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Sonntag, 2. April 2023

Das GRÖSSTE neue DIY Projekt steht bevor 🏚️➡️🏠

Schon seit ein paar Monaten ist es hier auf dem Blog still geworden, das liegt zum einen natürlich an unseren Familienbedürfnissen - zum anderen aber auch an der Planung unseres neuesten und gleichzeitig größten Projekts bisher:

U N S E R    F E R I E N H A U S 

Wir renovieren und sanieren ein Holzhaus am Elbdeich zwischen Hamburg und Lüneburg um es anschließend als Ferienhaus zu nutzen.


Um das aufregend neue Projekt nicht mit meinem Blog zu mischen, habe ich dafür eine eigene Homepage erstellt:



Auch auf Instagram wird es Ausblicke und Zusammenfassungen geben:



Das ganze ist noch ziemlich frisch, steckt noch in den Kinderschuhen und wir werden erst offiziell im Sommer starten können - solange können wir uns mit der Planung beschäftigen:
Nachdenken, belesen, forschen, besprechen, erkunden, besichtigen und vor allem recherchieren...

Wie würden wir gern wohnen?

Was muss neu und was darf bleiben?

Was wird technisch saniert?

Welcher Einrichtungsstil soll es werden?

Wollen wir ein Haus für 4 oder 6 Personen anbieten?

Was schaffen wir allein und wo benötigen wir professionelle Hilfe?

Womit beginnen wir überhaupt?

Zum Glück drängt uns nichts und wir müssen nichts überstürzen - ausserdem ist es ziemlich cool, in einem leeren Haus schalten und walten zu können. Bei uns Zuhause gibt's bei jeder kleinsten Renovierung einfach immer und überall Dreck. 🙈🙈🙈

Jetzt wird zunächst das Hirn angestrengt und ein grober Plan aufgestellt.

Folgt mir gern, wenn ihr Updates sehen wollt. ;-)




Samstag, 27. November 2021

Adventskranz - 3 schnelle Ideen

Und schwupps... Ist schon der 1.Advent, dabei ist es noch nicht mal Dezember! Für die ganz schnellen und Deko-Faulen unter euch habe ich mal drei verschiedene Adventskränze gezaubert - die sind jeweils in unter 5 Minuten einsatzbereit (mit den richtigen Zutaten!) - ich schwöre.


Grundsätzlich habe ich immer ein und denselben Betonring als Grundgerüst genutzt, eine entsprechend große und ebenmäßige Schale oder ein Tablett lassen sich natürlich ebenso verwenden.

Für die verschiedenen Adventskränze habe ich folgendes Zubehör benutzt:


Variante 1:
Glitzer-Glamour-Pink im Wald



Den Betonring habe ich für 7,99 Euro bei Depot gekauft, selbige bekommt man aber mittlerweile auch in vielen weiteren Shops. Die 4 glitzernden Tannenbäume sind übrigens auch von Depot, die 4 Stumpenkerzen gab es bei Kaufland - Tannenzapfen kann man entweder kaufen oder im Wald bei einem Spaziergang sammeln. Macht natürlich doppelt Spaß, wenn man die Dinge für den Adventskranz erst gemeinsam sammelt und dann noch bei einer heißen Tasse Kakao gemeinsam dekoriert!


Variante 2:
Schlichte-Natur-Pur



Neben den 4 weißen Stumpenkerzen habe ich hier nur noch ein paar Walnüsse hinzugefügt. Dies ist wohl die Variante mit der besten Nutzung - sind die 4 Kerzen heruntergebrannt und alle Nüsse vernascht, dann bleibt wirklich nur noch der Betonring übrig - dieser lässt sich dann wieder sehr gut für die nächste Jahreszeit in Szene setzen.



Variante 3:
Kugelsicherer-Teelicht-Kranz



Selbst wenn keine 4 gleichen Kerzen mehr im Haus sind, wird es sogar mit Teelichtern noch ein Adventskranz. Hierzu werden diese in einfache Gläser gestellt, damit nicht gleich alles in Flammen aufgeht. Die restliche Deko ergibt sich aus allen möglichen Weihnachtsbaumkugeln, die ihr noch im Haus habt. ❤️ Ob farbig oder schlicht, das entscheidet ihr selbst. 





