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Dienstag, 15. Oktober 2024

Projekt FERIENHAUS beendet

  Moin!

Da ich mittlerweile den zweiten Blog betreibe, sieht es hier eher etwas vernachlässigt aus. Dennoch gebe ich ein kurzes Update, denn die ersten Gäste sind schon eingezogen in unser Holzhaus und wir sind gespannt auf das ehrliche Feedback. 🖤

Wir haben den von uns gesetzten Zeitplan etwas überschritten und uns statt 1 Jahr ganze 15 Monate mit der Renovierung unseres Holzhauses beschäftigt. Trotzdem für alle machbar und auch stets stressfrei und mit viel Freude. Wir kennen jede Farbspur, jede Schraube, jede Bodendiele und jedes Möbelstück persönlich. 🤣🤣🤣

Und all das nur, damit ihr bei uns urlauben könnt. 🖤

Wie sagte einst der Dalai Lama:

Einmal im Jahr solltest Du einen Ort besuchen, an dem Du noch nie warst. 



Liebe Grüße

Katja & Stefan


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Aufgrund der rechtlich erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen & Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss und werde ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Mittwoch, 23. November 2022

Adventskalender selbst befüllen - Ideen für Mädchen

Seit gut 3 Monaten schon gab es keinen neuen Post - das Leben mit seinen alltäglichen Zipperlein (aka Geschirrspüler kaputt, Grundsteuer eingeben, Corona-Erkrankung der ganzen Mannschaft) - viel Arbeit, viel Kinder, viel Leben und auch ein Urlaub sind daran Schuld. 😃

Es gibt heute auch leider keine DIY Basteleien, sondern ein paar simple Tipps zum Befüllen von Adventskalendern für Mädels im Alter von 4 & 8 Jahren. Der Austausch im Freundeskreis war ein spannendes Thema. Was soll / darf / kann hinein? Ich hatte eigentlich vor, "fertige" Kalender zu kaufen - allerdings haben mich beide Mädels schon pünktlich DIREKT nach Halloween an eben DIESE Kalender erinnert. 

Für den diesjährigen Kalender wollte ich unbedingt Geschenke, die entweder gern benutzt oder verbraucht werden - kein Zeugs, das dann ewig nervig herumliegt. Daher sollte es eine Kombination aus Naschzeug und anderen hübschen Kleinigkeiten werden. Ich habe die Naschsachen einfach so in den Kalender gesteckt, die Überraschungen allerdings verpackt - allzu gern schauen die Mädels ein paar Tage weiter, was denn so drin ist. 

Da es bei mir gern schnell gehen darf, habe ich mir kleine Kraftpapiertüten, festliche Aufkleber und ein paar Holzklammern mit lustigen Motiven gekauft. Die Geschenke waren ruckzuck eingetütet und sehen dazu noch hübsch aus.

Was ist denn nun drin? 


für 4-jährige Mädchen

An den Adventssamstagen muss ich arbeiten und die Mädels sind mit Papa Zuhause. Daher habe ich beim Einsortieren darauf geachtet, dass es die kleinen Geschenke hauptsächlich am Wochenende gibt - bei Papa wird es nämlich von Hause aus schon etwas zum Naschen geben. :-) 


für 8-jährige Mädchen




Noch ein kleiner Tipp: Die Kalender habe ich beim Onlineshop kaufland.de gekauft. Um sie zu unterscheiden, drucke ich ein Foto vom jeweiligen Kind aus, schneide es aus und klebe es oben als Fenster in den dreieckigen schwarzen Dachbereich des Hauses - so gibt es keine Verwechslungen mehr. 



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Sonntag, 31. Juli 2022

Geldgeschenk mal anders - Berge falten kann jeder!

Für diesen Post habe ich mal wieder ein beliebtes Geschenk gebastelt - das Geldgeschenk. Und da ich eher nicht so der Ausdauertyp bin - sondern ein Freund von schnellen, kurzweiligen Basteleien - benötigt ihr für das Geschenk eigentlich nur einen Bilderrahmen, Geldscheine und Stift & Papier oder wahlweise einen Drucker. 😉

Für die Taufe von Jakob habe ich mal wieder nach einer Idee gesucht, um unser Geldgeschenk schön zu verpacken. Für seinen großen Bruder Kilian hatte ich damals schon einen Rahmen mit Geldscheinen in gefalteter Herzform gebastelt, den Post dazu findet ihr HIER nochmal verlinkt. Die Version für Mädchen habe ich auch schon gebastelt, ihr findet die Anleitung in diesem Blogpost HIER verlinkt. Da es den damals genutzten Bilderrahmen mit Echtglas bei Ikea nicht mehr gibt, habe ich nach einer Alternative gesucht.

