Samstag, 9. Februar 2019

♡ hübsches DIY - Geldgeschenk ♡

Immer wieder werde ich auf das Bilderrahmen-Geldgeschenk angesprochen, das ich bestimmt  schon 10 mal gebastelt habe für die verschiedensten Anlässe im eigenen Freundes- und Verwandtenkreis, gern aber auch für liebe Bekannte zum Verschenken. Mittlerweile habe ich echt Routine darin, bastele es jedoch immer noch sehr gern und habe mich natürlich stets verbessert. Zudem benötigt man nicht viel - den IKEA Bilderrahmen Virserum (50 cm x 50 cm), Bleistifte oder Fineliner und entsprechende Geldscheine in der Höhe des gewünschten Schenkungsbetrages.

Heute habe ich die Entstehung des Geldgeschenks zur Geburt eines kleinen Mädchens dokumentiert - außerdem seht ihr nun auch mal einen roséfarbenen Hintergrund. Das Taufgeschenk von Kilian - ihr könnt HIER noch einmal den entsprechenden Blogbeitrag lesen - ist ja definitiv in "Jungsfarben" gehalten. Und nach mittlerweile mehr als 2 Jahren Bastelei hat sich natürlich auch die Technik ein wenig verändert - wenn nicht sogar verbessert. 


Bitte erschreckt nicht über den Geldbetrag auf dem Bild - wir haben für dieses Geschenk zur Geburt im Kollegenkreis gesammelt und so kommt schnell eine hohe Geldsumme zusammen. Natürlich könnt ihr auch mit weniger Geld basteln - das Falten funktioniert bei allen Geldscheinen gleich. Allerdings finde ich es schön, wenn mindestens ein andersfarbiger Schein dabei ist. Das lockert das Ganze ein wenig auf - hier sind alle Kombinationen erlaubt.


Für dieses Geldgeschenk habe ich mir den Namen des Mädchens in verschiedenen Größen vorab ausgedruckt - verwendet habe ich dabei die Schriftart FFF Tusj - ich finde, die kann man echt toll mit dem Bleistift oder Fineliner nachmalen und sieht letztlich sogar aus wie selbst gemalt. Wenn die gewünschte Größe ausgesucht wurde, dann wird das Schriftbild grob ausgeschnitten, auf dem vorgesehenen Platz ausgerichtet und ein wenig mit Klebeband auf dem Passepartout des Bilderrahmens fixiert. Hier reicht wirklich schon ein kleiner Klebepunkt. Es geht nur darum, dass ihr beim Zeichnen auf dem Pappkarton immer mal wieder runter- bzw. hochklappen und ggfs. Korrigieren könnt.


Da die Schrift auf dem unteren Rand des Bildes relativ schlicht & schmal ist, lohnte sich das Ausschneiden und Fixieren gar nicht. Somit habe ich das Schriftbild "Freihand" abgemalt, quasi kopiert. Da ich leider das Handlettering nicht beherrsche, würde ich es tatsächlich als Abpausen bezeichnen - zudem habe ich vor dem Malen auf dem Passepartout tatsächlich auf gaaaaanz viel Papier vorab geübt. Die ausgesuchte und ausgedruckte Schriftart nennt sich übrigens "MADE - The Artist Script" . Der Ausdruck wurde hier auch wieder nur zur Größenfindung benutzt - beschriftet wurde mit Bleistift.


In der Gestaltung des Hintergrundes seid ihr auch flexibel - erlaubt ist, was gefällt. Bisher habe ich aber immer eine schöne Auswahl bei Geschenkpapieren gefunden. Das ist günstig und man hat es meist zu Hause - auch braunes Packpapier oder sehr dunkles Geschenkpapier sieht sehr gut aus. Da heben sich die Geldscheine nochmal so richtig ab! 

Noch ein kleiner Tipp: Manchmal dürft ihr auch ein Tapetenstück aus dem Baumarkt mitnehmen - hier gibt es auch eine große und hübsche Auswahl! Schaut euch einfach mal beim nächsten Besuch um und fragt nach. Für die kleine Charlotte habe ich mich aber für das roséfarbene Geschenkpapier mit dem geografischen weißen Muster entschieden. Dieses schneidet ihr ca. 1 cm größer als das Passepartout zu, legt es dann von hinten auf und klebt es mit Klebeband an 4 Stellen fest. Wenn ihr stärkeres Papier nehmt, könnt ihr auch etwas mehr Klebeband zum Fixieren verwenden. Das hier verwendete Geschenkpapier ist relativ dünn und hält somit mit wenig Klebeband.