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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.




Mittwoch, 29. September 2021

Experiment: Stempeln auf weißer Modelliermasse

Auch wenn ich ein absoluter Freund vom selbstgemachten weißen Natronteig bin - das Rezept findet ihr HIER - so bin ich doch ganz dankbar darüber, dass es zum schnellen Basteln mit den Kids auch fertiges Material gibt. Ich habe mich für die lufttrocknende Modelliermasse von FIMO entschieden und mit den beiden Mädels gemeinsam geknetet, gerollt und mit Stempeln herumexperimentiert.

Vorneweg sei gesagt sein: Wenn ihr tolle Ergebnisse möchtet, dann sollten ALLE benutzten Stempel frei von alten Stempelfarbresten sein. 😁

Ich spreche hiervon:

Nachdem dann wirklich alle Stempel gereinigt wurden, haben wir erneut losgelegt. Zuerst wird die Modelliermasse leicht geknetet und mit einem Nudelholz oder einem anderen geeigneten Gegenstand ausgerollt. Damit die Holzmaserung vom Tisch nicht mit durchdrückt, liegt noch ein glattes Brett unter der Fimo-Masse. 

Die Masse lässt sich von der Konsistenz her wie Plätzchenteig bearbeiten und kann nach dem Ausrollen direkt in der gewünschten Größe ausgestochen werden. Das geht mit einem entsprechend großen Weinglas kinderleicht. 

Die Große hat sich schnell entschieden ein paar Namensschilder für das anstehende Familientreffen zu stempeln - und die Kleine hatte nur Flausen im Kopf. Sie hat mal eben fix das Stempelkissen stibitzt (ich saß daneben und habe es nicht mitbekommen) - und hat den weißen Fimo Ton bestempelt. 

Nun ja, ich muss ihr eigentlich noch dankbar sein, denn durch ihr Geschmiere und meinem Wunsch, noch etwas vom Ton zu retten kam mir der Gedanke des Marmorierens. 😂 

Man muss also für den Effekt nur ein schwarzes Stempelkissen zwei-, dreimal in die weiße Fimo Masse drücken, dann ein paar Mal übereinanderlegen und nur grob kneten (aber nicht zu viel, sonst geht die Marmorierung weg und die Masse wird einheitlich grau). Und schon zeigt sich der tolle Effekt! Herrlich, wieder was gelernt! 

Um den Marmor-Effekt so richtig schön darzustellen, habe ich nach einem passenden Stempel in meiner Sammlung gesucht - mit Buchstaben wirkte der Effekt nämlich tatsächlich nicht so gut. Es ist zwar ein absolutes Weihnachtsthema, aber da wir auf den Oktober zusteuern ist das absolut in Ordnung für mich... Schaut euch mal dieses Ergebnis an - cool, oder? 

Das sieht doch wirklich richtig hochwertig aus! Aber auch die Buchstabenstempel lassen sich wirklich gut verarbeiten - die Kids hatten ihren Spaß und wir haben gemeinsam ein paar schöne Bastelstunden verbracht. 




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Donnerstag, 26. August 2021

Unser erstes Mal - Urlaub in Dänemark

❤  ⛱ ⛭ ✈ ☀ 

An den Urlaub gibt es ja bekanntlich die höchsten Ansprüche: 

Er soll in erster Linie der Erholung dienen, einen Ausgleich vom Alltag bieten und im Idealfall auch noch neue Eindrücke von fremden Ländern vermitteln - als Paar waren wir gern im Süden Europas unterwegs, die Insel Mallorca mit ihren abgelegenen und ruhigen Seiten für uns ideal. Mit der Geburt der ersten Tochter kam für uns jedoch eine Reise mit dem Flugzeug nicht mehr in Frage, die Prioritäten änderten sich - es war mit einem Baby bzw. Kleinkind schlichtweg nicht vorstellbar für uns. In der jetzigen Lebenssituation mit 2 Kindern im Alter von fast 3 und 7 Jahren blieb somit der Urlaub im eigenen Land oder im angrenzenden Ausland. Erreichbar mit dem Auto, das Wichtigste immer dabei und vor allem stets unabhängig und flexibel - wir haben uns in diesem Jahr zum ersten Mal für Dänemark entschieden. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht; es war traumhaft!