Bei H&M Home fand ich günstige Rahmen aus Holz, ich hatte mir einen quadratischen und einen länglichen Rahmen mit dem Maß 41 x 21 cm aus Eichenholz bestellt - mich dann spontan für das Querformat entschieden. Aus dem dreifach geteilten Passepartout habe ich zunächst mit einem scharfen Messer einen Steg heraus getrennt. So habe ich ein großes und ein kleines Feld erhalten. Das große Feld sollte mit Bergen aus Geldscheinen gestaltet werden und im kleinen Feld sollten Jakob´s Name und das Datum der Taufe stehen.

Da ich gern mit dem PC arbeite und ich leider kein Profi im Bereich "handlettering" bin, habe ich mir Schriftarten gesucht, die gut miteinander harmonieren. Für die Beschriftung habe ich 3 Schriftarten benutzt - Wilderness, Huntress und Battalion. Die Geldscheine habe ich dann einfach nach dem Prinzip "was gut aussieht" gefaltet - also ohne Faltanleitung. Ich musste ein paar Mal testen & probieren und bin dann bei schmalen und breiten Bergen gelandet. Die Farbkombi aus grünen, blauen und roten Scheinen hat mir auch sehr gut gefallen. Ich habe die Scheine dann zunächst drapiert und anschließend auf der Rückseite des Passepartouts mit Klebeband befestigt. 


Den Hintergrund habe ich nach dem Ausdruck noch mit ein paar Stickern (Pfeile, Ornamente, Wolke) verschönert. Diese Aufkleber nutze ich gern zum pimpen von Geschenken, man bekommt sie für kleines Geld bei den Fotoarbeiten in der DM-Drogerie. Hier sind sie auch schon in diversen Sets erhältlich - ob Reisen, Liebe oder Geburt. Es sind für jeden Anlass wirklich hübsche Motive zu finden. 



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Donnerstag, 31. März 2022

Tonie-Regal aus IKEA LUSTIGT

Seit mindestens 4 Jahren gehören die Tonie Figuren zu unserem Haushalt - die Große ist auch nach so langer Zeit noch begeistert und auch ihre kleine Schwester hört die Toniebox täglich, für uns zum Schlafengehen eine allabendliche Routine und tolle Entspannung. Außerdem gibt es keine Urlaubsfahrt ohne die Box!

Da sich im Laufe der Zeit einige Figuren angesammelt haben und diese auch ordentlich beisammen stehen sollen, haben wir ein passendes Regal gesucht. Eine Aufbewahrung kann man mittlerweile auch überall kaufen, aber eine günstigere und selbst gestaltete Idee war für uns Ehrensache.


Das Ikea Lustigt Regal für knapp 10 Euro hatte einen fairen Preis und es landete direkt im Einkaufswagen. Bisher standen die Tonies auf dem Nachtschrank und fielen alle naselang um - für mich war sofort klar, dass es daher ein magnetisches Regal werden musste. Online gibt es Magnetbänder in diversen Farben, ich habe ein selbstklebendes Band in weiß bestellt und es mittig auf die kleinen Leisten geklebt. 

Zunächst wollten wir das Regal lackieren, haben uns dann aber wegen des geringeren Aufwands für das Bekleben mit Masking Tape entschieden. Davon besitze ich nämlich eine sehr große Auswahl. Also haben wir 5 farblich passende Tapes ausgesucht und diese mal quer und mal längs über die Holzlatten geklebt. Dabei wird das Magnetklebeband einfach mit verdeckt. 

Wenn dann alle 5 Leisten fertig beklebt sind, muss man sich entscheiden, wie das Regal aufgebaut wird - man kann es in verschiedenen Kombinationen verschrauben. Am besten schaut ihr gleich, ob ihr eher größere und höhere - oder eher flache und kleine Figuren besitzt. Dann sollten die Abstände beachtet werden, da sonst die Figuren nicht mehr so gut hinein passen. 

Wenn das Maskingtape längs klebt, bleibt natürlich die vordere Holzkante frei. Da die Mischung aus "beklebt" und "unbehandelt" mir nicht gefallen hat, habe ich die Holz - Kanten noch fix mit Acrylfarbe betupft. Nun passt das Farbschema gut zusammen. 





