Dienstag, 30. April 2019

▪▪✦ Pimp your Waschküche ✦▪▪

Fluch oder Segen - ich kann es nicht genau bezeichnen. In unserem Haus befindet sich der vorgesehene Platz mitsamt des Anschlusses für Waschmaschine & Trockner im Keller unseres 3-geschossigen Hauses. Einerseits nervt das treppauf & treppab mit Wäschesack und -korb, andererseits ist somit in den Bädern viel Platz und das Laufen hält fit & beweglich. Kann man so und so sehen!



Gerade in meiner zweiten Elternzeit - mit viiiiielen Spuckituch-Wäschen - nervte mich jedoch der umbaute Waschplatz im eigentlich großen Kellerraum. Das Händeln des Wäschekorbs auf 3 Quadratmetern mitsamt der beiden Geräte war mühsam und Zusammenlegen konnte ich die Wäsche auch nicht direkt "vor Ort". Deshalb wollte ich mir eine Ablagefläche im Keller schaffen.
Da ich bekannterweise gern viele Dinge umfunktioniere oder auch wiederverwerte, konnte ich die von den ehemaligen Hausbesitzern zurückgelassene Arbeitsplatte hierfür gut nutzen. Klar kann man sich über das alte Pfeffer- & Salz-Muster streiten - aber hej, ich musste kein Geld dafür ausgeben.




Kraft meiner Wassersuppe und meiner (fast) unbändigen Energie, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich eines Abends die Holzverkleidung bzw. Abtrennung zum Waschplatz abgebaut. Am nächsten Tag wurden alle Löcher in der Wand mit Spachtelmasse aus der Tube abgedichtet und abends schon gestrichen. 
Die Farbe ist aus der Schöner-Wohnen Kollektion und nennt sich "Glory Grey". Zusammen mit dem Teppich sieht das richtig gut aus. Natürlich war der Kommentar meiner besseren Hälfte: "Willst du hier unten wohnen oder waschen?" vorherzusehen - aber nachdem er mal ein paar Tage die Wäsche erledigen musste, war er verstummt. *grins*



Nachdem also die Wandfarbe getrocknet war, wurden alle Möbel gerückt und die 3 Garderobenhaken sowie das kleine Wandregal von Ikea angebohrt, -gedübelt und geschraubt. Die 3 Haken und auch die Ablage habe ich vorher noch mit einem Farbspray schwarz & matt gesprüht. So hatten alle die gleiche Farbe und es passte optisch zu meiner Idee.




Auch Kleinigkeiten - wie beispielsweise die Farbe der verwendeten Schrauben - machen echt was aus; hätte ich die silbernen Schrauben benutzt, hätte es nicht so passend gewirkt. Mit den verwendeten schwarzen Schrauben aber (ich glaube, die waren noch von Trockenbauarbeiten übrig) sieht es stimmig aus.
Die kleine weiße Keramikdose mit dem Holzdeckel habe ich dann noch mit meinem Prägegerät von Dymo fix beschriftet. Es passen exakt 2 Oxi-Dosen in den Zylinder hinein - optisch sieht das natürlich viel schicker aus als die pinkfarbenen, orangen oder blauen Plastikeimer.




Für das Wandbild habe ich einen alten Bilderrahmen aus dem Keller meiner Eltern stibitzt, ebenfalls schwarz gesprayt und dann mit einer Plexiglasscheibe verziert. Da ich leider keinen A3 - Drucker habe, fiel mir ein, dass ich ja auch ein Wandtattoo auf die Scheibe kleben kann. Ich brauchte nicht lange suchen, bis ich bei ebay ein passendes "Laundry-Motiv" gefunden hatte. Das Aufbringen war schon etwas fummelig, da ich mit meinem Rakel ja den Rest der Scheibe nicht zerkratzen wollte und auch die geschnörkelten Buchstaben und Umrandungen waren ein weiteres Hindernis. Trotzdem hat es dann irgendwann geklappt - mir gefällt das Ergebnis sehr.



Auch ich kann nicht zaubern, denn wie ihr sehen könnt, befindet sich der komplette Hausanschluss an Ort & Stelle - alle Entwässerungsrohre führen hier entlang und auch die auf dem Bild zu erkennende Starkstromsteckdose habe ich nicht angefasst. Wozu hat man denn die früher im Keller gebraucht? Hat jemand eine Idee ????
Im folgenden Foto seht ihr nochmal links die Holz-Paneel-Tür, die an einer Spiegelkonstruktion angebracht war, mittig seht ihr die freie und bereits gestrichene Wand und im Bild rechts dann die finale Lösung samt Arbeitsplatte, Ablageflächen und Deko.






