Mittwoch, 31. Juli 2019

Sehnsucht nach Meer

Unseren Sommerurlaub haben wir *mal wieder* in den Niederlanden verbracht - eine Woche ging es im Juni ans Sneekermeer. Erneut sind wir mit den Kiddies und den Schwiegereltern in den nördlichen Teil des Landes - nach Friesland - gefahren. Wir empfinden stets eine unheimliche Ruhe und Gelassenheit - bereits wenn wir die Ländergrenze überfahren. 


Neben einer wirklich tollen Unterkunft waren wir auch vom sehr dörflichen Umfeld positiv überrascht. Wir haben uns für die Buchung eines freistehenden Hauses in einem Ferienpark entschieden. Bei RCN de Potten in Offingawier konnte man über Zelt, Wohnwagen, Minivilla und Einfamilienhaus bis hin zu großer Villa mit Sauna und Solarium wählen. Es ist wirklich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas dabei.




Unser gemietetes Haus befand sich am Ende einer Sackgasse und hatte ein eigenes Bootshaus sowie einen großen Anleger mit Holzsteg, der das Haus umrundete. Wir haben uns für ein paar Stunden auch ein Boot gemietet, weil das als Touri irgendwie dazu gehört. Außerdem macht Boot fahren unwahrscheinlich Spaß - das Wetter war super und für die 5-Jährige war das natürlich das absolute Highlight. Sie durfte sogar selbst steuern!


Das geräumige Haus verfügte über zwei Vollbäder und ein zusätzliches Gäste-WC. Die offene, moderne Küche sowie ein großzügiger und lichtdurchfluteter Wohn- & Essbereich im Erdgeschoss rundeten das Wohlfühlerlebnis ab. Insgesamt vier Doppelflügeltüren ließen Sonne zu jeder Zeit ins Haus hinein. Ebenso befand sich ein Doppelschlafzimmer mit Bad en Suite im Erdgeschoss; dieses war umlaufend mit Holzplanken im Außenbereich versehen. Über eine weiße Holztreppe gelangte man ins Obergeschoss - hier gab es neben besagtem Vollbad mit Wanne und zwei Waschtischen noch dreiweitere Schlafzimmer. Zwei der Zimmer waren mit Doppelbetten versehen, das dritte Zimmer mit zwei Einzelbetten. Zwei Räume hatten Zugang zum überdachten Balkon. Im Obergeschoss befand sich außerdem eine kleine Waschküche mit Waschmaschine und Trockner. 




Jeden Tag haben wir viele Spaziergänge und Ausflüge unternommen - entweder zu verschiedenen Spielplätzen auf dem Gelände, haben Stadtbummel gemacht und die Gegend erkundigt oder wir haben Zeit am Wasser verbracht. Man kann tatsächlich viel erleben - vor Ort in Offingawier, in Sneek oder auch umliegenden kleinen Städten. Die typische Bauweise und Architektur ist für die Kamera und mich stets ein Vergnügen. Viele kleine Details, eingemauerte Briefschlitze, Türklopfer und typische Backsteinfassaden prägen das Stadtbild. Und natürlich sieht man an jeder Ecke Fahrräder - das Hauptverkehrsmittel.




Wir haben festgestellt, dass die Pflanzen der örtlichen Gärtnereien eine sehr gute Qualität haben. Aus einer Laune heraus haben wir beschlossen, bei jedem Urlaub in den Niederlanden eine andere Baumschule zu besuchen. Durch Tipps von unserem Ferienpark sind wir auf das "Groencentrum" im nur 25 km entfernten Witmarsum gestoßen. Eine riesige Vielfalt an Dekorationen und Pflanzen - gepaart mit Erlebniswelt und Gastronomie  - ließen uns staunen. Dies wird nicht der letzte Besuch dort gewesen sein! Wer zum ersten Mal "Die Wäscherei" = Möbelhaus in Hamburg besucht, ist ebenso geflasht, wie es uns im "Groencentrum Witmarsum" erging. Da ich für unseren Vorgartenumbau Trompetenbäume ausgesucht habe, werde ich diese hier kaufen. Sie kosten mit einer Stammhöhe von 220 cm lediglich 1/3 des Preises, den deutsche Baumschulen fordern. Wir haben uns mal mit einem Gärtner vor Ort unterhalten - viele Pflanzenarten sind deutlich günstiger als in Deutschland, so z.B. Hortensien, Harlekinweiden und eben Trompetenbäume.



