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Sonntag, 18. Dezember 2022

Weihnachtskarten: DIY mit Washi Tape

Seid ihr noch auf der Suche nach einem kleinen und feinen Bastelprojekt - am liebsten mit Kindern? Dann habe ich doch hier die super Idee - eine Weihnachtskarte mit WashiTape. Für das Basteln benötigt ihr Kartonpapier, eine Schere, Kleber, einen Bleistift, einen Filzstift, ein Wasserglas (für die Kreise) und viele Washi-Tapes. Wer mag, kann die Karte noch mit Stempeln verschönern.

Zuerst nehmt ihr ein dünnes Blatt Papier und zeichnet mit dem Wasserglas & Bleistift verschiedene Kreise darauf. Die Größe des Wasserglases entspricht später eurem Kugeldurchmesser, bei mir waren es ca. 7 cm. Je größer der Kreisdurchmesser ist, desto mehr WashiTape-Lagen könnt ihr verwenden.

Dann wird schon der Kreis fleißig mit Washi-Tapes beklebt. Ob dabei überlappt wird oder nicht - das ist völlig egal. Erst beim anschließenden Ausschneiden sollte es sauber sein. Beim Basteln mit der Lütten bin ich übrigens genau anders herum vorgegangen - sie durfte erst das Washi-Tape dicht an dicht auf ein großes Blatt Papier kleben und ich habe anschließend die Kreise aufgemalt und ausgeschnitten. WashiTape verzeiht viel - daher bastele ich so gern damit. Und vor allem für kleine Kinder ist es super geeignet, da es nicht so viel Dreck macht. ;-)

Die ausgeschnittenen Kreise klebt ihr nun mit einem Klebestift auf eine Karte, das kann ein gefaltetes weißes Papier sein oder auch eine simple Postkarte. Ich hatte noch Karten aus Kraftpapier Zuhause und habe diese benutzt. Damit die Kugel auch schön weihnachtlich aussieht, malt ihr nun mit einem schwarzen Filzstift noch die Halterung und ein Bändchen dran.

Ich habe mich zusätzlich noch daran versucht, einen weihnachtlichen Text zu stempeln. Musste dann leider feststellen, dass ich mir besser einen hochwertigen Stempelsatz zugelegt hätte, anstelle dieser ewig günstigen 2 Euro Kästen. Die Stempel sind zum Teil sehr kurz, was das Festhalten erschwert und zusätzlich ist das meist oben aufgedruckte Abbild des Buchstabens nicht immer exakt gleich ausgerichtet wie der eigentliche Stempel-Buchstabe. Was also "von oben" beim Stempel aufdrücken exakt gerade und ausgerichtet aussah, entpuppte sich anschließend als schief aufgeklebte Stempelplatte.

Was soll´s - mit Liebe gemacht und im Schweiße des DIY erstellt, so werden alle Karten dennoch verschenkt. ;-)



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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Mittwoch, 23. November 2022

Adventskalender selbst befüllen - Ideen für Mädchen

Seit gut 3 Monaten schon gab es keinen neuen Post - das Leben mit seinen alltäglichen Zipperlein (aka Geschirrspüler kaputt, Grundsteuer eingeben, Corona-Erkrankung der ganzen Mannschaft) - viel Arbeit, viel Kinder, viel Leben und auch ein Urlaub sind daran Schuld. 😃

Es gibt heute auch leider keine DIY Basteleien, sondern ein paar simple Tipps zum Befüllen von Adventskalendern für Mädels im Alter von 4 & 8 Jahren. Der Austausch im Freundeskreis war ein spannendes Thema. Was soll / darf / kann hinein? Ich hatte eigentlich vor, "fertige" Kalender zu kaufen - allerdings haben mich beide Mädels schon pünktlich DIREKT nach Halloween an eben DIESE Kalender erinnert. 

Für den diesjährigen Kalender wollte ich unbedingt Geschenke, die entweder gern benutzt oder verbraucht werden - kein Zeugs, das dann ewig nervig herumliegt. Daher sollte es eine Kombination aus Naschzeug und anderen hübschen Kleinigkeiten werden. Ich habe die Naschsachen einfach so in den Kalender gesteckt, die Überraschungen allerdings verpackt - allzu gern schauen die Mädels ein paar Tage weiter, was denn so drin ist. 