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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.

Sonntag, 31. März 2019

Heimwerkerqueens - ran an die Klinken! Oder: Drückergarniturentausch bildlich erklärt

Für alle Häuslebauer, Heimwerker oder Restaurier-Willige könnte der heutige Beitrag interessant sein - es geht mal nicht um Deko, Basteln oder DIY - sondern um eine ganz simple Sache:
TÜRGRIFFE und TÜRROSETTEN (geiler Name, was?)


Habt ihr euch schon mal mit "Drückergarnituren" auseinander gesetzt? Wenn ihr ein Haus baut, gehören diese vermutlich zum Gewerk Tischler oder zumindest zum Türenbauer dazu. Wir haben jedoch ein Bestandshaus gekauft und sind seit nun mehr fast 6 Jahren stets am Umbauen und Renovieren. Inspiriert durch einen Fernsehbericht kam mir in den Sinn, dass schwarz-matte Türklinken ja mal ziemlich edel und auch irgendwie anders aussehen - bloß nicht Standard, ist eh´ mein Motto.


Dann fiel mir auf, dass wir im Erdgeschoss bei 6 Türen 3 (!!!) verschiedene Drückergarnituren im Einsatz hatten. Hab´ ich vorher nicht bemerkt, auf jeden Fall wurde nun erst recht der Wunsch geschürt, einheitliche Klinken zu haben - zumal allein vom zweiten Flur bereits 5 Türen abgehen.

Also begab ich mich mal im Baumarkt auf die gewünschte Suche nach 'schwarz, matt' - kann ja nicht so schwer sein. Ich wurde eines besseren belehrt - in drei Baumärkten gab es nicht eine einzige schwarze Kombination - außer dem schockierenden PLASTIKGRIFF in Schwarz. Das erinnerte mich direkt an ein mobiles Toilettenhäuschen. Furchtbar! Außerdem: Was bitte kosten denn Türgriffe? Wieso werden denn Normalo-Griffe mit 50 Euro aufwärts gehandelt? Wahnsinn - das hatte ich nicht auf dem Schirm!


Letztlich bin ich dann im Internet fündig geworden und habe mich getraut, Drückergarnituren online zu bestellen. Anfangs war ich sehr skeptisch, da ich benannte Klinken nicht vor dem Bestellen anfassen konnte. Wie ist die Haptik? Optik ist das eine, aber sie sollen sich ja auch gut anfühlen. Getreu dem Motto: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt..." habe ich mutig bei Amazon 6 Stück bestellt und war absolut positiv überrascht. Ich habe mich für das Modell SHAPE von JUVA entschieden und wurde nicht enttäuscht - tatsächlich kann ich mich den positiven Bewertungen auf der Internetseite nur anschließen. Als ich bestellte, gab es immerhin eine Bewertung von 5 Sternen bei 11 Kundenrezensionen für das Modell SHAPE.


Auch preislich war ich positiv beeindruckt - die 3 bestellten Modelle liegen zwischen 26,90 Euro und 34,90 Euro. Es handelt sich hier nicht um Plastik, sondern um Drückergarnituren aus Metall, die vermutlich pulverbeschichtet wurden. Es sind sogar alle Schrauben, Abstandhalter und auch Einsätze dabei, damit die Klinke nach dem Einbau gut sitzt und nicht wackelt. Weiterhin gibt es in jeder Packung ein Werkzeug - auch wenn ich meine eigenen benutzt habe, so finde ich die Idee gut - auch die Verpackung war ordentlich und gepolstert.





Wenn man(n) nun die passenden und gewünschten Drückergarnituren besorgt hat, kann es auch schon mit dem Einbau losgehen - und zwar so:





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Samstag, 9. Februar 2019

♡ hübsches DIY - Geldgeschenk ♡

Immer wieder werde ich auf das Bilderrahmen-Geldgeschenk angesprochen, das ich bestimmt  schon 10 mal gebastelt habe für die verschiedensten Anlässe im eigenen Freundes- und Verwandtenkreis, gern aber auch für liebe Bekannte zum Verschenken. Mittlerweile habe ich echt Routine darin, bastele es jedoch immer noch sehr gern und habe mich natürlich stets verbessert. Zudem benötigt man nicht viel - den IKEA Bilderrahmen Virserum (50 cm x 50 cm), Bleistifte oder Fineliner und entsprechende Geldscheine in der Höhe des gewünschten Schenkungsbetrages.

