum Einschlagen alle Farben erlaubt - nehmt euch einfach das Papier, was zum Anlass passt und euch gefällt.

Es muss nicht immer hellblau oder rosa sein. ;-)

Alle gezeigten Geschenkpapiere sind von IKEA und
im 3er Pack für 4,99 € erhältlich.


Ich wünsche euch viel Freude beim Basteln!