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Montag, 22. Mai 2023

Ideen zum neuen Haus

Da wir nicht neu bauen, müssen wir uns grundsätzlich natürlich weder mit Statiken, Bodenvorbereitung, Fundament oder Leitungsverlegung auseinander setzen. Wir haben ein 30 Jahre altes bestehendes Holzhaus gekauft und sind über den Grundriss des Hauses nicht unglücklich - wir wollen es lediglich auf unsere Wünsche umbauen. 

Und auch wenn wir noch ein wenig warten müssen, bevor wir richtig loslegen können, so nutzen wir die Zeit als Vorbereitungs- & Planungsphase. Wir haben uns überlegt, wie wir das ganze Thema angehen - damit wir jederzeit unser Wissen austauschen & unsere Ideen teilen können.
Nutzt man eher Ausdrucke und das Papierformat oder legt man sämtliche Ideen online bzw. digital ab?

Wie haben ggfs. Handwerker eine Vorstellung unserer Visionen? 


Wir haben für uns jetzt eine gute Kombination gefunden, haben einfach einen großen Ordner angelegt, indem wir unsere Planungsideen nach den unterschiedlichen Zimmern abheften - und zuletzt noch die Gewerke hintendran gesammelt sortiert.

Um uns gemeinsam zu Hause in der Familie auszutauschen und unsere Ideen zu visualisieren, haben wir uns für Moodboards entschieden. So haben selbst unsere Kinder Einfluss auf die Gestaltung des Ferienhauses und können ihre Wünsche und Ideen zeigen und einbringen.

Im heutigen Beitrag zeige ich mal das bisherige Moodboard zum Thema Gäste-WC.

Wir sind gespannt, wie es dann letztlich in der Realität umgesetzt wird.




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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Freitag, 22. Oktober 2021

Fliegenpilze im Herbst | DIY aus Eierkartons

Ein ganz schnelles Bastelprojekt sind die kleinen rot-weiß gepunkteten Fliegenpilze und sie passen perfekt in die aktuelle Herbst-Saison. Unsere beiden Mädels haben fleißig geholfen - geschnitten, gemalt und Holzstöcke gesammelt - und ich musste nur bei den Klebearbeiten mit der Heißklebepistole ein wenig unterstützen.


WIE GEHT`S ?

Die spitzen Ausstülpungen von gewöhnlichen Eierkartons einfach heraustrennen und mit beliebig roter Farbe anmalen. Da die Lütte mit ihren 3 Jahren noch nicht so fingerfertig mit einem Pinsel umgehen kann wie ihre große Schwester haben wir Fingerfarbe von Mucki benutzt. Da ist es nicht so schlimm, wenn mal was daneben geht. Zum Trocknen wurden die Pilzhüte einfach auf Stifte gesetzt, die wiederum zum besseren Halt in den Eierkartondeckel gesteckt wurden. 


Nach dem Trocknen können schon weiße Punkte aufgemalt werden. Diese haben wir mit der runden Rückseite eines Holzpinsels getupft. Auch diese Schicht muss wieder gut durchtrocknen. In der Zwischenzeit sind wir schon mal zum Holzsammeln in den benachbarten Wald gelaufen und wurden ziemlich schnell fündig. Birkenzweige und kleine Äste eignen sich wunderbar als Pilzstiele.


Da die kleinen Pilze draußen stehen sollen, habe ich sie dann anschließend mit Klarlack (Nagellack) übermalt. Das schützt sie natürlich nicht vor dem klatschnassen Durchweichen, aber die Farbe läuft nicht so schnell runter und sie halten hoffentlich ein paar Wochen die Umgebungsfeuchte unter dem geschützten Vordach aus.


Die gesammelten Äste werden dann noch in die gewünschte Länge geschnitten bzw. gesägt und bekommen dann mittels Heißkleber die rot-weißen Hütchen aufgesetzt. Legt euch einfach alle benötigen Materialien zurecht, denn mit dem Heißkleber muss es meist recht schnell gehen. Fertig ist das Fliegenpilz-Ensemble!