In jedem Urlaub ist die Kamera mein ständiger Begleiter - es entstehen viele wundervolle Bilder und diese nur auf der Festplatte "abzulegen" ist einfach viel zu schade. Daher erstelle ich schon seit vielen Jahren gern ein Fotobuch um alle Erlebnisse & Momente des Urlaubs festzuhalten und gelegentlich zum Anschauen & Stöbern wieder zur Hand zu nehmen. Ich habe mittlerweile viele Anbieter für Fotobücher getestet und bin immer wieder bei CEWE gelandet. Das Preis-Leistungsverhältnis, die unendlichen Möglichkeiten und vor allem die Qualität der Drucke haben mich überzeugt. Ich entwerfe meine Bücher am PC mit der Bearbeitungssoftware, die von jedem Anbieter (Kaufland, DM... etc.) kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt wird.

Mittlerweile sind die Programme in der Bedienung deutlich vereinfacht und bieten bereits wirklich schöne Buchvorlagen und Seitenlayouts, die man theoretisch sofort und bedenkenlos nutzen kann - die Bücher werden toll! Ich finde es immer super spannend, wie sich der eigene Geschmack in jedem Jahr ändert. Meine ersten Fotobücher waren bunt und grell. Viele Fotos waren mit Masken und Rahmen versehen, da ich das anfangs wirklich "revolutionär" fand. In diesem Jahr ist das Buch eher schlicht gehalten und orientiert sich farblich an Naturtönen gemischt mit grafischen Mustern.

Ich finde es toll, wenn nicht jede Seite gleich aussieht - das machen die Fotos ja auch nicht. Manchmal kann man sie in Gruppen inszenieren - und manchmal muss ein Bild auch allein wirken und eine ganze Seite einnehmen. Schön ist es aber, wenn dabei ein roter Faden entsteht und sich durch das ganze Buch zieht. Ich habe mir im Programm verschiedene Cliparts (Zusatzmodule) heruntergeladen und diese dann auch als Favorit abgespeichert - so kann ich schneller auf die Grafiken und Motive zugreifen. Auch die Basisfarbe habe ich mir ausgesucht und abgespeichert. Man kann fast alle Cliparts neu einfärben und somit dem Design des Buches anpassen, die Möglichkeiten sind wirklich grenzenlos!

TIPP: Die Bearbeitung, Sortierung und Vor-Auswahl der Fotos ist vor der eigentlichen Buchgestaltung eine absolute Erleichterung und wirklich wichtige Arbeit! Hier lässt sich enorm viel Zeit sparen! Wie ich bereits erwähnte, ermöglicht die moderne Software auch die vollautomatische Gestaltung des Fotobuches. Wird hier lediglich der Ordner mit den abgelegten Urlaubsfotos ausgewählt, dann wird man von der Anzahl der Seiten erschlagen, viele Bilder sind doppelt & dreifach im Buch enthalten und verschenken unnötige Seiten - der Preis des Fotobuches variiert dann gern mal zwischen 60 und 90 Euro!

Das muss so nicht sein! Für ein Fotobuch im A4 Format mit circa 100 Bildern liegt man in etwa zwischen 25 und 30 Euro. Das kommt natürlich auf die Wahl der Papierqualität, der Bindung und möglicher Extras (wie zum Beispiel Videoeinbindung oder Silber- & Goldveredelung) an.

Ich habe für das von mir erstellte Dänemark Fotobuch im Format "CEWE FOTOBUCH Groß auf Fotopapier Matt" für 32,95 € und 3 x weitere 4 Seiten à 3,50 € zusammen 43,45 € bezahlt - dabei ist die Ausführung als Hardcover und Lay-flat-Bindung (mit planliegenden Seiten) sowie der Druck auf mattem Fotopapier enthalten.

Ich habe mich bewusst entschieden, ein paar fertige Seiten des Buches als Screenshot zu speichern und hier zu zeigen, die allermeisten Bilder sind aber eingefangene Familienmomente und -erlebnisse, diese bleiben natürlich meiner Familie vorbehalten und werden deshalb hier nicht verewigt. 

