Freitag, 31. Mai 2019

London is calling....


Ich musste zunächst in mich gehen und überlegen, ob ich euch diese Bilder überhaupt JETZT - und damit eine ich tatsächlich JETZT Ende Mai bzw. Anfang Juni - zeigen soll, denn sie enthalten doch einige weihnachtliche Motive. Wir waren nämlich mit den Mädels Anfang Dezember letzten Jahres zu einem Wochenendtrip in London. Was soll ich sagen? Zu dieser Zeit einfach wunderschön: beleuchtet, geschmückt - einfach atemberaubend! 


Erstmal freue ich mich, dass ich endlich die Fotos sichten konnte und somit natürlich auch die tollen Momente erneut erleben durfte. Vielleicht nimmt sich auch der ein oder andere vor, frühzeitig zu buchen. Direkt mit dem Erscheinen des Winterflugplans sind die Flüge meist noch recht günstig und Hin- und Rückflug sind für unter 100 Euro zu haben. 
Ich nehme euch visuell mal mit auf unseren Ausflug... unsere Unterkunft haben wir ca. 3 Wochen vor dem Abflug über booking.com gebucht.





Wir haben uns für ein Zwei-Zimmer-Appartement im Stadtteil Paddington entschieden, den Standard (was die "deutsche Reinlichkeit") betrifft - habe ich in all den Jahren noch in keiner Unterkunft gefunden. Weniger als eine 3 Sterne-Bewertung sollte man auf gar keinen Fall buchen, wir hatten schon die kuriosesten Dinge: Eingebautes Plastikbad als Kabine direkt auf dem Zimmer, Bett direkt an der Außenwand - wobei sich der Schimmel der Wand auch am Bett wiederfand - kilometerweite Flure mit dicken Teppichen, sehr (!!!) schmalen Treppen und baufälligen Fenstern, die sich nicht Öffnen ließen. ;-) Bitte nicht zimperlich sein!



Wir fliegen bestimmt schon fast 10 Jahre nach London - einfach, weil wir gern mal was anderes sehen, dann natürlich, weil wir der Sprache mächtig sind und uns ganz gut verständigen können und weil einfach die Atmosphäre immer cool ist. Raus von Zuhause, aber dennoch gefühlt ganz nah... mittlerweile sind wir ja alle Mutti´s und wollen auch nicht allzu fern sein von unseren Familien. 3 Wochen Afrika-Safari sind somit ausgeschlossen! ;-) Die Größe des gebuchten Appartements hat uns überrascht, die fast abfallenden Küchenfronten, der Teppich, der das defekte Laminat verbirgt oder die dunkel überstrichenen Fliesen im Badezimmer wiederum nicht. Eben typisch Touri-Stadt London! 



Beliebte Stadtteile zum Übernachten sind für uns neben Paddington auch King´s Cross. Vor zwei Jahren hatten wir Glück und konnten eine bezahlbare Unterkunft direkt am Piccadilly Circus finden - so zentral hatten wir noch nie zuvor gewohnt. Vorab wird immer per Tube Map und Google Maps nach der Erreichbarkeit der nächsten U-Bahnstation geschaut. Ohne Tube kann man London einfach nicht entdecken und erleben - ich habe bisher nirgends solch ein effektives Transportmittel gesehen.




Ein kleiner Tipp: Prüft mal, ob sich die Anschaffung einer Oyster Card lohnt. Das ist eine wiederaufladbare Plastikkarte im Scheckkartenformat, mit der man total simpel alle öffentlichen Verkehrsmittel in London nutzen kann. Es werden einzelne Fahrten abgebucht, aber nie mehr als zum Preis einer Tageskarte. Es gibt auch noch die London Visit Travel Card, die hatten wir bisher immer genutzt. Allerdings muss man dann genau überlegen, ob man erst nach 9 Uhr bzw. außerhalb des Berufsverkehrs unterwegs ist ("off-peak") oder halt auch am Wochenende fahren will. Preislich hat sich für uns die Oyster Card rentiert - sie wartet nun hier Zuhause auf den nächsten Einsatz. ;-)



Für ein verlängertes Wochenende nehmen wir uns meist viel zu viel vor; wir wollen Steak essen, vielen Sehenswürdigkeiten einen Besuch abstatten, eine nächtliche Bustour zum Fotografieren abhalten, am besten noch kulturell aktiv sein und stellen dann doch fest, dass wir froh sind, wenn wir mal die Beine in der Unterkunft hochlegen können.  ;-)



Natürlich haben wir auch dem Camden Market wieder einen Besuch abgestattet - hier gibt´s wie immer viel zu sehen. Zwei Mädels haben sogar beim "Ledermann" zugeschlagen und sich was cooles Anfertigen lassen, zuvor wurde allerdings durch die Camden High Street gebummelt. 