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Montag, 17. Mai 2021

Esstisch DIY: MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes

Im heutigen Beitrag möchte ich gern von meinem MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes berichten. Nachdem wir im vergangenen Monat unseren rechteckigen Esstisch mit 8 Sitzgelegenheiten in das Wohnzimmer integriert haben, wollten wir für den Küchenbereich einen deutlich kleineren, runden Esstisch nutzen.

Ich konnte leider online im gewünschten Maß - der Durchmesser von 110 cm stand fest - und ausgestattet mit einem kippsicheren Säulenfuß keinen passenden Tisch finden. Da ich mangels Besichtigung in bekannten Möbelhäusern (geschlossen durch Corona) keine weitere Option hatte, erweiterte ich meine Suche auf das Portal ebay Kleinanzeigen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was man dort sehen und finden kann. ;-)

Schnell fanden wir einen massiven Holztisch in Hamburg, den wir für wirklich kleines Geld unter unsere Fittiche nahmen. Dass wir den Farbton in "Eiche-rustikal" natürlich nicht behalten wollten, stand schon vor dem Kauf fest. Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit eines Säulentisches mit einem Kleinkind im Haus haben sich schnell in Luft aufgelöst - das Teil ist mega schwer und stabil!


Da wir derzeit auch keinem Baumarkt in Hamburg einen Besuch abstatten konnten, habe ich mich "influencen" lassen und mir Farbkarten von der Marke "Anna von Mangoldt" senden lassen. Ich bestellte eine grau-grün-bläuliche Auswahl; eigentlich nur aus Spaß und zum besseren Vergleich dazu noch rosafarbene Töne. Ihr könnt es euch sicher denken - mein Mann und ich haben uns völlig verrückt für einen schweinchen-rosa-farbenen Lack entschieden. Wie immer mega spontan und ohne lange zu zögern haben wir eine Lackdose im Farbton "Pempelfort" und dazu passenden Sperrgrund in grau auf der Webseite www.annavonmangoldt.com [Werbung, selbst bezahlt] bestellt.

Nachdem der Lack dann geliefert wurde, ging es auch schon los. Ich habe mich dazu entschieden, die Tischplatte zuletzt zu streichen - also einmal den Tisch auf den Kopf gestellt - der untere Teil war somit auch viel leichter bearbeitbar und ich musste mich nicht so verrenken. Den Tisch habe ich vor dem Streichen einmal wirklich grob geschliffen. Tatsächlich nicht ABgeschliffen, sondern mit einem Schleifpapier nur ANgeschliffen. 

Wenn ihr mit dem Anschleifen fertig seid, dann prüft bitte unbedingt, ob ihr noch kleine Schadstellen auf eurem zu lackierenden Möbelstück ausbessern wollt. Ich habe leider die Kratzer und Rillen auf der Tisch-Oberfläche erst NACH dem ersten Anstrich mit dem rosafarbenen Lack wahrgenommen und mich dann kurzerhand entschieden, die tiefen Rillen (vermutlich Gebrauchsspuren) doch noch zu füllen. Also wundert euch nicht, warum hier jetzt ein Foto des Tisches mit einem bereits rosafarbenen Lack folgt. Da ich vorher nicht genau hingesehen habe und ausbessern wollte, musste ich nun noch zwei zusätzliche Lackschichten auf den eigentlich fast fertigen Tisch auftragen.

Nachdem mögliche Schadstellen ausgebessert, getrocknet und geschliffen sind, sollte der Sperrgrund aufgetragen werden. Ich habe diesen zur Farbe dazu bestellt, da er dafür sorgt, dass die ggfs. vorhandenen Altanstriche mit Ölen / Lacken etc. im Laufe der Zeit nicht durch die neue Farbe durchdringen. Da der Tisch ursprünglich nicht aus meinem Besitz stammt, weiß ich natürlich auch nicht, wie er vorher behandelt war. Ich konnte aber beim Umdrehen des Tisches kleine Laufnasen erkennen und ging auf jeden Fall davon aus, dass er mal geölt / imprägniert wurde. 