Hier habe ich nochmal die Schritt für Schritt Anleitung beigefügt - Herzen kann ich mittlerweile im Schlaf falten. Aber vielleicht ist  diese bildliche Darstellung für euch nochmal eine gute Unterstützung. 


Am besten kleben die Herz-Scheine, wenn ihr sie direkt nach dem Falten noch mit ein paar schweren Büchern beschwert und ein paar Tage liegen lasst. Dann sind die Scheine richtig "platt" und behalten auch die Form beim Kleben. Zuletzt werden die Scheine an Ort und Stelle aufgelegt, ausgerichtet und noch mit doppelseitigem Klebeband oder auch einfachen Fotoecken-Klebepads leicht auf dem Untergrund fixiert.




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Dienstag, 1. Januar 2019

Kalender 2019 ♡ free printable ♡ Papier A4 ♡ HAMBURG

Puh, gerade noch rechtzeitig zum Start ins Jahr 2019 ist mein diesjähriger DO-IT-YOURSELF Kalender fertig geworden. Ich habe mich schon seit 4 Jahren in simple & schlichte Kalender zum Ausdrucken verliebt - der Einfachheit halber kreiere ich sie immer in Schwarz/Weiß. Das spart Tinte beim Drucken und sieht zugleich edler aus.


Für das Jahr 2019 habe ich mal ein paar Bilder von unserer Wahlheimat Hamburg zusammen gestellt - zwar wohnen wir mittlerweile im Speckgürtel, fahren aber zum Arbeiten in die Stadt und der Nachwuchs besucht auch eine Hamburger Kita. Ich hoffe, dass eingefleischte Hamburg-Fans hier fündig werden. 🖤 Einen kleinen Tipp habe ich noch: Die Bilder wurden von mir nicht auf Fotopapier, sondern auf etwas stärkerem 120 g/m² Papier gedruckt - bei der Druckoption habe ich "Graustufen" gewählt. Mein alter Epson druckt dann mit einem ganz leichten Sepia-Touch, das sieht noch viel besser aus. Hier seht ihr mal den Vergleich:


Man bekommt übrigens die Rückwand des Kalenders - dieses Bastelsperrholz - oder auch Pappelsperrholz - zur Not auch ganz gut im Internet, denn nicht alle Baumärkte bieten es an! Ich wollte kleinere Kalender drucken und habe neulich bei ebay für ein 5er Set im Format A5 knappe 5 Euro bezahlt. Vielleicht wäre das auch noch ein kleines Mitbringsel zum ersten Neujahrsbesuch bei den Eltern oder Schwiegereltern? Solch eine schwarze / silberne Klemme zum Befestigen hat doch bestimmt jeder zu Hause. Not macht erfinderisch - wenn ihr gar nichts habt, dann tut es auch eine Wäscheklammer. ;-)) Im folgenden Bild seht ihr den Druck für den Kalender im Format A5 - beim Drucken einfach "Multi-Page" bzw. "2 Seiten pro Blatt" in der Druckoption anklicken. Dann noch mittig schneiden und fertig! 



Achso, es nutzt ja nichts, nur über den Kalender zu schreiben. Wenn ich ihn schon gerne mit euch teile, dann sollte ich natürlich einen Link hinterlegen. ;-) Also werde ich ihn mal fix hochladen - die fertige PDF Datei (13 Seiten inkl. Deckblatt, Format A4) findet ihr nun HIER .


Einen Überblick aller einzelnen Kalenderblätter seht ihr hier nochmal:








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Mittwoch, 19. Dezember 2018

KEIN Geschenkpapier? KEINE Weihnachtspost? KEIN Problem! ✩ ✳ ★ FREE printable ✩ ✳ ★

Nur noch 4 Tage und dann ist es soweit - der Heilige Abend steht vor der Tür! Aus meiner Sicht ist es noch nicht zu spät, eine Karte oder einen Brief zu Weihnachten zu versenden. Hübsche Weihnachtsgrüße - in der heutigen digitalen Welt - mal mit der Hand geschrieben und versandt, kommt immer noch gut an und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht des Empfängers. Ich habe in diesem Jahr mal keine Karten online bestellt, sondern auf einfache, schlichte Karten gesetzt und diese mit einem selbst gedruckten Inlay verschönert. 