Die Gebäude allein sind schon mega-sehenswert und ein Highlight für sich. Mittlerweile haben sich hier aber auch "normale" Geschäfte angesiedelt, Street-Food wird ebenso angeboten wie Klamotten, Souvenirs oder Schuhe. Die Häuser sind von außen mega bunt und kreativ gestaltet. Riesige Chucks, Drachen oder andere Objekte zieren die Häuserfronten. Wandert man dann die Camden High Street in Richtung Chalk Farm Road, so kommt man direkt am Camden Market vorbei. 



Bekannt ist das Viertel aber auch für die vielen Feierwilligen - gerade am Wochenende ist es meist SEHR voll. Will man in Ruhe alle Stände ansehen und die vielen selbst hergestellten Produkte bestaunen, so empfiehlt sich tatsächlich ein Besuch unter der Woche. Ursprünglich wurden hier vor vielen Jahren Pferde verkauft, weshalb die Gänge meist gepflastert sind. Dieser Teil des Marktes nennt sich "Horse Tunnel" und geht über in die "Stalls". In den einzelnen Boxen haben sich nun Händler etabliert und bieten ihre Waren zum Kauf an. Das ganze wirkt natürlich grandios, nicht zuletzt ist dieser ganze Gebäudekomplex unterirdisch und somit überdacht und trocken. 




Als wir mit der Tube an der Station Southbank ausgestiegen sind, haben wir durch Zufall einen coolen Weihnachtsmarkt entdeckt - der nächtliche Besuch auf dem "Underbelly´s Christmas Market" hat sich gelohnt. Auch wenn wir leider erst kurz vor der Schließung da waren, haben wir wieder etwas Neues entdeckt. Viele kleine Buden reihten sich aneinander und der ganze Markt hatte nordisch-schwedisches Flair.




Hier mal der offizielle Auszug der Webseite des Weihnachtsmarktes:
"Die Rekorderlig Cider Lodge befindet sich am Südufer und ist eine Pop-up-Bar. Hier kann man sich bei einem Glühwein aufwärmen und Live-Musik genießen. Die zauberhafte Weihnachtsbar mitten im Herzen der Stadt wird von traditionellen Weihnachtsbuden mit schönen, handgefertigten Produkten und Leckereien umgeben. 
Der Markt ist montags bis Freitags von 10 Uhr bis 22 Uhr und am Wochenende bis 24 Uhr geöffnet."




Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch haben wir noch dem berühmten London Eye einen Besuch abgestattet. Kurz nach Mitternacht war natürlich schon alles geschlossen, aber durch die Beleuchtung ist es für Fotografen dennoch sehr reizvoll. Tagsüber kann man hier kaum treten - auch wir haben bereits vor einigen Jahren eine obligatorische Runde mit dem Riesenrad gedreht und uns London von oben angesehen. Wenn es nicht bevölkt ist und das Wetter halbwegs mitspielt, gewinnt man einen sehr guten Überblick über die Stadt.



An einem weiteren Abend haben wir uns ins Getümmel rund um den Piccadilly Circus gestürzt. Neben dem Lichtermeer über unseren Köpfen gesellten sich auch die weihnachtlich prunkvoll geschmückten Schaufenster dazu. Beim Spaziergang entlang der Regent Street konnte man sich an jedem Schaufenster die Nase platt drücken. Überall waren Weihnachtskugeln, glitzernde und beleuchtete Objekte und Dekorationen sowie sündhafte Leckereien zu finden. 