Der Sperrgrund ließ sich wirklich einfach verwenden, ich habe die schlecht zu erreichenden Stellen (untere Auflage der Tischplatte) mit dem Pinsel gestrichen und die großen Flächen mit der Lackrolle. Hier hat schon ein einfacher Anstrich genügt. 

Nachdem dann auch der graue Sperrgrund gut durchgetrocknet war, konnte ich mit dem Streichen in der eigentlich ausgewählten Farbe "Pempelfort" beginnen. Ich hatte mit Lack bisher keine guten Erfahrungen, aber ich bin froh, hier etwas mehr Geld investiert zu haben - die Verarbeitung und Qualität hat mir gleich gefallen. Ich war überrascht, dass ich auch beim Öffnen der Farbdose rein gar nichts roch. Ich habe schließlich direkt in unserer Küche gestrichen und mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich mit dem typischen Lackgeruch umgehe. Aber der kam einfach gar nicht erst zum Vorschein. 😊


Natürlich habe ich auch hier die bekannten Heimwerker-Tricks verwendet - dabei einfach die Streichwanne mit 2 Lagen Alufolie auskleiden und die Farbdose mit Klebeband wie oben dargestellt abkleben. Beim Auskippen bleibt die Dose sauber und die Farbwanne durch die Alufolie ebenso. Das erspart wirklich Unmengen an Reinigungszeit! Achja, und zwischen den Trocknungsphasen wurden Farbrolle und Pinsel natürlich ordentlich in einer Ziplock-Tüte zwischengelagert. So trocknete nichts ein und ich musste zwischendurch nichts auswaschen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Lack in der Ausführung "Satinlack" bestellt habe. Er hat somit ein leicht mattes Finish und ist eben nicht so hochglänzend, wie man das sonst von einem Lack kennt.

Weil ich es so passend zu dem rosa Tisch fand und sich die Farbe so toll verarbeiten ließ, habe ich unseren uralten Drehteller von Ikea gleich auch noch lackiert. Hier habe ich ohne Sperrgrund gearbeitet, einfach angeschliffen und mit 2 rosa Farbschichten gearbeitet. Das passt perfekt zusammen! 



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Dienstag, 30. April 2019

▪▪✦ Pimp your Waschküche ✦▪▪

Fluch oder Segen - ich kann es nicht genau bezeichnen. In unserem Haus befindet sich der vorgesehene Platz mitsamt des Anschlusses für Waschmaschine & Trockner im Keller unseres 3-geschossigen Hauses. Einerseits nervt das treppauf & treppab mit Wäschesack und -korb, andererseits ist somit in den Bädern viel Platz und das Laufen hält fit & beweglich. Kann man so und so sehen!



Gerade in meiner zweiten Elternzeit - mit viiiiielen Spuckituch-Wäschen - nervte mich jedoch der umbaute Waschplatz im eigentlich großen Kellerraum. Das Händeln des Wäschekorbs auf 3 Quadratmetern mitsamt der beiden Geräte war mühsam und Zusammenlegen konnte ich die Wäsche auch nicht direkt "vor Ort". Deshalb wollte ich mir eine Ablagefläche im Keller schaffen.
Da ich bekannterweise gern viele Dinge umfunktioniere oder auch wiederverwerte, konnte ich die von den ehemaligen Hausbesitzern zurückgelassene Arbeitsplatte hierfür gut nutzen. Klar kann man sich über das alte Pfeffer- & Salz-Muster streiten - aber hej, ich musste kein Geld dafür ausgeben.