Da es bei mir gern schnell gehen darf, habe ich mir kleine Kraftpapiertüten, festliche Aufkleber und ein paar Holzklammern mit lustigen Motiven gekauft. Die Geschenke waren ruckzuck eingetütet und sehen dazu noch hübsch aus.

Was ist denn nun drin? 


für 4-jährige Mädchen

An den Adventssamstagen muss ich arbeiten und die Mädels sind mit Papa Zuhause. Daher habe ich beim Einsortieren darauf geachtet, dass es die kleinen Geschenke hauptsächlich am Wochenende gibt - bei Papa wird es nämlich von Hause aus schon etwas zum Naschen geben. :-) 


für 8-jährige Mädchen




Noch ein kleiner Tipp: Die Kalender habe ich beim Onlineshop kaufland.de gekauft. Um sie zu unterscheiden, drucke ich ein Foto vom jeweiligen Kind aus, schneide es aus und klebe es oben als Fenster in den dreieckigen schwarzen Dachbereich des Hauses - so gibt es keine Verwechslungen mehr. 



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Samstag, 27. November 2021

Adventskranz - 3 schnelle Ideen

Und schwupps... Ist schon der 1.Advent, dabei ist es noch nicht mal Dezember! Für die ganz schnellen und Deko-Faulen unter euch habe ich mal drei verschiedene Adventskränze gezaubert - die sind jeweils in unter 5 Minuten einsatzbereit (mit den richtigen Zutaten!) - ich schwöre.


Grundsätzlich habe ich immer ein und denselben Betonring als Grundgerüst genutzt, eine entsprechend große und ebenmäßige Schale oder ein Tablett lassen sich natürlich ebenso verwenden.

Für die verschiedenen Adventskränze habe ich folgendes Zubehör benutzt:


Variante 1:
Glitzer-Glamour-Pink im Wald



Den Betonring habe ich für 7,99 Euro bei Depot gekauft, selbige bekommt man aber mittlerweile auch in vielen weiteren Shops. Die 4 glitzernden Tannenbäume sind übrigens auch von Depot, die 4 Stumpenkerzen gab es bei Kaufland - Tannenzapfen kann man entweder kaufen oder im Wald bei einem Spaziergang sammeln. Macht natürlich doppelt Spaß, wenn man die Dinge für den Adventskranz erst gemeinsam sammelt und dann noch bei einer heißen Tasse Kakao gemeinsam dekoriert!


Variante 2:
Schlichte-Natur-Pur



Neben den 4 weißen Stumpenkerzen habe ich hier nur noch ein paar Walnüsse hinzugefügt. Dies ist wohl die Variante mit der besten Nutzung - sind die 4 Kerzen heruntergebrannt und alle Nüsse vernascht, dann bleibt wirklich nur noch der Betonring übrig - dieser lässt sich dann wieder sehr gut für die nächste Jahreszeit in Szene setzen.



Variante 3:
Kugelsicherer-Teelicht-Kranz



Selbst wenn keine 4 gleichen Kerzen mehr im Haus sind, wird es sogar mit Teelichtern noch ein Adventskranz. Hierzu werden diese in einfache Gläser gestellt, damit nicht gleich alles in Flammen aufgeht. Die restliche Deko ergibt sich aus allen möglichen Weihnachtsbaumkugeln, die ihr noch im Haus habt. ❤️ Ob farbig oder schlicht, das entscheidet ihr selbst. 





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Sonntag, 25. Juli 2021

Sommer im Garten

Eigentlich wollte ich schon längst über unser DIY-Projekt "Austritt mit Treppe" berichten, nur leider sind wir immer noch mittendrin. Der alte, morsche Holzbalkon ist abgerissen und entsorgt, die Skizze für ein Podest mit Treppe in den Garten steht, die Konstruktion und der Belag sind gekauft und behandelt und sogar die Fundamente sind vorbereitet. Es fehlt momentan einfach an der Zeit zum endgültigen Montieren....

Deshalb gibt's heute einfach mal wieder ein paar Impressionen aus dem Garten.