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Sonntag, 20. Februar 2022

Kinder DIY: Einladung zum Geburtstag

Bisher haben wir fast alle Einladungskarten zum Geburtstag der Kids selbst gestaltet, gedruckt, gebastelt und beklebt. In diesem Jahr kam die Große ganz stolz aus ihrem Zimmer und zeigte uns die kleinen Diamond-Art Aufkleber, die sie von uns mal zum Basteln bekommen hatte. Vor 2 Jahren wusste ich nicht mal, welcher Trend das nun schon wieder ist - von "Diamond-Painting" hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Mittlerweile gibt es viele Webseiten, Produkte und Anleitungen zu diesem Hobby, bei dem winzig kleine "Diamanten" auf eine Leinwand geklebt werden, sodass sich am Ende ein tolles funkelndes Bild ergibt.

Ich bin ebenso ein Trend-Opfer geworden und habe mir ein türkisblaues Gebirgsbild gekauft im Format 30 x 40 cm - seit einigen Monaten (!!!) sitze ich nun schon daran - ich habe nicht gedacht, dass es so aufwendig ist. Sollte ich es jemals beenden, werde ich hier ein Bild hochladen. 😉 

In diesem Post wollte ich nun aber über unsere Einladungskarten berichten; die Bastelarbeit hat sich recht spontan durch die fertigen Klebetiere und geleerten Geschenkpapierrollen ergeben. Nach dem weihnachtlichen Einpackmarathon waren viele Papierrollen aufgebraucht und das Innenleben blieb übrig. Ich wollte das Kraftpapier nicht wegwerfen, habe es daher eine Nacht unter dicken Büchern geglättet und dann im Kartenformat mit dem Schneid-Cutter zugeschnitten. Das Format  10 x 15 cm habe ich passend zu den einfachen weißen Briefumschlägen gewählt.

Zwei von den Kartenausschnitten werden dann direkt übereinandergelegt, an der linken oberen Ecke gelocht und mit einer Musterbeutelklammer in Herzform verbunden. Auf den oberen Karton wird nun das fertige Diamond-Art Bild geklebt und das gelabelte Wort "EINLADUNG" aufgebracht. Hier kommt das DYMO Omega Prägegerät zum Einsatz, welches mich schon viele Jahre begleitet und mal so um die 10 Euro gekostet hat. Das Deckblatt der Einladungskarte ist nun fertig. 

Für den Innenteil kann die bunte Vorlage aus dem Blog benutzt werden, aber man kann natürlich auch selbst die Eckdaten zur Party in die Karte schreiben. Da die Karte zum Kindergeburtstag benutzt wird, darf die Einladung auch schön bunt sein. Am PC habe ich im Word-Programm recht einfach alle Daten wie z.B. Datum, Uhrzeit und Ort der Feier eingegeben und etwas kleiner als die Karte im A6 Format gedruckt. Nach dem Ausdruck auf normalem Druckerpapier wurde der Rand noch mit einer einfachen Konturenschere beschnitten, sodass sich das weiße Blatt nach dem Aufkleben gut vom Kraftpaper abhebt. Anfangs musste ich ein wenig probieren, habe mit verschiedener Deckkraft der Farben gearbeitet - man soll ja nach dem Ausdruck und dem Beschriften der Karte auch alles noch gut Lesen können. Daher findet ihr unter dem LINK ZUM INLET nun die Versionen mit 25 % und 50 % Deckkraft - ich hoffe, euer Drucker kann mit den Farben gut umgehen.


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Freitag, 31. Dezember 2021

Jahresrückblick

Auch dieses Jahr 2021 hat wieder so einiges für uns bereit gehalten - eine andauernde Corona-Pandemie, die mit Einschränkungen und vielen flexiblen Ideen einherging. Das Umorganisieren von geplanten Events oder Terminen und auch das Absagen von privaten Treffen und Feiern, die Maske als wichtigster Begleiter neben dem Hausschlüssel - all das stellte uns erneut vor Herausforderungen, die man als normale Person ohne medizinischen Background vermutlich nicht absehen konnte. Erneut wurde mir bewusst, wie wichtig gemeinsame Zeit mit der Familie & Gesundheit ist!

Für das Jahr 2022 habe ich mir keine typischen Dinge vorgenommen, möchte so weiter machen wie bisher, gern noch ein wenig mehr entschleunigen und mich nur noch mit Dingen & Menschen umgeben, die mir gut tun und Freude bereiten.

Auch der Jahresrückblick hier auf meinem Blog erfreut mich beim Durchsehen und lässt die Projekte und Erinnerungen noch einmal aufleben & Revue passieren.