Sehr beliebt und selbst abends megavoll war der bekannte Spielzeugladen "Hamleys". Hier haben wir uns in den vielen Etagen inspirieren lassen und haben letztlich doch ohne Einkauf den Laden verlassen. Schon am Eingang wurden wir von Boomerang-Flugobjekten empfangen, alle paar Meter wurden neue Spielzeuge vorgeführt und angepriesen. Musik, Düfte und jede Menge bunte Events bedienten alle Sinne. Absolute Reizüberflutung - wie man hier mit einem Kind einkaufen kann, ist mir ein absolutes Rätsel.





Ein abendlicher Besuch im typisch englischen Pub durfte selbstverständlich auch nicht fehlen - hier gab es Fisch & Chips, leckere Steaks und Burger - ein absolut deftiges Abendessen in gemütlich rustikaler Atmosphäre. Selbst der Kamin war weihnachtlich geschmückt und das Pub war zudem gut besucht. Für uns ein gelungener Abend und zudem der letzte gemeinsame vor der Heimreise. Cheers! 




Wie bereits zu Beginn meines Blogposts beschrieben, passt das heutige Thema so ganz und gar nicht zu den angekündigten hoch-sommerlichen Temperaturen der kommenden Tage. Nichtsdestotrotz habe ich diesen Post voller Freude und Enthusiasmus geschrieben. 
Mädels, es war mir wie immer eine Freude mit euch diesen London - Trip gemeinsam zu erleben. Ich wünsche mir noch viele weitere dieser Art! Fühlt euch gedrückt und schwelgt - ebenso wie ich - in Erinnerungen an unseren gemeinsamen Ausflug. 








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Dienstag, 30. April 2019

▪▪✦ Pimp your Waschküche ✦▪▪

Fluch oder Segen - ich kann es nicht genau bezeichnen. In unserem Haus befindet sich der vorgesehene Platz mitsamt des Anschlusses für Waschmaschine & Trockner im Keller unseres 3-geschossigen Hauses. Einerseits nervt das treppauf & treppab mit Wäschesack und -korb, andererseits ist somit in den Bädern viel Platz und das Laufen hält fit & beweglich. Kann man so und so sehen!



Gerade in meiner zweiten Elternzeit - mit viiiiielen Spuckituch-Wäschen - nervte mich jedoch der umbaute Waschplatz im eigentlich großen Kellerraum. Das Händeln des Wäschekorbs auf 3 Quadratmetern mitsamt der beiden Geräte war mühsam und Zusammenlegen konnte ich die Wäsche auch nicht direkt "vor Ort". Deshalb wollte ich mir eine Ablagefläche im Keller schaffen.
Da ich bekannterweise gern viele Dinge umfunktioniere oder auch wiederverwerte, konnte ich die von den ehemaligen Hausbesitzern zurückgelassene Arbeitsplatte hierfür gut nutzen. Klar kann man sich über das alte Pfeffer- & Salz-Muster streiten - aber hej, ich musste kein Geld dafür ausgeben.




Kraft meiner Wassersuppe und meiner (fast) unbändigen Energie, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, habe ich eines Abends die Holzverkleidung bzw. Abtrennung zum Waschplatz abgebaut. Am nächsten Tag wurden alle Löcher in der Wand mit Spachtelmasse aus der Tube abgedichtet und abends schon gestrichen. 
Die Farbe ist aus der Schöner-Wohnen Kollektion und nennt sich "Glory Grey". Zusammen mit dem Teppich sieht das richtig gut aus. Natürlich war der Kommentar meiner besseren Hälfte: "Willst du hier unten wohnen oder waschen?" vorherzusehen - aber nachdem er mal ein paar Tage die Wäsche erledigen musste, war er verstummt. *grins*



Nachdem also die Wandfarbe getrocknet war, wurden alle Möbel gerückt und die 3 Garderobenhaken sowie das kleine Wandregal von Ikea angebohrt, -gedübelt und geschraubt. Die 3 Haken und auch die Ablage habe ich vorher noch mit einem Farbspray schwarz & matt gesprüht. So hatten alle die gleiche Farbe und es passte optisch zu meiner Idee.




