Dienstag, 28. August 2018

☸ Hamburg... meine Perle, du wunderschöne Stadt ☸

Eigentlich wollte ich noch schnell die Umgestaltung des alten Laufgitters zeigen, das in den kommenden Wochen & Monaten wieder zum Einsatz kommt 🍼👶- aber irgendwie schaff´ ich momentan das Abschleifen nicht - neuer Stoff und frische Farbe liegen schon parat... so isses. Ihr müsst euch also noch ein wenig gedulden. ABER: Ich hab´da mal was vorbereitet...


Ich zaubere einfach mal ein paar Bilder von unserem wunderschönen Lebensmittelpunkt hervor - der Stadt Hamburg; hier arbeiten wir, die Lütte geht dort in die Kita und wir wohnen gleich am Stadtrand. Wenn wir Freunde zu Besuch haben, fahren wir meist an die Landungsbrücken oder wandern durch die Speicherstadt. Hier gibt es einfach immer wieder tolle Sachen zu sehen und zu erkunden. Natürlich darf dabei die Kamera nicht fehlen! 



Für die Lütten bietet sich (fast egal, bei welchem Wetter!) eine Barkassenrundfahrt an - sind wir doch mal ehrlich, Boot fahren findet wohl bei jedem Alter Anklang und macht Spaß! Anschließend gibt´s noch ein leckeres Fischbrötchen und / oder ein paar dicke Fritten direkt vor Ort. So lässt es sich doch aushalten.


Auch ein Besuch auf dem Hamburger Dom lohnt sich - ich persönlich bevorzuge aber den Winter- vor dem Sommerdom. Da gehören ein ordentliches Gläschen Glühwein und heiße Schmandkuchen doch dazu! In diesem Jahr findet er von Freitag, den 09. November 2018 bis Sonntag, den 09. Dezember 2018 statt - wie immer auf dem Heiligen Geistfeld. Ich muss gestehen, dass ich dazu gar kein passendes Bild in meinem Fundus habe. Na gut, die Elbphilharmonie tut´s auch. 






Habt´s fein und sonnig!


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Aufgrund der erschreckenden Entwicklung in den sozialen Medien - was das Schreiben von Texten, Teilen von Bildern und / oder eine etwaige Markennennung in beschriebenen Projekten betrifft, weise ich darauf hin, dass es sich bei dem dargestellten Bericht um meine persönlichen Empfehlungen und Erfahrungen handelt - jegliche Produkte wurden selbstverständlich von mir / uns selbst bezahlt! Weiterhin erhalte ich keinerlei Vergünstigungen o.Ä. für die beschriebenen und / oder benannten Artikel. Leider muss ich dennoch meine Blogbeiträge offiziell als [Werbung] deklarieren.


Dienstag, 31. Juli 2018

24 m² kochen+essen+wohlfühlen

Es ist mal wieder soweit, ein weiteres Projekt ist fertig gestellt, so dass ich euch ein paar Bilder zeigen & auch ein paar Tipps und Tricks verraten kann.
Im heutigen Post geht es um die Renovierung unserer Küche und des angrenzenden Esszimmers - unser Haus, das wir 2013 gekauft haben, besaß eine perfekt ausgeplante Marken-Einbauküche, die nur wenige Jahre alt war. Lediglich das vanillefarbene Landhausdesign mit den geschwungenen Kassettenfronten, den Messinggriffen, dem schrägen Waschbecken und der dunkelbraunen Arbeitsplatte gefiel uns nicht. Das breite Kochfeld, der hohe Backofen und die vielen Auszüge dagegen fanden wir einfach perfekt - hier wurde bei der Planung auf viele Details geachtet.