Trotzdem freue ich mich schon sehr auf das Fotobuch und bin aufgeregt, es endlich in den Händen zu halten. Für die Mädels habe ich einen Mini-Abklatsch dieses Buches erstellt - sie erhalten die kleinste Variante des "CEWE FOTOBUCH Mini Softcover Matt" für 7,95 Euro - das Heft kann dann wirklich geliebt werden und gern & viel in den Händen gehalten werden. Für das Heft habe ich fast ausschließlich die Familienbilder genutzt, dafür habe ich das CEWE Programm zweimal geöffnet, alle Elemente des großen Fotobuches markiert und dann jeweils Seite für Seite in das kleine Heftchen (2.Fenster am PC) kopiert und eingefügt. Hier mussten dann nur noch kleine Änderungen vorgenommen werden, da die Formate sich ein wenig unterschieden. Wenn die Bücher da sind, werde ich nochmal ein Bild von Ihnen einstellen. 




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Montag, 17. Mai 2021

Esstisch DIY: MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes

Im heutigen Beitrag möchte ich gern von meinem MakeOver eines ebay-Kleinanzeigen-Fundes berichten. Nachdem wir im vergangenen Monat unseren rechteckigen Esstisch mit 8 Sitzgelegenheiten in das Wohnzimmer integriert haben, wollten wir für den Küchenbereich einen deutlich kleineren, runden Esstisch nutzen.

Ich konnte leider online im gewünschten Maß - der Durchmesser von 110 cm stand fest - und ausgestattet mit einem kippsicheren Säulenfuß keinen passenden Tisch finden. Da ich mangels Besichtigung in bekannten Möbelhäusern (geschlossen durch Corona) keine weitere Option hatte, erweiterte ich meine Suche auf das Portal ebay Kleinanzeigen. Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was man dort sehen und finden kann. ;-)

Schnell fanden wir einen massiven Holztisch in Hamburg, den wir für wirklich kleines Geld unter unsere Fittiche nahmen. Dass wir den Farbton in "Eiche-rustikal" natürlich nicht behalten wollten, stand schon vor dem Kauf fest. Meine anfänglichen Bedenken hinsichtlich der Standfestigkeit eines Säulentisches mit einem Kleinkind im Haus haben sich schnell in Luft aufgelöst - das Teil ist mega schwer und stabil!


Da wir derzeit auch keinem Baumarkt in Hamburg einen Besuch abstatten konnten, habe ich mich "influencen" lassen und mir Farbkarten von der Marke "Anna von Mangoldt" senden lassen. Ich bestellte eine grau-grün-bläuliche Auswahl; eigentlich nur aus Spaß und zum besseren Vergleich dazu noch rosafarbene Töne. Ihr könnt es euch sicher denken - mein Mann und ich haben uns völlig verrückt für einen schweinchen-rosa-farbenen Lack entschieden. Wie immer mega spontan und ohne lange zu zögern haben wir eine Lackdose im Farbton "Pempelfort" und dazu passenden Sperrgrund in grau auf der Webseite www.annavonmangoldt.com [Werbung, selbst bezahlt] bestellt.

Nachdem der Lack dann geliefert wurde, ging es auch schon los. Ich habe mich dazu entschieden, die Tischplatte zuletzt zu streichen - also einmal den Tisch auf den Kopf gestellt - der untere Teil war somit auch viel leichter bearbeitbar und ich musste mich nicht so verrenken. Den Tisch habe ich vor dem Streichen einmal wirklich grob geschliffen. Tatsächlich nicht ABgeschliffen, sondern mit einem Schleifpapier nur ANgeschliffen. 

Wenn ihr mit dem Anschleifen fertig seid, dann prüft bitte unbedingt, ob ihr noch kleine Schadstellen auf eurem zu lackierenden Möbelstück ausbessern wollt. Ich habe leider die Kratzer und Rillen auf der Tisch-Oberfläche erst NACH dem ersten Anstrich mit dem rosafarbenen Lack wahrgenommen und mich dann kurzerhand entschieden, die tiefen Rillen (vermutlich Gebrauchsspuren) doch noch zu füllen. Also wundert euch nicht, warum hier jetzt ein Foto des Tisches mit einem bereits rosafarbenen Lack folgt. Da ich vorher nicht genau hingesehen habe und ausbessern wollte, musste ich nun noch zwei zusätzliche Lackschichten auf den eigentlich fast fertigen Tisch auftragen.

