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Sonntag, 25. Juli 2021

Sommer im Garten

Eigentlich wollte ich schon längst über unser DIY-Projekt "Austritt mit Treppe" berichten, nur leider sind wir immer noch mittendrin. Der alte, morsche Holzbalkon ist abgerissen und entsorgt, die Skizze für ein Podest mit Treppe in den Garten steht, die Konstruktion und der Belag sind gekauft und behandelt und sogar die Fundamente sind vorbereitet. Es fehlt momentan einfach an der Zeit zum endgültigen Montieren....

Deshalb gibt's heute einfach mal wieder ein paar Impressionen aus dem Garten.


Ich sitze gerade total gern im Adirondack am Rand der Terrasse unter der Zierkirsche. Dabei beobachte ich die Kids beim Spielen im Sand oder Baden im Pool und kann gleichzeitig im Schatten die Füße hoch legen. Und als ich vor ein paar Monaten leider keine passenden Übertöpfe für die kleinen roten Weidenkätzchen gefunden habe, wurden kurzerhand die großen Curver-Körbe zweckentfremdet. Die Erde bleibt auch beim Gießen drin, da ich innen im Topf eine Folie ausgelegt habe - so läuft das Wasser nur unten ab.


Als wir 2018 die circa 30 Jahre alte und 50 Meter lange, verholzte und nicht mehr zu rettende Thujen-Hecke entfernt haben, da wussten wir schon, dass wir in einem Teilbereich gern wieder eine Hecke haben wollen. Wir waren uns ziemlich schnell sicher, dass es eine Buchenart sein soll. Bewusst gewählt haben wir nicht die typische grüne Hainbuche oder die hierzulande übliche Rotbuche, sondern die dunkelrot durchgefärbte Blutbuche. Die Pflanzen bilden einen tollen Kontrast zum grünen Rasen. Unsere Rasenkante haben wir aus alten unbehandelten Pfosten gelegt - diese waren zum Entsorgen viel zu schade und dürfen im Boden auch gern altern und verrotten.


Ein Mitbringsel aus dem Holland Urlaub vor 2 Jahren war die schöne Hortensie "Flamingo - Black Steel" - wie der Name schon sagt - sie hat tolle rosa Blüten und schwarze Stiele. Neben dem aufrecht wachsenden Pfeifengras "Moorhexe" wirkt sie super elegant. Die Blütenköpfe kann ich in diesem Jahr gar nicht zählen - der schattige Platz unter dem Riesen-China-Schilf tut ihr wirklich gut. Auch unseren selbst gelegten Weg aus alten, umgedrehten Waschbetonplatten und Flusskies mag ich auch nach vielen Jahren noch super gern. Ich hatte damals einen extra Beitrag geschrieben - ihr könnt die Entstehung und ein Vorher-Bild gern HIER nochmal nachlesen.


Das kleine quadratische Gartenhäuschen war vor 8 Jahren so mit das erste, was wir im neuen Zuhause angeschafft und noch ohne Garten-Plan aufgebaut haben - mittlerweile könnte es auch mal wieder einen Anstrich vertragen. Ich habe mich nur noch nicht entschieden, ob ich die rote Farbe wieder nehme oder einfach mal etwas Neues ausprobiere. Aber was nur? Schwarz passt nicht zu unserem Gartenstil, Grau wirkt langweilig und für eine andere krasse Farbe wie Gelb oder Blau fehlt mir der Mut.




[Werbung]

Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Sonntag, 27. Mai 2018

Ab ins Beet: Holzsteg im Garten

Wir haben bereits einen schönen Platz im Garten als "Spielecke" für unseren Nachwuchs ausgesucht und auch stets erweitert. In diesem Sommer soll demnächst noch eine Outdoorküche folgen. Die Lütte ist gerade 4 Jahre geworden und spielt gern Rollenspiele oder bekocht uns mit imaginärem Essen - da wäre eine Matschküche draußen doch perfekt!

Was ist das wichtigste bei einer Outdoorküche? WASSER zum Matschen! Da sich die Küche nicht auf dem Rasen oder im Sand befinden wird - sondern in einem Beet mit Rindenmulch - muss eine Lösung her! Am besten sollte es eine nutzbare Brause für die Outdoor-Küche werden und auch gleichzeitig eine Dusche für uns Erwachsene - dank eingebautem Holzsteg können wir diese dann auch mit sauberen Füßen verlassen.



Ich habe im Vorfeld eine Skizze gemacht, bei 3 Metern Steglänge die benötigte Anzahl an Dielen ausgerechnet und mir dann im Baumarkt gleich zusägen lassen - dies ersparte uns bereits den ersten Schritt.
Zuhause angekommen, wurde gleich lasiert - den warmen Holzton habe ich absichtlich gewählt, da das umgebende Grün im Beet die Farbe besonders zum Leuchten bringt.