In den Abendstunden haben wir stets gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Auf den Sitzplätzen der umlaufenden Holzdecks wurde so manche Flasche Wein getrunken, auf's Wasser geschaut, geklönt und Ideen für die heimische Gartenplanung ausgetauscht und natürlich war die Kamera stets dabei; HD Filter und Langzeitbelichtung machen das Wasser schön "weich". 
Beim unteren Foto müsst ihr euch bildlich vorstellen, wie ich bäuchlings auf den Dielen liege und auf das Fern-Auslösen der Kamera warte - und das bereits gegen 05.30 Uhr zum Sonnenaufgang als alle anderen noch geschlafen haben. *grins*











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Sonntag, 30. Juni 2019

Old-school DIY mit Bügelperlen ◎◎◎ Hama Beads ◎◎◎



Ich mach' Bügelperlen - und du so? 🤣
Die 5-jährige kam vor einigen Monaten mit einem lustig bunten Kreis aus lauter Bügelperlen von der Kita nach Hause, strahlte und stellte stolz ihr Werk vor. In den kommenden Tagen kamen Blumen, Minions und andere Figuren hinzu. Und natürlich war ihr sehnlichster Wunsch, auch Zuhause Motive aus Bügelperlen stecken zu dürfen.

Ihr könnt euch sicher vorstellen, in welche Richtung es geht?
Mittlerweile besitzen wir zwei große Ordnungsboxen mit kleinen Utensilienfächern in denen die Perlen farblich sortiert sind und passend dazu bestimmt 10 Steckplatten in unterschiedlichen Formen und Größen. Äh, ja!


Da es in den letzten Tagen irgendwie viel zu heiß war, um abends nach der Arbeit draußen im Garten zu werkeln und wir auch nicht schlafen konnten, habe ich mir kleine Gläser geschnappt um total oldschool ein, zwei Untersetzer zu basteln. Selbstverständlich wurde ich dabei von meiner großen Tochter argwöhnisch beobachtet und von meiner besseren Hälfte kopfschüttelnd belächelt. 
Manche malen Mandalas oder erfreuen sich an Ihrer Modell-Eisenbahn und ich probiere mich mal "in Bügelperlen". Damit es nicht ganz kunterbunt wird, habe ich mir die Farben grau, weiß, schwarz und transparent ausgesucht - ganz nach meinem Geschmack.


Bei den 1,2 Motiven ist es nicht geblieben - ich konnte irgendwie gar nicht aufhören mit dem Stecken von Mustern. Letztlich habe ich dann bei 10 Untersetzern aufgehört. Vermutlich hätte ich noch weitermachen können - aber dann wurde es draußen wieder kühler. ;-)
Für diese kleinen Untersetzer habe ich eine sechseckige Grundform benutzt und dann stets versucht, in einem symmetrischen Muster die Perlen zu verarbeiten.



Wenn die Perlen auf der Steckplatte richtig liegen, werden sie anschließend zum Fixieren gebügelt. Hierfür die Platte mit den losen Perlen auf eine feste Unterlage legen (ich habe ein Brett benutzt, die Tischplatte wollte ich schonen) und mit Backpapier abdecken. Das Bügeleisen auf mittlere Stufe stellen und vorsichtig bügeln.
Beim ersten Versuch Zuhause bin ich am Motiv meiner Tochter kläglich gescheitert - Teile der Steckplatte sind verschmolzen, da ich zu fest gedrückt habe. Mittlerweile bin ich Profi, man muss einfach vorsichtig und ohne Druck bügeln. Das dauert zwar einen Moment länger, aber so geht nichts kaputt. 


