Posts mit dem Label Einladung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einladung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 18. Dezember 2022

Weihnachtskarten: DIY mit Washi Tape

Seid ihr noch auf der Suche nach einem kleinen und feinen Bastelprojekt - am liebsten mit Kindern? Dann habe ich doch hier die super Idee - eine Weihnachtskarte mit WashiTape. Für das Basteln benötigt ihr Kartonpapier, eine Schere, Kleber, einen Bleistift, einen Filzstift, ein Wasserglas (für die Kreise) und viele Washi-Tapes. Wer mag, kann die Karte noch mit Stempeln verschönern.

Zuerst nehmt ihr ein dünnes Blatt Papier und zeichnet mit dem Wasserglas & Bleistift verschiedene Kreise darauf. Die Größe des Wasserglases entspricht später eurem Kugeldurchmesser, bei mir waren es ca. 7 cm. Je größer der Kreisdurchmesser ist, desto mehr WashiTape-Lagen könnt ihr verwenden.

Dann wird schon der Kreis fleißig mit Washi-Tapes beklebt. Ob dabei überlappt wird oder nicht - das ist völlig egal. Erst beim anschließenden Ausschneiden sollte es sauber sein. Beim Basteln mit der Lütten bin ich übrigens genau anders herum vorgegangen - sie durfte erst das Washi-Tape dicht an dicht auf ein großes Blatt Papier kleben und ich habe anschließend die Kreise aufgemalt und ausgeschnitten. WashiTape verzeiht viel - daher bastele ich so gern damit. Und vor allem für kleine Kinder ist es super geeignet, da es nicht so viel Dreck macht. ;-)

Die ausgeschnittenen Kreise klebt ihr nun mit einem Klebestift auf eine Karte, das kann ein gefaltetes weißes Papier sein oder auch eine simple Postkarte. Ich hatte noch Karten aus Kraftpapier Zuhause und habe diese benutzt. Damit die Kugel auch schön weihnachtlich aussieht, malt ihr nun mit einem schwarzen Filzstift noch die Halterung und ein Bändchen dran.

Ich habe mich zusätzlich noch daran versucht, einen weihnachtlichen Text zu stempeln. Musste dann leider feststellen, dass ich mir besser einen hochwertigen Stempelsatz zugelegt hätte, anstelle dieser ewig günstigen 2 Euro Kästen. Die Stempel sind zum Teil sehr kurz, was das Festhalten erschwert und zusätzlich ist das meist oben aufgedruckte Abbild des Buchstabens nicht immer exakt gleich ausgerichtet wie der eigentliche Stempel-Buchstabe. Was also "von oben" beim Stempel aufdrücken exakt gerade und ausgerichtet aussah, entpuppte sich anschließend als schief aufgeklebte Stempelplatte.

Was soll´s - mit Liebe gemacht und im Schweiße des DIY erstellt, so werden alle Karten dennoch verschenkt. ;-)



[Werbung]

Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Sonntag, 20. Februar 2022

Kinder DIY: Einladung zum Geburtstag

Bisher haben wir fast alle Einladungskarten zum Geburtstag der Kids selbst gestaltet, gedruckt, gebastelt und beklebt. In diesem Jahr kam die Große ganz stolz aus ihrem Zimmer und zeigte uns die kleinen Diamond-Art Aufkleber, die sie von uns mal zum Basteln bekommen hatte. Vor 2 Jahren wusste ich nicht mal, welcher Trend das nun schon wieder ist - von "Diamond-Painting" hatte ich bis dahin noch nichts gehört. Mittlerweile gibt es viele Webseiten, Produkte und Anleitungen zu diesem Hobby, bei dem winzig kleine "Diamanten" auf eine Leinwand geklebt werden, sodass sich am Ende ein tolles funkelndes Bild ergibt.

Ich bin ebenso ein Trend-Opfer geworden und habe mir ein türkisblaues Gebirgsbild gekauft im Format 30 x 40 cm - seit einigen Monaten (!!!) sitze ich nun schon daran - ich habe nicht gedacht, dass es so aufwendig ist. Sollte ich es jemals beenden, werde ich hier ein Bild hochladen. 😉 

In diesem Post wollte ich nun aber über unsere Einladungskarten berichten; die Bastelarbeit hat sich recht spontan durch die fertigen Klebetiere und geleerten Geschenkpapierrollen ergeben. Nach dem weihnachtlichen Einpackmarathon waren viele Papierrollen aufgebraucht und das Innenleben blieb übrig. Ich wollte das Kraftpapier nicht wegwerfen, habe es daher eine Nacht unter dicken Büchern geglättet und dann im Kartenformat mit dem Schneid-Cutter zugeschnitten. Das Format  10 x 15 cm habe ich passend zu den einfachen weißen Briefumschlägen gewählt.