Das Inlay ist im Format 10x15 cm im Layout eines Polaroid-Bildes gestaltet, alle Fotos darauf sind von mir und fassen das Thema WEIHNACHTEN schön zusammen - ihr könnt es HIER herunterladen und ausdrucken. 


Entweder legt ihr es in eine Karte hinein, befestigt es farblich passend mit einem Washitape oder ihr versendet es solo als Postkarte. Im Bild seht ihr meine Variante - ausgedruckt und links in der Karte mit rotem Washitape oben und unten festgeklebt.


Auch ein schlichter weißer Umschlag kann hübsch weihnachtlich aussehen, wenn ihr ihn fix mit Washitapes verziert. In diesem Beispiel habe ich einfach ein Tape mit einem Tannenbaum auf die Vorderseite des Umschlages geklebt und an den jeweiligen Kanten abgeschnitten. 


Selbstverständlich lassen sich mit den Tapes sogar richtige Motive darstellen. Aus Washi-Tapes in ähnlichen Farben habe ich hier auf der Rückseite eines Briefumschlages 3 Kerzen gestaltet. Gern wird hier auch der Tisch benutzt ;-) . Die mittlere Kerze rechts wird dabei zuerst geklebt, dann kommt die größere ganz links dran und für einen schönen Effekt wird die kleinste Kerze in den Vordergrund geklebt. Damit es nicht zu unruhig wird, habe ich den Docht für alle 3 Kerzen aus dem gleichen Tape geschnitten und anschließend aufgeklebt - fertig ist eine hübsche Rückseitengestaltung. Geht schnell und macht immer was her!


Mit fehlte in diesem Jahr für kleine Geschenke noch ein schlichtes Geschenkpapier (so verschenke ich unter anderem einen Adress-Stempel, einen Zeitungs-Gutschein, schlichte Ohrringe, ein kleines Fotobüchlein im Taschenformat). Diese kleinen Dinge lassen sich allesamt prima im selbst gedruckten Geschenkpapier einwickeln. Sieht cool aus und ist einfach mal was anderes.


Da die Tannen in schwarz-weiß gestaltet sind, benötigt ihr nicht mal einen Farbdrucker. Schwarze Tinte zum Drucken in Graustufen und Papier im Format A4 xxist das einzige, was benötigt wird. Das Motiv Tanne klein könnt ihr HIER ausdrucken und die größere Variante gibt es HIER. Achtet dabei unbedingt auf die Druckereinstellung "randlos drucken", dann wird das Motiv schön großflächig gedruckt.





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Montag, 19. November 2018

Deko zum Backen ODER Salzteig mal anders

Passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest hab' ich ein Rezept für “weiße Deko-Plätzchen“ gefunden. Der Teig soll eine Alternative zum bekannten Salzteig sein und nach dem Trocknen tatsächlich die weiße Farbe behalten.

Als direkten Vergleich konnte ich sogar den "echten" Salzteig nehmen - den haben nämlich Oma und das große Enkelkind am letzten Wochenende gebacken. Dazu aber später mehr!

 ✳ ★ ✳  ✳ ★ ✳ ✩ ✳ ★ ✳  ✳ ★ ✳

Für den Teig benötigt man nur drei Zutaten: Natron, Speisestärke und Wasser. Da ich im ersten Feldversuch nicht einschätzen konnte, wie viel ich davon brauche, habe ich zwei Packungen Natron à 250 g gekauft.


Ich habe mich strikt an das Mengenverhältnis gehalten und die Tasse auch bis zum Rand befüllt. Die drei Zutaten habe ich direkt im Kochtopf zusammen gefügt (Bild 1), dann die blubbernde Masse langsam erwärmt (Bild 2). Zunächst habe ich mit einem einfachen Kochlöffel aus Holz gerührt, dann dachte ich, ein Metallschneebesen sei besser. Da hat sich die Masse aber nicht verfestigt - also schnell wieder zurück zum Holzkochlöffel und weiter gerührt. Ganz langsam merkt man dann, dass sich der Zustand der Masse ändert, sie wird nach und nach fester, sogar cremiger (Bild 3). Tja und letztlich hat die Masse tatsächlich die Konsistenz von Kartoffelpüree, sieht ihm sogar zum Verwechseln ähnlich (Bild 4). Der Kochvorgang dauert insgesamt ca. 10 Minuten.