Auf dem Foto seht ihr mal zum Vergleich links die Oberseite vom Bügeln, man kann sehr gut das Verschmelzen der Perlen erkennen. Der rechte Untersetzer ist einfach umgedreht und sieht so also ungebügelt aus. Wenn man mag, kann man natürlich auch beide Seiten bügeln - dann werden die Motive sehr hart und fest, da ja beide Seiten miteinander verschmolzen sind. Der zweite Bügelvorgang wird dann nur nicht mehr auf dem Steckbrett durchgeführt, sondern das Motiv auf einer feuerfesten Unterlage gebügelt. Da ich es mag, wenn man noch die ursprüngliche Form der Perlen sehen kann, wird nur eine Seite bei mir gebügelt.


Also ich würde sagen: "Die Gäste können kommen!" 
Genügend Untersetzer hab ich schon mal für alle gebastelt. 😂 auf jeden Fall macht es Spaß, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Pro Untersetzer benötigt man circa 5 Minuten - je nach Größe und Aufwand. Da die Muster bei mir "frei Schnauze" entstanden sind, ging es relativ schnell - ich musste mich nicht an Vorgaben halten oder das richtige Plätzchen für jede Perle abzählen.
Und falls ihr es genau wissen wollt: Ich habe mit den Original-Bügelperlen von Hama in der Größe MIDI (Durchmesser 5 mm) gebastelt. Pro Tüte mit ca. 1.000 Perlen bezahlt man so um die 2 Euro, Steckplatten gibt es bei Online-Händlern schon ab 1 Euro.






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Freitag, 31. Mai 2019

London is calling....


Ich musste zunächst in mich gehen und überlegen, ob ich euch diese Bilder überhaupt JETZT - und damit eine ich tatsächlich JETZT Ende Mai bzw. Anfang Juni - zeigen soll, denn sie enthalten doch einige weihnachtliche Motive. Wir waren nämlich mit den Mädels Anfang Dezember letzten Jahres zu einem Wochenendtrip in London. Was soll ich sagen? Zu dieser Zeit einfach wunderschön: beleuchtet, geschmückt - einfach atemberaubend! 


Erstmal freue ich mich, dass ich endlich die Fotos sichten konnte und somit natürlich auch die tollen Momente erneut erleben durfte. Vielleicht nimmt sich auch der ein oder andere vor, frühzeitig zu buchen. Direkt mit dem Erscheinen des Winterflugplans sind die Flüge meist noch recht günstig und Hin- und Rückflug sind für unter 100 Euro zu haben. 
Ich nehme euch visuell mal mit auf unseren Ausflug... unsere Unterkunft haben wir ca. 3 Wochen vor dem Abflug über booking.com gebucht.





Wir haben uns für ein Zwei-Zimmer-Appartement im Stadtteil Paddington entschieden, den Standard (was die "deutsche Reinlichkeit") betrifft - habe ich in all den Jahren noch in keiner Unterkunft gefunden. Weniger als eine 3 Sterne-Bewertung sollte man auf gar keinen Fall buchen, wir hatten schon die kuriosesten Dinge: Eingebautes Plastikbad als Kabine direkt auf dem Zimmer, Bett direkt an der Außenwand - wobei sich der Schimmel der Wand auch am Bett wiederfand - kilometerweite Flure mit dicken Teppichen, sehr (!!!) schmalen Treppen und baufälligen Fenstern, die sich nicht Öffnen ließen. ;-) Bitte nicht zimperlich sein!



Wir fliegen bestimmt schon fast 10 Jahre nach London - einfach, weil wir gern mal was anderes sehen, dann natürlich, weil wir der Sprache mächtig sind und uns ganz gut verständigen können und weil einfach die Atmosphäre immer cool ist. Raus von Zuhause, aber dennoch gefühlt ganz nah... mittlerweile sind wir ja alle Mutti´s und wollen auch nicht allzu fern sein von unseren Familien. 3 Wochen Afrika-Safari sind somit ausgeschlossen! ;-) Die Größe des gebuchten Appartements hat uns überrascht, die fast abfallenden Küchenfronten, der Teppich, der das defekte Laminat verbirgt oder die dunkel überstrichenen Fliesen im Badezimmer wiederum nicht. Eben typisch Touri-Stadt London! 