Ich sitze gerade total gern im Adirondack am Rand der Terrasse unter der Zierkirsche. Dabei beobachte ich die Kids beim Spielen im Sand oder Baden im Pool und kann gleichzeitig im Schatten die Füße hoch legen. Und als ich vor ein paar Monaten leider keine passenden Übertöpfe für die kleinen roten Weidenkätzchen gefunden habe, wurden kurzerhand die großen Curver-Körbe zweckentfremdet. Die Erde bleibt auch beim Gießen drin, da ich innen im Topf eine Folie ausgelegt habe - so läuft das Wasser nur unten ab.


Als wir 2018 die circa 30 Jahre alte und 50 Meter lange, verholzte und nicht mehr zu rettende Thujen-Hecke entfernt haben, da wussten wir schon, dass wir in einem Teilbereich gern wieder eine Hecke haben wollen. Wir waren uns ziemlich schnell sicher, dass es eine Buchenart sein soll. Bewusst gewählt haben wir nicht die typische grüne Hainbuche oder die hierzulande übliche Rotbuche, sondern die dunkelrot durchgefärbte Blutbuche. Die Pflanzen bilden einen tollen Kontrast zum grünen Rasen. Unsere Rasenkante haben wir aus alten unbehandelten Pfosten gelegt - diese waren zum Entsorgen viel zu schade und dürfen im Boden auch gern altern und verrotten.


Ein Mitbringsel aus dem Holland Urlaub vor 2 Jahren war die schöne Hortensie "Flamingo - Black Steel" - wie der Name schon sagt - sie hat tolle rosa Blüten und schwarze Stiele. Neben dem aufrecht wachsenden Pfeifengras "Moorhexe" wirkt sie super elegant. Die Blütenköpfe kann ich in diesem Jahr gar nicht zählen - der schattige Platz unter dem Riesen-China-Schilf tut ihr wirklich gut. Auch unseren selbst gelegten Weg aus alten, umgedrehten Waschbetonplatten und Flusskies mag ich auch nach vielen Jahren noch super gern. Ich hatte damals einen extra Beitrag geschrieben - ihr könnt die Entstehung und ein Vorher-Bild gern HIER nochmal nachlesen.


Das kleine quadratische Gartenhäuschen war vor 8 Jahren so mit das erste, was wir im neuen Zuhause angeschafft und noch ohne Garten-Plan aufgebaut haben - mittlerweile könnte es auch mal wieder einen Anstrich vertragen. Ich habe mich nur noch nicht entschieden, ob ich die rote Farbe wieder nehme oder einfach mal etwas Neues ausprobiere. Aber was nur? Schwarz passt nicht zu unserem Gartenstil, Grau wirkt langweilig und für eine andere krasse Farbe wie Gelb oder Blau fehlt mir der Mut.




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Dienstag, 17. November 2020

Ikea LUSTIGT Hack #ähtännschenplease | Wichtel willkommen

Eigentlich habe ich das kleine Holz-Regal für das Zimmer der Lütten bei Ikea gekauft, als ich es dann am Wochenende aufbauen wollte, kam mir direkt die Idee zur weihnachtlichen Abwandlung. Upsi...


Ich find es mega gelungen - außerdem für den Aufwand & Preis total individuell! 
Was müsst ihr für die hübsche Tanne tun? Zunächst in den Besitz eines Ikea LUSTIGT Regals aus der Kinderabteilung für 6.99 Euro kommen. Nach dem Auspacken nehmt ihr euch Stift & Lineal und anschließend Säge, Schleifpapier, eine Schraubzwinge (oder einen menschlichen Festhalter ;-) ) sowie einen Akkuschrauber oder Schraubendreher dazu und legt los!


Auf diesem Foto könnt ihr gut erkennen, dass grundsätzlich alle Regal-Bretter gleich lang und bereits auf einer schmalen Seite in gleichmäßigen Abständen vorgebohrt sind. Das könnt ihr euch nun zu Nutze machen und die Bretter "tannenbaummäßig" auf eine Seite verschieben.