Nun kann die Masse zum Auskühlen in eine Schüssel gegeben werden. Zum Glück hab ich einen beschichteten Topf genommen - die Menge ist sehr klebrig. Zum Abkühlen hab ich noch eine Folie darüber gelegt, fast wie bei einem essbaren Plätzchenteig. Auf den Gedanken zum Essen kommt man während der Zubereitung aber definitiv nicht, dafür riecht es viel zu chemisch. Nach gut 30 Minuten war der Teig erkaltet und die Weiterverarbeitung konnte beginnen. 


Hierzu den Teig ebenso wie essbaren Plätzchenteig bearbeiten (Bild 1) - ich empfand meine Masse als sehr weich und habe noch Natron mit eingeknetet. Anstelle von Mehl (beim normalen Plätzchenteig) habe ich wiederum die Speisestärke benutzt, damit sich der Teig von der Oberfläche löst. Möge das Ausrollen und Ausstechen beginnen (Bild 2)!  Für das Loch zum Aufhängen habe ich einen Schaschlikspieß benutzt.

Entweder arbeitet ihr sehr filigran (nüscht für mich) oder aber ihr verzweifelt wie ich an der Empfindlichkeit des Teigs und rollt dann einfach mit dem Nudelholz ein Muster von einem Schal, einer Wolldecke etc. in den Teig (Bild 3). DAS hat was gebracht - man sieht sonst echt jede Ecke im Teig. Er ist megafein, erinnert mich auch ein wenig an ganz feinen Sand vermischt mit Kartoffelpüree. Anschließend durfte das ganze Back-Chaos - ersichtlich im Bild 4 - natürlich auch wieder beseitigt werden. *grins*


Da ich im Internet widersprüchliche Aussagen hinsichtlich des Trocknens gefunden habe, wollte ich unbedingt beides Ausprobieren. Somit landete eine Hälfte der Baumhänger auf Backpapier & einem Tablett in der Nähe der Heizung, die zweite Hälfte habe ich bei 50 Grad Celsius und Umluft auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech für ca. 2 Stunden im Ofen gebacken.


Was kam dabei heraus? Also: letztlich könnte man sich das Backen bei funktionierender Heizung (wovon ich Mitte November ausgehe) tatsächlich schenken. Die Plätzchen aus dem Ofen sind natürlich erstmal trockener, spätestens an nächsten Tag sind aber auch die luftgetrockneten im gleichen Zustand - beide Bleche sind dann weder in Farbe noch Form zu unterscheiden.


Wenn ihr die angegebenen Mengen verwendet, dann erhaltet ihr eine Teigmasse für ca. 30 bis 40 Plätzchen - je nachdem, wie groß eure Ausstechförmchen sind und wie dick der Teig ausgerollt wird. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, sind meine Hänger recht dick. Da ich Sorge hatte, dass der Teig eventuell beim Trocknen einreißen könnte. Das war zum Glück nicht der Fall.
Nach dem Austrocknen kann nun nach Belieben die Aufhängung angebracht werden. Zum Vergleich seht ihr mal verschiedene Bandfarben auf dem unteren Bild; letztlich ist es bei mir aber das braun/schwarz gedrehte Band geworden. Den Knoten habe ich absichtlich vorn stehen lassen, da ich das irgendwie witzig fand.


Wie eingangs bereits erwähnt, habe ich diesen Teig zum ersten Mal gemacht - und bin stolz, dass tatsächlich ein brauchbares und hübsches Ergebnis herauskam. Allerdings würde ich beim nächsten Mal einige Kleinigkeiten anders machen:

❶ kein Backpapier verwenden, da die Feuchtigkeit beim Austrocknungsvorgang die Rückseiten "wellig" macht - einfach auf einen Teller legen reicht aus
❷ nicht backen, da nicht notwendig
❸ dickeren Stab verwenden zum Durchstechen des Lochs (der Schaschlikspieß war zwar dicker als der Zahnstocher, dennoch war es schwierig, ein Band hindurch zu fädeln)
❹ mehr Muster zum Aufrollen bereit legen



Auf dem Bild seht ihr nochmal den direkten Vergleich zwischen dem Natronteig und dem klassischen Salzteig. Erstaunlich ist tatsächlich die fast reinweiße Farbe des Natronteigs, die auch im getrockneten Zustand so bleibt. Beim Salzteig sieht man sogar noch die Mehlreste vom Ausrollen - grundsätzlich gleicht dieser sehr dem klassischen, essbaren Plätzchenteig. Beim Natronteig hingegen ist die Konsistenz deutlich feiner - eher wie bei Knete oder Ton. Genauso sorgfältig muss er auch verarbeitet werden, man sieht jeden Kniff. Letztlich sind es hübsche Anhänger geworden!