Beliebte Stadtteile zum Übernachten sind für uns neben Paddington auch King´s Cross. Vor zwei Jahren hatten wir Glück und konnten eine bezahlbare Unterkunft direkt am Piccadilly Circus finden - so zentral hatten wir noch nie zuvor gewohnt. Vorab wird immer per Tube Map und Google Maps nach der Erreichbarkeit der nächsten U-Bahnstation geschaut. Ohne Tube kann man London einfach nicht entdecken und erleben - ich habe bisher nirgends solch ein effektives Transportmittel gesehen.




Ein kleiner Tipp: Prüft mal, ob sich die Anschaffung einer Oyster Card lohnt. Das ist eine wiederaufladbare Plastikkarte im Scheckkartenformat, mit der man total simpel alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen kann. Es werden einzelne Fahrten abgebucht, aber nie mehr als zum Preis einer Tageskarte. Es gibt auch noch die London Visit Travel Card, die hatten wir bisher immer genutzt. Allerdings muss man dann genau überlegen, ob man erst nach 9 Uhr bzw. außerhalb des Berufsverkehrs unterwegs ist ("off-peak") oder halt auch am Wochenende fahren will. Preislich hat sich für uns die Oyster Card rentiert - sie wartet nun hier Zuhause auf den nächsten Einsatz. ;-)



Für ein verlängertes Wochenende nehmen wir uns meist viel zu viel vor; wir wollen Steak essen, vielen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten, eine nächtliche Bustour zum Fotografieren abhalten, am besten noch kulturell aktiv sein und stellen dann doch fest, dass wir froh sind, wenn wir mal die Beine in der Unterkunft hochlegen können.  ;-)



Natürlich haben wir auch dem Camden Market wieder einen Besuch abgestattet - hier gibt´s wie immer viel zu sehen. Zwei Mädels haben sogar beim "Ledermann" zugeschlagen und sich was cooles Anfertigen lassen, zuvor wurde allerdings durch die Camden High Street gebummelt. 



Die Gebäude allein sind schon mega-sehenswert und ein Highlight für sich. Mittlerweile haben sich hier aber auch "normale" Geschäfte angesiedelt, Street-Food wird ebenso angeboten wie Klamotten, Souvenirs oder Schuhe. Die Häuser sind von außen mega bunt und kreativ gestaltet. Riesige Chucks, Drachen oder andere Objekte zieren die Häuserfronten. Wandert man dann die Camden High Street in Richtung Chalk Farm Road, so kommt man direkt am Camden Market vorbei. 



Bekannt ist das Viertel aber auch für die vielen Feierwilligen - gerade am Wochenende ist es meist SEHR voll. Will man in Ruhe alle Stände ansehen und die vielen selbst hergestellten Produkte bestaunen, so empfiehlt sich tatsächlich ein Besuch unter der Woche. Ursprünglich wurden hier vor vielen Jahren Pferde verkauft, weshalb die Gänge meist gepflastert sind. Dieser Teil des Marktes nennt sich "Horse Tunnel" und geht über in die "Stalls". In den einzelnen Boxen haben sich nun Händler etabliert und bieten ihre Waren zum Kauf an. Das ganze wirkt natürlich grandios, nicht zuletzt ist dieser ganze Gebäudekomplex unterirdisch und somit überdacht und trocken. 




Als wir mit der Tube an der Station Southbank ausgestiegen sind, haben wir durch Zufall einen coolen Weihnachtsmarkt entdeckt - der nächtliche Besuch auf dem "Underbelly´s Christmas Market" hat sich gelohnt. Auch wenn wir leider erst kurz vor der Schließung da waren, haben wir wieder etwas Neues entdeckt. Viele kleine Buden reihten sich aneinander und der ganze Markt hatte nordisch-schwedisches Flair.