Auf beiden Bildern kann man die simple Idee gut erkennen: Das Ausrichten und Verschieben geht easy von der Hand. Einfach immer eine Bohrung weiterrücken - dabei gibt das unterste, mittig ausgerichtete Brett den Loch-Abstand vor. Nehmt dann das senkrechte Brett (quasi den Stamm) wieder weg und markiert die Mitte gern mit dem Bleistift - das hilft, um später die Orientierung beim Sägen zu behalten. Noch liegen die Bretter ja versetzt wie ein Parallelogramm, aber das wird sich nun ändern.


Selbstverständlich könnt ihr mit einer Stichsäge die Leisten zurecht sägen, aber bei diesen dünnen Brettern reicht auch ein kleiner Fuchsschwanz oder eine Laubsäge. Achtet einfach darauf, dass ihr euer zu kürzendes Brett gut mit einer Schraubzwinge sichert. Das erleichtert vor allem das Sägen von Hand ungemein - damit es keine unschönen Abdrücke der Metall-Zwinge gibt, lege ich immer ein altes Reststück zwischen Metallzwinge und Holz.


Da ihr das Holz sowieso schon eingespannt habt, könnt ihr auch direkt nach dem Sägen die Schnittstelle entgraten und anschleifen. Hier würde es natürlich auch wieder von Hand mit Schleifpapier funktionieren oder eben maschinell. Da ich mittlerweile ziemlich faul geworden bin, überlasse ich diese Arbeit gern der Maschine. Wir haben einen kleinen Deltaschleifer; ein kleines Multifunktionswerkzeug, mit dem man Schleifen, Trennen und noch vieles mehr erledigen kann. Damit bin ich zwei oder dreimal über die Sägekante gefahren und das Holz war wieder schön glatt. Anschließend wird die Tanne mit den bereits mitgelieferten Schrauben verbunden - und dann kann schon nach Herzenslust dekoriert werden. Bei mir wurde es ein Farbton in schwarz-weiß-natur. 


Aber Achtung! Ich habe mich letztlich über die Abstände erschrocken - zwischen den Brettern ist maximal 6 cm Platz für eure Deko. Da muss man schon mal kreativ werden, denn nicht mal kleine Teelichtgläser (mit batteriebetriebenen Kerzen, versteht sich!)  passen "dazwischen". Kleine Zapfen oder Zweige eignen sich ebenso wie selbstgebastelte Papierhäuser für die Elektro-Teelichte. Einen kleinen Kranz aus Mini-Holzperlen kann ich mir auch noch gut vorstellen. Die kleinen Leitern von Ikea habe ich ebenso dran gelassen - als Idee für den Weihnachtswichtel oder den Elfen, der kleinkind- oder haustierbedingt nicht unten auf der Fußleiste sein Türchen haben darf? Das wäre doch auch mal eine coole Idee... vielleicht im nächsten Jahr für mich. 





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Freitag, 31. Mai 2019

London is calling....


Ich musste zunächst in mich gehen und überlegen, ob ich euch diese Bilder überhaupt JETZT - und damit eine ich tatsächlich JETZT Ende Mai bzw. Anfang Juni - zeigen soll, denn sie enthalten doch einige weihnachtliche Motive. Wir waren nämlich mit den Mädels Anfang Dezember letzten Jahres zu einem Wochenendtrip in London. Was soll ich sagen? Zu dieser Zeit einfach wunderschön: beleuchtet, geschmückt - einfach atemberaubend! 


Erstmal freue ich mich, dass ich endlich die Fotos sichten konnte und somit natürlich auch die tollen Momente erneut erleben durfte. Vielleicht nimmt sich auch der ein oder andere vor, frühzeitig zu buchen. Direkt mit dem Erscheinen des Winterflugplans sind die Flüge meist noch recht günstig und Hin- und Rückflug sind für unter 100 Euro zu haben. 
Ich nehme euch visuell mal mit auf unseren Ausflug... unsere Unterkunft haben wir ca. 3 Wochen vor dem Abflug über booking.com gebucht.