Kraft meiner Wassersuppe und meiner (fast) unbändigen Energie, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich eines Abends die Holzverkleidung bzw. Abtrennung zum Waschplatz abgebaut. Am nächsten Tag wurden alle Löcher in der Wand mit Spachtelmasse aus der Tube abgedichtet und abends schon gestrichen. 
Die Farbe ist aus der Schöner-Wohnen Kollektion und nennt sich "Glory Grey". Zusammen mit dem Teppich sieht das richtig gut aus. Natürlich war der Kommentar meiner besseren Hälfte: "Willst du hier unten wohnen oder waschen?" vorherzusehen - aber nachdem er mal ein paar Tage die Wäsche erledigen musste, war er verstummt. *grins*



Nachdem also die Wandfarbe getrocknet war, wurden alle Möbel gerückt und die 3 Garderobenhaken sowie das kleine Wandregal von Ikea angebohrt, -gedübelt und geschraubt. Die 3 Haken und auch die Ablage habe ich vorher noch mit einem Farbspray schwarz & matt gesprüht. So hatten alle die gleiche Farbe und es passte optisch zu meiner Idee.




Auch Kleinigkeiten - wie beispielsweise die Farbe der verwendeten Schrauben - machen echt was aus; hätte ich die silbernen Schrauben benutzt, hätte es nicht so passend gewirkt. Mit den verwendeten schwarzen Schrauben aber (ich glaube, die waren noch von Trockenbauarbeiten übrig) sieht es stimmig aus.
Die kleine weiße Keramikdose mit dem Holzdeckel habe ich dann noch mit meinem Prägegerät von Dymo fix beschriftet. Es passen exakt 2 Oxi-Dosen in den Zylinder hinein - optisch sieht das natürlich viel schicker aus als die pinkfarbenen, orangen oder blauen Plastikeimer.




Für das Wandbild habe ich einen alten Bilderrahmen aus dem Keller meiner Eltern stibitzt, ebenfalls schwarz gesprayt und dann mit einer Plexiglasscheibe verziert. Da ich leider keinen A3 - Drucker habe, fiel mir ein, dass ich ja auch ein Wandtattoo auf die Scheibe kleben kann. Ich brauchte nicht lange suchen, bis ich bei ebay ein passendes "Laundry-Motiv" gefunden hatte. Das Aufbringen war schon etwas fummelig, da ich mit meinem Rakel ja den Rest der Scheibe nicht zerkratzen wollte und auch die geschnörkelten Buchstaben und Umrandungen waren ein weiteres Hindernis. Trotzdem hat es dann irgendwann geklappt - mir gefällt das Ergebnis sehr.



Auch ich kann nicht zaubern, denn wie ihr sehen könnt, befindet sich der komplette Hausanschluss an Ort & Stelle - alle Entwässerungsrohre führen hier entlang und auch die auf dem Bild zu erkennende Starkstromsteckdose habe ich nicht angefasst. Wozu hat man denn die früher im Keller gebraucht? Hat jemand eine Idee ????
Im folgenden Foto seht ihr nochmal links die Holz-Paneel-Tür, die an einer Spiegelkonstruktion angebracht war, mittig seht ihr die freie und bereits gestrichene Wand und im Bild rechts dann die finale Lösung samt Arbeitsplatte, Ablageflächen und Deko.






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Dienstag, 31. Juli 2018

24 m² kochen+essen+wohlfühlen

Es ist mal wieder soweit, ein weiteres Projekt ist fertig gestellt, so dass ich euch ein paar Bilder zeigen & auch ein paar Tipps und Tricks verraten kann.
Im heutigen Post geht es um die Renovierung unserer Küche und des angrenzenden Esszimmers - unser Haus, das wir 2013 gekauft haben, besaß eine perfekt ausgeplante Marken-Einbauküche, die nur wenige Jahre alt war. Lediglich das vanillefarbene Landhausdesign mit den geschwungenen Kassettenfronten, den Messinggriffen, dem schrägen Waschbecken und der dunkelbraunen Arbeitsplatte gefiel uns nicht. Das breite Kochfeld, der hohe Backofen und die vielen Auszüge dagegen fanden wir einfach perfekt - hier wurde bei der Planung auf viele Details geachtet.