Hier mal der offizielle Auszug der Webseite des Weihnachtsmarktes:
"Die Rekorderlig Cider Lodge befindet sich am Südufer und ist eine Pop-up-Bar. Hier kann man sich bei einem Glühwein aufwärmen und Live-Musik genießen. Die zauberhafte Weihnachtsbar mitten im Herzen der Stadt wird von traditionellen Weihnachtsbuden mit schönen, handgefertigten Produkten und Leckereien umgeben. 
Der Markt ist montags bis Freitags von 10 Uhr bis 22 Uhr und am Wochenende bis 24 Uhr geöffnet."




Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch haben wir noch dem berühmten London Eye einen Besuch abgestattet. Kurz nach Mitternacht war natürlich schon alles geschlossen, aber durch die Beleuchtung ist es für Fotografen dennoch sehr reizvoll. Tagsüber kann man hier kaum treten - auch wir haben bereits vor einigen Jahren eine obligatorische Runde mit dem Riesenrad gedreht und uns London von oben angesehen. Wenn es nicht bevölkt ist und das Wetter halbwegs mitspielt, gewinnt man einen sehr guten Überblick über die Stadt.



An einem weiteren Abend haben wir uns ins Getümmel rund um den Piccadilly Circus gestürzt. Neben dem Lichtermeer über unseren Köpfen gesellten sich auch die weihnachtlich prunkvoll geschmückten Schaufenster dazu. Beim Spaziergang entlang der Regent Street konnte man sich an jedem Schaufenster die Nase platt drücken. Überall waren Weihnachtskugeln, glitzernde und beleuchtete Objekte und Dekorationen sowie sündhafte Leckereien zu finden. 




Sehr beliebt und selbst abends megavoll war der bekannte Spielzeugladen "Hamleys". Hier haben wir uns in den vielen Etagen inspirieren lassen und haben letztlich doch ohne Einkauf den Laden verlassen. Schon am Eingang wurden wir von Boomerang-Flugobjekten empfangen, alle paar Meter wurden neue Spielzeuge vorgeführt und angepriesen. Musik, Düfte und jede Menge bunte Events bedienten alle Sinne. Absolute Reizüberflutung - wie man hier mit einem Kind einkaufen kann, ist mir ein absolutes Rätsel.





Ein abendlicher Besuch im typisch englischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen - hier gab es Fisch & Chips, leckere Steaks und Burger - ein absolut deftiges Abendessen in gemütlich rustikaler Atmosphäre. Selbst der Kamin war weihnachtlich geschmückt und das Pub war zudem gut besucht. Für uns ein gelungener Abend und zudem der letzte gemeinsame vor der Heimreise. Cheers! 




Wie bereits zu Beginn meines Blogposts beschrieben, passt das heutige Thema so ganz und gar nicht zu den angekündigten hoch-sommerlichen Temperaturen der kommenden Tage. Nichtsdestotrotz habe ich diesen Post voller Freude und Enthusiasmus geschrieben. 
Mädels, es war mir wie immer eine Freude mit euch diesen London - Trip gemeinsam zu erleben. Ich wünsche mir noch viele weitere dieser Art! Fühlt euch gedrückt und schwelgt - ebenso wie ich - in Erinnerungen an unseren gemeinsamen Ausflug. 








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Dienstag, 30. April 2019

▪▪✦ Pimp your Waschküche ✦▪▪

Fluch oder Segen - ich kann es nicht genau bezeichnen. In unserem Haus befindet sich der vorgesehene Platz mitsamt des Anschlusses für Waschmaschine & Trockner im Keller unseres 3-geschossigen Hauses. Einerseits nervt das treppauf & treppab mit Wäschesack und -korb, andererseits ist somit in den Bädern viel Platz und das Laufen hält fit & beweglich. Kann man so und so sehen!