Auch Kleinigkeiten - wie beispielsweise die Farbe der verwendeten Schrauben - machen echt was aus; hätte ich die silbernen Schrauben benutzt, hätte es nicht so passend gewirkt. Mit den verwendeten schwarzen Schrauben aber (ich glaube, die waren noch von Trockenbauarbeiten übrig) sieht es stimmig aus.
Die kleine weiße Keramikdose mit dem Holzdeckel habe ich dann noch mit meinem Prägegerät von Dymo fix beschriftet. Es passen exakt 2 Oxi-Dosen in den Zylinder hinein - optisch sieht das natürlich viel schicker aus als die pinkfarbenen, orangen oder blauen Plastikeimer.




Für das Wandbild habe ich einen alten Bilderrahmen aus dem Keller meiner Eltern stibitzt, ebenfalls schwarz gesprayt und dann mit einer Plexiglasscheibe verziert. Da ich leider keinen A3 - Drucker habe, fiel mir ein, dass ich ja auch ein Wandtattoo auf die Scheibe kleben kann. Ich brauchte nicht lange suchen, bis ich bei ebay ein passendes "Laundry-Motiv" gefunden hatte. Das Aufbringen war schon etwas fummelig, da ich mit meinem Rakel ja den Rest der Scheibe nicht zerkratzen wollte und auch die geschnörkelten Buchstaben und Umrandungen waren ein weiteres Hindernis. Trotzdem hat es dann irgendwann geklappt - mir gefällt das Ergebnis sehr.



Auch ich kann nicht zaubern, denn wie ihr sehen könnt, befindet sich der komplette Hausanschluss an Ort & Stelle - alle Entwässerungsrohre führen hier entlang und auch die auf dem Bild zu erkennende Starkstromsteckdose habe ich nicht angefasst. Wozu hat man denn die früher im Keller gebraucht? Hat jemand eine Idee ????
Im folgenden Foto seht ihr nochmal links die Holz-Paneel-Tür, die an einer Spiegelkonstruktion angebracht war, mittig seht ihr die freie und bereits gestrichene Wand und im Bild rechts dann die finale Lösung samt Arbeitsplatte, Ablageflächen und Deko.






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Sonntag, 31. März 2019

Heimwerkerqueens - ran an die Klinken! Oder: Drückergarniturentausch bildlich erklärt

Für alle Häuslebauer, Heimwerker oder Restaurier-Willige könnte der heutige Beitrag interessant sein - es geht mal nicht um Deko, Basteln oder DIY - sondern um eine ganz simple Sache:
TÜRGRIFFE und TÜRROSETTEN (geiler Name, was?)


Habt ihr euch schon mal mit "Drückergarnituren" auseinander gesetzt? Wenn ihr ein Haus baut, gehören diese vermutlich zum Gewerk Tischler oder zumindest zum Türenbauer dazu. Wir haben jedoch ein Bestandshaus gekauft und sind seit nun mehr fast 6 Jahren stets am Umbauen und Renovieren. Inspiriert durch einen Fernsehbericht kam mir in den Sinn, dass schwarz-matte Türklinken ja mal ziemlich edel und auch irgendwie anders aussehen - bloß nicht Standard, ist eh´ mein Motto.


Dann fiel mir auf, dass wir im Erdgeschoss bei 6 Türen 3 (!!!) verschiedene Drückergarnituren im Einsatz hatten. Hab´ ich vorher nicht bemerkt, auf jeden Fall wurde nun erst recht der Wunsch geschürt, einheitliche Klinken zu haben - zumal allein vom zweiten Flur bereits 5 Türen abgehen.

Also begab ich mich mal im Baumarkt auf die gewünschte Suche nach 'schwarz, matt' - kann ja nicht so schwer sein. Ich wurde eines besseren belehrt - in drei Baumärkten gab es nicht eine einzige schwarze Kombination - außer dem schockierenden PLASTIKGRIFF in Schwarz. Das erinnerte mich direkt an ein mobiles Toilettenhäuschen. Furchtbar! Außerdem: Was bitte kosten denn Türgriffe? Wieso werden denn Normalo-Griffe mit 50 Euro aufwärts gehandelt? Wahnsinn - das hatte ich nicht auf dem Schirm!