Relativ schnell überlegten wir uns das Zusammenlegen des angrenzenden Esszimmers mit der Küche, da wir gern großzügiger kochen & essen und auch gern in der Küche sitzen & quatschen wollten. Hey, die besten Partys finden schließlich immer in der Küche statt! Da wir alle Hauspläne von den Vorbesitzern erhalten haben, wurde unsere Prüfung der Trennwand bestätigt - mit 7,5 cm Breite konnte es sich unmöglich um eine tragende Wand zwischen den beiden Zimmern handeln. Es stand also fest: die Wand muss weichen. Und wie ihr auf den folgenden Bilder sehen könnt, war es eine tierische Drecksarbeit!



Bereits im Vorfeld beschäftigte uns unser Projekt, welches zunächst auch die ein oder andere Ratlosigkeit aufwarf:
Wohin mit den Elektro-Anschlüssen, wenn die Wand weg ist? Wie wird das Kochfeld angeschlossen? Woher bekommen wir Steckdosen zum Arbeiten auf der neu angedachten 90 cm tiefen Küchenarbeitsplatte? Wohin verlegen wir den Lichtschalter? Wie wird eigentlich die Arbeitsplatte von oben beleuchtet? 


Ihr merkt schon, mal "eben so" ist dann doch nicht modernisiert- außerdem habe ich immer gern klare Vorstellungen von meinem Ziel - also wollte ich möglichst genau wissen, wie unsere Küche später aussehen soll. Ich habe wochenlang diverse Online - Küchenplaner ausprobiert, denn dort kann man die Räumlichkeiten eingeben und auch die Küche planen und prüfen, ob beispielsweise alle Schränke auch zu öffnen sind etc.



Wir haben mit neuen Fronten in mattem Weiß, eckigen gebürsteten ALU-Griffen, 4 passenden neuen Schränken und einer neuen Arbeitsplatte das komplette Aussehen unserer Küche verändert. Auf ein paar kleine Details "zum Wohlfühlen" wollte ich natürlich auch nicht verzichten und so haben wir noch ober- und unterhalb der Küchenschränke selbstklebende LED Beleuchtung angebracht. Diese lässt sich mittels Fernbedienung an- und abschalten.



Ich gebe zu, dass wir zwischendurch tatsächlich auch bei zwei verschiedenen Küchenstudios gelandet sind und uns eine neue Küche haben planen lassen. Mit Fotos und Grundrissen der eingebauten Küchen bewaffnet haben beide (!!!) Küchenstudios den Rat ausgesprochen, die bereits am idealsten ausgeplante Küche zu belassen und lediglich die von uns angedachten Verschönerungen bzw. minimalen Verbesserungen durchzuführen. Dazu muss ich sagen, dass die Planungspreise bei beiden Küchenstudios im fünfstelligen Bereich lagen. Dies stand zum letztlich ausgegebenen Preis absolut in keinem Verhältnis.



Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen, dass sich das Umschauen zur Ideenfindung im Küchenfachgeschäft gelohnt hat. Denn einige Dinge kann man einfach nicht Online aussuchen - wir fanden auf Anhieb "unsere" perfekte Arbeitsplatte - das Dekor nennt sich Arizona Pine. Eine perfekte Mischung aus warmem Holzton mit grauen "used-Look" Einschlüssen. Letztlich haben wir diese dann auch für unsere Küche gewählt und sind damit super zufrieden.



Es lohnt sich wirklich darüber nachzudenken, anstelle eines kompletten Neukaufs mit den vorhandenen Mitteln und Materialien zu arbeiten. Allein durch das Umstellen der verfügbaren Küchenmöbel, der Öffnung der Wand und des Einbaus der mega-großen Arbeitsplatte hat sich die komplette Optik der Küche verändert. Das Ergebnis ist einfach toll geworden und bereitet uns jeden Tag viel Freude! 



Habt´s fein und sonnig!