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Dienstag, 23. Oktober 2018

Geschenk zur Geburt - weiter verwendet !

Zur Geburt unserer zweiten Maus haben wir einen wunderschön & liebevoll gebastelten Heißluftballon mit Geschenken bekommen - an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Kollegen für's Sammeln und Zusammenlegen und vor allem ein riesiges Dankeschön an Finja, die Frau meines Kollegen, die den Heißluftballon in mühevoller Hingabe gebastelt hat.


Ich bin ja eher der Typ für grobe Arbeiten - deshalb ziehe ich den Hut vor diesen filigranen Klebe- und Bastelarbeiten. Wahnsinn! Diese Geduld und das feine Händchen hätte ich auch gerne! 

Da wir von dem Ballon total begeistert sind, fand' ich es total schade, wenn dieser nicht dauerhaft weiter benutzt wird. Außerdem passen die Farben perfekt zur momentanen Stimmung - noch 3 Tage vor der Geburt unserer Tochter habe ich eine Wand im Wohnzimmer in eben diesem wunderschönen Roséton gestrichen. Selbst meinem (vorher vogelzeigenden und auf die Hormone schiebenden) Mann gefällt die Wandfarbe als Highlight mittlerweile sehr gut!

Bleiben wir aber beim Heißluftballon:


Da die Konstruktion mit den Schaschlikstäben leider die Autofahrt nicht so gut überstanden hat, wurde der Heißluftballon von mir in sämtliche Einzelteile zerlegt und zur Wiederverwendung vorbereitet - die ursprüngliche Vorsehung als Lampenschirm fiel mir auf und auch das hübsche graue Körbchen wollte ich als solches gern weiter verwenden.


Da ich die grundsätzliche Idee und Bastelei von Finja super fand´, sollte daraus nun eine dauerhafte Installation für das Kinderzimmer entstehen - am besten mit Licht! Damit der Ballon an der Zimmerdecke hängen kann, habe ich zunächst den Drahtkorb mit dem Lampenschirm verbunden. Dazu wird ein passendes, dickes Schleifenband an die Ecke des Korbs geknotet, oben am Ballon zusammen geführt und um den vorhandenen Draht des Lampenschirms geschraubt. Mit allen 4 Ecken des Korbes bin ich so verfahren und habe dabei das hübsche & stabile Band des Geschenks weiter benutzt.


Anschließend können die geknoteten Ecken dann noch mit kleinen Schleifen geschmückt werden. Damit dann nun auch endlich Beleuchtung in das Bastelwerk kommt, habe ich in meinem Lichterketten-Fundus gekramt und zwei Exemplare gefunden. Eine Mikro LED Kette aus dünnem, biegsamen Draht - diese habe ich oben in den Ballon geklemmt und die warmweißen Papierförmchen unten in den Drahtkorb gelegt. Das Verwenden von 2 Lichterketten hat den Vorteil, dass mittels 6-Stunden-Timer und abgestimmtem Einschalt-Rhythmus der Ballon als Nachtlicht im Kinderzimmer dient. Gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit leuchtet nun zunächst der obere Ballon von 19 Uhr abends bis 1 Uhr nachts und dann geht die Lichterkette im Körbchen an von 1 Uhr nachts bis 7 Uhr morgens. 






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Montag, 24. September 2018

Schnelles DIY: Dekobeleuchtung

EIGENTLICH wollte ich nur den schwarzen, großen Teppich im Wohnzimmer gegen einen freundlichen roséfarbenen Teppich austauschen - passend zum hellgrauen Sofa.
Ende vom Lied? 3 Stunden Möbel gerückt, die ganze Bude verwüstet, 'nen Haufen Wollmäuse bekämpft und einfach das komplette Wohnzimmer umgestellt. 
Ich wollte NUR DEN TEPPICH AUSTAUSCHEN. 🙈🙉🙊 ABER: dafür bieten sich mir nun natürlich völlig neue Perspektiven und selbstverständlich auch die ein oder andere Gelegenheit zum Umdekorieren und auch mal entsorgen!