Heute habe ich die Entstehung des Geldgeschenks zur Geburt eines kleinen Mädchens dokumentiert - außerdem seht ihr nun auch mal einen roséfarbenen Hintergrund. Das Taufgeschenk von Kilian - ihr könnt HIER noch einmal den entsprechenden Blogbeitrag lesen - ist ja definitiv in "Jungsfarben" gehalten. Und nach mittlerweile mehr als 2 Jahren Bastelei hat sich natürlich auch die Technik ein wenig verändert - wenn nicht sogar verbessert. 


Bitte erschreckt nicht über den Geldbetrag auf dem Bild - wir haben für dieses Geschenk zur Geburt im Kollegenkreis gesammelt und so kommt schnell eine hohe Geldsumme zusammen. Natürlich könnt ihr auch mit weniger Geld basteln - das Falten funktioniert bei allen Geldscheinen gleich. Allerdings finde ich es schön, wenn mindestens ein andersfarbiger Schein dabei ist. Das lockert das Ganze ein wenig auf - hier sind alle Kombinationen erlaubt.


Für dieses Geldgeschenk habe ich mir den Namen des Mädchens in verschiedenen Größen vorab ausgedruckt - verwendet habe ich dabei die Schriftart FFF Tusj - ich finde, die kann man echt toll mit dem Bleistift oder Fineliner nachmalen und sieht letztlich sogar aus wie selbst gemalt. Wenn die gewünschte Größe ausgesucht wurde, dann wird das Schriftbild grob ausgeschnitten, auf dem vorgesehenen Platz ausgerichtet und ein wenig mit Klebeband auf dem Passepartout des Bilderrahmens fixiert. Hier reicht wirklich schon ein kleiner Klebepunkt. Es geht nur darum, dass ihr beim Zeichnen auf dem Pappkarton immer mal wieder runter- bzw. hochklappen und ggfs. Korrigieren könnt.


Da die Schrift auf dem unteren Rand des Bildes relativ schlicht & schmal ist, lohnte sich das Ausschneiden und Fixieren gar nicht. Somit habe ich das Schriftbild "Freihand" abgemalt, quasi kopiert. Da ich leider das Handlettering nicht beherrsche, würde ich es tatsächlich als Abpausen bezeichnen - zudem habe ich vor dem Malen auf dem Passepartout tatsächlich auf gaaaaanz viel Papier vorab geübt. Die ausgesuchte und ausgedruckte Schriftart nennt sich übrigens "MADE - The Artist Script" . Der Ausdruck wurde hier auch wieder nur zur Größenfindung benutzt - beschriftet wurde mit Bleistift.


In der Gestaltung des Hintergrundes seid ihr auch flexibel - erlaubt ist, was gefällt. Bisher habe ich aber immer eine schöne Auswahl bei Geschenkpapieren gefunden. Das ist günstig und man hat es meist zu Hause - auch braunes Packpapier oder sehr dunkles Geschenkpapier sieht sehr gut aus. Da heben sich die Geldscheine nochmal so richtig ab! 

Noch ein kleiner Tipp: Manchmal dürft ihr auch ein Tapetenstück aus dem Baumarkt mitnehmen - hier gibt es auch eine große und hübsche Auswahl! Schaut euch einfach mal beim nächsten Besuch um und fragt nach. Für die kleine Charlotte habe ich mich aber für das roséfarbene Geschenkpapier mit dem geografischen weißen Muster entschieden. Dieses schneidet ihr ca. 1 cm größer als das Passepartout zu, legt es dann von hinten auf und klebt es mit Klebeband an 4 Stellen fest. Wenn ihr stärkeres Papier nehmt, könnt ihr auch etwas mehr Klebeband zum Fixieren verwenden. Das hier verwendete Geschenkpapier ist relativ dünn und hält somit mit wenig Klebeband.


Hier habe ich nochmal die Schritt für Schritt Anleitung beigefügt - Herzen kann ich mittlerweile im Schlaf falten. Aber vielleicht ist  diese bildliche Darstellung für euch nochmal eine gute Unterstützung. 