Zwei von den Kartenausschnitten werden dann direkt übereinandergelegt, an der linken oberen Ecke gelocht und mit einer Musterbeutelklammer in Herzform verbunden. Auf den oberen Karton wird nun das fertige Diamond-Art Bild geklebt und das gelabelte Wort "EINLADUNG" aufgebracht. Hier kommt das DYMO Omega Prägegerät zum Einsatz, welches mich schon viele Jahre begleitet und mal so um die 10 Euro gekostet hat. Das Deckblatt der Einladungskarte ist nun fertig. 

Für den Innenteil kann die bunte Vorlage aus dem Blog benutzt werden, aber man kann natürlich auch selbst die Eckdaten zur Party in die Karte schreiben. Da die Karte zum Kindergeburtstag benutzt wird, darf die Einladung auch schön bunt sein. Am PC habe ich im Word-Programm recht einfach alle Daten wie z.B. Datum, Uhrzeit und Ort der Feier eingegeben und etwas kleiner als die Karte im A6 Format gedruckt. Nach dem Ausdruck auf normalem Druckerpapier wurde der Rand noch mit einer einfachen Konturenschere beschnitten, sodass sich das weiße Blatt nach dem Aufkleben gut vom Kraftpaper abhebt. Anfangs musste ich ein wenig probieren, habe mit verschiedener Deckkraft der Farben gearbeitet - man soll ja nach dem Ausdruck und dem Beschriften der Karte auch alles noch gut Lesen können. Daher findet ihr unter dem LINK ZUM INLET nun die Versionen mit 25 % und 50 % Deckkraft - ich hoffe, euer Drucker kann mit den Farben gut umgehen.


[Werbung]

Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Dienstag, 22. September 2020

DIY Medley - eine Zeitreise durch den Blog

Auch die Corona-Monate gehen nicht spurlos an uns vorbei - wir setzten uns mit Kinderbetreuung, 2 Vollzeitstellen und gewachsenem Arbeitsaufkommen auseinander. Unsere Große wurde vor wenigen Wochen eingeschult und geht den nächsten großen Schritt in die Selbständigkeit.
All dies sind Gründe, warum hier in den letzten Monaten wenig zu sehen & zu lesen war - mir fehlt leider schlichtweg die Zeit für Fotos & Bildbearbeitung, Texten & Layout-Erstellung. (Dabei mach´ ich das wirklich mega gern!) 

Zum Glück gibt es ein Archiv und ich habe nun die schönsten DIY Projekte aus der Zeit des Bloggens hier nochmal zusammen gestellt und mit den entsprechenden Beiträgen verlinkt. Für mich war es eine kleine Zeitreise durch die verschiedenen Ideen, Projekte und Gestaltungen. Außerdem hat es Spaß gemacht zu sehen, wie sich so ein Blog auch in der Gestaltung über die Jahre verändert. ;-)


für drinnen
-------------------------------------------------------------------------------------------

Ganz schnell und einfach habe ich im neuen Badezimmer alle schwarzen Zahnputzbecher beschriftet mit dem Dymo Prägegerät. Sieht cool aus und geht kinderleicht - den Beitrag gibt es HIER .

In diesem Post HIER zeige ich euch die fixe Verwandlung eines schwarzen Kerzenhalters in einen weißen stylischen Lampenschirm. Hier musste wieder die gute alte Spraydose herhalten. 

Irgendwann hat mich auch die Bügelperlen-Leidenschaft unserer großen Tochter erwischt und ich habe eine große Menge an Untersetzern produziert - in den Farben grau, schwarz, weiß und transparent in Sechseckform könnt ihr euch HIER noch ein paar Muster abschauen.

Unseren Esstisch aus dicken Baudielen, den wir mit Böcken aus dem Baumarkt aufgebaut haben, findet ihr mit Anleitung HIER verlinkt.

Für das Upcycling dieser hübschen Übertöpfe aus Weide habe ich nur eine Spraydose und Malerkrepp benötigt - wichtig ist, dass möglichst draußen gesprüht wird - der Post ist HIER verlinkt.

Da nun bald die Weihnachtszeit beginnt und auch die Back- & Bastelfreude steigt, habe ich euch meine Erfahrungen (absolut positiv!) beim Backen mit einem Natronteig HIER abgespeichert. Ich bin tatsächlich immer noch überrascht, wie gut mir der Teig gelungen ist - in diesem Jahr wird erneut gebacken, das steht fest auf meiner Agenda!


draußen im Garten
-------------------------------------------------------------------------------------------

Über diesen Link 
HIER gelangt ihr zum Bau der Gartenbank aus alten aufgestapelten Waschbetonplatten und der Sitzfläche aus Douglasienlatten - die Materialien waren meist aus bereits abgeschlossenen Projekten übrig.