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Montag, 17. Mai 2021

Esstisch DIY: MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes

Im heutigen Beitrag möchte ich gern von meinem MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes berichten. Nachdem wir im vergangenen Monat unseren rechteckigen Esstisch mit 8 Sitzgelegenheiten in das Wohnzimmer integriert haben, wollten wir für den Küchenbereich einen deutlich kleineren, runden Esstisch nutzen.

Ich konnte leider online im gewünschten Maß - der Durchmesser von 110 cm stand fest - und ausgestattet mit einem kippsicheren Säulenfuß keinen passenden Tisch finden. Da ich mangels Besichtigung in bekannten Möbelhäusern (geschlossen durch Corona) keine weitere Option hatte, erweiterte ich meine Suche auf das Portal ebay Kleinanzeigen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was man dort sehen und finden kann. ;-)

Schnell fanden wir einen massiven Holztisch in Hamburg, den wir für wirklich kleines Geld unter unsere Fittiche nahmen. Dass wir den Farbton in "Eiche-rustikal" natürlich nicht behalten wollten, stand schon vor dem Kauf fest. Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit eines Säulentisches mit einem Kleinkind im Haus haben sich schnell in Luft aufgelöst - das Teil ist mega schwer und stabil!


Da wir derzeit auch keinem Baumarkt in Hamburg einen Besuch abstatten konnten, habe ich mich "influencen" lassen und mir Farbkarten von der Marke "Anna von Mangoldt" senden lassen. Ich bestellte eine grau-grün-bläuliche Auswahl; eigentlich nur aus Spaß und zum besseren Vergleich dazu noch rosafarbene Töne. Ihr könnt es euch sicher denken - mein Mann und ich haben uns völlig verrückt für einen schweinchen-rosa-farbenen Lack entschieden. Wie immer mega spontan und ohne lange zu zögern haben wir eine Lackdose im Farbton "Pempelfort" und dazu passenden Sperrgrund in grau auf der Webseite www.annavonmangoldt.com [Werbung, selbst bezahlt] bestellt.

Nachdem der Lack dann geliefert wurde, ging es auch schon los. Ich habe mich dazu entschieden, die Tischplatte zuletzt zu streichen - also einmal den Tisch auf den Kopf gestellt - der untere Teil war somit auch viel leichter bearbeitbar und ich musste mich nicht so verrenken. Den Tisch habe ich vor dem Streichen einmal wirklich grob geschliffen. Tatsächlich nicht ABgeschliffen, sondern mit einem Schleifpapier nur ANgeschliffen. 

Wenn ihr mit dem Anschleifen fertig seid, dann prüft bitte unbedingt, ob ihr noch kleine Schadstellen auf eurem zu lackierenden Möbelstück ausbessern wollt. Ich habe leider die Kratzer und Rillen auf der Tisch-Oberfläche erst NACH dem ersten Anstrich mit dem rosafarbenen Lack wahrgenommen und mich dann kurzerhand entschieden, die tiefen Rillen (vermutlich Gebrauchsspuren) doch noch zu füllen. Also wundert euch nicht, warum hier jetzt ein Foto des Tisches mit einem bereits rosafarbenen Lack folgt. Da ich vorher nicht genau hingesehen habe und ausbessern wollte, musste ich nun noch zwei zusätzliche Lackschichten auf den eigentlich fast fertigen Tisch auftragen.

Nachdem mögliche Schadstellen ausgebessert, getrocknet und geschliffen sind, sollte der Sperrgrund aufgetragen werden. Ich habe diesen zur Farbe dazu bestellt, da er dafür sorgt, dass die ggfs. vorhandenen Altanstriche mit Ölen / Lacken etc. im Laufe der Zeit nicht durch die neue Farbe durchdringen. Da der Tisch ursprünglich nicht aus meinem Besitz stammt, weiß ich natürlich auch nicht, wie er vorher behandelt war. Ich konnte aber beim Umdrehen des Tisches kleine Laufnasen erkennen und ging auf jeden Fall davon aus, dass er mal geölt / imprägniert wurde. 

Der Sperrgrund ließ sich wirklich einfach verwenden, ich habe die schlecht zu erreichenden Stellen (untere Auflage der Tischplatte) mit dem Pinsel gestrichen und die großen Flächen mit der Lackrolle. Hier hat schon ein einfacher Anstrich genügt. 