Am besten kleben die Herz-Scheine, wenn ihr sie direkt nach dem Falten noch mit ein paar schweren Büchern beschwert und ein paar Tage liegen lasst. Dann sind die Scheine richtig "platt" und behalten auch die Form beim Kleben. Zuletzt werden die Scheine an Ort und Stelle aufgelegt, ausgerichtet und noch mit doppelseitigem Klebeband oder auch einfachen Fotoecken-Klebepads leicht auf dem Untergrund fixiert.




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Dienstag, 1. Januar 2019

Kalender 2019 ♡ free printable ♡ Papier A4 ♡ HAMBURG

Puh, gerade noch rechtzeitig zum Start ins Jahr 2019 ist mein diesjähriger DO-IT-YOURSELF Kalender fertig geworden. Ich habe mich schon seit 4 Jahren in simple & schlichte Kalender zum Ausdrucken verliebt - der Einfachheit halber kreiere ich sie immer in Schwarz/Weiß. Das spart Tinte beim Drucken und sieht zugleich edler aus.


Für das Jahr 2019 habe ich mal ein paar Bilder von unserer Wahlheimat Hamburg zusammen gestellt - zwar wohnen wir mittlerweile im Speckgürtel, fahren aber zum Arbeiten in die Stadt und der Nachwuchs besucht auch eine Hamburger Kita. Ich hoffe, dass eingefleischte Hamburg-Fans hier fündig werden. 🖤 Einen kleinen Tipp habe ich noch: Die Bilder wurden von mir nicht auf Fotopapier, sondern auf etwas stärkerem 120 g/m² Papier gedruckt - bei der Druckoption habe ich "Graustufen" gewählt. Mein alter Epson druckt dann mit einem ganz leichten Sepia-Touch, das sieht noch viel besser aus. Hier seht ihr mal den Vergleich:


Man bekommt übrigens die Rückwand des Kalenders - dieses Bastelsperrholz - oder auch Pappelsperrholz - zur Not auch ganz gut im Internet, denn nicht alle Baumärkte bieten es an! Ich wollte kleinere Kalender drucken und habe neulich bei ebay für ein 5er Set im Format A5 knappe 5 Euro bezahlt. Vielleicht wäre das auch noch ein kleines Mitbringsel zum ersten Neujahrsbesuch bei den Eltern oder Schwiegereltern? Solch eine schwarze / silberne Klemme zum Befestigen hat doch bestimmt jeder zu Hause. Not macht erfinderisch - wenn ihr gar nichts habt, dann tut es auch eine Wäscheklammer. ;-)) Im folgenden Bild seht ihr den Druck für den Kalender im Format A5 - beim Drucken einfach "Multi-Page" bzw. "2 Seiten pro Blatt" in der Druckoption anklicken. Dann noch mittig schneiden und fertig! 



Achso, es nutzt ja nichts, nur über den Kalender zu schreiben. Wenn ich ihn schon gerne mit euch teile, dann sollte ich natürlich einen Link hinterlegen. ;-) Also werde ich ihn mal fix hochladen - die fertige PDF Datei (13 Seiten inkl. Deckblatt, Format A4) findet ihr nun HIER .


Einen Überblick aller einzelnen Kalenderblätter seht ihr hier nochmal:








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Mittwoch, 19. Dezember 2018

KEIN Geschenkpapier? KEINE Weihnachtspost? KEIN Problem! ✩ ✳ ★ FREE printable ✩ ✳ ★

Nur noch 4 Tage und dann ist es soweit - der Heilige Abend steht vor der Tür! Aus meiner Sicht ist es noch nicht zu spät, eine Karte oder einen Brief zu Weihnachten zu versenden. Hübsche Weihnachtsgrüße - in der heutigen digitalen Welt - mal mit der Hand geschrieben und versandt, kommt immer noch gut an und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht des Empfängers. Ich habe in diesem Jahr mal keine Karten online bestellt, sondern auf einfache, schlichte Karten gesetzt und diese mit einem selbst gedruckten Inlay verschönert. 


Das Inlay ist im Format 10x15 cm im Layout eines Polaroid-Bildes gestaltet, alle Fotos darauf sind von mir und fassen das Thema WEIHNACHTEN schön zusammen - ihr könnt es HIER herunterladen und ausdrucken. 