Dieser schlichte Halter für Gartenschuhe ist immer noch unser treuer Begleiter - aus Besenstielen und Holzlatten könnt ihr ihn HIER nachbauen.

Bei unserem kleinen Sideboard für draußen wurden auf der Terrasse 2 Euro-Paletten miteinander verschraubt, geschliffen und anschließend lackiert.
Als Abdeckung liegen Gehwegplatten obendrauf. Die Ecke wird gern von mir jahreszeitlich passend dekoriert - den Blogbeitrag findet ihr HIER.

Unter diesem Post HIER zeige ich die Entstehung eine Mini-Hochbeets aus einfachen Holzlatten und einem handelsüblichen Mörtelfass. Für die 6 Erdbeerpflanzen eine super Sache und der Rücken dankt es auch!


Papier & Co.
-------------------------------------------------------------------------------------------

Eine großartige Einschulung - trotz oder gerade wegen Corona - liegt mittlerweile 3 Wochen hinter uns und ich kann euch sagen, dass die gebastelten Einladungskarten bei der Familie sehr gut angekommen sind. HIER könnt ihr die einzelnen Schritte ansehen.

Auch wenn die Wimpelkette aus Kartonpapier mittlerweile schon ein paar Jahre alt ist, wird sie stets gern zum Schmücken vom Kindergeburtstag genutzt. HIER könnt ihr euch nochmal die Entstehung ansehen.

Das hübsche Geldgeschenk im quadratischen Bilderrahmen zur Geburt von Charlotte und die Anleitung zum Falten der Herzen findet ihr unter diesem Link HIER.


DIY für & mit Kindern
-------------------------------------------------------------------------------------------

Unter diesem Beitrag HIER zeige ich euch die Entstehung von Regenbögen aus Wolle und Makramee-Garn. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es geht kinderleicht - ganz nach eigenem Geschmack wird gewickelt, was das Zeug hält!

Ein recht frischer Beitrag - nämlich vom April diesen Jahres versteckt sich hinter dem Post HIER und der Anleitung zum Bau eines mobilen Bücherregals. Dafür werden lediglich ein paar Holzreste und 4 Möbelrollen benötigt. Ein im Wald gefundener Birkenast wurde zum Griff umfunktioniert - fertig!

Zu guter Letzt endet das Medley mit dem Kinderbett, welches wir für unser Schulkind (!!!) vor einigen Jahren aus Holzlatten gebaut haben. Ganz schlicht und ziemlich einfach zu erstellen - passend für eine Matratze von 60 x 120 cm. Den Beitrag dazu findet ihr HIER verlinkt. Wahnsinn, wie die Zeit rast! Nun ist Pauline eine Erstklässlerin! 




[Werbung]

Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Donnerstag, 31. Oktober 2019

DYI: Einladungskarten zur Einschulung SAVE THE DATE

Ich kann es selbst kaum glauben - diesen Blog habe ich in der Elternzeit mit Pauline gestartet und nun kommt diese kleine Maus im nächsten Jahr schon in die Schule. Da ich immer noch unglaublich viel Spaß hab´ am Basteln, Werkeln, Fotografieren und Bloggen, gibt´s heute mal wieder einen Beitrag über die Entstehung unserer Einladungskarte.


Die haben wir natürlich nicht gekauft, sondern mit Bügelperlen, Washi Tapes, viel Eifer & Liebe und mit Hilfe unseres Druckers selbst gestaltet. Die Karte soll unserer lieben Familie zunächst mal als "Save-the-Date" Karte dienen, daher sind noch gar nicht viele Informationen enthalten. Wir wissen nämlich auch noch nicht genau, wie wir die Feier abhalten wollen - zu Hause, im Garten oder auswärts... uns wird schon etwas einfallen. Lediglich der Termin steht fest & wir haben noch fast ein Jahr Zeit.



Vermutlich habt ihr mit einem Kindergartenkind einen ebenso großen Bastelvorrat wie wir. Die 5-Jährige Pauline konnte mich super beim Basteln unterstützen; Schultüten aus Bügelperlen und auch die Wimpelgirlanden sind bestens zum gemeinsamen Werkeln geeignet. Die Vorlage zum Bügelperlenmotiv haben wir auf Pinterest gefunden - die Größe der Schultüte passt perfekt zur Karte. Ob einfarbig oder glitzernd bunt, das kann ganz nach Geschmack entschieden werden. 