Nachdem mögliche Schadstellen ausgebessert, getrocknet und geschliffen sind, sollte der Sperrgrund aufgetragen werden. Ich habe diesen zur Farbe dazu bestellt, da er dafür sorgt, dass die ggfs. vorhandenen Altanstriche mit Ölen / Lacken etc. im Laufe der Zeit nicht durch die neue Farbe durchdringen. Da der Tisch ursprünglich nicht aus meinem Besitz stammt, weiß ich natürlich auch nicht, wie er vorher behandelt war. Ich konnte aber beim Umdrehen des Tisches kleine Laufnasen erkennen und ging auf jeden Fall davon aus, dass er mal geölt / imprägniert wurde. 

Der Sperrgrund ließ sich wirklich einfach verwenden, ich habe die schlecht zu erreichenden Stellen (untere Auflage der Tischplatte) mit dem Pinsel gestrichen und die großen Flächen mit der Lackrolle. Hier hat schon ein einfacher Anstrich genügt. 

Nachdem dann auch der graue Sperrgrund gut durchgetrocknet war, konnte ich mit dem Streichen in der eigentlich ausgewählten Farbe "Pempelfort" beginnen. Ich hatte mit Lack bisher keine guten Erfahrungen, aber ich bin froh, hier etwas mehr Geld investiert zu haben - die Verarbeitung und Qualität hat mir gleich gefallen. Ich war überrascht, dass ich auch beim Öffnen der Farbdose rein gar nichts roch. Ich habe schließlich direkt in unserer Küche gestrichen und mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich mit dem typischen Lackgeruch umgehe. Aber der kam einfach gar nicht erst zum Vorschein. 😊


Natürlich habe ich auch hier die bekannten Heimwerker-Tricks verwendet - dabei einfach die Streichwanne mit 2 Lagen Alufolie auskleiden und die Farbdose mit Klebeband wie oben dargestellt abkleben. Beim Auskippen bleibt die Dose sauber und die Farbwanne durch die Alufolie ebenso. Das erspart wirklich Unmengen an Reinigungszeit! Achja, und zwischen den Trocknungsphasen wurden Farbrolle und Pinsel natürlich ordentlich in einer Ziplock-Tüte zwischengelagert. So trocknete nichts ein und ich musste zwischendurch nichts auswaschen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Lack in der Ausführung "Satinlack" bestellt habe. Er hat somit ein leicht mattes Finish und ist eben nicht so hochglänzend, wie man das sonst von einem Lack kennt.

Weil ich es so passend zu dem rosa Tisch fand und sich die Farbe so toll verarbeiten ließ, habe ich unseren uralten Drehteller von Ikea gleich auch noch lackiert. Hier habe ich ohne Sperrgrund gearbeitet, einfach angeschliffen und mit 2 rosa Farbschichten gearbeitet. Das passt perfekt zusammen! 



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Sonntag, 21. März 2021

Teil 2 ××× Punch Needle ××× Kissenbezug DIY ××× Wolle & Stoff ××× Fortsetzung

Fast einen ganzen Monat später habe ich nun endlich meinen Kissenbezug beendet - in Summe stecken vermutlich so um die 10 Stunden Arbeit darin. Ob ich es nochmal machen würde? Auf jeden Fall - bisher hatte ich kein Hobby oder eine Bastelei, die man bequem "einfach so" beiseite legen und beliebig oft wieder aufnehmen kann. Das klappt tatsächlich gut bei der Arbeit mit der Stanznadel. Ich würde sagen, dass es mir trotz anfänglicher Skepsis gut von der Hand ging und vor allem Spaß gebracht hat.