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Donnerstag, 21. Juni 2018

Urlaub AHOI

Ich bin ja der festen Überzeugung, dass die Sehnsucht zum Meer in unserer Familie "im Blut" liegt - und nein, wir sind leider keine Seefahrerfamilie oder Ähnliches. Dennoch muss in jedem Urlaub irgendwie Wasser vorhanden sein. Da uns im letzten Herbst der Kurztrip ans holländische IJsselmeer bereits so gut gefallen hat, sind wir nun für eine Woche erneut nach Lemmer gefahren. Die Strecke von ca. 400 km von Hamburg nach Holland ließ sich zügig fahren und wir konnten uns bereits am ersten Tag suuuper entspannen.


Wir hatten mal wieder das richtige Händchen bei der Auswahl unseres Ferienhauses - diesmal haben wir ein etwas größeres Haus (ca. 110 qm) gemietet, da neben uns Dreien auch Oma & Opa mit an Board waren. So gab es in dem Haus neben 3 Schlafzimmern auch noch 2 separate WC´s, was wir als sehr angenehm empfanden. Durch die beiden Etagen und den Bootsanleger vor dem Haus konnte sich jeder beschäftigen und man hockte nicht permanent aufeinander. Das Ferienhaus gehört einer deutschen Familie und es wurde im Frühjahr 2017 liebevoll saniert - da wir noch dazu in der Vorsaison gefahren sind, konnten wir das Haus für einen günstigen Betrag mieten.


Am zweiten Tag sind wir direkt an den Strand von Lemmer gefahren und waren überrascht von der absoluten Einsamkeit und Stille - ob es grundsätzlich daran lag, dass noch keine Ferien sind oder aber auch an der Jahreszeit - wir wissen es nicht. Am Wetter kann es auf jeden Fall nicht gelegen haben, dass lediglich zwei weitere Familien diesen schätzungsweise 500 Meter langen Strand mit uns geteilt haben. Wir hatten 23 Grad und schönsten Sonnenschein! Natürlich haben wir uns auch sofort in die Wellen geschlagen - besonders empfehlenswert ist der seichte Zugang zum Wasser; gerade für kleine Kinder hervorragend geeignet zum Plantschen und Toben.


Nachdem wir in den weiteren Tagen unseres Urlaubs viel spazieren gegangen sind & uns auch stundenweise am Wasser aufgehalten haben, standen natürlich auch kleinere Ausflüge auf dem Plan. Wir haben einen nur 30 Fahrminuten entfernten Freizeitpark besucht, in dem für Kinder in einem Alter von ca. 1 1/2 bis 13 Jahren wirklich viele tolle Spielmöglichkeiten aufgebaut sind. So gibt es verschiedene Fahrgeschäfte wie z.B. ein Kettenkarussell, Hüpfburgen, Autoscooter, (Wasser-) Rutschen, Wippen und viele Beschäftigungsmöglichkeiten für die ganz Kleinen - für die Großen gibt es Überschlagsgeräte, Wassersprünge oder auch ein Gruselkabinett. Man kann sich hier den ganzen Tag aufhalten und sich entweder selbst versorgen oder auch am ansässigen Kiosk ein paar Kleinigkeiten gönnen. 
An anderen Tagen waren wir wiederum in der Stadt Lemmer selbst unterwegs und haben die Wasserstraßen und Boote bestaunt.



Was wir in Holland am laufenden Band sehen konnten, waren Trompetenbäume und Hortensien. Ich hatte mir auch lange Zeit für unseren eigenen Garten solch ein Exemplar gewünscht. Allerdings hat mich der Preis gestört und ich habe mir dann einen Kugelahorn als Hochstamm schenken lassen. ABER: Die Neugier hatte uns geweckt und wir sind in eine Baumschule in der Nähe von Lemmer gefahren.... und wir waren überwältigt! Überwältigt aufgrund des riesigen Angebots und auch aufgrund der Preise - die Trompetenbäume und Hortensien kosten beinah nur ein Drittel soviel wie in bei uns in Hamburg (nun erklärte sich für uns auch der massive Auftritt in fast jedem Garten!). 