Als Grundlage dient eine einfache Pappkarte, die ich im 50er Pack bei ebay erstanden habe im Format "DIN lang" und mit abgerundeten Ecken. Diese Pappkarten wurden schon als Dankeskarten zur Geburt genutzt; ich werde sie demnächst hier auch mal zeigen, denn sie kamen super an. Auch das Schriftbild nach dem Drucken ist für mich völlig akzeptabel - natürlich nicht so fein wie bei Standard 80g/m² Papier. Die Haptik der Pappkarten ist deutlich fester und grober, aber das macht für mich den Reiz ja aus. Aber Achtung: die gewählten Farben am Bildschirm sehen zum Teil völlig anders aus beim Druck - probiert daher auch ein paar verschiedene Farben und entscheidet dann, was am besten gefällt.


Nach dem Drucken werden aus einfachem weißen Garn und Washi Tapes - in den Farben eurer Wahl - die Wimpelketten gebastelt. Pauline hat sich für pastellfarbene Tapes entschieden - kurze Stücke klebt ihr um einen ca. 15 cm langen Faden. Achtet darauf, dass die Schnur möglichst gerade liegen bleibt. Bei mir zeigten anfangs alle Wimpel in verschiedene Richtungen, weil das Band verdreht war. Anschließend schneidet ihr mit einer Schere die Ecken der Fähnchen ein. Anstelle der spitzen Fähnchen könnt ihr natürlich auch dreieckige Wimpel daraus machen.



Sind die Karten gedruckt, die Schultüten gebügelt & ausgekühlt und die Wimpelketten gebastelt, kann alles zusammen gefügt werden. Begonnen wird mit der Wimpelgirlande, die zunächst locker um die linke obere Ecke der Karte gelegt wird. In unserem Fall bildet sie den "Rahmen" für das Datum der Einschulung. Auf der Rückseite werden die Fäden abgeschnitten und eng aneinandergelegt mit Klebestreifen oder Washitape fixiert. Es reicht wirklich ein ca. 1 cm langer Streifen. Diese Enden vom Garn werden anschließend mit der Schultüte beklebt, dass es so aussieht, als würde die Zuckertüte ebenfalls am Band hängen. Hier kann Heißkleber, doppelseitiges Klebeband oder eben solch durchsichtige kleine Klebeecken von Tesa benutzt werden, wie wir sie zum Fixieren verwendet haben. Schaut mal genau auf das Foto mit der Rückseite der Bügelperlen - die Klebepunkte kann man kaum erkennen.
That´s it - fertig sind die Einladungskarten. Nun noch in einen Briefumschlag (hier kann sich das zukünftige Schulkind auch gern farbig nochmal so richtig austoben) und ab damit zur Post. 







[Werbung]

Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Montag, 16. Januar 2017

Einladung zum Kindergeburtstag - do-it-yourself

In den letzten Tagen war bei uns Zuhause Bastelstunde um die Einladungen zum 3. Geburtstag unserer Lütten fertig zu stellen. Da ich die Karten so niedlich finde, zeige ich sie euch mal hier. Zuerst habe ich mich im Internet berieseln lassen und viele Ideen gesammelt. Die Wahl stand zwischen Einladungskarten kaufen und selbst basteln. Anhand von Bildern aus dem Netz hat dann doch unser Nachwuchs selbst entschieden, in dem sie sofort auf die Muffinskarten gezeigt hat. Yeah.. Mein persönlicher Favorit! Dann mal auf ans Aufzeichnen, Schneiden und Kleben.


Zum Basteln hatte ich mir überlegt, den Muffin einfarbig zu halten und dafür das "Papierförmchen" aus buntem Papier zu gestalten. Da kam mir ein Besuch bei Ikea gerade recht, denn dort fand ich zufällig das Bastelpapier MALA für Kinder für 4,99 Euro. Genau das pastellfarbene Papier, welches ich gesucht habe. Und die Förmchen sind aus einem Bastelpapierblock, die ich im 3er Pack günstig bei ebay ersteigert habe. Vermutlich sind die Blätter für scrapbooking oder ähnliches gedacht. Ich fand´s aufgrund der Größe von 15x15 Zentimetern ideal. Der Clou bei den Einladungskarten ist das versteckte Schriftbild, welches man erst sieht, wenn man den Muffin aus dem Papierförmchen herauszieht. 