Entweder legt ihr es in eine Karte hinein, befestigt es farblich passend mit einem Washitape oder ihr versendet es solo als Postkarte. Im Bild seht ihr meine Variante - ausgedruckt und links in der Karte mit rotem Washitape oben und unten festgeklebt.


Auch ein schlichter weißer Umschlag kann hübsch weihnachtlich aussehen, wenn ihr ihn fix mit Washitapes verziert. In diesem Beispiel habe ich einfach ein Tape mit einem Tannenbaum auf die Vorderseite des Umschlages geklebt und an den jeweiligen Kanten abgeschnitten. 


Selbstverständlich lassen sich mit den Tapes sogar richtige Motive darstellen. Aus Washi-Tapes in ähnlichen Farben habe ich hier auf der Rückseite eines Briefumschlages 3 Kerzen gestaltet. Gern wird hier auch der Tisch benutzt ;-) . Die mittlere Kerze rechts wird dabei zuerst geklebt, dann kommt die größere ganz links dran und für einen schönen Effekt wird die kleinste Kerze in den Vordergrund geklebt. Damit es nicht zu unruhig wird, habe ich den Docht für alle 3 Kerzen aus dem gleichen Tape geschnitten und anschließend aufgeklebt - fertig ist eine hübsche Rückseitengestaltung. Geht schnell und macht immer was her!


Mit fehlte in diesem Jahr für kleine Geschenke noch ein schlichtes Geschenkpapier (so verschenke ich unter anderem einen Adress-Stempel, einen Zeitungs-Gutschein, schlichte Ohrringe, ein kleines Fotobüchlein im Taschenformat). Diese kleinen Dinge lassen sich allesamt prima im selbst gedruckten Geschenkpapier einwickeln. Sieht cool aus und ist einfach mal was anderes.


Da die Tannen in schwarz-weiß gestaltet sind, benötigt ihr nicht mal einen Farbdrucker. Schwarze Tinte zum Drucken in Graustufen und Papier im Format A4 xxist das einzige, was benötigt wird. Das Motiv Tanne klein könnt ihr HIER ausdrucken und die größere Variante gibt es HIER. Achtet dabei unbedingt auf die Druckereinstellung "randlos drucken", dann wird das Motiv schön großflächig gedruckt.





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Montag, 19. November 2018

Deko zum Backen ODER Salzteig mal anders

Passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest hab' ich ein Rezept für “weiße Deko-Plätzchen“ gefunden. Der Teig soll eine Alternative zum bekannten Salzteig sein und nach dem Trocknen tatsächlich die weiße Farbe behalten.

Als direkten Vergleich konnte ich sogar den "echten" Salzteig nehmen - den haben nämlich Oma und das große Enkelkind am letzten Wochenende gebacken. Dazu aber später mehr!

 ✳ ★ ✳  ✳ ★ ✳ ✩ ✳ ★ ✳  ✳ ★ ✳

Für den Teig benötigt man nur drei Zutaten: Natron, Speisestärke und Wasser. Da ich im ersten Feldversuch nicht einschätzen konnte, wie viel ich davon brauche, habe ich zwei Packungen Natron à 250 g gekauft.


Ich habe mich strikt an das Mengenverhältnis gehalten und die Tasse auch bis zum Rand befüllt. Die drei Zutaten habe ich direkt im Kochtopf zusammen gefügt (Bild 1), dann die blubbernde Masse langsam erwärmt (Bild 2). Zunächst habe ich mit einem einfachen Kochlöffel aus Holz gerührt, dann dachte ich, ein Metallschneebesen sei besser. Da hat sich die Masse aber nicht verfestigt - also schnell wieder zurück zum Holzkochlöffel und weiter gerührt. Ganz langsam merkt man dann, dass sich der Zustand der Masse ändert, sie wird nach und nach fester, sogar cremiger (Bild 3). Tja und letztlich hat die Masse tatsächlich die Konsistenz von Kartoffelpüree, sieht ihm sogar zum Verwechseln ähnlich (Bild 4). Der Kochvorgang dauert insgesamt ca. 10 Minuten.


Nun kann die Masse zum Auskühlen in eine Schüssel gegeben werden. Zum Glück hab ich einen beschichteten Topf genommen - die Menge ist sehr klebrig. Zum Abkühlen hab ich noch eine Folie darüber gelegt, fast wie bei einem essbaren Plätzchenteig. Auf den Gedanken zum Essen kommt man während der Zubereitung aber definitiv nicht, dafür riecht es viel zu chemisch. Nach gut 30 Minuten war der Teig erkaltet und die Weiterverarbeitung konnte beginnen. 