Was gibt es außerdem typischeres als Boote und Fahrräder in Holland? Ach ja, der leckere Käse ist absolut erwähnenswert. Auch hier waren wir Gast im ortsansässigen Käseladen - Verkostung und Einkauf inklusive! Erstaunlich sind die bestens ausgebauten Radwege, von denen wir uns auch gern mal was in unserer Heimat abschauen können. Irgendwie läuft hier sowieso alles viel ruhiger und gemütlicher ab - weniger hektisch und definitiv entschleunigt!


Natürlich ist mir mal wieder etwas Spannendes aufgefallen, das ich gleich mit der Kamera festhalten musste - und zwar ein Gartenzaun á la Do-It-Yourself. Der ist so schlicht und simpel, dass er für unseren Garten schon wieder mega perfekt ist. Ihr seht hier jeweils 4 freistehende Elemente aus Holz, welche miteinander durch Rankgitter aus Metall (es könnten auch verzinkte Bewehrungsmatten sein) verbunden sind. Das wirkt auflockernd und nicht so massiv - wie es ein durchgehender Zaun tun würde. Meine bessere Hälfte hat schon gestöhnt - denn dafür müsste der in die Jahre gekommene Gartenzaun auf einer Länge von zunächst 20 Metern weichen. Mal sehen, was ein fachmännischer Blick zu dem Projekt sagt! Ich werde berichten! 😊





Habt´s fein und sonnig!



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Sonntag, 27. Mai 2018

Ab ins Beet: Holzsteg im Garten

Wir haben bereits einen schönen Platz im Garten als "Spielecke" für unseren Nachwuchs ausgesucht und auch stets erweitert. In diesem Sommer soll demnächst noch eine Outdoorküche folgen. Die Lütte ist gerade 4 Jahre geworden und spielt gern Rollenspiele oder bekocht uns mit imaginärem Essen - da wäre eine Matschküche draußen doch perfekt!

Was ist das wichtigste bei einer Outdoorküche? WASSER zum Matschen! Da sich die Küche nicht auf dem Rasen oder im Sand befinden wird - sondern in einem Beet mit Rindenmulch - muss eine Lösung her! Am besten sollte es eine nutzbare Brause für die Outdoor-Küche werden und auch gleichzeitig eine Dusche für uns Erwachsene - dank eingebautem Holzsteg können wir diese dann auch mit sauberen Füßen verlassen.



Ich habe im Vorfeld eine Skizze gemacht, bei 3 Metern Steglänge die benötigte Anzahl an Dielen ausgerechnet und mir dann im Baumarkt gleich zusägen lassen - dies ersparte uns bereits den ersten Schritt.
Zuhause angekommen, wurde gleich lasiert - den warmen Holzton habe ich absichtlich gewählt, da das umgebende Grün im Beet die Farbe besonders zum Leuchten bringt.


Während das Holz trocknet, wurde im Beet mit den Vorarbeiten begonnen - anhand der Bilder seht ihr die auszuführenden Schritte:

1 Erde ausheben in der gewünschten Tiefe, Pflastersteine mittels Wasserwaage und Gummihammer im Sandbett ausrichten
2 Latten und Dielen zur Abstandskontrolle auflegen und zum finalen Ausrichten nutzen
3 Mulchfolie zum Verhindern von Unkrautwuchs auflegen
4 Latten und Dielen miteinander verschrauben, dazu die Löcher mit Holzbohrer vorbohren


Am längsten dauert natürlich das Herstellen einer sauberen Auflagefläche - das Ausrichten der einzelnen Steine sowie das Auflegen der Lattung dauerte bei uns (mit kleinen Trinkpausen) circa 3 Stunden. Hier ist es wichtig, nicht zu verzweifeln - das anschließende Verschrauben der Douglasiendielen dauert dann nur noch eine halbe Stunde. Hier haben wir mit Abstandhalter, 2 Personen und 2 Akkuschraubern gleichzeitig gearbeitet - eine Person bohrt vor, die zweite schraubt gleich die Terrassendielen drauf. So wurden die 3 Meter zügig verlegt.