Nachdem nun genügend Bastelmaterial vorhanden war, brauchte ich erstmal eine Grundform vom Muffin. Wie ihr sehen könnt, wurden verschiedene Formen aufgezeichnet und ausgeschnitten. Nach dem dritten Anlauf war ich zufrieden und hatte meinen entsprechenden Rohling. Die Lütte durfte mit entscheiden und hat ganz nebenbei ein paar schöne Bilder gemalt. Ach ja, und natürlich durfte ich mir Sprüche anhören wie z.B. "Mama, mach das bitte ordentlich!" - aus dem Mund einer fast 3-Jährigen! Ach ja, Kindermund tut Wahrheit kund!  ;-)



Die Bastelvorlage habe ich dann auf das einfarbige Papier vorgezeichnet - da ich die Beschriftung der Einladungskarten mit dem Drucker vorgenommen habe, durfte ich den Muffin noch nicht ausschneiden, damit der Drucker das Papier auch schön gerade im vorliegenden DIN A4-Format einzieht. Wer sich ein wenig mit "Word" oder Schreibprogrammen auskennt, kann den gewünschten Text einfach zentriert am unteren Rand des Layouts platzieren und den Muffin bedrucken - ansonsten einfach selbst beschriften. Das wirkt noch persönlicher! Meine "Sauklaue" hätte nur niemand entziffern können. ;-) 


Anschließend müssen noch die Muffinförmchen gebastelt werden - hier kommt das 15 x 15 cm große Scrapbooking-Papier gerade recht. Es muss einfach in der Hälfte geknickt werden und dann die Form des Muffins wieder aufgreifen. Hier könnt ihr natürlich den unteren Teil der Muffin-Vorlage verwenden. Damit auch der Muffin in das Förmchen passt, gebt ihr einfach auf beiden Seiten 2 Millimeter dazu und könnt dann entsprechend das Förmchen - mit 2 Klebelaschen versehen - ausschneiden. Der Einfachheit halber habe ich erst gar nicht mit Klebstoff gearbeitet, sondern doppelseitiges Klebeband benutzt. Das hält wunderbar - und Sauereien bleiben erspart, gerade mit Kleinkindern!


Oben seht ihr die fertigen "Einschieber" im Muffinformat für die Kinder. Diese habe ich jeweils auf unterschiedliche Papier-Farben gedruckt. Auf der Vorderseite stehen Einladungstext, Datum, Uhrzeit & Adresse und auf der Rückseite habe ich um Rückmeldung gebeten sowie unsere Telefonnummern hinterlassen. Schön finde ich es, wenn man auch den oder die Vornamen der Eltern mit aufschreibt, denn sonst heißen die Einträge im Handy-Adressbuch gerne "Mama oder Papa von ...." . 

Und ja, Asche auf mein Haupt, ich kann mir längst nicht alle Namen von Mama oder Papa der Kindergartenfreunde unserer Lütten merken. Sorry! ;-) 



Wenn es schlicht bleiben soll, dann sind die Karten jetzt fertig. Unsere Lütte wollte jedoch unbedingt noch "viel Glitzer" auf den Karten haben und hielt mir das Glitzerpapier unter die Nase. Nun ja, wir haben dann kurzerhand die Zahl "3" ausgeschnitten und auf die Förmchen geklebt. Wem es nicht gelingt die Zahlen einfach so vorzumalen, der kann gern vorher mit besagtem Textverarbeitungsprogramm ein paar schöne Zahlen ausdrucken, ausschneiden und zum Testen anhalten. Uns gefiel die runde "3" am besten und so wurde diese auch aufgemalt, ausgeschnitten und mit Fotoklebern auf dem Papier-Förmchen befestigt. Tadadada.... soweit, so gut. Karten sind fertig - nun noch verpacken.


Durch die endgültige Größe von ca. 15 x 15 cm passen die Einladungen leider nicht in einen normalen Briefumschlag. Daher habe ich einfache Tüten aus Kraftpapier genommen, die man übrigens für ganz viele andere Bastelgeschichten benutzen kann. Meist gibt´s diese in beliebigen Formaten im Internet oder auch bei ebay - ich habe für 50 sogenannte "Bodenbeutel" um die 5 Euro inklusive Versand bezahlt. Pimpen geht mit allem, was das Herz begehrt. Man kann sie bekleben, stanzen, darauf stempeln, bemalen, mit Maskingtape oder auch mit Bändern und Bordüren verzieren.

Für unsere Einladungskarten habe ich einfach den oberen Rand der Tüte zweifach nach innen umgeknickt. Nun noch einen hübschen Stempel drauf und einen Aufkleber mit dem Namen des Kindes, der gleichzeitig den Umschlag verschließt - schon sind die Einladungen und ihre Umschläge perfekt für die eingeladenen Gäste vorbereitet.



Ich wünsche Euch viel Freude beim Basteln!