Letztlich bin ich dann im Internet fündig geworden und habe mich getraut, Drückergarnituren online zu bestellen. Anfangs war ich sehr skeptisch, da ich benannte Klinken nicht vor dem Bestellen anfassen konnte. Wie ist die Haptik? Optik ist das eine, aber sie sollen sich ja auch gut anfühlen. Getreu dem Motto: "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt..." habe ich mutig bei Amazon 6 Stück bestellt und war absolut positiv überrascht. Ich habe mich für das Modell SHAPE von JUVA entschieden und wurde nicht enttäuscht - tatsächlich kann ich mich den positiven Bewertungen auf der Internetseite nur anschließen. Als ich bestellte, gab es immerhin eine Bewertung von 5 Sternen bei 11 Kundenrezensionen für das Modell SHAPE.


Auch preislich war ich positiv beeindruckt - die 3 bestellten Modelle liegen zwischen 26,90 Euro und 34,90 Euro. Es handelt sich hier nicht um Plastik, sondern um Drückergarnituren aus Metall, die vermutlich pulverbeschichtet wurden. Es sind sogar alle Schrauben, Abstandhalter und auch Einsätze dabei, damit die Klinke nach dem Einbau gut sitzt und nicht wackelt. Weiterhin gibt es in jeder Packung ein Werkzeug - auch wenn ich meine eigenen benutzt habe, so finde ich die Idee gut - auch die Verpackung war ordentlich und gepolstert.





Wenn man(n) nun die passenden und gewünschten Drückergarnituren besorgt hat, kann es auch schon mit dem Einbau losgehen - und zwar so:





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Samstag, 9. Februar 2019

♡ hübsches DIY - Geldgeschenk ♡

Immer wieder werde ich auf das Bilderrahmen-Geldgeschenk angesprochen, das ich bestimmt  schon 10 mal gebastelt habe für die verschiedensten Anlässe im eigenen Freundes- und Verwandtenkreis, gern aber auch für liebe Bekannte zum Verschenken. Mittlerweile habe ich echt Routine darin, bastele es jedoch immer noch sehr gern und habe mich natürlich stets verbessert. Zudem benötigt man nicht viel - den IKEA Bilderrahmen Virserum (50 cm x 50 cm), Bleistifte oder Fineliner und entsprechende Geldscheine in der Höhe des gewünschten Schenkungsbetrages.

Heute habe ich die Entstehung des Geldgeschenks zur Geburt eines kleinen Mädchens dokumentiert - außerdem seht ihr nun auch mal einen roséfarbenen Hintergrund. Das Taufgeschenk von Kilian - ihr könnt HIER noch einmal den entsprechenden Blogbeitrag lesen - ist ja definitiv in "Jungsfarben" gehalten. Und nach mittlerweile mehr als 2 Jahren Bastelei hat sich natürlich auch die Technik ein wenig verändert - wenn nicht sogar verbessert. 


Bitte erschreckt nicht über den Geldbetrag auf dem Bild - wir haben für dieses Geschenk zur Geburt im Kollegenkreis gesammelt und so kommt schnell eine hohe Geldsumme zusammen. Natürlich könnt ihr auch mit weniger Geld basteln - das Falten funktioniert bei allen Geldscheinen gleich. Allerdings finde ich es schön, wenn mindestens ein andersfarbiger Schein dabei ist. Das lockert das Ganze ein wenig auf - hier sind alle Kombinationen erlaubt.


Für dieses Geldgeschenk habe ich mir den Namen des Mädchens in verschiedenen Größen vorab ausgedruckt - verwendet habe ich dabei die Schriftart FFF Tusj - ich finde, die kann man echt toll mit dem Bleistift oder Fineliner nachmalen und sieht letztlich sogar aus wie selbst gemalt. Wenn die gewünschte Größe ausgesucht wurde, dann wird das Schriftbild grob ausgeschnitten, auf dem vorgesehenen Platz ausgerichtet und ein wenig mit Klebeband auf dem Passepartout des Bilderrahmens fixiert. Hier reicht wirklich schon ein kleiner Klebepunkt. Es geht nur darum, dass ihr beim Zeichnen auf dem Pappkarton immer mal wieder runter- bzw. hochklappen und ggfs. Korrigieren könnt.