Hierzu den Teig ebenso wie essbaren Plätzchenteig bearbeiten (Bild 1) - ich empfand meine Masse als sehr weich und habe noch Natron mit eingeknetet. Anstelle von Mehl (beim normalen Plätzchenteig) habe ich wiederum die Speisestärke benutzt, damit sich der Teig von der Oberfläche löst. Möge das Ausrollen und Ausstechen beginnen (Bild 2)!  Für das Loch zum Aufhängen habe ich einen Schaschlikspieß benutzt.

Entweder arbeitet ihr sehr filigran (nüscht für mich) oder aber ihr verzweifelt wie ich an der Empfindlichkeit des Teigs und rollt dann einfach mit dem Nudelholz ein Muster von einem Schal, einer Wolldecke etc. in den Teig (Bild 3). DAS hat was gebracht - man sieht sonst echt jede Ecke im Teig. Er ist megafein, erinnert mich auch ein wenig an ganz feinen Sand vermischt mit Kartoffelpüree. Anschließend durfte das ganze Back-Chaos - ersichtlich im Bild 4 - natürlich auch wieder beseitigt werden. *grins*


Da ich im Internet widersprüchliche Aussagen hinsichtlich des Trocknens gefunden habe, wollte ich unbedingt beides Ausprobieren. Somit landete eine Hälfte der Baumhänger auf Backpapier & einem Tablett in der Nähe der Heizung, die zweite Hälfte habe ich bei 50 Grad Celsius und Umluft auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für ca. 2 Stunden im Ofen gebacken.


Was kam dabei heraus? Also: letztlich könnte man sich das Backen bei funktionierender Heizung (wovon ich Mitte November ausgehe) tatsächlich schenken. Die Plätzchen aus dem Ofen sind natürlich erstmal trockener, spätestens an nächsten Tag sind aber auch die luftgetrockneten im gleichen Zustand - beide Bleche sind dann weder in Farbe noch Form zu unterscheiden.


Wenn ihr die angegebenen Mengen verwendet, dann erhaltet ihr eine Teigmasse für ca. 30 bis 40 Plätzchen - je nachdem, wie groß eure Ausstechförmchen sind und wie dick der Teig ausgerollt wird. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sind meine Hänger recht dick. Da ich Sorge hatte, dass der Teig eventuell beim Trocknen einreißen könnte. Das war zum Glück nicht der Fall.
Nach dem Austrocknen kann nun nach Belieben die Aufhängung angebracht werden. Zum Vergleich seht ihr mal verschiedene Bandfarben auf dem unteren Bild; letztlich ist es bei mir aber das braun/schwarz gedrehte Band geworden. Den Knoten habe ich absichtlich vorn stehen lassen, da ich das irgendwie witzig fand.


Wie eingangs bereits erwähnt, habe ich diesen Teig zum ersten Mal gemacht - und bin stolz, dass tatsächlich ein brauchbares und hübsches Ergebnis herauskam. Allerdings würde ich beim nächsten Mal einige Kleinigkeiten anders machen:

❶ kein Backpapier verwenden, da die Feuchtigkeit beim Austrocknungsvorgang die Rückseiten "wellig" macht - einfach auf einen Teller legen reicht aus
❷ nicht backen, da nicht notwendig
❸ dickeren Stab verwenden zum Durchstechen des Lochs (der Schaschlikspieß war zwar dicker als der Zahnstocher, dennoch war es schwierig, ein Band hindurch zu fädeln)
❹ mehr Muster zum Aufrollen bereit legen



Auf dem Bild seht ihr nochmal den direkten Vergleich zwischen dem Natronteig und dem klassischen Salzteig. Erstaunlich ist tatsächlich die fast reinweiße Farbe des Natronteigs, die auch im getrockneten Zustand so bleibt. Beim Salzteig sieht man sogar noch die Mehlreste vom Ausrollen - grundsätzlich gleicht dieser sehr dem klassischen, essbaren Plätzchenteig. Beim Natronteig hingegen ist die Konsistenz deutlich feiner - eher wie bei Knete oder Ton. Genauso sorgfältig muss er auch verarbeitet werden, man sieht jeden Kniff. Letztlich sind es hübsche Anhänger geworden!






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