Relativ schnell überlegten wir uns das Zusammenlegen des angrenzenden Esszimmers mit der Küche, da wir gern großzügiger kochen & essen und auch gern in der Küche sitzen & quatschen wollten. Hey, die besten Partys finden schließlich immer in der Küche statt! Da wir alle Hauspläne von den Vorbesitzern erhalten haben, wurde unsere Prüfung der Trennwand bestätigt - mit 7,5 cm Breite konnte es sich unmöglich um eine tragende Wand zwischen den beiden Zimmern handeln. Es stand also fest: die Wand muss weichen. Und wie ihr auf den folgenden Bilder sehen könnt, war es eine tierische Drecksarbeit!



Bereits im Vorfeld beschäftigte uns unser Projekt, welches zunächst auch die ein oder andere Ratlosigkeit aufwarf:
Wohin mit den Elektro-Anschlüssen, wenn die Wand weg ist? Wie wird das Kochfeld angeschlossen? Woher bekommen wir Steckdosen zum Arbeiten auf der neu angedachten 90 cm tiefen Küchenarbeitsplatte? Wohin verlegen wir den Lichtschalter? Wie wird eigentlich die Arbeitsplatte von oben beleuchtet? 


Ihr merkt schon, mal "eben so" ist dann doch nicht modernisiert- außerdem habe ich immer gern klare Vorstellungen von meinem Ziel - also wollte ich möglichst genau wissen, wie unsere Küche später aussehen soll. Ich habe wochenlang diverse Online - Küchenplaner ausprobiert, denn dort kann man die Räumlichkeiten eingeben und auch die Küche planen und prüfen, ob beispielsweise alle Schränke auch zu öffnen sind etc.



Wir haben mit neuen Fronten in mattem Weiß, eckigen gebürsteten ALU-Griffen, 4 passenden neuen Schränken und einer neuen Arbeitsplatte das komplette Aussehen unserer Küche verändert. Auf ein paar kleine Details "zum Wohlfühlen" wollte ich natürlich auch nicht verzichten und so haben wir noch ober- und unterhalb der Küchenschränke selbstklebende LED Beleuchtung angebracht. Diese lässt sich mittels Fernbedienung an- und abschalten.



Ich gebe zu, dass wir zwischendurch tatsächlich auch bei zwei verschiedenen Küchenstudios gelandet sind und uns eine neue Küche haben planen lassen. Mit Fotos und Grundrissen der eingebauten Küchen bewaffnet haben beide (!!!) Küchenstudios den Rat ausgesprochen, die bereits am idealsten ausgeplante Küche zu belassen und lediglich die von uns angedachten Verschönerungen bzw. minimalen Verbesserungen durchzuführen. Dazu muss ich sagen, dass die Planungspreise bei beiden Küchenstudios im fünfstelligen Bereich lagen. Dies stand zum letztlich ausgegebenen Preis absolut in keinem Verhältnis.



Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich das Umschauen zur Ideenfindung im Küchenfachgeschäft gelohnt hat. Denn einige Dinge kann man einfach nicht Online aussuchen - wir fanden auf Anhieb "unsere" perfekte Arbeitsplatte - das Dekor nennt sich Arizona Pine. Eine perfekte Mischung aus warmem Holzton mit grauen "used-Look" Einschlüssen. Letztlich haben wir diese dann auch für unsere Küche gewählt und sind damit super zufrieden.