Wir haben uns für ein Zwei-Zimmer-Appartement im Stadtteil Paddington entschieden, den Standard (was die "deutsche Reinlichkeit") betrifft - habe ich in all den Jahren noch in keiner Unterkunft gefunden. Weniger als eine 3 Sterne-Bewertung sollte man auf gar keinen Fall buchen, wir hatten schon die kuriosesten Dinge: Eingebautes Plastikbad als Kabine direkt auf dem Zimmer, Bett direkt an der Außenwand - wobei sich der Schimmel der Wand auch am Bett wiederfand - kilometerweite Flure mit dicken Teppichen, sehr (!!!) schmalen Treppen und baufälligen Fenstern, die sich nicht Öffnen ließen. ;-) Bitte nicht zimperlich sein!



Wir fliegen bestimmt schon fast 10 Jahre nach London - einfach, weil wir gern mal was anderes sehen, dann natürlich, weil wir der Sprache mächtig sind und uns ganz gut verständigen können und weil einfach die Atmosphäre immer cool ist. Raus von Zuhause, aber dennoch gefühlt ganz nah... mittlerweile sind wir ja alle Mutti´s und wollen auch nicht allzu fern sein von unseren Familien. 3 Wochen Afrika-Safari sind somit ausgeschlossen! ;-) Die Größe des gebuchten Appartements hat uns überrascht, die fast abfallenden Küchenfronten, der Teppich, der das defekte Laminat verbirgt oder die dunkel überstrichenen Fliesen im Badezimmer wiederum nicht. Eben typisch Touri-Stadt London! 



Beliebte Stadtteile zum Übernachten sind für uns neben Paddington auch King´s Cross. Vor zwei Jahren hatten wir Glück und konnten eine bezahlbare Unterkunft direkt am Piccadilly Circus finden - so zentral hatten wir noch nie zuvor gewohnt. Vorab wird immer per Tube Map und Google Maps nach der Erreichbarkeit der nächsten U-Bahnstation geschaut. Ohne Tube kann man London einfach nicht entdecken und erleben - ich habe bisher nirgends solch ein effektives Transportmittel gesehen.




Ein kleiner Tipp: Prüft mal, ob sich die Anschaffung einer Oyster Card lohnt. Das ist eine wiederaufladbare Plastikkarte im Scheckkartenformat, mit der man total simpel alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen kann. Es werden einzelne Fahrten abgebucht, aber nie mehr als zum Preis einer Tageskarte. Es gibt auch noch die London Visit Travel Card, die hatten wir bisher immer genutzt. Allerdings muss man dann genau überlegen, ob man erst nach 9 Uhr bzw. außerhalb des Berufsverkehrs unterwegs ist ("off-peak") oder halt auch am Wochenende fahren will. Preislich hat sich für uns die Oyster Card rentiert - sie wartet nun hier Zuhause auf den nächsten Einsatz. ;-)



Für ein verlängertes Wochenende nehmen wir uns meist viel zu viel vor; wir wollen Steak essen, vielen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten, eine nächtliche Bustour zum Fotografieren abhalten, am besten noch kulturell aktiv sein und stellen dann doch fest, dass wir froh sind, wenn wir mal die Beine in der Unterkunft hochlegen können.  ;-)



Natürlich haben wir auch dem Camden Market wieder einen Besuch abgestattet - hier gibt´s wie immer viel zu sehen. Zwei Mädels haben sogar beim "Ledermann" zugeschlagen und sich was cooles Anfertigen lassen, zuvor wurde allerdings durch die Camden High Street gebummelt. 



Die Gebäude allein sind schon mega-sehenswert und ein Highlight für sich. Mittlerweile haben sich hier aber auch "normale" Geschäfte angesiedelt, Street-Food wird ebenso angeboten wie Klamotten, Souvenirs oder Schuhe. Die Häuser sind von außen mega bunt und kreativ gestaltet. Riesige Chucks, Drachen oder andere Objekte zieren die Häuserfronten. Wandert man dann die Camden High Street in Richtung Chalk Farm Road, so kommt man direkt am Camden Market vorbei. 