Insgesamt liegen in unserem Projekt nun 24 Dielen hintereinander auf einer Länge von 3 Metern; die ersten 14 Bretter sind 75 cm breit und die hinteren 10 Holzdielen haben eine Breite von 150 cm. Sie ergeben ein Podest zum Duschen, Spielen mit der (noch aufzubauenden) Outdoorküche und sind gleichzeitig die Auflagefläche für die Leiter zum Spielhaus. Anschließend wird nochmal mit Rindenmulch aufgefüllt, der Gartenschlauch-Anschluss sauber verlegt und dann kann nach Herzenslust geduscht werden. Sobald die Matschküche steht, werde ich berichten!



Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!



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Montag, 30. April 2018

DIY: minimalistisches Hochbeet im Selbstbau

In der Mode sind sie ja schon etwas länger und ich hege den Wunsch nach solch einem schon seit 2 Jahren: ein Hochbeet!
Zu dieser Jahreszeit quillen die Baumarktblätter und Gartenmagazine vor Angeboten an vorgefertigten Hochbeeten über. Ehrlich gesagt, habe ich bisher nicht verstanden, warum ein solches Hochbeet meist satte 200 Euro kostet bzw. hat mir auch das Aussehen der Terrassendielengestaltung als Umrandung nicht gefallen.

Ich wollte für unsere Terrasse zwei schlichte, leichte und mobile Hochbeete haben, die jeweils 6 Erdbeerpflanzen beheimaten sollen. Da ich in den letzten 3 Jahren bereits unsere Erdbeeren in rechteckigen Mörtelfässern heranziehe, kam mir die Idee, diese als Grundlage für die rückenfreundlichen Hochbeete zu nutzen.


Somit benötigte ich nur noch ein Gestell - und wie ich das gebaut habe, zeige ich nun. Es sei gesagt, dass ich mit den größten, rechteckigen Mörtelkübeln mit einem Fassungsvermögen von 90 Litern arbeite. Diese kosten so um die 6 bis 7 Euro im Baumarkt. Um das Gestell zu bauen, müssen die Maße unter dem Rand des Kübels genommen werden, da dieser dort aufliegen soll. Für meine Maurerbütt vom Hagebaumarkt habe ich je 4 Holzleisten in der Länge von 47 cm und 72 cm zugesägt, die verwendeten Kanthölzer sind ebenfalls sehr günstig und haben den Querschnitt 44 x 24 mm. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 1 Euro pro lfd. Meter - hier lohnt sich dennoch der Baumarkt-Preisvergleich; manchmal werden für sägeraue oder gehobelte Ware trotzdem gleiche Preise verlangt. Hobelware ist für unser Vorhaben wegen der glatten Oberfläche besser geeignet.



Zunächst werden aus den Kanthölzern zwei Rahmen gebaut. Auf dem einen liegt später das Mörtelfass auf, die zweite Rahmenkonstruktion stabilisiert das Hochbeet anschließend unten. Außerdem können daran später (bei Bedarf) noch Rollen angebracht werden.



Die Höhe des Hochbeets wird durch die etwas stärkeren, quadratischen Kanthölzer mit dem Querschnitt 44x44 mm bestimmt. Ich habe sie auf eine Länge von 70 cm zugesägt und anschließend an die Rahmenkonstruktion geschraubt. Ich empfehle das Vorbohren mit einem kleinen Holzbohrer - dies sorgt dafür, dass das schmale Holz durch die langen Schrauben nicht einreißt. Auch wenn es erstmal noch etwas schief und krumm aussieht, so erhält die ganze Konstruktion seine Stabilität durch das Anschrauben des zweiten Rahmens.