Die Idee für das heutige Do-it-yourself kam mir tatsächlich direkt nach dem Umstellen in den Sinn. Irgendwie gefiel mir unsere Lampe zur indirekten Beleuchtung nun so gar nicht mehr. Außerdem wollte ich möglichst viel Platz auf dem jetzt horizontal gestellten 8er Element vom Möbelschweden erhalten. Warum nicht mal die Beleuchtung von der Decke baumeln lassen?


Dachte ich's mir und meine Sicht fiel auf den schwarzen geometrischen Kerzenhalter, der allerdings farblich nicht wirklich zum vorgesehenen Platz passte. Davon lass ich mich doch nicht aufhalten! Also ab in den Keller, Spraydose gesucht und gleich noch das passende Textilkabel zu Tage befördert. Das hatte ich noch vom letzten Winter zum Aufhängen des Weihnachtssterns! Mittlerweile gibt's die Textilkabel mitsamt Stecker, Schalter etc. aber in allen beliebigen Formen, Farben und Längen in fast jedem Baumarkt!


Hab´dann noch fix ein Malervlies geholt und im Carport die Spraydose angesetzt, durch das filigrane geometrische Muster musste ich mehrfach dünn sprayen - auch aus verschiedenen Richtungen, um die schwarze Farbe zu überdecken. Beim Bearbeiten habe ich festgestellt, dass mein als Kerzenständer benutztes Element ursprünglich sogar als Lampenschirm gedacht war - sonst wäre ja die Aufhängung ganz anders gewesen. Aber umso besser... dafür passt es nun ohne großes "Gebastel" !


Ich mag sie nicht mehr missen: meine Funkfernbedienung für die Beleuchtung. Es ist mega praktisch, die verschiedenen Lichtquellen von einer Position aus nach Bedarf ein- und ausschalten zu können. Um das Kabel von der Decke an der Wand nach unten zu führen habe ich die selbstklebenden Kabeltunnel "Montera" von IKEA benutzt. Knappe 6 Euro für mehr als 6 laufende Meter sind hier gut angelegt - sie lassen sich einfach mit einer Schere auf das gewünschte Maß schneiden. Auf dem Foto ist erkennbar, dass die schmalen Kabeltunnel das Lampenkabel entlang unserer grauen Reptilientapete sauber nach unten zur Steckdose führen.





Einen schönen Start in den Herbst wünsche ich !


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Dienstag, 28. August 2018

☸ Hamburg... meine Perle, du wunderschöne Stadt ☸

Eigentlich wollte ich noch schnell die Umgestaltung des alten Laufgitters zeigen, das in den kommenden Wochen & Monaten wieder zum Einsatz kommt 🍼👶- aber irgendwie schaff´ ich momentan das Abschleifen nicht - neuer Stoff und frische Farbe liegen schon parat... so isses. Ihr müsst euch also noch ein wenig gedulden. ABER: Ich hab´da mal was vorbereitet...


Ich zaubere einfach mal ein paar Bilder von unserem wunderschönen Lebensmittelpunkt hervor - der Stadt Hamburg; hier arbeiten wir, die Lütte geht dort in die Kita und wir wohnen gleich am Stadtrand. Wenn wir Freunde zu Besuch haben, fahren wir meist an die Landungsbrücken oder wandern durch die Speicherstadt. Hier gibt es einfach immer wieder tolle Sachen zu sehen und zu erkunden. Natürlich darf dabei die Kamera nicht fehlen! 



Für die Lütten bietet sich (fast egal, bei welchem Wetter!) eine Barkassenrundfahrt an - sind wir doch mal ehrlich, Boot fahren findet wohl bei jedem Alter Anklang und macht Spaß! Anschließend gibt´s noch ein leckeres Fischbrötchen und / oder ein paar dicke Fritten direkt vor Ort. So lässt es sich doch aushalten.


Auch ein Besuch auf dem Hamburger Dom lohnt sich - ich persönlich bevorzuge aber den Winter- vor dem Sommerdom. Da gehören ein ordentliches Gläschen Glühwein und heiße Schmandkuchen doch dazu! In diesem Jahr findet er von Freitag, den 09. November 2018 bis Sonntag, den 09. Dezember 2018 statt - wie immer auf dem Heiligen Geistfeld. Ich muss gestehen, dass ich dazu gar kein passendes Bild in meinem Fundus habe. Na gut, die Elbphilharmonie tut´s auch. 






Habt´s fein und sonnig!


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