Da die Schrift auf dem unteren Rand des Bildes relativ schlicht & schmal ist, lohnte sich das Ausschneiden und Fixieren gar nicht. Somit habe ich das Schriftbild "Freihand" abgemalt, quasi kopiert. Da ich leider das Handlettering nicht beherrsche, würde ich es tatsächlich als Abpausen bezeichnen - zudem habe ich vor dem Malen auf dem Passepartout tatsächlich auf gaaaaanz viel Papier vorab geübt. Die ausgesuchte und ausgedruckte Schriftart nennt sich übrigens "MADE - The Artist Script" . Der Ausdruck wurde hier auch wieder nur zur Größenfindung benutzt - beschriftet wurde mit Bleistift.


In der Gestaltung des Hintergrundes seid ihr auch flexibel - erlaubt ist, was gefällt. Bisher habe ich aber immer eine schöne Auswahl bei Geschenkpapieren gefunden. Das ist günstig und man hat es meist zu Hause - auch braunes Packpapier oder sehr dunkles Geschenkpapier sieht sehr gut aus. Da heben sich die Geldscheine nochmal so richtig ab! 

Noch ein kleiner Tipp: Manchmal dürft ihr auch ein Tapetenstück aus dem Baumarkt mitnehmen - hier gibt es auch eine große und hübsche Auswahl! Schaut euch einfach mal beim nächsten Besuch um und fragt nach. Für die kleine Charlotte habe ich mich aber für das roséfarbene Geschenkpapier mit dem geografischen weißen Muster entschieden. Dieses schneidet ihr ca. 1 cm größer als das Passepartout zu, legt es dann von hinten auf und klebt es mit Klebeband an 4 Stellen fest. Wenn ihr stärkeres Papier nehmt, könnt ihr auch etwas mehr Klebeband zum Fixieren verwenden. Das hier verwendete Geschenkpapier ist relativ dünn und hält somit mit wenig Klebeband.


Hier habe ich nochmal die Schritt für Schritt Anleitung beigefügt - Herzen kann ich mittlerweile im Schlaf falten. Aber vielleicht ist  diese bildliche Darstellung für euch nochmal eine gute Unterstützung. 


Am besten kleben die Herz-Scheine, wenn ihr sie direkt nach dem Falten noch mit ein paar schweren Büchern beschwert und ein paar Tage liegen lasst. Dann sind die Scheine richtig "platt" und behalten auch die Form beim Kleben. Zuletzt werden die Scheine an Ort und Stelle aufgelegt, ausgerichtet und noch mit doppelseitigem Klebeband oder auch einfachen Fotoecken-Klebepads leicht auf dem Untergrund fixiert.




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Dienstag, 1. Januar 2019

Kalender 2019 ♡ free printable ♡ Papier A4 ♡ HAMBURG

Puh, gerade noch rechtzeitig zum Start ins Jahr 2019 ist mein diesjähriger DO-IT-YOURSELF Kalender fertig geworden. Ich habe mich schon seit 4 Jahren in simple & schlichte Kalender zum Ausdrucken verliebt - der Einfachheit halber kreiere ich sie immer in Schwarz/Weiß. Das spart Tinte beim Drucken und sieht zugleich edler aus.


Für das Jahr 2019 habe ich mal ein paar Bilder von unserer Wahlheimat Hamburg zusammen gestellt - zwar wohnen wir mittlerweile im Speckgürtel, fahren aber zum Arbeiten in die Stadt und der Nachwuchs besucht auch eine Hamburger Kita. Ich hoffe, dass eingefleischte Hamburg-Fans hier fündig werden. 🖤 Einen kleinen Tipp habe ich noch: Die Bilder wurden von mir nicht auf Fotopapier, sondern auf etwas stärkerem 120 g/m² Papier gedruckt - bei der Druckoption habe ich "Graustufen" gewählt. Mein alter Epson druckt dann mit einem ganz leichten Sepia-Touch, das sieht noch viel besser aus. Hier seht ihr mal den Vergleich:


Man bekommt übrigens die Rückwand des Kalenders - dieses Bastelsperrholz - oder auch Pappelsperrholz - zur Not auch ganz gut im Internet, denn nicht alle Baumärkte bieten es an! Ich wollte kleinere Kalender drucken und habe neulich bei ebay für ein 5er Set im Format A5 knappe 5 Euro bezahlt. Vielleicht wäre das auch noch ein kleines Mitbringsel zum ersten Neujahrsbesuch bei den Eltern oder Schwiegereltern? Solch eine schwarze / silberne Klemme zum Befestigen hat doch bestimmt jeder zu Hause. Not macht erfinderisch - wenn ihr gar nichts habt, dann tut es auch eine Wäscheklammer. ;-)) Im folgenden Bild seht ihr den Druck für den Kalender im Format A5 - beim Drucken einfach "Multi-Page" bzw. "2 Seiten pro Blatt" in der Druckoption anklicken. Dann noch mittig schneiden und fertig! 