Anschließend kann das Holz (welches ja leider kein Hartholz ist) noch beliebig für den Einsatz im Freien behandelt werden. Es gibt mittlerweile viele Lacke oder auch Lasuren in allen gewünschten Farben. Da ich gute Erfahrungen mit dem Produkt gemacht habe, fiel meine Wahl auf die Bondex Lasur in der Farbe 893 Ebenholz - passend zum Mörtelfass.



Ich habe dann nach dem Trocknen noch 4 Rollen angeschraubt, damit die kleinen Hochbeete auch bequem bewegt werden können. Zum Bepflanzen solltet ihr unbedingt 6 bis 8 Löcher in den Boden bohren, damit das Wasser ablaufen kann. Anschließend grobes Material (z.B. Blähton, Tonscherben, kaputte Klinkersteine o. Ä.) ca. 10 cm hoch einfüllen, mit Vlies bedecken und mit Erde auffüllen. 



Jetzt ist Zeit für eure Lieblingspflanzen! Bei mir sind es Erdbeeren der Sorte „Ostara“ und „Elsanta“ geworden. Hmmmm.. ich freu mich schon auf die Ernte! 


Viel Spaß beim Werkeln und Sonne tanken!

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Freitag, 30. März 2018

Ein Besuch bei Karl's Erdbeerhof

Am letzten Wochenende stellte sich die Frage, was wir 4 Erwachsenen mit 2 Kleinkindern im Alter von 3 und 4 Jahren gemeinsam unternehmen können. Irgendwie sind die Papas dann auf einen Ausflug zu Karls's Erdbeerhof nach Warnsdorf gekommen. Nun war das Wetter nicht soooo schlecht, aber ich persönlich konnte mir Ende März bei 10 Grad Außentemperatur unter einem Besuch bei einem „Erdbeerhof“ nicht wirklich was vorstellen. Allein bei dem Wort denkt man doch an strahlenden Sonnenschein, heiße Temperaturen und vor allem frische Erdbeeren satt.


Ich muss sagen, dass meine Erwartungen mehr als übertroffen wurden. Die Fahrtzeit von gut 1 Stunde ließ sich mit Kind gut überbrücken, Parkplätze gab es reichlich und mich erstaunte zunächst der erste optische Eindruck des Eingangsbereiches sowie der gesamten Anlage. Alles war sehr gepflegt, viel weitläufiger und größer, als ich zunächst annahm und schaute sehr einladend aus. Grundsätzlich ist der Eintritt sowie das Parken kostenfrei, für einige Attraktionen werden aber Gebühren fällig. Man kann also selbst entscheiden, was man ausgeben möchte.

 

Schon direkt am Eingang lockten ein großes Klettergerüst in Form einer Erdbeere, sowie kleine selbst zu lenkende Boote auf einem Teich.
Beim Betreten der Markthalle kam es zur absoluten Überflutung der Sinne, Verkaufsprodukte wie Tee und Kekse, verschiedenste Aufstriche, Bonbons oder auch Wurst und Käse konnten probiert und genossen werden, alles war wunderschön angerichtet und aufgebaut. Dank der Marmeladenküche mit fast stündlicher Vorführung verbreitete sich überall der Geruch nach frischen Erdbeeren und anderen leckeren Früchten. Außerdem kann die Herstellung von selbstgemachten Bonbons auch live zu bestimmten Uhrzeiten angesehen werden, die zugehörige Verkostung lockt nicht nur die kleinen Besucher an.



Für Kinder jeden Alters wird für Spaß und Spiel gesorgt. Es gibt einen riesigen Spielplatz inmitten des Hofbereiches, ein aufgeblasenes Luftkissen zum Hüpfen oder auch ein Erdbeerkarussell. Das angebotene Traktorfahren im eingegrenzten Bereich war für Jung und Alt eine absolute Attraktion. Weiterhin laden Kartoffelsackrutsche, Mini-Autoscooter oder Mini-Baggern zum Mitmachen ein. Außerdem gibt es einen kleinen Streichelzoo für die ganz Kleinen. Überall sind kleine und große Sitzgelegenheiten aufgebaut - Tische, Hocker, Bänke, die zum Verweilen oder zum Pausensnack einladen.