Die meiste Arbeit macht das Versetzen der Stickringe, punchen kann man ja immer nur dort, wo der Stoff gut gespannt ist - also innerhalb des Rings. Im Laufe der Zeit war ich ganz oft froh, dass ich mir auf der Innenseite (Rückseite) des Stoffs das Muster aufgezeichnet habe - einmal bin ich sogar durcheinander gekommen und habe auf der falschen Seite des Strichs gepuncht. Zum Glück ist das recht harmlos, ich habe die Wolle einfach wieder rausgezogen und später mit der richtigen Farbe weiter gemacht.

Absolut empfehlen kann ich allerdings die festen Hoops aus Plastik. Nachdem ich anfangs nur mit den günstigen Bambus-Stickrahmen gearbeitet habe, habe ich im Buch von sogenannten "No-slip-Hoops" gelesen; also Stickrahmen, die den Stoff richtig fest greifen können. Die Bambusrahmen pressen sich nur gegeneinander, die Plastikrahmen haben eine richtige "Nut-Feder-Verbindung" und zusätzliche Plastikknubbel zum Festhalten des Stoffs. Den 5er Pack Bambus-Reifen habe ich bei Amazon für ca. 10 Euro gekauft, die 3 Plastik-Stickrahmen in unterschiedlichen Größen bei ebay für jeweils etwa 4 Euro.

Die Bambus-Rahmen kann man nutzen, wenn das Werkstück anschließend mit Wolle umrandet wird; die Rahmen kann man also nicht wiederverwenden. Es wird dabei entweder eine ganz andere Wollfarbe für den Kontrast - oder eben die Wolle des gepunchten Objektes verwendet und ringmäßig um den Rahmen vernäht. Das habe ich bei einem meiner ersten Testpunches so gemacht:

Für den von mir bestickten H&M Kissenbezug habe ich die Ringgrößen - je nach Bedarf - variiert. Da zum Schluss viele Stellen schon bestickt waren, wurden die Ringe immer kleiner. Wichtig dabei ist, dass der Stoff immer schön fest gespannt ist um gerade Schlaufen zu punchen. Zum Schluss kann man die Innenseite noch mit Textilkleber versiegeln - dies beugt dem versehentlichen Lösen der Schlaufen vor. Und auf der sichtbaren Seite sollten nun die Schlaufen noch ordentlich geordnet und sortiert werden. Ihr könnt den Unterschied ganz gut auf dem folgenden Foto erkennen: Im rosa Halbkreis sind die schwarzen Schlingen sortiert, sie erscheinen wie eine durchgängige, saubere Linie - rechts davon im hellgrünen Kreis sind sie unsortiert. Grundsätzlich würde ich sogar behaupten, dass dieses Projekt auch für Anfänger geeignet ist. Den ersten Teil zum DIY Kissenbezug findet ihr übrigens HIER nochmal verlinkt.



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Dienstag, 22. September 2020

DIY Medley - eine Zeitreise durch den Blog

Auch die Corona-Monate gehen nicht spurlos an uns vorbei - wir setzten uns mit Kinderbetreuung, 2 Vollzeitstellen und gewachsenem Arbeitsaufkommen auseinander. Unsere Große wurde vor wenigen Wochen eingeschult und geht den nächsten großen Schritt in die Selbständigkeit.
All dies sind Gründe, warum hier in den letzten Monaten wenig zu sehen & zu lesen war - mir fehlt leider schlichtweg die Zeit für Fotos & Bildbearbeitung, Texten & Layout-Erstellung. (Dabei mach´ ich das wirklich mega gern!) 

Zum Glück gibt es ein Archiv und ich habe nun die schönsten DIY Projekte aus der Zeit des Bloggens hier nochmal zusammen gestellt und mit den entsprechenden Beiträgen verlinkt. Für mich war es eine kleine Zeitreise durch die verschiedenen Ideen, Projekte und Gestaltungen. Außerdem hat es Spaß gemacht zu sehen, wie sich so ein Blog auch in der Gestaltung über die Jahre verändert. ;-)


für drinnen
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Ganz schnell und einfach habe ich im neuen Badezimmer alle schwarzen Zahnputzbecher beschriftet mit dem Dymo Prägegerät. Sieht cool aus und geht kinderleicht - den Beitrag gibt es HIER .