Achso, es nutzt ja nichts, nur über den Kalender zu schreiben. Wenn ich ihn schon gerne mit euch teile, dann sollte ich natürlich einen Link hinterlegen. ;-) Also werde ich ihn mal fix hochladen - die fertige PDF Datei (13 Seiten inkl. Deckblatt, Format A4) findet ihr nun HIER .


Einen Überblick aller einzelnen Kalenderblätter seht ihr hier nochmal:








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Mittwoch, 19. Dezember 2018

KEIN Geschenkpapier? KEINE Weihnachtspost? KEIN Problem! ✩ ✳ ★ FREE printable ✩ ✳ ★

Nur noch 4 Tage und dann ist es soweit - der Heilige Abend steht vor der Tür! Aus meiner Sicht ist es noch nicht zu spät, eine Karte oder einen Brief zu Weihnachten zu versenden. Hübsche Weihnachtsgrüße - in der heutigen digitalen Welt - mal mit der Hand geschrieben und versandt, kommt immer noch gut an und zaubert ein Lächeln auf das Gesicht des Empfängers. Ich habe in diesem Jahr mal keine Karten online bestellt, sondern auf einfache, schlichte Karten gesetzt und diese mit einem selbst gedruckten Inlay verschönert. 


Das Inlay ist im Format 10x15 cm im Layout eines Polaroid-Bildes gestaltet, alle Fotos darauf sind von mir und fassen das Thema WEIHNACHTEN schön zusammen - ihr könnt es HIER herunterladen und ausdrucken. 


Entweder legt ihr es in eine Karte hinein, befestigt es farblich passend mit einem Washitape oder ihr versendet es solo als Postkarte. Im Bild seht ihr meine Variante - ausgedruckt und links in der Karte mit rotem Washitape oben und unten festgeklebt.


Auch ein schlichter weißer Umschlag kann hübsch weihnachtlich aussehen, wenn ihr ihn fix mit Washitapes verziert. In diesem Beispiel habe ich einfach ein Tape mit einem Tannenbaum auf die Vorderseite des Umschlages geklebt und an den jeweiligen Kanten abgeschnitten. 


Selbstverständlich lassen sich mit den Tapes sogar richtige Motive darstellen. Aus Washi-Tapes in ähnlichen Farben habe ich hier auf der Rückseite eines Briefumschlages 3 Kerzen gestaltet. Gern wird hier auch der Tisch benutzt ;-) . Die mittlere Kerze rechts wird dabei zuerst geklebt, dann kommt die größere ganz links dran und für einen schönen Effekt wird die kleinste Kerze in den Vordergrund geklebt. Damit es nicht zu unruhig wird, habe ich den Docht für alle 3 Kerzen aus dem gleichen Tape geschnitten und anschließend aufgeklebt - fertig ist eine hübsche Rückseitengestaltung. Geht schnell und macht immer was her!


Mit fehlte in diesem Jahr für kleine Geschenke noch ein schlichtes Geschenkpapier (so verschenke ich unter anderem einen Adress-Stempel, einen Zeitungs-Gutschein, schlichte Ohrringe, ein kleines Fotobüchlein im Taschenformat). Diese kleinen Dinge lassen sich allesamt prima im selbst gedruckten Geschenkpapier einwickeln. Sieht cool aus und ist einfach mal was anderes.


Da die Tannen in schwarz-weiß gestaltet sind, benötigt ihr nicht mal einen Farbdrucker. Schwarze Tinte zum Drucken in Graustufen und Papier im Format A4 xxist das einzige, was benötigt wird. Das Motiv Tanne klein könnt ihr HIER ausdrucken und die größere Variante gibt es HIER. Achtet dabei unbedingt auf die Druckereinstellung "randlos drucken", dann wird das Motiv schön großflächig gedruckt.





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