Gerade in meiner zweiten Elternzeit - mit viiiiielen Spuckituch-Wäschen - nervte mich jedoch der umbaute Waschplatz im eigentlich großen Kellerraum. Das Händeln des Wäschekorbs auf 3 Quadratmetern mitsamt der beiden Geräte war mühsam und Zusammenlegen konnte ich die Wäsche auch nicht direkt "vor Ort". Deshalb wollte ich mir eine Ablagefläche im Keller schaffen.
Da ich bekannterweise gern viele Dinge umfunktioniere oder auch wiederverwerte, konnte ich die von den ehemaligen Hausbesitzern zurückgelassene Arbeitsplatte hierfür gut nutzen. Klar kann man sich über das alte Pfeffer- & Salz-Muster streiten - aber hej, ich musste kein Geld dafür ausgeben.




Kraft meiner Wassersuppe und meiner (fast) unbändigen Energie, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich eines Abends die Holzverkleidung bzw. Abtrennung zum Waschplatz abgebaut. Am nächsten Tag wurden alle Löcher in der Wand mit Spachtelmasse aus der Tube abgedichtet und abends schon gestrichen. 
Die Farbe ist aus der Schöner-Wohnen Kollektion und nennt sich "Glory Grey". Zusammen mit dem Teppich sieht das richtig gut aus. Natürlich war der Kommentar meiner besseren Hälfte: "Willst du hier unten wohnen oder waschen?" vorherzusehen - aber nachdem er mal ein paar Tage die Wäsche erledigen musste, war er verstummt. *grins*



Nachdem also die Wandfarbe getrocknet war, wurden alle Möbel gerückt und die 3 Garderobenhaken sowie das kleine Wandregal von Ikea angebohrt, -gedübelt und geschraubt. Die 3 Haken und auch die Ablage habe ich vorher noch mit einem Farbspray schwarz & matt gesprüht. So hatten alle die gleiche Farbe und es passte optisch zu meiner Idee.




Auch Kleinigkeiten - wie beispielsweise die Farbe der verwendeten Schrauben - machen echt was aus; hätte ich die silbernen Schrauben benutzt, hätte es nicht so passend gewirkt. Mit den verwendeten schwarzen Schrauben aber (ich glaube, die waren noch von Trockenbauarbeiten übrig) sieht es stimmig aus.
Die kleine weiße Keramikdose mit dem Holzdeckel habe ich dann noch mit meinem Prägegerät von Dymo fix beschriftet. Es passen exakt 2 Oxi-Dosen in den Zylinder hinein - optisch sieht das natürlich viel schicker aus als die pinkfarbenen, orangen oder blauen Plastikeimer.




Für das Wandbild habe ich einen alten Bilderrahmen aus dem Keller meiner Eltern stibitzt, ebenfalls schwarz gesprayt und dann mit einer Plexiglasscheibe verziert. Da ich leider keinen A3 - Drucker habe, fiel mir ein, dass ich ja auch ein Wandtattoo auf die Scheibe kleben kann. Ich brauchte nicht lange suchen, bis ich bei ebay ein passendes "Laundry-Motiv" gefunden hatte. Das Aufbringen war schon etwas fummelig, da ich mit meinem Rakel ja den Rest der Scheibe nicht zerkratzen wollte und auch die geschnörkelten Buchstaben und Umrandungen waren ein weiteres Hindernis. Trotzdem hat es dann irgendwann geklappt - mir gefällt das Ergebnis sehr.



Auch ich kann nicht zaubern, denn wie ihr sehen könnt, befindet sich der komplette Hausanschluss an Ort & Stelle - alle Entwässerungsrohre führen hier entlang und auch die auf dem Bild zu erkennende Starkstromsteckdose habe ich nicht angefasst. Wozu hat man denn die früher im Keller gebraucht? Hat jemand eine Idee ????
Im folgenden Foto seht ihr nochmal links die Holz-Paneel-Tür, die an einer Spiegelkonstruktion angebracht war, mittig seht ihr die freie und bereits gestrichene Wand und im Bild rechts dann die finale Lösung samt Arbeitsplatte, Ablageflächen und Deko.






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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.