Bekannt ist das Viertel aber auch für die vielen Feierwilligen - gerade am Wochenende ist es meist SEHR voll. Will man in Ruhe alle Stände ansehen und die vielen selbst hergestellten Produkte bestaunen, so empfiehlt sich tatsächlich ein Besuch unter der Woche. Ursprünglich wurden hier vor vielen Jahren Pferde verkauft, weshalb die Gänge meist gepflastert sind. Dieser Teil des Marktes nennt sich "Horse Tunnel" und geht über in die "Stalls". In den einzelnen Boxen haben sich nun Händler etabliert und bieten ihre Waren zum Kauf an. Das ganze wirkt natürlich grandios, nicht zuletzt ist dieser ganze Gebäudekomplex unterirdisch und somit überdacht und trocken. 




Als wir mit der Tube an der Station Southbank ausgestiegen sind, haben wir durch Zufall einen coolen Weihnachtsmarkt entdeckt - der nächtliche Besuch auf dem "Underbelly´s Christmas Market" hat sich gelohnt. Auch wenn wir leider erst kurz vor der Schließung da waren, haben wir wieder etwas Neues entdeckt. Viele kleine Buden reihten sich aneinander und der ganze Markt hatte nordisch-schwedisches Flair.




Hier mal der offizielle Auszug der Webseite des Weihnachtsmarktes:
"Die Rekorderlig Cider Lodge befindet sich am Südufer und ist eine Pop-up-Bar. Hier kann man sich bei einem Glühwein aufwärmen und Live-Musik genießen. Die zauberhafte Weihnachtsbar mitten im Herzen der Stadt wird von traditionellen Weihnachtsbuden mit schönen, handgefertigten Produkten und Leckereien umgeben. 
Der Markt ist montags bis Freitags von 10 Uhr bis 22 Uhr und am Wochenende bis 24 Uhr geöffnet."




Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch haben wir noch dem berühmten London Eye einen Besuch abgestattet. Kurz nach Mitternacht war natürlich schon alles geschlossen, aber durch die Beleuchtung ist es für Fotografen dennoch sehr reizvoll. Tagsüber kann man hier kaum treten - auch wir haben bereits vor einigen Jahren eine obligatorische Runde mit dem Riesenrad gedreht und uns London von oben angesehen. Wenn es nicht bevölkt ist und das Wetter halbwegs mitspielt, gewinnt man einen sehr guten Überblick über die Stadt.



An einem weiteren Abend haben wir uns ins Getümmel rund um den Piccadilly Circus gestürzt. Neben dem Lichtermeer über unseren Köpfen gesellten sich auch die weihnachtlich prunkvoll geschmückten Schaufenster dazu. Beim Spaziergang entlang der Regent Street konnte man sich an jedem Schaufenster die Nase platt drücken. Überall waren Weihnachtskugeln, glitzernde und beleuchtete Objekte und Dekorationen sowie sündhafte Leckereien zu finden. 




Sehr beliebt und selbst abends megavoll war der bekannte Spielzeugladen "Hamleys". Hier haben wir uns in den vielen Etagen inspirieren lassen und haben letztlich doch ohne Einkauf den Laden verlassen. Schon am Eingang wurden wir von Boomerang-Flugobjekten empfangen, alle paar Meter wurden neue Spielzeuge vorgeführt und angepriesen. Musik, Düfte und jede Menge bunte Events bedienten alle Sinne. Absolute Reizüberflutung - wie man hier mit einem Kind einkaufen kann, ist mir ein absolutes Rätsel.





Ein abendlicher Besuch im typisch englischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen - hier gab es Fisch & Chips, leckere Steaks und Burger - ein absolut deftiges Abendessen in gemütlich rustikaler Atmosphäre. Selbst der Kamin war weihnachtlich geschmückt und das Pub war zudem gut besucht. Für uns ein gelungener Abend und zudem der letzte gemeinsame vor der Heimreise. Cheers! 




Wie bereits zu Beginn meines Blogposts beschrieben, passt das heutige Thema so ganz und gar nicht zu den angekündigten hoch-sommerlichen Temperaturen der kommenden Tage. Nichtsdestotrotz habe ich diesen Post voller Freude und Enthusiasmus geschrieben. 
Mädels, es war mir wie immer eine Freude mit euch diesen London - Trip gemeinsam zu erleben. Ich wünsche mir noch viele weitere dieser Art! Fühlt euch gedrückt und schwelgt - ebenso wie ich - in Erinnerungen an unseren gemeinsamen Ausflug. 








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