Neben dem großzügigen Selbstbedienungsrestaurant gibt es draußen auch einen Würstchengrill und im Sommer werden bestimmt noch kleinere Hofläden oder Verkaufsstände öffnen, die dann vermutlich auch süße Erdbeerleckereien verkaufen werden. Wir haben uns zum Mittag leckere Erbsensuppe mit Würstchen gegönnt und der Nachwuchs durfte Pommes & Nuggets essen - hier reichte die Auswahl über Schnitzel, gebratenen Fisch, Nudeln, Kartoffelprodukte und verschiedenste Gemüsesorten, Suppen, Salatbar und auch Kuchenbar bis hin zu leckerem Nachtisch wie z.B. Milchreis mit Apfelmus, Rote Grütze mit Vanillesoße oder auch Eis. Alles war sehr appetitlich angerichtet - und das Restaurant war gut besucht!


Nach einem abschließenden Besuch im Hofladen (die Bezeichnung ist wohl eher untertrieben) - die vermutlich 2.000 Quadratmeter großen Räumlichkeiten boten Lebensmittel, verschiedenste Dekoartikel wie z.B. Eisenwaren, Deko für´s Meer, Stoffe, Bücher, Porzellan in sämtlichen Ausführungen und auch eine ganz süße Babyabteilung - fuhren wir zusammen noch für 2 Stunden an die nahegelegene Ostsee und anschließend nach Hause. 

Unsere Ausbeute umfasste nur Lebensmittel, kann sich aber auch sehen lassen:
Erdbeersaft und -popcorn, leckere Heidesand-Kekse, Erdbeermarmelade und Kaminkekse sowie noch Karamellpopcorn und eine tolle Sanddorn-Handcreme durften mit nach Hause!


Habt ein schönes Osterfest und genießt die Feiertage!


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Sonntag, 25. Februar 2018

❄❄❄ Schneeflöckchen ❄❄❄ Weissröckchen ❄❄❄


Schon seit einiger Zeit juckt es mich in den Fingern und ich möchte endlich wieder aktiv im Garten werkeln... aber irgendwie spielt das Wetter nicht mit. Eigentlich ging es direkt nach Weihnachten los - ich gebe ja zu, dass bis zum Heiligabend Schnee, Winter, Kälte und ein schönes Feuerchen drinnen mit Kerzenschein einfach dazu gehören. Aber wir haben gleich Anfang März! Da wünsche ich mir die ersten zarten Sonnenstrahlen, Frühjahrsblüher und einen Kaufrausch in der ortsansässigen Gärtnerei.


Vor allem sollen die mühsam erdachten Gartenprojekte endlich starten - wir wollen in diesem Jahr das Hortensienbeet neu anlegen, die Terrasse erweitern, den Zaun richten und den Vorgarten umgestalten. Das Material wartet schon seit letzten Herbst darauf, endlich benutzt zu werden. Bei den Temperaturen kann man weder im Boden buddeln - noch Holz lasieren! Und zu allem "Glück" hat der Wettergott heute beschlossen, in Hamburg nochmal schön die weiße Federdecke auszuschütteln. So sehr ich mir doch die Sonne wünsche, musste ich mit der Kamera nach draußen und ein paar Bilder aufnehmen.


Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich der Garten im Schnee verändert. Außerdem kommt das weiße Glück an der Küste nicht allzu häufig vor. Es ist also eher ein seltener Anblick und muss entsprechend gewürdigt werden - bei mir heißt das, ganz schnell dick Anziehen und mit der Kamera nach draußen. Selbst wenn es morgens schneit, bedeutet dies nicht, dass der Schnee auch noch lange liegen bleibt. Dafür haben wir meist zu wenig Temperaturen im Minus-Bereich.


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Habt einen schönen Sonntag!


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