Es lohnt sich wirklich darüber nachzudenken, anstelle eines kompletten Neukaufs mit den vorhandenen Mitteln und Materialien zu arbeiten. Allein durch das Umstellen der verfügbaren Küchenmöbel, der Öffnung der Wand und des Einbaus der mega-großen Arbeitsplatte hat sich die komplette Optik der Küche verändert. Das Ergebnis ist einfach toll geworden und bereitet uns jeden Tag viel Freude! 



Habt´s fein und sonnig!


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Sonntag, 27. Mai 2018

Ab ins Beet: Holzsteg im Garten

Wir haben bereits einen schönen Platz im Garten als "Spielecke" für unseren Nachwuchs ausgesucht und auch stets erweitert. In diesem Sommer soll demnächst noch eine Outdoorküche folgen. Die Lütte ist gerade 4 Jahre geworden und spielt gern Rollenspiele oder bekocht uns mit imaginärem Essen - da wäre eine Matschküche draußen doch perfekt!

Was ist das wichtigste bei einer Outdoorküche? WASSER zum Matschen! Da sich die Küche nicht auf dem Rasen oder im Sand befinden wird - sondern in einem Beet mit Rindenmulch - muss eine Lösung her! Am besten sollte es eine nutzbare Brause für die Outdoor-Küche werden und auch gleichzeitig eine Dusche für uns Erwachsene - dank eingebautem Holzsteg können wir diese dann auch mit sauberen Füßen verlassen.



Ich habe im Vorfeld eine Skizze gemacht, bei 3 Metern Steglänge die benötigte Anzahl an Dielen ausgerechnet und mir dann im Baumarkt gleich zusägen lassen - dies ersparte uns bereits den ersten Schritt.
Zuhause angekommen, wurde gleich lasiert - den warmen Holzton habe ich absichtlich gewählt, da das umgebende Grün im Beet die Farbe besonders zum Leuchten bringt.


Während das Holz trocknet, wurde im Beet mit den Vorarbeiten begonnen - anhand der Bilder seht ihr die auszuführenden Schritte:

1 Erde ausheben in der gewünschten Tiefe, Pflastersteine mittels Wasserwaage und Gummihammer im Sandbett ausrichten
2 Latten und Dielen zur Abstandskontrolle auflegen und zum finalen Ausrichten nutzen
3 Mulchfolie zum Verhindern von Unkrautwuchs auflegen
4 Latten und Dielen miteinander verschrauben, dazu die Löcher mit Holzbohrer vorbohren


Am längsten dauert natürlich das Herstellen einer sauberen Auflagefläche - das Ausrichten der einzelnen Steine sowie das Auflegen der Lattung dauerte bei uns (mit kleinen Trinkpausen) circa 3 Stunden. Hier ist es wichtig, nicht zu verzweifeln - das anschließende Verschrauben der Douglasiendielen dauert dann nur noch eine halbe Stunde. Hier haben wir mit Abstandhalter, 2 Personen und 2 Akkuschraubern gleichzeitig gearbeitet - eine Person bohrt vor, die zweite schraubt gleich die Terrassendielen drauf. So wurden die 3 Meter zügig verlegt.



Insgesamt liegen in unserem Projekt nun 24 Dielen hintereinander auf einer Länge von 3 Metern; die ersten 14 Bretter sind 75 cm breit und die hinteren 10 Holzdielen haben eine Breite von 150 cm. Sie ergeben ein Podest zum Duschen, Spielen mit der (noch aufzubauenden) Outdoorküche und sind gleichzeitig die Auflagefläche für die Leiter zum Spielhaus. Anschließend wird nochmal mit Rindenmulch aufgefüllt, der Gartenschlauch-Anschluss sauber verlegt und dann kann nach Herzenslust geduscht werden. Sobald die Matschküche steht, werde ich berichten!



Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!