Nachdem dann auch der graue Sperrgrund gut durchgetrocknet war, konnte ich mit dem Streichen in der eigentlich ausgewählten Farbe "Pempelfort" beginnen. Ich hatte mit Lack bisher keine guten Erfahrungen, aber ich bin froh, hier etwas mehr Geld investiert zu haben - die Verarbeitung und Qualität hat mir gleich gefallen. Ich war überrascht, dass ich auch beim Öffnen der Farbdose rein gar nichts roch. Ich habe schließlich direkt in unserer Küche gestrichen und mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich mit dem typischen Lackgeruch umgehe. Aber der kam einfach gar nicht erst zum Vorschein. 😊


Natürlich habe ich auch hier die bekannten Heimwerker-Tricks verwendet - dabei einfach die Streichwanne mit 2 Lagen Alufolie auskleiden und die Farbdose mit Klebeband wie oben dargestellt abkleben. Beim Auskippen bleibt die Dose sauber und die Farbwanne durch die Alufolie ebenso. Das erspart wirklich Unmengen an Reinigungszeit! Achja, und zwischen den Trocknungsphasen wurden Farbrolle und Pinsel natürlich ordentlich in einer Ziplock-Tüte zwischengelagert. So trocknete nichts ein und ich musste zwischendurch nichts auswaschen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Lack in der Ausführung "Satinlack" bestellt habe. Er hat somit ein leicht mattes Finish und ist eben nicht so hochglänzend, wie man das sonst von einem Lack kennt.

Weil ich es so passend zu dem rosa Tisch fand und sich die Farbe so toll verarbeiten ließ, habe ich unseren uralten Drehteller von Ikea gleich auch noch lackiert. Hier habe ich ohne Sperrgrund gearbeitet, einfach angeschliffen und mit 2 rosa Farbschichten gearbeitet. Das passt perfekt zusammen! 



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Sonntag, 4. April 2021

❀❀❀ Rezept für leckere Figuren aus Quark-Öl-Teig ❀❀❀

Für das Osterfest kann ich noch einen ganz einfachen und super leckeren Quark-Öl-Teig empfehlen. Ein schnell gemachter Teig, der von der Konsistenz her an einen Hefeteig erinnert, ausgerollt und ausgestochen wird. Vor allem mit Kindern dürfen die Ausstechförmchen, die zu Weihnachten ja bekanntlich Hochsaison feiern erneut aus der Kiste geholt werden - Ostereier, Schmetterlinge, Hasen & Lämmer sind das Gegenstück zu Tannenbaum, Engel, Stern und Rentier. 

Neben den Zutaten wird noch ein Rührgerät, ein Nudelholz und beliebige Ausstech-Förmchen benötigt - die Lebensmittel solltet ihr wie folgt bereithalten: 

Bevor ihr mit der Zubereitung des Teiges beginnt, solltet ihr den Speisequark (nach belieben auch Magerquark) "ausquetschen" - dafür wird die Masse in ein sauberes Geschirrtuch gegeben, gedreht und gedrückt. Dadurch fließt die Flüssigkeit ab und der Quark gibt dem Teig festen Halt.

Nun gebt ihr Zucker, Quark, Eier, Öl, Milch, Vanillezucker und Backpulver in eine große Rühr-Schüssel und vermengt die Zutaten mit dem Handrührgerät.

Im Teig sollten anschließend keine Klümpchen mehr zu sehen sein, sondern eine glatte & homogene Masse. Nun wird das Mehl hinzu gegeben und nach & nach ebenso mit dem Rührgerät vermengt. Jetzt ähnelt die Konsistenz einem ganz gewöhnlichen Hefeteig, die Masse muss sich später ausrollen lassen - bei Bedarf gebt ihr noch etwas Mehl dazu. Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, eher trocken und fest. Lasst den Teig nun eine halbe Stunde ruhen.

Ihr benötigt gleich flüssige Butter - diese kann in der Zwischenzeit auf dem Herd schon langsam erwärmt werden; außerdem dürfen Nudelholz, Ausstechförmchen und erneut Mehl zum Bestäuben nicht fehlen. Aus der beschriebenen Menge ergeben sich ca. 15 bis 20 Quarkfiguren. Es kommt ganz darauf an, wie groß eure Formen zum Ausstechen sind. Ein oder zwei mit Backpapier belegte Bleche können auch schon vorbereitet werden.