Während das Holz trocknet, wurde im Beet mit den Vorarbeiten begonnen - anhand der Bilder seht ihr die auszuführenden Schritte:

1 Erde ausheben in der gewünschten Tiefe, Pflastersteine mittels Wasserwaage und Gummihammer im Sandbett ausrichten
2 Latten und Dielen zur Abstandskontrolle auflegen und zum finalen Ausrichten nutzen
3 Mulchfolie zum Verhindern von Unkrautwuchs auflegen
4 Latten und Dielen miteinander verschrauben, dazu die Löcher mit Holzbohrer vorbohren


Am längsten dauert natürlich das Herstellen einer sauberen Auflagefläche - das Ausrichten der einzelnen Steine sowie das Auflegen der Lattung dauerte bei uns (mit kleinen Trinkpausen) circa 3 Stunden. Hier ist es wichtig, nicht zu verzweifeln - das anschließende Verschrauben der Douglasiendielen dauert dann nur noch eine halbe Stunde. Hier haben wir mit Abstandhalter, 2 Personen und 2 Akkuschraubern gleichzeitig gearbeitet - eine Person bohrt vor, die zweite schraubt gleich die Terrassendielen drauf. So wurden die 3 Meter zügig verlegt.



Insgesamt liegen in unserem Projekt nun 24 Dielen hintereinander auf einer Länge von 3 Metern; die ersten 14 Bretter sind 75 cm breit und die hinteren 10 Holzdielen haben eine Breite von 150 cm. Sie ergeben ein Podest zum Duschen, Spielen mit der (noch aufzubauenden) Outdoorküche und sind gleichzeitig die Auflagefläche für die Leiter zum Spielhaus. Anschließend wird nochmal mit Rindenmulch aufgefüllt, der Gartenschlauch-Anschluss sauber verlegt und dann kann nach Herzenslust geduscht werden. Sobald die Matschküche steht, werde ich berichten!



Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!



🎔🎔🎔

Dienstag, 28. März 2017

Upcycling: Gartenweg mit Kies und Waschbetonplatten

Am Wochenende ist viel passiert - wir hatten neben den Großeltern auch zwei Freunde meines Liebsten zu Besuch. 
Da wir den Spielplatz für unsere Lütte kindgerecht gestalten wollen und das vorhandene Klettergerüst umgestalten bzw. erweitern wollen, ist natürlich jede helfende Hand mehr als willkommen. Neben Pflanzen umsetzen, Sträucher stutzen und Boden umgraben war mein sehnlichster Wunsch auch die Umgestaltung des Weges vom Carport in den Garten. 

Momentan liegen hier uralte Waschbetonplatten, die von mir jedes Jahr vergeblich vom Moos und Grünbelag befreit wurden. Da der Weg aufgrund des angrenzenden erhöhten Sitzplatzes fast immer im Schatten liegt, fühlte sich das Moos pudelwohl. Wie ihr wisst, nutze ich gern bereits vorhandenes Material und verwende es sinnvoll weiter. So auch bei diesem Weg: 

VORHER UND NACHHER

Meine Idee besteht darin, die Platten umgedreht weiter zu benutzen, aber aufgelockert zu verwenden und vor allem unseren (aus einem früheren Projekt) zuviel bestellten Kies endlich weiter zu verarbeiten. Während die Großeltern sich also um die Umgestaltung des Kinderbereiches kümmerten, haben die Jungs den Weg verlegt. Platten hoch genommenen, Sand verteilt, Folie darauf verlegt, Platten wieder darauf gelegt und ausgerichtet. 
Bei einem normalen Schrittmaß von 60 Zentimetern kann man die 50 x 50 cm Waschbetonplatten im Abstand von 10 bis 20 Zentimetern verlegen. Wählt man den Abstand größer, erwischt man man beim Gehen nicht unbedingt jede Platte - das Laufen wäre unangenehm. 



Tatsächlich habe ich die hässliche Wand links erst beim Fotografieren
 wahrgenommen, hier muss Farbe dran - aber ganz dringend!

Ich bin total begeistert vom Ergebnis. Auch das Randbeet wurde vom Rindenmulch befreit und ebenso mit Kies belegt, so wirkt es insgesamt gleich noch großzügiger! Leider kann ich euch gar nicht so viele Bilder vom Entstehungsprozess zeigen, denn ich musste an diesem Tag arbeiten. Was für eine Überraschung beim Heimkehren nach Feierabend! Ich danke euch, Männer! 😘
Und was ich mit den übrigen Waschbetonplatten mache, das weiß ich auch schon! Mir ist nämlich eingefallen, dass wir doch glatt noch ein paar Restbretter vom Terrassenbau übrig haben - eine kleine Sitzgelegenheit angrenzend an den angelegten Weg wäre toll - davon aber mehr im nächsten Beitrag! Ich brauche zunächst einen Plan... *grins*


Genießt die ersten Sonnenstrahlen und habt viel Spaß im Garten!