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Montag, 30. April 2018

DIY: minimalistisches Hochbeet im Selbstbau

In der Mode sind sie ja schon etwas länger und ich hege den Wunsch nach solch einem schon seit 2 Jahren: ein Hochbeet!
Zu dieser Jahreszeit quillen die Baumarktblätter und Gartenmagazine vor Angeboten an vorgefertigten Hochbeeten über. Ehrlich gesagt, habe ich bisher nicht verstanden, warum ein solches Hochbeet meist satte 200 Euro kostet bzw. hat mir auch das Aussehen der Terrassendielengestaltung als Umrandung nicht gefallen.

Ich wollte für unsere Terrasse zwei schlichte, leichte und mobile Hochbeete haben, die jeweils 6 Erdbeerpflanzen beheimaten sollen. Da ich in den letzten 3 Jahren bereits unsere Erdbeeren in rechteckigen Mörtelfässern heranziehe, kam mir die Idee, diese als Grundlage für die rückenfreundlichen Hochbeete zu nutzen.


Somit benötigte ich nur noch ein Gestell - und wie ich das gebaut habe, zeige ich nun. Es sei gesagt, dass ich mit den größten, rechteckigen Mörtelkübeln mit einem Fassungsvermögen von 90 Litern arbeite. Diese kosten so um die 6 bis 7 Euro im Baumarkt. Um das Gestell zu bauen, müssen die Maße unter dem Rand des Kübels genommen werden, da dieser dort aufliegen soll. Für meine Maurerbütt vom Hagebaumarkt habe ich je 4 Holzleisten in der Länge von 47 cm und 72 cm zugesägt, die verwendeten Kanthölzer sind ebenfalls sehr günstig und haben den Querschnitt 44 x 24 mm. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 1 Euro pro lfd. Meter - hier lohnt sich dennoch der Baumarkt-Preisvergleich; manchmal werden für sägeraue oder gehobelte Ware trotzdem gleiche Preise verlangt. Hobelware ist für unser Vorhaben wegen der glatten Oberfläche besser geeignet.



Zunächst werden aus den Kanthölzern zwei Rahmen gebaut. Auf dem einen liegt später das Mörtelfass auf, die zweite Rahmenkonstruktion stabilisiert das Hochbeet anschließend unten. Außerdem können daran später (bei Bedarf) noch Rollen angebracht werden.



Die Höhe des Hochbeets wird durch die etwas stärkeren, quadratischen Kanthölzer mit dem Querschnitt 44x44 mm bestimmt. Ich habe sie auf eine Länge von 70 cm zugesägt und anschließend an die Rahmenkonstruktion geschraubt. Ich empfehle das Vorbohren mit einem kleinen Holzbohrer - dies sorgt dafür, dass das schmale Holz durch die langen Schrauben nicht einreißt. Auch wenn es erstmal noch etwas schief und krumm aussieht, so erhält die ganze Konstruktion seine Stabilität durch das Anschrauben des zweiten Rahmens.


Anschließend kann das Holz (welches ja leider kein Hartholz ist) noch beliebig für den Einsatz im Freien behandelt werden. Es gibt mittlerweile viele Lacke oder auch Lasuren in allen gewünschten Farben. Da ich gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht habe, fiel meine Wahl auf die Bondex Lasur in der Farbe 893 Ebenholz - passend zum Mörtelfass.



Ich habe dann nach dem Trocknen noch 4 Rollen angeschraubt, damit die kleinen Hochbeete auch bequem bewegt werden können. Zum Bepflanzen solltet ihr unbedingt 6 bis 8 Löcher in den Boden bohren, damit das Wasser ablaufen kann. Anschließend grobes Material (z.B. Blähton, Tonscherben, kaputte Klinkersteine o. Ä.) ca. 10 cm hoch einfüllen, mit Vlies bedecken und mit Erde auffüllen. 



Jetzt ist Zeit für eure Lieblingspflanzen! Bei mir sind es Erdbeeren der Sorte „Ostara“ und „Elsanta“ geworden. Hmmmm.. ich freu mich schon auf die Ernte! 


Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!

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