Wenn der Teig geruht hat, wird er mit dem Nudelholz ausgerollt. Wichtig ist, dass der Teig nicht so dünn wie Plätzchenteig ausgerollt wird - 1 bis 2 cm soll er schon hoch sein. Nach dem Ausstechen der Formen müssen diese noch mit flüssiger Butter bestrichen werden, dies geschieht am besten direkt vor dem Backen. Mit einem Backpinsel lässt sich die Butter gut verteilen. Anschließend werden die Figuren im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für ca. 10 Minuten gebacken - sie dürfen dabei auf keinen Fall braun werden!


Wenn die Figuren dann abgekühlt sind, werden sie erneut mit flüssiger Butter bestrichen und sofort im Zucker gewälzt. Hm.... Lecker! 
Kleiner Tipp: Auf keinen Fall (wie bei Keksen üblich) in einer luftdichten Dose verstauen; ich wollte die Schmetterlinge so lagern und dabei hat sich über Nacht der Zucker aufgelöst und die Figuren wurden trocken. Am besten schmecken sie wirklich ganz frisch zubereitet!





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Sonntag, 21. März 2021

Teil 2 ××× Punch Needle ××× Kissenbezug DIY ××× Wolle & Stoff ××× Fortsetzung

Fast einen ganzen Monat später habe ich nun endlich meinen Kissenbezug beendet - in Summe stecken vermutlich so um die 10 Stunden Arbeit darin. Ob ich es nochmal machen würde? Auf jeden Fall - bisher hatte ich kein Hobby oder eine Bastelei, die man bequem "einfach so" beiseite legen und beliebig oft wieder aufnehmen kann. Das klappt tatsächlich gut bei der Arbeit mit der Stanznadel. Ich würde sagen, dass es mir trotz anfänglicher Skepsis gut von der Hand ging und vor allem Spaß gebracht hat.

Die meiste Arbeit macht das Versetzen der Stickringe, punchen kann man ja immer nur dort, wo der Stoff gut gespannt ist - also innerhalb des Rings. Im Laufe der Zeit war ich ganz oft froh, dass ich mir auf der Innenseite (Rückseite) des Stoffs das Muster aufgezeichnet habe - einmal bin ich sogar durcheinander gekommen und habe auf der falschen Seite des Strichs gepuncht. Zum Glück ist das recht harmlos, ich habe die Wolle einfach wieder rausgezogen und später mit der richtigen Farbe weiter gemacht.

Absolut empfehlen kann ich allerdings die festen Hoops aus Plastik. Nachdem ich anfangs nur mit den günstigen Bambus-Stickrahmen gearbeitet habe, habe ich im Buch von sogenannten "No-slip-Hoops" gelesen; also Stickrahmen, die den Stoff richtig fest greifen können. Die Bambusrahmen pressen sich nur gegeneinander, die Plastikrahmen haben eine richtige "Nut-Feder-Verbindung" und zusätzliche Plastikknubbel zum Festhalten des Stoffs. Den 5er Pack Bambus-Reifen habe ich bei Amazon für ca. 10 Euro gekauft, die 3 Plastik-Stickrahmen in unterschiedlichen Größen bei ebay für jeweils etwa 4 Euro.

Die Bambus-Rahmen kann man nutzen, wenn das Werkstück anschließend mit Wolle umrandet wird; die Rahmen kann man also nicht wiederverwenden. Es wird dabei entweder eine ganz andere Wollfarbe für den Kontrast - oder eben die Wolle des gepunchten Objektes verwendet und ringmäßig um den Rahmen vernäht. Das habe ich bei einem meiner ersten Testpunches so gemacht:

Für den von mir bestickten H&M Kissenbezug habe ich die Ringgrößen - je nach Bedarf - variiert. Da zum Schluss viele Stellen schon bestickt waren, wurden die Ringe immer kleiner. Wichtig dabei ist, dass der Stoff immer schön fest gespannt ist um gerade Schlaufen zu punchen. Zum Schluss kann man die Innenseite noch mit Textilkleber versiegeln - dies beugt dem versehentlichen Lösen der Schlaufen vor. Und auf der sichtbaren Seite sollten nun die Schlaufen noch ordentlich geordnet und sortiert werden. Ihr könnt den Unterschied ganz gut auf dem folgenden Foto erkennen: Im rosa Halbkreis sind die schwarzen Schlingen sortiert, sie erscheinen wie eine durchgängige, saubere Linie - rechts davon im hellgrünen Kreis sind sie unsortiert. Grundsätzlich würde ich sogar behaupten, dass dieses Projekt auch für Anfänger geeignet ist. Den ersten Teil zum DIY Kissenbezug findet ihr übrigens HIER nochmal verlinkt.



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