In diesem Post HIER zeige ich euch die fixe Verwandlung eines schwarzen Kerzenhalters in einen weißen stylischen Lampenschirm. Hier musste wieder die gute alte Spraydose herhalten. 

Irgendwann hat mich auch die Bügelperlen-Leidenschaft unserer großen Tochter erwischt und ich habe eine große Menge an Untersetzern produziert - in den Farben grau, schwarz, weiß und transparent in Sechseckform könnt ihr euch HIER noch ein paar Muster abschauen.

Unseren Esstisch aus dicken Baudielen, den wir mit Böcken aus dem Baumarkt aufgebaut haben, findet ihr mit Anleitung HIER verlinkt.

Für das Upcycling dieser hübschen Übertöpfe aus Weide habe ich nur eine Spraydose und Malerkrepp benötigt - wichtig ist, dass möglichst draußen gesprüht wird - der Post ist HIER verlinkt.

Da nun bald die Weihnachtszeit beginnt und auch die Back- & Bastelfreude steigt, habe ich euch meine Erfahrungen (absolut positiv!) beim Backen mit einem Natronteig HIER abgespeichert. Ich bin tatsächlich immer noch überrascht, wie gut mir der Teig gelungen ist - in diesem Jahr wird erneut gebacken, das steht fest auf meiner Agenda!


draußen im Garten
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Über diesen Link 
HIER gelangt ihr zum Bau der Gartenbank aus alten aufgestapelten Waschbetonplatten und der Sitzfläche aus Douglasienlatten - die Materialien waren meist aus bereits abgeschlossenen Projekten übrig.

Dieser schlichte Halter für Gartenschuhe ist immer noch unser treuer Begleiter - aus Besenstielen und Holzlatten könnt ihr ihn HIER nachbauen.

Bei unserem kleinen Sideboard für draußen wurden auf der Terrasse 2 Euro-Paletten miteinander verschraubt, geschliffen und anschließend lackiert.
Als Abdeckung liegen Gehwegplatten obendrauf. Die Ecke wird gern von mir jahreszeitlich passend dekoriert - den Blogbeitrag findet ihr HIER.

Unter diesem Post HIER zeige ich die Entstehung eine Mini-Hochbeets aus einfachen Holzlatten und einem handelsüblichen Mörtelfass. Für die 6 Erdbeerpflanzen eine super Sache und der Rücken dankt es auch!


Papier & Co.
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Eine großartige Einschulung - trotz oder gerade wegen Corona - liegt mittlerweile 3 Wochen hinter uns und ich kann euch sagen, dass die gebastelten Einladungskarten bei der Familie sehr gut angekommen sind. HIER könnt ihr die einzelnen Schritte ansehen.

Auch wenn die Wimpelkette aus Kartonpapier mittlerweile schon ein paar Jahre alt ist, wird sie stets gern zum Schmücken vom Kindergeburtstag genutzt. HIER könnt ihr euch nochmal die Entstehung ansehen.

Das hübsche Geldgeschenk im quadratischen Bilderrahmen zur Geburt von Charlotte und die Anleitung zum Falten der Herzen findet ihr unter diesem Link HIER.


DIY für & mit Kindern
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Unter diesem Beitrag HIER zeige ich euch die Entstehung von Regenbögen aus Wolle und Makramee-Garn. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und es geht kinderleicht - ganz nach eigenem Geschmack wird gewickelt, was das Zeug hält!

Ein recht frischer Beitrag - nämlich vom April diesen Jahres versteckt sich hinter dem Post HIER und der Anleitung zum Bau eines mobilen Bücherregals. Dafür werden lediglich ein paar Holzreste und 4 Möbelrollen benötigt. Ein im Wald gefundener Birkenast wurde zum Griff umfunktioniert - fertig!

Zu guter Letzt endet das Medley mit dem Kinderbett, welches wir für unser Schulkind (!!!) vor einigen Jahren aus Holzlatten gebaut haben. Ganz schlicht und ziemlich einfach zu erstellen - passend für eine Matratze von 60 x 120 cm. Den Beitrag dazu findet ihr HIER verlinkt. Wahnsinn, wie die Zeit rast! Nun ist Pauline eine Erstklässlerin! 




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